Filmtagebuch: gelini71

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Beitrag von SFI » 31.08.2015, 15:18

Nicht jeder spricht/versteht Englisch auf einem Niveau, welches beim Filme gucken Spaß macht. :wink: Ich gucke zwar auch oft im O-Ton, aber immer mit deutschen UT.
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Beitrag von McClane » 31.08.2015, 17:11

Aber schlechte Synchros kann man ja kaum einem Film anlasten.

Find den knorke, fand den ursprünglich sogar besser als die 2, die mir aber mittlerweile minimal mehr zusagt. Die ersten drei sind aber alle 10/10-Filme bei mir. Der Richtungswechsel tut dem Film IMO ganz gut (noch eine Belagerungssituation wäre etwas sehr unglaubwürdig gewesen), auch wenn das Script nicht nur als "Lethal Weapon 4", sondern davor sogar einmal als "Rapid Fire 2" geplant war.
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Beitrag von gelini71 » 31.08.2015, 18:54

Eine schlechte Syncro bzw (genauer) eine falsche Stimme kann schon den Film versauen, zumal Bruce Willis mit Manfred Lehmann eine ziemlich perfekte, auf den Typ passende hat die zudem markant ist - hört man Lehmann sieht man automatisch Bruce Willis vor sich. Im Grunde kann man einem Syncrosprecher kein besseres Kompliment machen. Thomas Danneberg ist ja auch ein Großer seines Faches, aber eben für Schwarzenegger und Stallone :wink:

Der Film hat im Laufe der Jahre bei mir immer mehr verloren - damals im Kino war ich begeistert, heute vormittag war ich dann doch etwas ernüchtert. Die Action rockt, aber das Drehbuch ist überhaupt nicht in sich stimmig sondern eine seltsame Sammlung diverser Ideen.
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Beitrag von Vince » 31.08.2015, 19:17

Ist eigentlich alles nur Gewöhnungssache. Mit Willis' echter Stimme hat Lehmann ja nun gar nichts gemeinsam, und hätte Danneberg Willis schon immer synchronisiert, wäre das in Die Hard 3 ganz normal gewesen.

Ich stimme natürlich trotzdem zu, na klar kann eine schlechte Synchro einen Film versauen, dennoch hat McClane Recht: Dem Film kann man das nicht ankreiden. Da muss man schon unterscheiden.

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Beitrag von Sir Jay » 31.08.2015, 22:26

jap, dem stimme ich zu, wobei ich hinzufügen möchte, dass eine gute Synchro einen Film sogar aufwerten kann :lol:

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Beitrag von SFI » 01.09.2015, 08:31

Wie eine (Neu) Synchro einen Film komplett zerstören kann, sieht man ja bei Costners Robin Hood. Den habe ich seit dem Schock nie wieder angerührt. :lol:
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Beitrag von freeman » 01.09.2015, 09:28

Noch schlimmer ist aber "Der weiße Hai"... Eddie Murphy auf nem Kutter auf Haijagd? WTF!!!???

Und wie im Stirb Langsam Fred schon erwähnt, stinkt die 3 bei mir im Vergleich zu Teil I und II auch ziemlich ab. Das Schlimmste ist imo das drangepappte Finale. An dem rockt nur die Mucke.

In diesem Sinne:
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Beitrag von gelini71 » 01.09.2015, 12:31

Cliffhanger

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Der Film der damals in der Cinema tatsächlich in der Vorschau als "Klippenhänger" angekündigt worden ist :lol:
Der Film rockt immer noch, ich persönlich halte ihn sogar für den besten Film von Sylvester Stallone - einfach weil er spannend ist, nett brutal ist ohne zu übertreiben und Stallone hier einen Menschlichen Held spielt. Ansonsten sei noch zu erwähnen das der Film, trotz teilweise sichtbarer Studiobauten, immer noch besser aussieht als die ganzen CGI Effektbomben der heutigen Zeit - kein schlechtes Kompliment für einen Film der über 20 Jahre auf den Buckel hat. Carolco war damals halt eine Marke.
:liquid9:
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Beitrag von Cinefreak » 01.09.2015, 15:15

freeman hat geschrieben:Noch schlimmer ist aber "Der weiße Hai"... Eddie Murphy auf nem Kutter auf Haijagd? WTF!!!???

In diesem Sinne:
freeman
Das fand ich auch krass... :roll:

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Beitrag von gelini71 » 02.09.2015, 12:21

Aus Mangel an Beweisen

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So ändern sich die Zeiten - damals, 1990 lief der Film in Koblenz im damals größten Kinosaal der Stadt (wo ich ihn erstmalig sah). Heute, 25 Jahre später würde dieser ruhige Gerichtsthriller wohl nur in einem kleinen Arthauskino seinen Platz finden. In unserer hektischen, schnellen Zeit ist dieser Film mittlerweile das krasse Kontrastprogramm geworden :lol:. Auch wenn alles wirkt als wäre er in den 70igern entstanden ist er immer noch gut und sehenswert, sofern man mit eben der langsamen Erzählweise was anfangen kann. Harrison Ford ist für solche Rollen aber absolut ungeeignet, sowas paßt nicht zu ihm, er wirkt hier ziemlich deplaziert und unbeholfen.
:liquid7:
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Beitrag von MarS » 03.09.2015, 13:48

gelini71 hat geschrieben:Eine schlechte Syncro bzw (genauer) eine falsche Stimme kann schon den Film versauen ...

Das einem eine ungewohnte Stimme nervt, kann ich nachvollziehen. Nur deswegen, wird doch aber eine Synchro nicht schlecht. Ungewohnt ja, aber nicht schlecht. Zumal Danneberg ja einer der kultigsten Synchronsprecher überhaupt mit ist.

Ich finde allgemein, dass den deutschen Synchronisationen oft unrecht getan wird. Objektiv betrachtet sind diese sicherlich mit die Besten die es gibt.

Interessant finde ich auch immer folgende Situation: Ein Film wird nach vielen Jahren ungekürzt rausgebracht. Aufgrund der Schnitte liegt nun leider keine vollständige Synchronisation vor. Da stellt sich dann die Frage die Szenen entweder nachzusynchronisieren oder sie im O-Ton mit Untertiteln zu lassen. Die O-Ton Fraktion kommt dann oft mit dem Argument, dass die Nachsynchronisierung der fehlenden Teile durch den anderen Klang den Erzählfluss stören würde, daher unbedingt O-Ton. Das ist mir immer ein Rätsel! Wenn ich die Szenen im O-Ton weiterlaufen lasse, dann habe ich nicht nur plötzlich eine andere Stimme sondern auch noch eine andere Sprache. Und das soll zwingend besser sein?

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Beitrag von MarS » 03.09.2015, 13:49

Ach ja, und nur 5/10 für Stirb Langsam 3?! Das ist schon ganz schön bitter. Trotz klarer Mängel, ist der Film mindestens überdurchschnittlich und einer Menge anderer Streifen trotzdem überlegen.

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Beitrag von MarS » 03.09.2015, 13:51

gelini71 hat geschrieben:Aus Mangel an Beweisen

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So ändern sich die Zeiten - damals, 1990 lief der Film in Koblenz im damals größten Kinosaal der Stadt (wo ich ihn erstmalig sah). Heute, 25 Jahre später würde dieser ruhige Gerichtsthriller wohl nur in einem kleinen Arthauskino seinen Platz finden. In unserer hektischen, schnellen Zeit ist dieser Film mittlerweile das krasse Kontrastprogramm geworden :lol:. Auch wenn alles wirkt als wäre er in den 70igern entstanden ist er immer noch gut und sehenswert, sofern man mit eben der langsamen Erzählweise was anfangen kann. Harrison Ford ist für solche Rollen aber absolut ungeeignet, sowas paßt nicht zu ihm, er wirkt hier ziemlich deplaziert und unbeholfen.
:liquid7:

Der langsame Erzählfluss aus dieser Zeit ist eine Sache die ich ab und zu sehr mag. Das gibt einem die Möglichkeit in so einen Streifen auch mal abzutauchen.

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Beitrag von gelini71 » 03.09.2015, 14:55

MarS hat geschrieben:Das einem eine ungewohnte Stimme nervt, kann ich nachvollziehen. Nur deswegen, wird doch aber eine Synchro nicht schlecht. Ungewohnt ja, aber nicht schlecht. Zumal Danneberg ja einer der kultigsten Synchronsprecher überhaupt mit ist.

Ich finde allgemein, dass den deutschen Synchronisationen oft unrecht getan wird. Objektiv betrachtet sind diese sicherlich mit die Besten die es gibt.
Ich habe nie behauptet das die Syncro schlecht war sondern lediglich festgestellt das Bruce Willis in dem Film wie Arnold Schwarzenegger klingt, was in der Natur der Sache lag :wink:. Danneberg hat durchaus einen super Job gemacht, ist halt wie Du schon sagst ungewohnt und zudem ist halt die Stimme von Manfred Lehmann eben mit Bruce Willis verbunden weil sie zum Typ paßt.

Die Deutsche Syncro ist wirklich gut (im Gegensatz zu Polen oder Russland :lol: ) könnte aber besser sein wenn die Studios soviel Zeit hätten wie damals in den 70igern. Wenn man sich Filme aus den 70igern anschaut fällt mir persönlich auf wie Detailreich die Deutsche Syncro gemacht wurde, man hat da u.a. auch auf die Atmosphäre geachtet. Die heutige die teilweise innerhalb von zwei Tagen eingespielt wird klingt dagenen teilweise etwas künstlich, steril (so mein empfinden - gibt aber durchaus Außnahmen).

Und die 5/10 ist für "Stirb langsam 3" durchaus ausreichend :wink:
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Beitrag von freeman » 04.09.2015, 08:52

Dass die früher organischer klangen, lag sicherlich auch daran, dass da die Synchro durchaus deutlich weiter gehen musste. Da konnte man ja Ton und Filmspur bei weitem nicht so trennen wie heute. Da nimmt man einfach eine Spur raus, ersetzt die durchs Deutsche und schon klingt der Film von der Atmo her wie überall. Damals mussten dann ja auch die Geräuschemacher nochmal ran usw.

In diesem Sinne:
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Beitrag von gelini71 » 08.09.2015, 12:05

Wild Things

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Damals einer der ersten Hypetitel im jungen Medium DVD - der Hauptgrund war einfach: Dennis Richards nagisch.
Na ja - ich fand die Frau noch nie sonderlich erotisch oder gar hübsch, von daher müßen bei mir andere Werte zählen. :lol:
Ziemlich gelackter Thriller der dreckig wirken will (das aber nicht ist) und dessen Reiz in dem Auslassen der Schlüsselszenen liegt die bekanntermaßen erst im Abspann nachgereicht werden. Sonderlich spannend wirkt das heute nicht mehr, der Zahn der Zeit hat dann doch etwas daran geknabbert. Ähnlich wie bei "Eiskalte Engel" gehört man einfach nicht mehr zur Zielgruppe - Scheiße, ich werde alt ! :lol:
:liquid5:
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Beitrag von SFI » 08.09.2015, 16:12

Dennis Richards nagisch ...
Könnte man jetzt auch falsch interpretieren, wenn man den Film nicht kennt. :lol: :lol:
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Beitrag von gelini71 » 08.09.2015, 16:24

Die die es wissen müßen wissen worum es geht :wink: :lol:
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Beitrag von freeman » 09.09.2015, 09:20

Den Dennis fand ich auch heiß! Der hatte so nen schönen langen...

In diesem Sinne:
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Beitrag von gelini71 » 09.09.2015, 12:25

Angel Heart

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Visuell und vom Stil her ein typischer Alan Parker Streifen, wenn man (wie ich) seinen Stil mag ist das schon einmal die halbe Miete. Die Pointe kann man sich als Filmfan schon nach ungefähr der Hälfte denken. Gefällt nicht jedem, ist auch ein Film auf den man Bock haben muß - die Wertung hängt von der persönlichen Tagesform ab :lol: .
:liquid7:
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Beitrag von gelini71 » 14.09.2015, 12:25

Highlander

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Der Film ist Optisch so dermaßen 80iger das es wehtut :lol: gleichzeitig ist er Optisch immer noch ein ziemliches Brett. Manche Effekte sind mittlerweile doch etwas überholt, aber Hey - der Film ist tatsächlich schon 30 Jahre alt :shock:. Trotz mancher Optischen Übertreibung (der Kampf im Parkhaus am Anfang ist eher unfreiwillig komisch) immer noch ein guter sehenswerter Actionfilm (oder in was für ein Genre man ihn stecken will). Warum der damals ab 18 Jahren war wird man wohl niemals verstehen :lol: , die Deutsche Tonspur auf der DVD ist ziemlich schlecht - unglaublich blechern und ohne Druck.
:liquid8:
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Beitrag von gelini71 » 18.10.2015, 15:32

Nach einer Pause gehts weiter mit den alten Kamellen aus den DVD Anfangstagen...

Hollow Man

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War zu DVD Anfangszeiten so eine Art must-have Ding, mittlerweile ist dieser Verhoeven etwas in Vergessenheit geraten. Und ganz ehrlich: Ich kann es verstehen. Es gibt zwar Verhoeven typische Schauwerte, aber diesmal in verdammt zahmer Form (nicht umsonst nur FSK 16). Die Handlung (Häh - Handlung ???) plätschert eher so vor sich hin, sonderlich spannend ist es auch nicht mehr und die CGIs sind auch schon von unfreiwillig komischer Natur. Rhona Mitra Fans werden den Film trotzdem lieben, sieht man die Dame hier nagisch. Alles in allem: Die Erinnerung an diesem Film ist besser als der Film selber :wink:
:liquid5:
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Beitrag von SFI » 18.10.2015, 15:38

Stimmt mit dem "Must Have", importierte mir deswegen auch die Superbit aus UK. :lol: Habe den sicher auch 10 Jahre nicht mehr gesehen, denke aber die Wertung dürfte passen.
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Beitrag von Nachtwaechter » 18.10.2015, 20:05

Als "Rhona-Mitra-Fan" volle Zustimmung... ;-)
"Nur der verrückte glaubt er sei nicht verrückt!" Zenmeister Taisen Deshimaru

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Beitrag von gelini71 » 20.10.2015, 13:52

Jetzt eine kleiner Ausreiser, ich hatte zu Anfang die Angewohnheit Filmreihen in der Chronologisch richtigen Reihenfolge zu sortieren. Somit kommt jetzt eine DVD die noch nicht ganz so alt ist...

Roter Drache

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Die Erstverfilmung "Blutmond" (oder auch "Manhunt") war ja eine recht eigenwillige Interpretation des Romans, aber in seiner Art nicht Reizlos. Als die Hannibal Euphorie ihren Höhepunkt erreichte mußte neuer Stoff her - also flux den ersten Lector Roman neu und wesentlich Vorlagengetreuer verfilmen. Diese Verfilmung ist imo durchaus gelungen, das man versucht hat sich Optisch an "Das Schweigen der Lämmer" zu orientieren ist auch ein Pluspunkt und wirkt dadurch nicht wie ein Fremdkörper. Spannungstechnisch ist das ganze solide Thrillerkost, man merkt halt das der Fokus auf anderen Personen liegt und Lector lediglich eine Nebenfigur ist.
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