Filmtagebuch: StS

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Beitrag von StS » 30.04.2016, 20:20

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"Dark Places" hat auf mich im Grunde durchweg den Eindruck eines "anständigen Made-for-TV-Movies" erweckt. Nicht nur deshalb ist es nachvollziehbar, dass der Film an den Kinokassen (trotz gewisser evidenter "Pull-Faktoren") scheiterte. Angesichts der guten Darsteller (aus deren Reihen aber einzig Charlize zu glänzen vermag) sowie der eigentlich mit Potential gesegneten Materie definitiv ein Stück weit enttäuschend, das (weder sonderlich spannende noch tiefgründige) Ergebnis - obgleich an sich noch immer solide. Kann man sich an einem "regnerischen Sonntag" durchaus mal ansehen - möglichst jedoch mit abgesenkten Erwartungen. Zumindest war die Auflösung "weniger 08/15" als befürchtet...

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Beitrag von StS » 30.04.2016, 20:21

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Verfasst und in Szene gesetzt von Reginald Harkema, kommt der hierzulande unter dem Titel „Manson Girl“ veröffentlichte 2009er Indie „Leslie, my Name is Evil” in Gestalt einer eigenwilligen Satire auf die doch recht verlogene „Doppel-Moral Amerikas“ daher – und zwar vor dem zeitlichen wie kulturellen Hintergrund der Sechzigerjahre angesiedelt. Auf der einen Seite wird das anhand einer konservativen, religiösen (sprich: von „traditionellen Werten“ geprägten) Familie aufgezeigt – u.a. mit einem klaren Feindbild und einer strikten Weltanschauung – und zugleich der von solchen Dingen wie Sex, Drugs und „anti-establishment Ansichten“ gekennzeichneten „Lebensweise“ der sogenannten „Manson Family“ gegenüber gestellt: Bekanntermaßen ja eine Kommune Schrägstrich Sekte, deren „Machenschaften“ 1969 in den grausamen Tate/LaBianca-Morden gipfelten. Mit historischen Dokumentar-Aufnahmen (Vietnam-Krieg, Proteste, Nixon etc.) angereichert, wird die Botschaft des Films auf grobe, unsubtile Weise transportiert – und das überspitzt sowie mit überzogen gezeichneten Figuren in knallbunten, trashy-kitschigen Kulissen. Die Hauptrollen wurden mit den überzeugend agierenden Jungmimen Kristen Hager („Wanted“) und Gregory Smith (TV´s „Everwood“) ordentlich besetzt, das nicht gerade hohe Budget der Produktion empfand ich in keinem Moment als irgendwie „unvorteilhaft“, die Musikuntermalung passt prima und der Unterhaltungsgrad bewegt sich stets im zufrieden stellenden Bereich. In Sachen „Sex und Gewalt“ hält sich der Streifen (trotz der deutschen „FSK-18“-Freigabe) allerdings recht deutlich zurück – worüber hinaus so manches insgesamt „nicht ganz rund“ anmutet (was schlichtweg schade ist). Wirklich „klasse“ sind indes nur wenige Szenen geraten – unter ihnen die allerletzte „Schock-Einstellung“ vorm Einsetzen des Abspanns – was „alles in allem“ leider nicht für eine konkrete Empfehlung ausreicht…

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Beitrag von StS » 08.05.2016, 18:23

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"the Forest"
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Beitrag von StS » 08.05.2016, 18:24

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Bei „Wolf Warrior“ haben wir es mit einem recht mauen chinesischen „Action-Kracher“ aus dem Jahr 2015 zutun, der „auf der positiven Seite der Medaille“ zumindest mit einem coolen Scott Adkins als Baddie und einer Handvoll netter Momente (vorrangig zu Beginn) aufwartet. Letzteren Punkten stehen jedoch u.a. eine oberflächlich und unoriginell ausgearbeitete, sich um Inhalte wie „ein toller Soldat sein“, Rache sowie einen eher beiläufig eingestreuten Bio-Terrorismus-Plotstrang rankende Story, ein nicht sonderlich charismatischer, ständig übermäßig schwitzender Held, CGI-Wölfe auf „the Asylum“-Niveau sowie diverse Klischees (wie das Aufarbeiten eines Traumas) gegenüber. Ach, und unfreiwillig komisch ist die ganze Schose überdies auch immer mal wieder – angefangen bei den in Großaufnahme (und Zeitlupe!) präsentierten „schlackernden Wangen“ eines Gangsterbosses, während dieser ein MG abfeuert, bis hin zu einer gehörigen (unsubtilen) Dosis „China-Patriotismus“. Nach einem hoffnungsvollen Einstieg „versandet“ der Streifen rasch in einem ausgedehnt-langweiligen Mittelstück – bei welchem ein Manöver im Zentrum der Geschehnisse steht – bevor daraus dann ein unaufregendes „Wald-und-Wiesen-Geballer“ hervorgeht, bei dem die „Volksarmee-Elite-Kämpfer“ (speziell für eine Produktion aus jenem Lande) in Sachen Taktik und Effizienz erstaunlich schwach portraitiert werden. Kurzum: Ein belangloses Werk, das man sich getrost sparen kann…

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Beitrag von StS » 25.05.2016, 17:41

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"Green Room"
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Beitrag von StS » 25.05.2016, 17:42

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Mit „Sin City 2: A Dame to kill for“ (2014) haben Frank Miller und Robert Rodriguez eine optisch schick anzusehende sowie bis in kleinere Nebenrollen hinein prima besetzte Fortsetzung ihres 2005er Kino-Hits abgeliefert – das jedoch „einige Jahre zu spät“ und zudem auch noch in nahezu jeder Hinsicht von (mehr oder minder) schwächerer Qualität als das damals ansprechend „frisch“ anmutende Vorgängerwerk. Im Grunde bloß more of the same – und nicht nur deshalb eher belanglos, zumal man nie wirklich eine ergiebige „Connection“ zu den im Fokus stehenden Figuren aufzubauen vermag und einen die gebotenen Set-Pieces ebenfalls nicht gerade „vom Hocker hauen“…

Während es durchaus vergnüglich ist, einzelnen Akteuren (wie etwa Eva Green und Mickey Rourke) beim Darbieten ihrer Rollen zuzusehen, wurde manch anderer Darsteller/Part schlichtweg „verschenkt“ und hat man wiederum bestimmten weiteren einfach zuviel „Raum“ innerhalb des Geschehens zugestanden – allen voran die fraglos sexy tanzen könnende, aber mal wieder auffällig schwach agierende Jessica Alba als Nancy, welche die meiste Zeit entweder auf einer Bar-Bühne, mit ner Flasche Alk in der Hand und/oder einem fast schon unfreiwillig amüsanten „angepissten“ Gesichtsausdruck verbringt...

Obgleich ich mich weder gelangweilt noch in markanter Weise geärgert habe, hat mir dieses pulpy-cineastische „Style over Substance“-Produkt definitiv weniger gut gemundet als „beim ersten Mal“ (sprich: als beim Schauen des ersten Teils). Tja, und wer außerdem „den optimalen Zeitpunkt“ verpasst, den bestraft (Sprichwort-gemäß) obendrein ja noch „das Leben“ – oder in diesem Fall die Zuschauer, welche im Rahmen des Kinostarts für einen stattlichen Flop sorgten. Kurzum: Leider ist „Sin City: A Dame to kill for“ nur ein recht unbefriedigend-mittelprächtiges Sequel geworden – damit zumindest aber noch immer deutlich besser als Frank Miller´s 2008er Debakel „the Spirit“…

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Beitrag von StS » 25.05.2016, 17:44


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Beitrag von StS » 25.05.2016, 17:46

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Das 2016er B-Movie „Standoff“ des noch recht unerfahrenen Regisseurs und Drehbuchautors Adam Alleca hat sich für mich als ein durchaus kurzweilig-solider Thriller entpuppt, der im Rahmen seiner angenehm „bündig“ gehaltenen Laufzeit (trotz seiner durchaus „gesprächigen Ader“) anständig zu unterhalten weiß und eine Menge von seinem kompetenten, aus den beiden „Veteranen“ Laurence Fishburne und Thomas Jane sowie der rundum überzeugenden jungen Ella Ballentine bestehenden Hauptdarsteller-Dreiergespann profitiert. „Effizient“ in Szene gesetzt und mit einigen netten Einfällen gesegnet, gibt es allerdings auch den einen oder anderen Schwachpunkt zu verzeichnen – beispielsweise eine Reihe von Klischees, vereinzelte Logik-Schwächen sowie ein arg konventionell geartetes Finale…

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Beitrag von StS » 25.05.2016, 17:48

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"High-Rise"
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Beitrag von StS » 25.05.2016, 17:57

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Bong Joon-ho´s "Snowpiercer" ist im Grunde ein ähnlicher Fall wie "High-Rise": In Anbetracht der Erwartungen eine klare Enttäuschung, das Ergebnis. Von den Mitwirkenden und dem Potential der Story an sich ausgehend, hätte man definitiv ein intelligentes, nachhaltiges Resultat erschaffen können - stattdessen ist eben jenes allerdings recht banal ausgefallen (besser über so wenig wie möglich beim Ansehen nachdenken). Gute Action und nette Schauwerte statt Cleverness und Hintergründigkeit. Unterhaltsam ist der Streifen dennoch - trotz des doofen Endes und so...

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Beitrag von StS » 02.06.2016, 18:19

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"Lake Eerie"
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Beitrag von StS » 02.06.2016, 18:20

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Holy Ghost People“ (2013) ist ein dramatischer „Sekten“-Thriller von Mitchell Altierti (seines Zeichens ja eine Hälfte des Regie-Duos „the Butcher Brothers“), der von einer jungen Dame namens Charlotte handelt (gefiel mir richtig gut: Emma Greenwell), welche einen alkohol-kranken sowie an „PTSD“ leidenden Ex-Soldaten (brauchbar: Brendan McCarthy) dazu überredet, sie auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester zu begleiten, die sich zuletzt aus einer kleinen christlichen Gemeinschaft in den Appalachen gemeldet hatte. Lose basierend auf der gleichnamigen Doku aus dem Jahr 1967, aus der auch einige Clips eingespielt werden, optisch kompetent bebildert sowie mit einem ansprechenden Soundtrack unterlegt, überzeugt vor allem die Atmosphäre in den ersten zwei Dritteln der Laufzeit, bevor die Story gegen Ende leider in recht „konventionelle Bahnen“ (inklusive blutiger Gewalt) einmündet – was in der Form durchaus ein Stück weit schade ist. Einschließlich ordentlich verkörperter Nebenparts – u.a. von Cameron Richardson, Don Harvey, allen voran aber Joe Egender als charismatischer Prediger – fügt sich das alles „unterm Strich“ zu einem soliden Genre-Vertreter „der Güteklasse B“ zusammen, welchen man sich bei Interesse an Themen dieser Art getrost mal ansehen kann, der letztlich jedoch hinter der Qualität von (jeweils mehr oder minder weit vergleichbaren) Veröffentlichungen á la „Sound of my Voice“, „the Sacrament“ oder „Martha Marcy May Marlene“ zurückbleibt…

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Beitrag von StS » 27.06.2016, 19:09

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"Alleluia! The Devil´s Carnival 2"
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Beitrag von StS » 27.06.2016, 19:11

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Im Gegensatz zu „CGI-Fantasy-Action“ á la „Fast&Furious 7“ erfreut einen „Need for Speed“ – Scott Waugh´s auf der gleichnamigen Videospiel-Reihe basierender Film aus dem Jahr 2014 – mit fast ausschließlich „handgemachten“, sehenswert arrangierten Stunts und Schäden (bloß irgendwie ausgerechnet bei der finalen Explosion nicht). Story-technisch entpuppt das Ganze jedoch (man kann sagen: wie im Grunde vorausgeahnt) als eine ziemliche „Null-Nummer“ und dient eigentlich nur dazu, die Zeit zwischen den verschiedenen „Rasereien“ zu überbrücken – welche dann aber immerhin jeweils für anständige Unterhaltung sorgen und nur wenige arg „haarsträubend dümmliche Momente“ aufweisen (wie z.B. das Auftauchen zweier Betonmischer oder ein Cop, der das Rennen ausgerechnet dadurch aufzuhalten versucht, indem er seinen Wagen einfach mal in den heranbrausenden „Pulk“ hineinfahren lässt)...

Leider ist der Verlauf mit rund 130 Minuten deutlich zu lang geraten, mangelt es des Öfteren an „Logik“ (keine Zeugen am Anfang, Tablet-Zugang im Militär-Knast etc.), präsentiert sich Hauptdarsteller Aaron Paul nicht besser als „zweckdienlich“ (und das im gewohnten „Breaking Bad“-Modus), bleibt „Baddie“ Dominic Cooper durchweg blass und geht einem Michael Keaton im Rahmen seines (angrenzend komplett überflüssig-entbehrlichen) Auftritts zunehmend auf den Senkel mit dem vielen dümmlichen Gelaber seiner Figur. Schauspielerisch (sowie von der „Sympathievergabe“ her) schlägt sich Imogen Poots unterdessen klar am besten – und das trotz des auffallend schwachen Materials, welches ihr das Drehbuch vorgesetzt hat. Kurzum: „Gut“ sieht auf jeden Fall anders aus – bei echtem Interesse an Veröffentlichungen dieser Art kann man sich den Streifen aber durchaus mal vorknöpfen...

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Beitrag von StS » 27.06.2016, 19:12

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"Color of Night"
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Beitrag von StS » 27.06.2016, 19:13

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Aufgrund der suboptimalen Synchro war ich froh, mir „the Nice Guys“ im O-Ton im örtlichen Cinemaxx anschauen zu können – schließlich lassen sich viele der von Shane Black gewitzt und inspiriert verfassten Sprüche und Dialogzeilen per se nicht brauchbar ins Deutsche übertragen (ich sag nur: Munich/Eunich), während andere dagegen einfach nicht sonderlich gut übersetzt worden sind (wie der sich um den Zusatz „and stuff“ rankende Running-Gag, bei dem man sich für „und so'n Scheiß“ entschieden hat, was schlichtweg nicht vernünftig passt). Der Zuschauer erhält eine unterhaltsame, toll ausgestattete sowie mit einigen durchaus dramatisch-ernsten Elementen angereicherte Kombination aus schwarzem Humor und Comic-hafter Gewalt geboten – welche letztlich allerdings dann doch ein merkliches Stück weit hinter der Qualität von „Kiss Kiss Bang Bang“ zurück bleibt. Gerade inhaltlich hätte ich mir im Ganzen „ein wenig mehr“ gewünscht – die Grenze zwischen Hommage, Selbstreferenz und (altbekanntem) Déjà-vu verschwimmt (z.B.) regelmäßig. Unabhängig dessen, dass so einige Nebenparts (wie etwa die von Kim Basinger und Matt Bomer gemimten) leider recht „blass“ verbleiben, überzeugen zumindest die zwei bestens aufgelegten Leads Russell Crowe und Ryan Gosling auf ganzer Linie – und dennoch werden sie beide von der jungen Angourie Rice „in den Schatten gestellt“, welche nach „These Final Hours“ eine weitere herausragende Performance an den Tag legt. „Unterm Strich“ ist Black´s Old-School-Retro-Buddy-Comedy-Crime-Movie auf jeden Fall einen Blick bzw. eine Empfehlung wert – und das nicht nur in Anbetracht des sonstigen aktuellen (abwechslungsarm-mauen) Mainstream-Kinoprogramms…

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Beitrag von StS » 27.06.2016, 19:14

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"Knight of Cups"
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Beitrag von StS » 27.06.2016, 19:14

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Ridley Scott´s „the Martian“ (2015) ist ein Musterbeispiel für eine gelungene Big-Budget-Mainstream-Studio-Produktion: Ein smarter, humorvoller, gut besetzter und ebenso gespielter, absolut zufrieden stellend ausgestatteter und umgesetzter Film, der durchweg prima zu unterhalten weiß – und obendrein der beste seines Regisseurs seit dessen 2005er „Kingdom of Heaven“ Director´s Cut ist…

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Beitrag von StS » 06.07.2016, 16:57

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"Beyond the Trophy"
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Beitrag von StS » 06.07.2016, 16:57

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Home Invasion“ (2016) ist ein belanglos-lahmer Vertreter eben jener Titel-liefernden Filmgattung. Mit einer inzwischen „einige Kilos zuviel auf den Hüften“ mit sich herumtragenden Natasha Henstridge, einem „verschenkten“ Scott Adkins sowie einem ohne größere Mühen (im Sitzen von einem Bürostuhl aus) seinen Paycheck verdienenden Jason Patric in zentralen Parts aufwartend – u.a. unterstützt seitens einer immerhin echt süßen Rothaarigen (Leanne Lapp) in einer Nebenrolle – mangelt es dem fast durchweg wie ein „Made for TV“-Movie anmutenden Streifen vorrangig an einem nennenswerten Maß an Spannung und Atmosphäre. In Kombination mit einigen Unglaubwürdigkeiten sowie der unaufregenden „08/15-Regie-Arbeit“ David Tennants ergibt das Ganze „unterm Strich“ ein nicht gerade empfehlenswertes Gesamtresultat…

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Beitrag von StS » 06.07.2016, 16:58

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"Hush"
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Beitrag von StS » 06.07.2016, 16:59

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Für ein ambitionslos-generisches „DtV“-Sequel aus dem Hause „WWE Entertainment“ ist „the Marine 4: Moving Target“ gar nicht mal so übel geraten – was vor allem der kompetenten Regiearbeit William Kaufmans („Sinners & Saints“) zuzurechnen ist. Das Tempo ist flott, dem geneigten Betrachter wird im Grunde „Dauer-Action“ geboten, Mike "The Miz" Mizanin schlägt sich in der Titelrolle wacker und die kanadische Wildnis bietet dem Ganzen ein schön anzuschauendes Setting. In Anbetracht des spärlichen Budgets sieht das Ergebnis ansprechend wertig aus – worüber hinaus mir punktuelle Fights sogar richtig prima zu gefallen wussten. Weniger ansehnlich kommen dagegen auffällige CGI-Zusätze bei zwei Explosionen und diversen Schusswunden, mangelnde Spannung, das schlicht gestrickte Drehbuch (in Sachen Story, Dialoge, Charakterzeichnungen) und ein vor allem im finalen Drittel aufkommendes Gefühl von unvorteilhafter Abwechslungsarmut daher: Ja, der ganze Streifen ist nichts weiter als eine einzige Hetzjagd – aber gegen Ende wird einfach zu ausgiebig (meist ballernd, unglaubwürdigerweise jedoch nahezu nie die beiden Leads treffend) durch den Wald gelaufen…

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Beitrag von StS » 24.07.2016, 14:58


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Beitrag von StS » 24.07.2016, 14:59

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Bei „Eden“ (2012) handelt es sich um ein mit Krimi- und Thriller-Elementen angereichertes Drama, das auf wahren Begebenheiten beruht und in dessen Zentrum eine amerikanisch-asiatische Teenagerin steht, die entführt sowie von einem Menschenhändlerring fortan (über einen längeren Zeitraum hinweg) u.a. zur Prostitution gezwungen wird. Zwar gelingt es Regisseurin und Co-Autorin Megan Griffiths, die brisant-abstoßende Materie in einer „angemessenen Form“ zu präsentieren – etwa indem sie vieles bloß andeutet und nie in vordergründige „(S)Exploitation“-Gefilde abgleitet – und dennoch krankt der Film relativ merklich an der unvorteilhaft oberflächlichen Beschaffenheit seiner zugrunde liegenden Skript-Vorlage. Dabei beziehe ich mich nicht unbedingt darauf, dass man nur recht wenig über die Strukturen der kriminellen Organisation erfährt – sondern vielmehr auf die leider nicht gerade ausgeprägte psychologische Tiefe des Ganzen: Die gravierenden Auswirkungen der schrecklichen, belastenden Situation auf die junge Frau werden nur bedingt deutlich und eine der interessantesten Phasen ihrer Entwicklung (nämlich die von einem „reinen Opfer“ hin zu einer „sich den Umständen anpassenden Person“) wird gar nahezu komplett ausgelassen – was größtenteils aus einem „1 Jahr später“-Zeitsprung resultiert. Entsprechend ist der Streifen weder so bewegend noch „reichhaltig“, wie er eigentlich hätte sein können. Lob gebührt aber auf jeden Fall Jamie Chung und Matt O’Leary für ihre überzeugenden darstellerischen Leistungen…

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"Bone Dry"
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