Filmtagebuch: freeman

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Beitrag von freeman » 20.10.2015, 09:55

Man merkt bei einigen Momenten aber schon, dass die Kameras nicht offensichtlich waren. Bei anderen sind sie das. Da wird genau dieses Moment aber auch aktiv einbezogen. Es ist also ein Mix. Und der Darsteller mag ihm nicht sooo ähnlich sehen, aber er spielt absolut brillant.

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Beitrag von kami » 20.10.2015, 10:10

Hab den Film nicht gesehen, nur das Buch gelesen, das ich amüsant und treffsicher geschrieben fand, mehr aber auch nicht. Zuhause werde ich mir die Verfilmung vielleicht mal geben.

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Beitrag von freeman » 02.11.2015, 09:35

Charlie's Farm:
Nachdem der Verleih selbst dachte, den nie uncut durch die FSK zu bekommen und ihn darum als Mediabook rausbrachte, nur um sich hernach die FSK 18 Freigabe doch zu sichern, schlug ich zu - und wurde nicht belohnt. Ich konnte ja schon mit Chris Suns "Daddy's little Girl" nicht so viel anfangen, aber was konnte man andererseits bei einem Slasher schon groß falsch machen. Viel. Da wären zunächst mal die ersten 70 Minuten zu nennen, in denen wirklich gar nichts passiert. Ewig schaut man ein paar unsympathischen Spackos beim Spacken zu. Schrecklich. Wären da nicht irgendwelche Rückblenden in die Vergangenheit, man wüsste gar nicht, dass dieser Müll mal ein Slasher werden könnte. Dann taucht der schön ins Gigantische übersteigerte Killer endlich auf und macht in 5 Minuten klar Schiff. 5!!! Minuten! Dabei geht er verdammt rüde zu Werke, so dass einen die FSK 18 hier und da schon schwer verwundert. Denn wenn Chris Sun eines kann, dann splattern. Tja, und dann folgt der Showdown. Hauptfigur: Tara Reid. Mehr muss man da nicht zu sagen. Verbockt.
:liquid4:

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Beitrag von freeman » 30.11.2015, 09:11

Für immer Adaline:
Als treuer Harrison Ford Fan war der Film freilich Pflicht für mich, auch wenn er nach dem Kauf wieder etwas herumlag und reifen musste :lol: ... Am WE dann endlich gestemmt und mehr als angetan gewesen. Herrlicher Edelkitsch, wunderschön bebildert, toll gespielt, feiner Score und eine erstaunliche Grundidee um eine Art Highlanderin des Romantikfilms. Wie gut der Film funktioniert, zeigt alleine der Fakt, wie bereitwillig man das eigentlich haarsträubende Storykonstrukt annimmt. Wobei der Film selbst sich da auch herrlich selbstironisch gibt. Definitiv eine der besseren Schnulzen der letzten Jahre ohne nichtssagende Teeniefratzen.
:liquid8:

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Beitrag von SFI » 30.11.2015, 17:40

Den wollte ich am Wochenende auch gucken, aber irgendwie ist die Disk seit 1 Woche unterwegs. :(
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Beitrag von freeman » 01.12.2015, 09:04

Passt irgendwie zum Film :lol:

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Beitrag von freeman » 07.12.2015, 09:06

Movie 43
Irgendwie muss es im Vorfeld unter den Stars Hollywoods so ne Art Mutprobe gegeben haben: Wetten, du traust dich nicht, in Movie 43 mitzuspielen? Dessen Skript ist sooooo mies, damit machst du dich zum totalen Vollhorst. Erstaunlich viele Stars wollten zeigen, dass sie Eier haben. Am meisten Hugh Jackman, der sie in seiner Szene sogar am Hals trägt. Nein, was habe ich gelacht. Nicht. Der Rest funktioniert nach dem immer gleichen Prinzip: Ein Haufen Stars baut eine Pointe auf... die dann nicht kommt. Auch eine Kunst. An "Humor" wird ausschließlich Pippi-Kacka-Rotze geboten und in sexueller Hinsicht derb drauf losgequatscht, aber um was zu zeigen, dazu war man natürlich zu feige. Ganz schlimmer Schwachsinn. Zumindest zwei Episoden ragen ein wenig aus dem Müll heraus: Zum einen Gerard Butler als irischer Kobold (herrlich blutrünstig und tatsächlich mit einer Pointe gesegnet!!!) und die Episode ums sexuell konnotierte Anscheißen mit Chris Pratt.
:liquid2:

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Beitrag von freeman » 15.12.2015, 09:07

A Christmas Horror Story
Ineinander verwobene Anthologie rund um Weihnachten und diverse dahingehende Sagen/Storys. Über einzelne Figuren sind sie sogar durchaus gelungen miteinander verbunden, ohne dass sich jetzt die Storys gegenseitig beeinflussen würden. Einige angenehm creepy Szenen sind ebenso enthalten wie purer Funsplatter. Macht wirklich Spaß. Wenngleich, wie bei jeder Anthologie, nicht alle Episoden gleichwertig ausfallen.
:liquid7:

Final Girls
Tolles Spiel mit den Klischees des Slasher-Genres und dabei vornehmlich denen der Freitag der 13. Serie. Herrliche Murmeltiertag-Momente treffen auf tolle Storyideen und eine hervorragende Inszenierung. Dazu ein gleichermaßen respektvoller wie respektloser Umgang mit den Vorlagen (sprich, man erlaubt sich tolle Brechungen und viel Ironie, behandelt die Fans der Streifen aber nicht wie Dummbatze). Für mich ein ähnlich unterhaltsames Spiel mit den Klischees wie einst Tucker and Dale vs. Evil.
:liquid7:

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Beitrag von freeman » 01.02.2016, 09:02

Dragon Blade:
Dass Jackie Chan und Daniel Lee Action können, müssen sie nicht mehr beweisen, hauen aber trotzdem ein paar richtig coole Momente raus. Wenn hier beispielsweise die Bogenschützen loslegen, Gegner als Bogen missbrauchen und durch sie hindurch Lumpen killen, wird sogar Legolas blass vor Neid. Dazu kommen großartige Landschaftsbilder, eine fette Ausstattung, feine Massenszenen und ein durchaus interessanter Storyansatz in gelungener optischer Aufmachung. Leider wird selbiger für eine kitschüberladene Aneinanderreihung fremdschamiger Verbrüderungsszenen zwischen Römern und Chinesen verheizt, an deren Höhepunkt sogar aus vollem Halse gesungen wird. Mehrfach. Heijeijei...
:liquid5:

Jeruzalem:
Endlich einmal wirkt der Einsatz eines aufzeichnenden Mediums nicht erzwungen. Indem der Hauptcharakter nämlich blind wie ein Maulwurf ist und darum eine Google-Brille trägt, wird die "Kamera" zum natürlichen Teil der Szenerie. Der Rest ist relativ 0815 verlaufender Found Footage Horror, der immer dann rockt, wenn Jerusalem zum Kriegsgebiet zwischen biblischen Figuren und der israelischen Armee wird. Leider passiert das extrem selten, so dass unsere Helden vornehmlich mit menschenähnlichen Langweiler-Kreaturen aneinander geraten. Spannung kommt eigentlich nie auf und echte What the Fuck Momente bleiben vollends aus. Gegen Ende, wenn die Brille dann voll toll beschädigt wird, ist man permanent am Rumraten, was man da eigentlich genau sieht. Dafür ist das apokalyptische Schlussbild echt cool.
:liquid5:

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Beitrag von StS » 01.02.2016, 09:04

freeman hat geschrieben:Jeruzalem
Den will ich mir auch noch vornehmen.
Aber erst einmal kommt mein Reisebericht im Laufe der Woche... :wink:

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Beitrag von SFI » 01.02.2016, 17:15

Bei DB bin ich immer noch unschlüssig ob ich mir den geben soll. Rom und Co. interessiert mich immer, aber die Kritiken sind ja schlechter als bei ähnlich gelagerten B-Flicks der letzten Jahre. :roll:
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Beitrag von StS » 01.02.2016, 18:19

SFI hat geschrieben:...aber die Kritiken sind ja schlechter als bei ähnlich gelagerten B-Flicks der letzten Jahre. :roll:
Jip, der soll echt übel sein. :lol:

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Beitrag von freeman » 02.02.2016, 08:49

Also wegen Rom und Co. solltest du dir den net unbedingt geben. Die geben selbst im Making Of zu, dass sie sich bei der Geschichte an nix geschichtliches halten mussten. Und das sieht man auch ;-)

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Beitrag von freeman » 08.02.2016, 09:09

Assassination:
Wie erzähle ich eine eigentlich simple Geschichte so verschwurbelt und vollgeproft mit viel zu ähnlich angelegten Figuren wie möglich? Die Koreaner machen es mal wieder vor. Was dafür sorgt, dass die 140 Minuten Laufzeit hier und da doch etwas lang erscheinen. Dafür machen die Koreaner aber auch wieder vor, das sie aktuell eines der wenigen Länder sind, die noch geile, handgemachte Action in Blockbustern auffahren und da keine Gefangenen machen. Wie in John Woos Genrekino werden die Helden hier von Kugeln förmlich zersiebt und hat der finale Shootout amtlich Druck und Pfeffer im Arsch. Dazu eine stimmige Ausstattung, eine niedliche Hauptdarstellerin und fertig ist ein nettes Guilty Pleasure...
:liquid6:

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Beitrag von freeman » 15.02.2016, 09:11

Die 5. Welle:
Kann mich einfach nicht durchringen, mehr zu schreiben. Was ja auch einiges über den Film aussagt. Zunächst mal beginnt er sehr stimmig und atmosphärisch dicht. Die Grundsituation wird stark etabliert. Die wenigen, aber ordentlich getricksten Desasterbilder machen Laune. Und dann... ja dann... greift die Young Adult Erzählstruktur und der ganze Film sackt hoffnungslos in sich zusammen. Ganz schlimm mal wieder der Ansatz, dass sich die Heldin des Filmes zwischen zwei Kerlen entscheiden darf (Ist ein Sandwich eigentlich eine solch starke Young Adult Fantasie? Falls ja, werden meine Gangbangkreise nie aussterben. :lol: ). Schlimmster Moment: Natürlich erwischt die Heldin einen ihrer Recken beim Nacktbaden im weichgezeichneten Sonnenlicht. Hach... Diese Erzählstrukturen und offenbar unverzichtbaren Elemente nerven so sehr, dass man nicht mehr in den Film hineinfindet. Der will dann tatsächlich noch einen großen Twist lancieren, der in seinen Bestandteilen so vorhersehbar ist, dass einem nicht mehr bleibt, als galliges Lachen. Zumindest Frau Moretz spielt gut, hätte aber ein besseres Young Adult Franchise verdient.
:liquid3:

Maze Runner:
Young Adult die Zweite und Young Adult in Gut. Diese "Herr der Fliegen"-Variation hat mir wirklich sehr zugesagt. Interessantes Setting, coole Ideen, herrlich garstige Antipoden und horrorlastige Creature-Sequenzen, die druckvoller und actionreicher daherkommen, als alles, was aktuell in dem Sektor so aufgefahren wird. Dazu mal kein Romantikschmuh und nur eine weibliche Darstellerin, die komplett untergeht. Scheint also mal Young Adult für Kerle zu sein ;-).
:liquid7:

Alles steht Kopf:
Schlicht und ergreifend fantastisch. Wie gut der Film funktioniert, zeigt schon, wie sehr einem beispielsweise die letzte Sequenz eines mal eben eingeführten, in seiner Over the Top Anlage gar nicht zum Film passen wollenden Charakters nahe geht. Mit spielerisch wirkender Leichtigkeit rührt einen der Film permanent an und erklärt beinahe auf einem philosophischen Level, wie unser Hirn funktioniert. Dabei findet er sogar für das Vergessen Bilder von erstaunlicher Einprägsamkeit. Erstaunlicher, großartig animierter Film.
:liquid10:

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Beitrag von kami » 15.02.2016, 10:28

Ich fand nun wieder MAZE RUNNER höchst enttäuschend. Visuell wird zwar ordentlich was geboten, Tricks und Action können sich wahrlich sehen lassen, dafür halten die Geheimnisse und Wendungen nicht, was der Ansatz verspricht, und die Charaktere könnten langweiiger kaum sein. Gerade die Anwesenheit des Mädchens wird völlig verschenkt. Da hat man einen isolierten Haufen Kerle, in den eine junge Frau geworfen wird, das sollte die Dynamik doch ordentlich durcheinander wirbeln. Aber nein, für unsere mönchsartigen Helden ist sie offenbar nur ein Buddy mit langen Haaren.
Wegen Optik und Action gibt's von mir noch knappe :liquid5:
Der Nachfolger ist leider noch bescheidener dank eines schnarchigen Mittelteils.

Über THE 5TH WAVE hört man ja nur Schlechtes. Zuhause werde ich wohl aber dennoch mal einen Blick riskieren, auch wenn sämtliche Effektszenen wahrscheinlich schon im Trailer verbraten worden sind. Und natürlich ist der Storyansatz schon eine Riesenschwachsinnigkeit: Infiltration NACH Seuchen und Katastrophen und Quasi-Auslöschung? Klingt wie ein grandioser Plan.

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Beitrag von StS » 15.02.2016, 11:20

"Maze Runner" kommt bei mir in etwa wohl auf ne 6/10. Der Film ist imo übrigens ein Stückchen besser als das Buch, das ich höchst mittelprächtig fand. Die Fortsetzung hab ich mir noch nicht angesehen.

Bei "the 5th Wave" hab ich den Kinobesuch nach Lesen der Kritiken zum Start kurzerhand abgesagt. Scheint klassisches "für daheim"-Futter zu sein. Bin gespannt, wie sich Moretz so schlägt und freue mich auf Maica... :wink:

Und @ Freeman: "Alles steht Kopf", oder? :wink:

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Beitrag von McClane » 15.02.2016, 14:32

"Maze Runner" seh ich auch bei 7/10. Hat mir mehr Spaß gemacht als die meisten YA-Stoffe, gerade in der Art, wie die Charaktere verschiedene Positionen durchspielen, auch wenn sie dadurch emotional vielleicht weniger zugänglich sind. Nur das Ende, das in zehn Minuten noch schnell den Anschluss für weitere Teile übers Knie brechen muss, das fand ich unschön.
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Beitrag von Wallnuss » 15.02.2016, 15:13

Komplette Zustimmung bezüglich Inside Out, ein absolut fantastisches Stück Film, eigentlich viel zu gut für Kinderkino!

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Beitrag von freeman » 16.02.2016, 08:49

@ Stefan: Nein, meist steht alles nur kurz :lol: ;-)

@ Nils: Das stimmt, das Ende wirkt vollkommen überhastet. Vor allem dann in den finalen 10 Minuten noch ein paar Twists einzubauen, war schon sehr schräg.

@ kami: Dass Kaya prinzipiell verschenkt wurde, steht außer Frage. Aber für mich kann ich nur sagen: Zum Glück. Ich glaube, wäre das übliche YA-Sandwich-Schema durchgebrochen, hätte ich ausgeschaltet. Ich werd da aktuell aggressiv, wenn ich das sehe :lol: Und in Sachen 5th Wave liegst du, was den Trailer angeht, ziemlich richtig. Da kommt nicht viel mehr an Spektakelszenen dazu, die größer skaliert sind.

@ Wallnuss: Auch Kinder müssen tolle Filme sehen ;-)

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Beitrag von Vince » 20.02.2016, 05:31

Empfand den ersten "Maze Runner" auch als einen der besten, wenn nicht den besten Film seiner Art... was auch an dem eng gefassten Rahmen liegt (ist halt nicht so aufgeblasen wie die Sumpfdohlen Games) und sicherlich auch meinem Faible für Labyrinthe und Enigma-Maschinen. Ist auch der einzige, wo ich das Sequel auf jeden Fall aus eigenem Antrieb noch sehen möchte, wohingegen ich die anderen alle eigentlich aus reiner Solidarität mit der Mitguckerin gesehen habe.

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Beitrag von freeman » 29.02.2016, 08:50

Hunter's Blood
Garstige "Beim Sterben ist jeder der erste" Variante, die etwas braucht, um in Tritt zu kommen, dann aber ein paar harsche Gewalteinlagen (Rüber runter, Gesicht wegballern, Aufspießung) und ein flottes Tempo aufzuweisen versteht. Vor allem im zweiten Teil des Filmes kommt dann auch Spannung und einiges an Beklemmung auf. Leider erkennt man auf der deutschen Uncut-Fassung auf DVD von allem nicht soviel, da hier mal wieder eine VHS als Master hergehalten hat. Das Ergebnis ist zwar meilenweit entfernt von Tough to Kill, dennoch kann man die Scheibe wirklich nur noch Komplettisten empfehlen.
:liquid6:

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Beitrag von freeman » 04.04.2016, 09:50

Arlo & Spot:
Im Fahrwasser von "Alles steht Kopf" ziemlich untergegangener Zweitfilm von Pixar im vergangenen Jahr. Der entwirft eine Welt, in der die Dinos nie ausgestorben sind und zur Zeit des Auftauchens der ersten Menschlein ihre Welt kultiviert haben, indem sie Arbeiten nachgehen, Viehtreks durchführen und dergleichen mehr. Die Menschlein degradiert man in dieser Story einfach zu kleinen Hündchen und drumherum packt man eine Story einer großen Queste, in deren Verlauf Botschaften rund um Familie, Freunde und das Besiegen von Ängsten abgefeuert werden. Das hat net die großen Ideen ala "Alles steht Kopf" zur Folge, funktioniert aber prächtig und ist leichter zugänglich, da deutlich mehr auf klassisches Erzählkino ausgelegt. Die Figuren sind knuffig, der Humor slapstickartig, die Emotionalität stimmig und die Animation der absolute Hammer. Vor allem die fotorealistischen Naturbilder sind absolut unfuckinfassbar! Vor allem der doch arg reduzierte Dino Arlo wirkt in dieser Umgebung beinahe wie ein Fremdkörper, der er historisch gesehen ja tatsächlich ist. Kurzum: Nicht so genial wie Pixars große Würfe, aber allemal schwer unterhaltsam.
:liquid8:

The Interview
Abgesehen von James Francos brachialem Overacting bleibt von dieser Chose kaum etwas in Erinnerung. Also außer dem "Antimarketing" im Vorfeld, das interessanter als der gesamte Film ausgefallen ist und noch interessanter wird, wenn man bedenkt, dass "The Interview" Metabetrachtungen zur Macht des Marketings betreibt.
:liquid4:

Caedes
Deutscher Wald- und Wiesen-Zombie-Splatter trifft auf zu gebremste Nazi-Exploitation. Das hat gute Effekte in einer erstaunlich guten Inszenierung zur Folge und fährt ein paar sympathische Darsteller auf, ist auf die gesamte Laufzeit gesehen aber ungeheuer repetitiv und leider arg unlustig.
:liquid4:

The Keeping Room
Home Invasion mal ganz anders: Megalangsam und ruhig erzählt, ohne Jump Scares, ohne breit ausgewalztes Horrormoment und obendrein in ein Western-Setting verfrachtet. Stark gespielt, edel bebildert, trotz all der Ruhe und Langsamkeit megaspannend und mit feinen Dialogen versehen.
:liquid7:

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Beitrag von StS » 04.04.2016, 10:13

"The Keeping Room" werd ich mir auf jeden Fall auch noch zulegen. :D

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Beitrag von SFI » 04.04.2016, 18:23

Arlo & Spot:
Das war doch inhaltlich ein wahrlich lauer Aufguß. Schon nach wenigen Minuten roch man Lunte und ich hab dann gut 40 Minuten gepennt. :lol:
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