Zudem finde ich die besseren Stoffe eher im Bereich TV Serie, wobei man hier auch schon merkt das die guten Sachen eher rar werden....
Filmtagebuch: gelini71
Moderator: SFI
Komische Einstellung, wo du oben doch schriebst:

Die letzte Wahl - Vom Ende des politischen Urteils
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
L.A. Confidential

Typischer Kritikerliebling und ein Film der etwas zu offensichtlich für diverse Preisverleihungen gedreht wurde. Ich will nicht unfair sein, streckenweise unterhaltsam ist er schon und sogar zeitweise spannend (sofern man sich die ganzen Namen merken kann). Aber ich hatte die ganze Zeit das Gefühl das der Film lediglich dazu diente das diverse Darsteller sich so in Szene setzen können das sie damit bei den Kritikern punkten können. Mittlerweile gehen mir solch kalkulierte Oscar Preisträgerfilme mehr auf den Sack als ein kalkulierter Jerry Bruckheimer Blockbuster.


Typischer Kritikerliebling und ein Film der etwas zu offensichtlich für diverse Preisverleihungen gedreht wurde. Ich will nicht unfair sein, streckenweise unterhaltsam ist er schon und sogar zeitweise spannend (sofern man sich die ganzen Namen merken kann). Aber ich hatte die ganze Zeit das Gefühl das der Film lediglich dazu diente das diverse Darsteller sich so in Szene setzen können das sie damit bei den Kritikern punkten können. Mittlerweile gehen mir solch kalkulierte Oscar Preisträgerfilme mehr auf den Sack als ein kalkulierter Jerry Bruckheimer Blockbuster.
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
Hm, also nur dass ich das richtig sehe: Du findest heute NICHTS mehr, das interessant ist, und gehst dann 20 Jahre in die Vergangenheit, um dort fast alles, selbst zeitlose Klassiker und 10/10-Kandidaten wie "LA Confidential" mit 5/10 abzustrafen? Was ist denn dann überhaupt noch gut? ;)
Na klar ist der Mainstream heute gefühlt noch generischer als früher, aber wenn man tief genug gräbt, findet man weiterhin richtig tolle Filme. Nur dann eben kaum noch direkt im Kino, sondern eher im Heimkino.
Na klar ist der Mainstream heute gefühlt noch generischer als früher, aber wenn man tief genug gräbt, findet man weiterhin richtig tolle Filme. Nur dann eben kaum noch direkt im Kino, sondern eher im Heimkino.
Gelini71 schwelgt gerne in besseren Zeiten, doch Nostalgie ist leider nur die Fähigkeit, darüber zu trauern, dass es nicht mehr so ist, wie es auch früher nie war.
Bei mir stürzte LAC aber schon deutlich früher ab. Bei der Erstsichtung sah ich den auch im 8/9er Bereich, bei der Zweitsichtung, Jahre später auf BD, konnte ich das leider nicht mehr sagen.
Bei mir stürzte LAC aber schon deutlich früher ab. Bei der Erstsichtung sah ich den auch im 8/9er Bereich, bei der Zweitsichtung, Jahre später auf BD, konnte ich das leider nicht mehr sagen.
Die letzte Wahl - Vom Ende des politischen Urteils
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
Ich schwelge nicht in besseren Zeiten sonst wären meine Wertungen besser - ich sortiere nur die Stinker aus die nur Platz wegnehmen.
LAC (geile Abkürzung übrigens) fand ich vor rund 10 Jahren auch besser. Das ist imo so ein Film den man nur einmal anschaut, ihn ziemlich geil findet und dann sich nach einigen Jahren fragt warum....
Der Film als solches ist nicht schlecht und hat seine durchaus guten Momente aber wie ich schon schrieb lief da für mich die ganze Zeit so ein Laufband durch auf dem stand "Wir wollen hiermit ganz viele Preise abräumen". Das ist eben für mich mittlerweile genauso kalkuliert wie eben Marvel Verfilmungen oder Pixar Animationsfilme. Immer so zum Ende des Jahres kommen die Golden Globe / Oscar Filme auf die sich die Kritiker kollektiv einen runterholen. Mich persönlich nervt es ganz einfach....
An aktuellen Filmen gibt es nix was mich irgendwie reizen würde ins Kino zu gehen - selbst der neue Star Wars nicht.....
LAC (geile Abkürzung übrigens) fand ich vor rund 10 Jahren auch besser. Das ist imo so ein Film den man nur einmal anschaut, ihn ziemlich geil findet und dann sich nach einigen Jahren fragt warum....
Der Film als solches ist nicht schlecht und hat seine durchaus guten Momente aber wie ich schon schrieb lief da für mich die ganze Zeit so ein Laufband durch auf dem stand "Wir wollen hiermit ganz viele Preise abräumen". Das ist eben für mich mittlerweile genauso kalkuliert wie eben Marvel Verfilmungen oder Pixar Animationsfilme. Immer so zum Ende des Jahres kommen die Golden Globe / Oscar Filme auf die sich die Kritiker kollektiv einen runterholen. Mich persönlich nervt es ganz einfach....
An aktuellen Filmen gibt es nix was mich irgendwie reizen würde ins Kino zu gehen - selbst der neue Star Wars nicht.....
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
Ich finde, dieser Oscar-Mief verfliegt nach einer gewissen Zeit, wenn der Kontext und die Drehumstände nicht mehr so im Bewusstsein sind. Viele sehr kalkulierte Produktionen aus dem Hollywood der 40er und 50er gelten heute mitunter gerade deswegen sogar als Klassiker, weil sie eben ein schönes Zeitdokument darstellen und aufzeigen, wie Hollywood damals funktioniert hat. Was LAC angeht, den habe ich sicher schon zehn Mal gesehen und verloren hat er für mich kein Stück, im Gegenteil, er hat immer wieder aufs Neue seine Klasse bewiesen.
Dass man nicht in den neuen Star Wars will oder Marvel XY, kann ich absolut nachvollziehen, aber diese Sorte Film muss einem doch nicht den Blick verstellen auf all die guten Sachen. Einfach mal einen Blick an den großen Brüllaffen vorbei riskieren, da gibts ganz feine Sachen.
Dass man nicht in den neuen Star Wars will oder Marvel XY, kann ich absolut nachvollziehen, aber diese Sorte Film muss einem doch nicht den Blick verstellen auf all die guten Sachen. Einfach mal einen Blick an den großen Brüllaffen vorbei riskieren, da gibts ganz feine Sachen.
"L.A. Confidential" bin ich total beim Vince, auch schon zig Mal gesehen und jedes Mal von neuem begeistert. Oscar-Bait sehe ich da auch nicht drin. Das ist, trotz guter Darsteller und gediegener Ausstattung, doch teilweise schon sehr abgründig und ein klassischer Hard-Boiled-Genrefilm in sehr edlem Gewand, also jetzt nicht unbedingt das, was mit Blick für die Academy gedreht wird.
Kann man nirgendwo mit dem ganzen Oscar-Bait vergleichen, in dem sporadische jede Krankheit und Behinderung abgearbeitet wird, damit sich jeder Star auf Oscarsuche noch mal als Rain Man oder Simple Jack versuchen kann. Auch diese Starts kurz vor Jahresende, damit man noch schnell genug Aufmerksamkeit einfährt, ist IMO auch erst in den letzten 10 Jahren aufgekommen.
Kann man nirgendwo mit dem ganzen Oscar-Bait vergleichen, in dem sporadische jede Krankheit und Behinderung abgearbeitet wird, damit sich jeder Star auf Oscarsuche noch mal als Rain Man oder Simple Jack versuchen kann. Auch diese Starts kurz vor Jahresende, damit man noch schnell genug Aufmerksamkeit einfährt, ist IMO auch erst in den letzten 10 Jahren aufgekommen.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Die Insel

Der Stilbruch nach ziemlich genau der Hälfte ist immer noch der krasseste der Filmgeschichte und sorgt bis heute dafür das manche den Film nicht mögen. Die Action Materialschlacht in der zweiten Hälfte ist schon teilweise etwas too-much, unterhält aber prima und mit dem CGI Gedöns hat man sich auch zurückgehalten (oder es sieht einfach richtig gut aus - k.A.). Die zum Produktionszeitpunkt in Mode gewesenen Wackelhandkamera ist immer noch nervend, die penetrante Schleichwerbung finde ich eher lustig. Unterm Strich immer noch ganz unterhaltsam und anschaubar.


Der Stilbruch nach ziemlich genau der Hälfte ist immer noch der krasseste der Filmgeschichte und sorgt bis heute dafür das manche den Film nicht mögen. Die Action Materialschlacht in der zweiten Hälfte ist schon teilweise etwas too-much, unterhält aber prima und mit dem CGI Gedöns hat man sich auch zurückgehalten (oder es sieht einfach richtig gut aus - k.A.). Die zum Produktionszeitpunkt in Mode gewesenen Wackelhandkamera ist immer noch nervend, die penetrante Schleichwerbung finde ich eher lustig. Unterm Strich immer noch ganz unterhaltsam und anschaubar.

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Das beste an dem Film ist der Score.
Die letzte Wahl - Vom Ende des politischen Urteils
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
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Ganz so negatic sehe ich das nicht, er ist unterhaltsam mehr nicht. Gab ja damals so einige Enttäuschte Stimmen das dies hier ein hohler Actionfilm sei und diese ganze Thematik um Klone / ewiges Leben nur so eine Nebenhandlung sein. mein Argument ist dabei immer das gleiche: Leute - das ist ein Film von Michael Bay, was habt ihr erwartet ?

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Ich bezog mich auf eine alte Diskussion im alten Vision Forum
Da waren so ein paar Kameraden die rumgemotzt haben von wegen "flache Handlung" oder "dumme Action" und irgendeiner (k.A. wer das damals war) hat sich über den Stilbruch in der Mitte mockiert, so von wegen "genialer SciFi Film und dann auf einmal 08/15 Action" 
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
Haha, auch gut. Ja, die Beobachtung wurde häufig gemacht, was nur zeigt, dass falsche Beobachtungen sich eben auch erstaunlich oft häufen können.
Finde den Stilbruch verhältnismäßig gering, The Island ist eben einfach ein sehr gut strukturierter Sci-Fi-Film und wunderbar schlüssig und kohärent entwickelt.
Gefährliche Brandung

Wie bei Frau Bigelow gewohnt Optisch immer noch ein Brett, die Kameraführung (wie immer) ungewöhnlich. Den Mut die Rolle des Bad Guy mit dem damaligen Frauenliebling Patrick Swayze zu besetzen mußte man auch erst einmal haben - ich erinnere mich noch zu gut an die damals bösen Komentare im Kino von der Weiberfront die durchweg auf "Scheißfilm !" rausliefen, schließlich war "ihr Patrick" hier weder schön noch liebenswert
(und getanzt hat er auch nicht - so eine Frechheit). Zwar rockt der Film nicht mehr so wie vor 25 Jahren (der ist jetzt also auch schon 25 Jahre alt - Kinder wie die Zeit vergeht) aber ein sehenswerter und vor allen ungewöhnlicher Thriller abseits des 08/15 Schemas ist er immer noch.


Wie bei Frau Bigelow gewohnt Optisch immer noch ein Brett, die Kameraführung (wie immer) ungewöhnlich. Den Mut die Rolle des Bad Guy mit dem damaligen Frauenliebling Patrick Swayze zu besetzen mußte man auch erst einmal haben - ich erinnere mich noch zu gut an die damals bösen Komentare im Kino von der Weiberfront die durchweg auf "Scheißfilm !" rausliefen, schließlich war "ihr Patrick" hier weder schön noch liebenswert

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Running Scared

Kommen wir zu einem der größten Hypetiteln im alten Visionforum: "Running Scared". Warum Hype ? 1. Steelbook (damals was besonders) 2. billig (da von EMS) 3. sehr brutal mit FSK 16 Freigabe. Schon war der Herdentrieb am laufen, wirklich jeder hatte den Film (inklusive Diskussion "ist der mit FSK 16 wirklich uncut ?").
Jetzt nach einigen Jahren muß man zugeben das der Film zwar optisch immer noch ein ziemliches Brett und auch die Brutalität für FSK 16 wirklich außerordentlich ist, die Handlung ist aber extrem konstruiert. Was da alles an Zufällen innerhalb von einer Nacht zusammenkommt hat schon was Märchenhaftes. Ganz anschaubar, aber vom damaligen Hype ist bei mir nicht mehr viel übrig...


Kommen wir zu einem der größten Hypetiteln im alten Visionforum: "Running Scared". Warum Hype ? 1. Steelbook (damals was besonders) 2. billig (da von EMS) 3. sehr brutal mit FSK 16 Freigabe. Schon war der Herdentrieb am laufen, wirklich jeder hatte den Film (inklusive Diskussion "ist der mit FSK 16 wirklich uncut ?").
Jetzt nach einigen Jahren muß man zugeben das der Film zwar optisch immer noch ein ziemliches Brett und auch die Brutalität für FSK 16 wirklich außerordentlich ist, die Handlung ist aber extrem konstruiert. Was da alles an Zufällen innerhalb von einer Nacht zusammenkommt hat schon was Märchenhaftes. Ganz anschaubar, aber vom damaligen Hype ist bei mir nicht mehr viel übrig...
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Ich fand den bei der Erstsichtung granatenstark. Der Twist war zudem sehr geil. Das SB hatte ich freilich auch. 
Die letzte Wahl - Vom Ende des politischen Urteils
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
Kunststück, da der Film doch nun mal auch ein urbanes Märchen sein soll. Oder wie erklärst du dir die Knusperhäuschenhexenschatten in der Wohnung des Kinderschänderpärchens?Was da alles an Zufällen innerhalb von einer Nacht zusammenkommt hat schon was Märchenhaftes.
Ich find den nach wie vor OK. Hab mir allerdings auch damals schon meine eigene Meinung gebildet und auf den Hype keinen Cent gegeben. ;)
Ein wirklich schönes Wort. 
Die letzte Wahl - Vom Ende des politischen Urteils
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
In the Line of Fire

Ohne Frage - Handwerklich perfekt gemacht und das man den Fokus nicht auf vordergründige Action gelegt hat ist auch mal schön. Der Zahn der Zeit hat aber auch diesem Film nicht gut getan. Der Erzählstil war schon 1993 eher Old School und wirkt heute fast schon langatmig bis langweilig. Die damals neu gefeierten CGI Effekte und Hintergrundprojektionen wirken heute eher lachhaft, unfreiwillig komisch wird es im Luxushotelzimmer das unübersehbar ein Studiobau mit Fototapette als Fensteraussicht ist
. John Malkowich als Bad Guy ist ja schon ein Selbstläufer, aber ihm schaue ich dabei immer gerne zu. Rene Russos Deutsche Syncrostimme ist hier auch geil - weil nicht ihre übliche, schade das Dagmar Heller nicht ihre Stammstimme ist.
Wenn ich ehrlich bin hatte ich den spannender in Erinnerung.....


Ohne Frage - Handwerklich perfekt gemacht und das man den Fokus nicht auf vordergründige Action gelegt hat ist auch mal schön. Der Zahn der Zeit hat aber auch diesem Film nicht gut getan. Der Erzählstil war schon 1993 eher Old School und wirkt heute fast schon langatmig bis langweilig. Die damals neu gefeierten CGI Effekte und Hintergrundprojektionen wirken heute eher lachhaft, unfreiwillig komisch wird es im Luxushotelzimmer das unübersehbar ein Studiobau mit Fototapette als Fensteraussicht ist
Wenn ich ehrlich bin hatte ich den spannender in Erinnerung.....
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