Pay the Ghost

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Pay the Ghost

Beitrag von freeman » 03.05.2016, 09:01

Pay the Ghost

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Originaltitel: Pay the Ghost
Herstellungsland: USA, Kanada
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Uli Edel
Darsteller: Nicolas Cage, Sarah Wayne Callies, Veronica Ferres, Lauren Beatty, Kalie Hunter, Jack Fulton, Susannah Hoffmann, Sofia Wells, Aidan Wojtak-Hissong u.a.

Professor Mike Lawford hat mal wieder seine Familie versetzt. Ausgerechnet an Halloween. Reumütig besucht er mit seinem Sohn zumindest noch eine späte Straßenparade. Und genau da verschwindet sein Kind. Als es nicht wieder auftaucht, verlässt ihn auch noch seine Frau. Doch Mike gibt die Suche nach seinem Sohn niemals auf und fragt sich vor allem, was dieser meinte, als er ihn kurz vor seinem Verschwinden fragte, ob er den Geist bezahlen könne…
:liquid6:

Zur "Pay the Ghost" Kritik

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Beitrag von StS » 03.05.2016, 09:05

Ansehen werd ich mir den sicher auch demnächst mal.
Mit angepassten (Cage-typischen) Erwartungen. ;)

@ Freeman: Vielleicht noch Stephen McHattie bei den Darstellern und Tags nachtragen?
Der ist schließlich nicht unbekannt - und Du hast ihn ja sogar auf´m Pic im Review gepostet... :wink:

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Beitrag von freeman » 03.05.2016, 09:13

Ist ja wie gewohnt von der OFDB übernommen. Da war mir direkt aufgefallen, dass die den Cage nicht drin haben. Da habe ich mich darauf konzentriert, ihn net zu vergessen und der McHattie ist dabei wohl durchgerutscht. Witzigerweise hab ich im Film selbst gar net mitbekommen, dass er das ist. 20 Sekunden Screentime und vollkommen mit Maske zugedeckt...

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Beitrag von Vince » 29.04.2018, 12:02

Ob er nun Kriminelle auf der Straße jagt oder Geister im Untergrund, um seine Liebsten wahlweise zu rächen oder zurückzuholen, dürfte einem Nicolas Cage relativ wumpe sein. Sein Portfolio eines verzweifelten Vaters passt eben immer irgendwie auf die Muster der Produktionen, in denen er mitspielt. Uli Edel, der einerseits "Twin Peaks", andererseits aber auch "Zeiten ändern dich" mit Bushido in der Vita stehen hat, greift herzhaft in die Kiste mit Schablonen für urbane, amerikanische Geistergeschichten, um seinem Star den nicht allzu prunkvollen Teppich auszurollen. Macht nix, als Cage schließlich seinen Sohn in der Menge verliert, bekommt trotzdem das gesamte Viertel die Unermesslichkeit seines Verlustes mit.

Es folgt eine Abfolge typischer Entwicklungen der Marke "verzweifelter Vater pfeift auf die Ermittlungsarbeiten der Polizei und macht sich alleine auf den Weg ins Herz der FInsternis", mit allem, was dazugehört: bedeutungsvolle Graffiti an der Wand, unheimliche Schattenbegleiter (in diesem Fall Geier aus dem Rechner), Erscheinungen des vermissten Jungen überall in der Stadt und Obdachlose, die viel über die verborgenen Geheimnisse aus der Zwischenwelt zu wissen scheinen, alles garniert mit gelegentlichen Buh-Effekten in Spiegelungen oder aus dem Dunkeln heraus. Eher ungewöhnlich allenfalls, dass die Mutter des Vermissten, die dem Vater alle Schuld gibt, ob ihrer Ignoranz gegenüber der Geisterwelt nicht etwa kurz und schmerzlos geopfert wird, sondern sich irgendwann ihrem Mann anschließt, um den geliebten Jungen wiederzubekommen - für Sarah Wayne Callies eine nette Vorbereitung auf ihren folgenden Film, in dem sie wieder den Nachwuchs an üble Boogeymänner verliert, diesmal als Hauptdarstellerin.

Die Drehorte, die Spezialeffekte, Jump Scares und schauspielerischen Leistungen sind allesamt gar nicht mal so daneben, allerdings ist "Pay The Ghost" schon in seiner Anlage reine Dutzendware, die Cage mit einem seiner legendären Ausraster der Marke "Wicker Man" kaum hätte beschädigen, sondern vielmehr veredeln können. Wenn nun aber Veronica Ferres in einer Nebenrolle die größte Kuriosität ist, die der gesamte Film zu bieten hat, verpasst man sicher nichts, wenn man ihn auslässt.
:liquid4:

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