Filmtagebuch: freeman
Moderator: SFI
Solange Filme wie "Outcast" bei dir deutlich besser abschneiden, bedarf es dazu eh keiner weiteren Worte. 
Gegen die Gewissheit - Philosophische Irrtümer
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
Outcast kann ich in der Zeit zweimal gucken und werde besser unterhalten PLUS ich bekomme keinen solchen Kokolores vorgesetzt. Wobei, die geschichtlichen Inkohärenzen von Outcast und die physikalischen Fehler in Interstellar dürften sich, auf die Laufzeit hochgerechnet, gut gegeneinander aufheben 
In diesem Sinne:
freeman
In diesem Sinne:
freeman

Mutronics aka The Guyver:
Viel zu überdreht, viel zu viele blöde Gags und das Power-Rangers Gekloppe in zugegebenermaßen saugeilem Make-Up/Kostümen war mir einfach zu kindisch. Das konfligierte auch zu stark mit der relativ ernst angelegten Story. Und Schauspielen konnte in dem Film auch keiner. Ergo: Effekte hui, Rest pfui...

Camp Evil:
Nun zeigen uns auch noch die Belgier, wie leicht es anscheinend ist, ansprechende Horrorkost zu inszenieren. Nur wir sind einfach zu blöde dazu und drehen lieber den 130. Tatort
. "Camp Evil" hat mich immer dann am meisten angesprochen, wenn mit den Genreklischees gespielt wurde. Und das geschieht hier vor allem in Form der Opfer: Kinder, Hunde, Comic-Relief-Fette? Wird alles platt gemacht. Dazu eine atmosphärisch starke erste Hälfte mit coolem Score, die dann in einer hektischeren zweiten Hälfte wieder teilweise aufgelöst wird. Sonderlich brutal ist das gute Stück nicht, ABER es ist schon sehr brutal anzusehen, wie Kinder Kinder killen. Etwas unrund ist leider das Ende, das ist psychologisch dann doch etwas zu sehr durch ;-).

In diesem Sinne:
freeman
Viel zu überdreht, viel zu viele blöde Gags und das Power-Rangers Gekloppe in zugegebenermaßen saugeilem Make-Up/Kostümen war mir einfach zu kindisch. Das konfligierte auch zu stark mit der relativ ernst angelegten Story. Und Schauspielen konnte in dem Film auch keiner. Ergo: Effekte hui, Rest pfui...
Camp Evil:
Nun zeigen uns auch noch die Belgier, wie leicht es anscheinend ist, ansprechende Horrorkost zu inszenieren. Nur wir sind einfach zu blöde dazu und drehen lieber den 130. Tatort
In diesem Sinne:
freeman

Ja, The Guyver ist schon ziemlich dämlich. Wenn mal Bock auf Power Rangers-Trash hat, kann der auch ein wenig Spaß machen. Den Nachfolger Guyver - Dark Hero hab ich da als um einiges besser in Erinnerung. Ist aber schon ewig her, dass ich den gesehen habe. Wenn man sich aber überlegt, dass dieser Streifen eine Full-Out-of-Prince-Limited-Mediabook-Veröffentlichung geschenkt bekommt, kann ich inzwischen nur noch fassungslos den Kopf drüber schütteln.
Bei dem zweiten Teil weiß ich leider net, ob ich den kenne. Ich dachte ja eigentlich, ich hatte die eins schonmal gesehen, konnte mich aber wirklich an gar nichts mehr erinnern.
Die Auswertung in dem Metallpack da vom Krekel finde ich auch ein wenig dreist, zumal der Streifen ja nie die Fanbase eines Leon oder so haben wird. Aber ich denke auch, dass der noch in der normalen Platinum Cult Reihe kommen wird. Ich hab mir btw. die Laserparadise Disc billig geschossen. Die reicht auch aus, wenn man bedenkt, was drauf ist
In diesem Sinne:
freeman
Die Auswertung in dem Metallpack da vom Krekel finde ich auch ein wenig dreist, zumal der Streifen ja nie die Fanbase eines Leon oder so haben wird. Aber ich denke auch, dass der noch in der normalen Platinum Cult Reihe kommen wird. Ich hab mir btw. die Laserparadise Disc billig geschossen. Die reicht auch aus, wenn man bedenkt, was drauf ist
In diesem Sinne:
freeman

Wenn man es genau nimmt, ist die Laser Paradise VÖ eigentlich angemessen für den Streifen.
Es wird sich aber sicher jemand finden lassen, der sich das Ding als Mediabook und Steel in den Schrank stellt. Direkt neben den Power Rangers Actionfiguren
Den 2. Teil habe ich als um einiges düsterer und ernster in Erinnerung. Eine Auffrischung wäre da gut. Wird aber wahrscheinlich nicht so schnell passieren.
Es wird sich aber sicher jemand finden lassen, der sich das Ding als Mediabook und Steel in den Schrank stellt. Direkt neben den Power Rangers Actionfiguren
Den 2. Teil habe ich als um einiges düsterer und ernster in Erinnerung. Eine Auffrischung wäre da gut. Wird aber wahrscheinlich nicht so schnell passieren.
Der zweite ist ein deutlicher Schritt nach vorne. Zwar immer noch recht trashig, aber kompetent von den "Drive"-Machern in Szene gesetzt - gerade die Monster-Martial-Arts-Kloppereien machen was her. Die 1 fand ich dagegen auch recht mau.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Open Windows
Der erste Desktop-Thriller? Wie soll das gehen? Die Kamera filmt da wohl einen Bildschirm ab? Genau das! Und trotzdem kommt sowohl Spannung als auch Dynamik auf. Man soll es kaum für möglich halten. Das nenne ich mal wirklich innovativ. Allerdings konnte man vom Timecrimes Regisseur kaum weniger erwarten. Elijah Wood zeigt zudem erneut, dass er sich von innovativen Ideen offenkundig angezogen fühlt und liefert eine tolle Performance ab. Leider durchbricht "Open Windows" gegen Ende sein Konzept und bekommt kein richtiges Ende zustande. Vielmehr muss er bei seinem aktuellen Finish soviel erklären, dass man fast meint, einen zweiten Film zu schauen. Dennoch:

Exodus
Big Budget Trash Deluxe. Tolle Bilder, in denen eine erstklassige Scharade stattfindet, bei der man beständig meint, "Exodus" sei bereits eine Parodie auf sich selbst! Vor allem die Entscheidung, die bekanntesten Namen mies kostümiert in kleinen und Kleinstrollen vorbeischauen zu lassen, sorgt für unfreiwillige Lacher en Masse. Und John Turturro als Pharao? Ernsthaft? Spätestens ab seinem Auftauchen war Exodus für mich nur noch ein Komödienstadl... Und er ist gleich zu Beginn zu sehen
Auch großartig ist, was Edgerton da abliefert. Entweder war Ramses tatsächlich eines der gelangweiltesten Arschlöcher mit Kleinkindmimik oder der Darsteller zeigt offensiv auf der Leinwand, wie egal ihm der Film ist/war. Zumindest macht Bale einen guten Job, scheitert aber an der Beschaffenheit der Plotte, die ihm Charakterentwicklungen zuschanzt, die man als Zuschauer zu keinem Zeitpunkt mitgeht. Feiert Scott dann die Plagen ab, bekommt der Film so etwas wie Größe. Aber eben wieder nur auf der optischen Ebene. Emotional lassen die einen nämlich total kalt. Und mehr noch, man fragt sich mehr und mehr, was das für ein Gott sein muss, der seine Plagen nur in einer Ausnahme wirklich dediziert auf die Feinde "seines Volkes" loslässt und ansonsten keine Unterschiede macht. Allgemein wird leider gerade das ganze Glaubensgebilde viel zu wenig und schon gar nicht kritisch hinterfragt. Da reicht es nicht, irgendwie einen logisch nachvollziehbaren Ansatz für die Plagen zu suchen/finden. Das wird nämlich durch den Kleinkindgott wieder mühelos platt gewalzt. Peinlich, peinlich...

In diesem Sinne:
freeman
Der erste Desktop-Thriller? Wie soll das gehen? Die Kamera filmt da wohl einen Bildschirm ab? Genau das! Und trotzdem kommt sowohl Spannung als auch Dynamik auf. Man soll es kaum für möglich halten. Das nenne ich mal wirklich innovativ. Allerdings konnte man vom Timecrimes Regisseur kaum weniger erwarten. Elijah Wood zeigt zudem erneut, dass er sich von innovativen Ideen offenkundig angezogen fühlt und liefert eine tolle Performance ab. Leider durchbricht "Open Windows" gegen Ende sein Konzept und bekommt kein richtiges Ende zustande. Vielmehr muss er bei seinem aktuellen Finish soviel erklären, dass man fast meint, einen zweiten Film zu schauen. Dennoch:

Exodus
Big Budget Trash Deluxe. Tolle Bilder, in denen eine erstklassige Scharade stattfindet, bei der man beständig meint, "Exodus" sei bereits eine Parodie auf sich selbst! Vor allem die Entscheidung, die bekanntesten Namen mies kostümiert in kleinen und Kleinstrollen vorbeischauen zu lassen, sorgt für unfreiwillige Lacher en Masse. Und John Turturro als Pharao? Ernsthaft? Spätestens ab seinem Auftauchen war Exodus für mich nur noch ein Komödienstadl... Und er ist gleich zu Beginn zu sehen
In diesem Sinne:
freeman

Fand ich mies. Total überkonstruiert und mehr Sci-Fi als alles andere. Der letzte Akt ist dann schließlich total Banane. Mit viel Wohlwollen knappe 3/10.freeman hat geschrieben:Open Windows
Der erste Desktop-Thriller? Wie soll das gehen? Die Kamera filmt da wohl einen Bildschirm ab? Genau das! Und trotzdem kommt sowohl Spannung als auch Dynamik auf. Man soll es kaum für möglich halten. Das nenne ich mal wirklich innovativ. Allerdings konnte man vom Timecrimes Regisseur kaum weniger erwarten. Elijah Wood zeigt zudem erneut, dass er sich von innovativen Ideen offenkundig angezogen fühlt und liefert eine tolle Performance ab. Leider durchbricht "Open Windows" gegen Ende sein Konzept und bekommt kein richtiges Ende zustande. Vielmehr muss er bei seinem aktuellen Finish soviel erklären, dass man fast meint, einen zweiten Film zu schauen. Dennoch:
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Percy Jackson: Sea of Monsters
Teil eins hat mir trotz Grobverwurstung berühmter Mythen- und Sagengestalten schon immer gut gefallen. Tempo und Action passen ebenso wie die gut entwickelten Charaktere und engagierten Darsteller. Teil II übernimmt diese Tugenden, ist noch schneller und actionreicher und unterhält ebenfalls blenden. Das Problem ist nur, dass der Streifen für seine Actionszenen einfach nicht das richtige Budget hatte. Großskalierte Action auf dem Meer sieht schnell nach Videospiel aus, wenn die Effekte net passen. Percy Jackson weiß nun, wie das ausschaut
. Auch so manch anderer Effektshot ist eher schwach geraten. Unterhalten wird man aber auch hier ziemlich gut.

Tomorrowland aka A World Beyond
Deutschland und seine Titelschmiede. Wobei ich bezweifeln möchte, dass der Deutsche an sich A World Beyond problemloser übersetzen kann als Tomorrowland
... Der Film selber ist ein klarer 10/10 Kandidat. Es passt einfach alles: Die Bilder, die Tricks, das Tempo, die turbulenten Szenen, die Action, die wirklich fantastischen Darsteller und dazu eine Story, die wirklich mal wieder erzählt und bei der nicht nach 5 Minuten klar ist, wie das Ganze enden wird. So macht Tomorrowland die meiste Zeit einfach nur riesigen Spaß und erinnert absolut wohltuend an Abenteuerstreifen ala The Goonies usw. Leider leider zündet das Ganze aber nie. Man wird nie so richtig involviert und abgeholt. Es fehlt ein klarer Bösewicht. Es fehlen allgemein böse Absichten. So kommt kaum rechte Spannung auf und so wirklich bedrohlich wirds für die Helden - gefühlt - niemals. Zudem beschleicht einen das Gefühl, dass man in Tomorrowland niemals leben will. Denn obwohl der Film vornehmlich propagiert, dass man für seine Träume einstehen soll (wobei er immer hart am Kitsch entlangschrammt und irgendwann auch ein Stück weit nervt), will man in der Welt von Morgen am liebsten nur musisch Begabte und Wissenschafler... achja, und Religionsanhänger. Das lässt den Film dann auch noch wie eine verkappte Sektenwerbung wirken. Schade eigentlich... PS.: Darren Shahlavi darf George Clooney in einer winzigen Nebenrolle herumschubbsen...

In diesem Sinne:
freeman
Teil eins hat mir trotz Grobverwurstung berühmter Mythen- und Sagengestalten schon immer gut gefallen. Tempo und Action passen ebenso wie die gut entwickelten Charaktere und engagierten Darsteller. Teil II übernimmt diese Tugenden, ist noch schneller und actionreicher und unterhält ebenfalls blenden. Das Problem ist nur, dass der Streifen für seine Actionszenen einfach nicht das richtige Budget hatte. Großskalierte Action auf dem Meer sieht schnell nach Videospiel aus, wenn die Effekte net passen. Percy Jackson weiß nun, wie das ausschaut

Tomorrowland aka A World Beyond
Deutschland und seine Titelschmiede. Wobei ich bezweifeln möchte, dass der Deutsche an sich A World Beyond problemloser übersetzen kann als Tomorrowland
In diesem Sinne:
freeman

Könnte mir vorstellen, dass man sich wegen dem gleichnamigen Festival zur neuen Namensgebung entschloss. Aber immer noch besser als das ursprüngliche "Projekt: Neuland". Krass, dass der Percy bei dir so gut ankam, fand den nach der soliden 1 einfach nur Panne.
Gegen die Gewissheit - Philosophische Irrtümer
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
Projekt Neuland wäre wenigstens noch witzig gewesen ;-) und beim Percy find ichs nun sogar schade, dass der Cliffhanger von Teil II zu keinem weiteren Film führen wird... Kam mit der zwei gut zurecht. Die neuen Figuren waren i.O., die neue Queste ebenso und abgesehen von den CGIs war die Umsetzung höchst solide und imo deutlich runder als beim Vorgänger.
In diesem Sinne:
freeman
In diesem Sinne:
freeman

Noah
Den guten Weltenretter als zunehmend wahnhaft psychotischen Charakter zu zeichnen, war definitiv mal was Neues. Die raue, fantastische Optik des Filmes sprach mich sogar noch mehr an. Vor allem die Pixilations-Sequenzen fand ich absolut grandios und will gar nicht wissen, was da für Arbeit dahintersteckt. Und die Riesen/gefallenen Engel waren in Konzeption und Design einfach mal großartig. Und der Rest, ja, der Rest...
Am großartigsten ist ja die Story, dabei aber schon die "Origin"-Variante: Der "gerechte und barmherzige" Gott ist böse auf seine Schöpfung Mensch. Voller Sünden ist die und habgierig und böse und verkommen. Ob da der ganze Inzest seit Adam und Eva dran schuld ist? Egal. Hinweg mit dem Mensch. Die Tiere aber, die sind toll. Die müssen gerettet werden. Zum Dank dürfen die ein Pärchen ihrer jeweiligen Art zur Arche schicken. Der Rest stirb für die Sünden des Menschen. Sehr barmherzig. Die Menschen dürfen gleich ne ganze Familie retten. Obwohl sie ja Schuld sind. Ist das gerecht, barmherziger Gott? Und dann kommt die Welle, nur die Familie überlebt und bevölkert die Erde aufs Neue. Hallo Inzest Reloaded. Das konnte ja alles nicht gut gehen. Irgendwie wirkt das alles nicht so richtig durchdacht. Aber die Bibelschreiber waren wohl große Roland Emmerich Fans und wollten auch mal zeigen, wies geht...
Zumindest macht Crowe einen guten Job. Connelly dagegen ging mir mit ihrem Mutter Theresa Gehabe tierisch auf den Zünder. Jede Gest, jeder Blick rief da: Ich will den Oscar. Und die Kinder, oh je, die Kinder. Eines blasser und dümmer gezeichnet als das andere. Highlight: Das fieseste Balg schließt innerhalb einer kurzen Begegnung im Wald Blutsbrüderschaft mit einem Superfiesling. Da kam man sich als Zuschauer schon leicht verarscht vor. Und Anthony Hopkins war mit seiner "Beeren, Beeren" Performance definitiv auch Goldene Himbeere verdächtig unterwegs.
Bleibt am Ende also Riesenkokolores in schönen Bildern, einem Top-Score, starken Effekten und einem tollen Hauptdarsteller. Über fast 2,5 Stunden hinweg kann das reichen, muss es aber nicht. "Noah" gehört zu zweiterer Kategorie.

In diesem Sinne:
freeman
Den guten Weltenretter als zunehmend wahnhaft psychotischen Charakter zu zeichnen, war definitiv mal was Neues. Die raue, fantastische Optik des Filmes sprach mich sogar noch mehr an. Vor allem die Pixilations-Sequenzen fand ich absolut grandios und will gar nicht wissen, was da für Arbeit dahintersteckt. Und die Riesen/gefallenen Engel waren in Konzeption und Design einfach mal großartig. Und der Rest, ja, der Rest...
Am großartigsten ist ja die Story, dabei aber schon die "Origin"-Variante: Der "gerechte und barmherzige" Gott ist böse auf seine Schöpfung Mensch. Voller Sünden ist die und habgierig und böse und verkommen. Ob da der ganze Inzest seit Adam und Eva dran schuld ist? Egal. Hinweg mit dem Mensch. Die Tiere aber, die sind toll. Die müssen gerettet werden. Zum Dank dürfen die ein Pärchen ihrer jeweiligen Art zur Arche schicken. Der Rest stirb für die Sünden des Menschen. Sehr barmherzig. Die Menschen dürfen gleich ne ganze Familie retten. Obwohl sie ja Schuld sind. Ist das gerecht, barmherziger Gott? Und dann kommt die Welle, nur die Familie überlebt und bevölkert die Erde aufs Neue. Hallo Inzest Reloaded. Das konnte ja alles nicht gut gehen. Irgendwie wirkt das alles nicht so richtig durchdacht. Aber die Bibelschreiber waren wohl große Roland Emmerich Fans und wollten auch mal zeigen, wies geht...
Zumindest macht Crowe einen guten Job. Connelly dagegen ging mir mit ihrem Mutter Theresa Gehabe tierisch auf den Zünder. Jede Gest, jeder Blick rief da: Ich will den Oscar. Und die Kinder, oh je, die Kinder. Eines blasser und dümmer gezeichnet als das andere. Highlight: Das fieseste Balg schließt innerhalb einer kurzen Begegnung im Wald Blutsbrüderschaft mit einem Superfiesling. Da kam man sich als Zuschauer schon leicht verarscht vor. Und Anthony Hopkins war mit seiner "Beeren, Beeren" Performance definitiv auch Goldene Himbeere verdächtig unterwegs.
Bleibt am Ende also Riesenkokolores in schönen Bildern, einem Top-Score, starken Effekten und einem tollen Hauptdarsteller. Über fast 2,5 Stunden hinweg kann das reichen, muss es aber nicht. "Noah" gehört zu zweiterer Kategorie.
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freeman

Die Minions
Im Grunde hat der Film das gleiche Problem wie "Ich, einfach unverbesserlich"... die eigentliche Geschichte ist vollkommen egal. Man will die Minions sehen. Dementsprechend möchte man bei allen Scarlet Overkill Szenen nur spulen. Zum Glück ist sie nicht so präsent, wie es der Trailer androhte. So ist genug Zeit für diverse, fantastische Slapsticknummern der Minions, die hier einen Gag nach dem anderen rausrocken und denen man humortechnisch anmerkt, dass ein europäisches Team hinter dem Film stand. Dementsprechend gibt es keinen einzigen Furz und Pippi-Kackawitz, stattdessen viele Einlagen, bei denen auch Erwachsene richtig ablachen können.

In diesem Sinne:
freeman
Im Grunde hat der Film das gleiche Problem wie "Ich, einfach unverbesserlich"... die eigentliche Geschichte ist vollkommen egal. Man will die Minions sehen. Dementsprechend möchte man bei allen Scarlet Overkill Szenen nur spulen. Zum Glück ist sie nicht so präsent, wie es der Trailer androhte. So ist genug Zeit für diverse, fantastische Slapsticknummern der Minions, die hier einen Gag nach dem anderen rausrocken und denen man humortechnisch anmerkt, dass ein europäisches Team hinter dem Film stand. Dementsprechend gibt es keinen einzigen Furz und Pippi-Kackawitz, stattdessen viele Einlagen, bei denen auch Erwachsene richtig ablachen können.
In diesem Sinne:
freeman

Army of Frankensteins:
Flotten Trash erwartet, erstaunlich tolle Unterhaltung bekommen. Mit viel Liebe zum Genre wird hier erstaunlich hochwertige und tatsächlich nach Film aussehende Kost geboten, die von Idee zu Idee rast und einfach wild herum fabuliert. Was wäre, wenn eine Armee Frankensteins im amerikanischen Bürgerkrieg gekämpft hätte? Wie kam Lincoln wirklich ums Leben? Für wen hätten Monstren in dem Krieg gekämpft? Gab es damals schon Strahlenwaffen? Dazu ein bisserl Zeitreise, viel Umgedeute der Ursprungs-Frankenstein-Story und nettes Gesplatter. Nicht alle Effekte sitzen, aber sie funktionieren. Die Darsteller sind mit Spaß bei der Sache. Nur die deutsche Synchro, die ist scheiße...

In diesem Sinne:
freeman
Flotten Trash erwartet, erstaunlich tolle Unterhaltung bekommen. Mit viel Liebe zum Genre wird hier erstaunlich hochwertige und tatsächlich nach Film aussehende Kost geboten, die von Idee zu Idee rast und einfach wild herum fabuliert. Was wäre, wenn eine Armee Frankensteins im amerikanischen Bürgerkrieg gekämpft hätte? Wie kam Lincoln wirklich ums Leben? Für wen hätten Monstren in dem Krieg gekämpft? Gab es damals schon Strahlenwaffen? Dazu ein bisserl Zeitreise, viel Umgedeute der Ursprungs-Frankenstein-Story und nettes Gesplatter. Nicht alle Effekte sitzen, aber sie funktionieren. Die Darsteller sind mit Spaß bei der Sache. Nur die deutsche Synchro, die ist scheiße...

In diesem Sinne:
freeman

Bounty Hunters:
WWE Diva Trish Status darf hier mal richtig auf den Putz hauen und macht dabei eine gute Figur. Die Fights sind hart und flott choreografiert. Die Kameraarbeit ist in den Momenten richtig gut und auch die Länge der Actioneinlagen passt. Dazwischen hakt es aber gewaltigst. Hier regiert der Sparstrumpf. Da darf dann beispielsweise der Bösewicht mal eben 10 Minuten monologisieren, ohne dass es dem Film irgendwas bringen würde. Die Story ist mit dünn auch nett umschrieben und schauspielern kann die Trish auch kein Stück.

In diesem Sinne:
freeman
WWE Diva Trish Status darf hier mal richtig auf den Putz hauen und macht dabei eine gute Figur. Die Fights sind hart und flott choreografiert. Die Kameraarbeit ist in den Momenten richtig gut und auch die Länge der Actioneinlagen passt. Dazwischen hakt es aber gewaltigst. Hier regiert der Sparstrumpf. Da darf dann beispielsweise der Bösewicht mal eben 10 Minuten monologisieren, ohne dass es dem Film irgendwas bringen würde. Die Story ist mit dünn auch nett umschrieben und schauspielern kann die Trish auch kein Stück.
In diesem Sinne:
freeman

Er ist wieder da
Er ist wieder da
Bei diesem Film würde ich direkt so weit gehen, dass die Verfilmung das Buch um einiges übertrifft. Der Regisseur geht das Buch ganz anders an, als erwartet. Implementiert gar "Borat"-ähnliche Sequenzen, in denen er seinen grandiosen Hauptdarsteller in ungestellten Szenen auf das "Volk" treffen lässt und wirklich beängstigende Aussagen und Verhaltensweisen aus ihnen herauskitzelt. Hier bleibt einem mehr als einmal das ungläubige Lachen im Halse stecken. Doch auch die bittere Gesellschaftskritik um die Verführbarkeit des Menschen in der eigentlichen Handlung funktioniert prächtig. Hier bekommen vor allem die Medien ihr Fett weg. Wobei sich der Film nicht zu schade ist, auch selbstreferentiell zu arbeiten und den zugrundeliegenden Bestseller zu thematisieren. In den letzten 30 Minuten ist dann jeglicher Humor aus dem Film gewichen. "Er ist wieder da" ist jetzt so drückend und atmosphärisch dicht, dass man eine gewisse Beklemmung niemals ablegen kann. Kurz vor Schluss erfolgt dann noch einmal eine Montage. Erwies sich der Film bis hierhin schon als ziemlich prophetisch (immerhin entstand er schon vor Legida und Pegida und der Flüchtlingskrise, zeigt aber schon auf, dass es in Deutschland in diese Richtung gehen MUSS!), greift er nun diese unschönen Seiten Deutschlands direkt auf und endet mit einem ebenso naheliegenden wie brutalen Oneliner der Hauptfigur... "Damit kann ich arbeiten"...
Wirklich heftig und imo für unsere Zeit ein wirklich intelligenter und wichtiger Filme...

In diesem Sinne:
freeman
Bei diesem Film würde ich direkt so weit gehen, dass die Verfilmung das Buch um einiges übertrifft. Der Regisseur geht das Buch ganz anders an, als erwartet. Implementiert gar "Borat"-ähnliche Sequenzen, in denen er seinen grandiosen Hauptdarsteller in ungestellten Szenen auf das "Volk" treffen lässt und wirklich beängstigende Aussagen und Verhaltensweisen aus ihnen herauskitzelt. Hier bleibt einem mehr als einmal das ungläubige Lachen im Halse stecken. Doch auch die bittere Gesellschaftskritik um die Verführbarkeit des Menschen in der eigentlichen Handlung funktioniert prächtig. Hier bekommen vor allem die Medien ihr Fett weg. Wobei sich der Film nicht zu schade ist, auch selbstreferentiell zu arbeiten und den zugrundeliegenden Bestseller zu thematisieren. In den letzten 30 Minuten ist dann jeglicher Humor aus dem Film gewichen. "Er ist wieder da" ist jetzt so drückend und atmosphärisch dicht, dass man eine gewisse Beklemmung niemals ablegen kann. Kurz vor Schluss erfolgt dann noch einmal eine Montage. Erwies sich der Film bis hierhin schon als ziemlich prophetisch (immerhin entstand er schon vor Legida und Pegida und der Flüchtlingskrise, zeigt aber schon auf, dass es in Deutschland in diese Richtung gehen MUSS!), greift er nun diese unschönen Seiten Deutschlands direkt auf und endet mit einem ebenso naheliegenden wie brutalen Oneliner der Hauptfigur... "Damit kann ich arbeiten"...
Wirklich heftig und imo für unsere Zeit ein wirklich intelligenter und wichtiger Filme...

In diesem Sinne:
freeman

Ich frage mich ernsthaft, warum manche Leute so viel in solche "Real" Scenen interpretieren. Ich meine die Leute die angesprochen werden sind ja nicht Dumm wie Brot und sehen die Kameras. Jeder der mit "Adolf" gesprochen hat wusste, dass es ein Schauspieler ist (Sieht ihm ja nicht mal ähnlich
), was der prämisse des Buches engegen steuert. Manche dürften die Scenerie absichtlich überspitzt haben. Werde mir den Film aber mit sicherheit auch noch geben.
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