Léon aka Lionheart

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Léon aka Lionheart

Beitrag von SFI » 08.06.2005, 08:09

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Regie: Sheldon Lettich
Produktionsjahr: 1990
Laufzeit: 104 min
Darsteller: Jean-Claude van Damme, Harrison Page, Lisa Pelikan, Michael Jai White, Billy Blanks ...


Vorwort:
In Frankreich wurde der Film in Full Contact umbenannt. Sehr treffend wie ich finde, immerhin erinnert „Lionheart“ eher an eine kitschige Robin Hood Verfilmung aus den 70ern und „Leon“ klingt wie das Prequel zu „Léon der Profi“, in dem „Léon“ wohl noch kein Profi war. Full Contact ist da um einiges besser gewählt immerhin handelt der Film von diversen Vollkontaktspacken mit extrem hohem Gewaltpotential.


Film:
Leon Goudier gespielt vom Meister himself ist als Soldat der Fremdenlegion in Afrika stationiert wo er eine Strafe absitzen muss, die eigentlich seinem Bruder galt. Ihn erreicht die Nachricht vom Unfall seines Bruders , einem kleinem Drogendealer ( eigentlich haben es solche Leute ja nicht besser verdient ), der mal eben bei einer Übergabe abgefackelt wurde und im Sterben liegt. Natürlich will er Leon ein letztes Mal sehen und so bittet dieser seinen Vorgesetzten um „Urlaub“. Wie so üblich ist es dem Vorgesetzten aber einfach egal, wer wo stirbt und so bleibt Leon nichts anderes übrig als zu desertieren. Das wird dann auch sehr schön in Szene gesetzt und van Damme kickt direkt zu Beginn alles über den Haufen und zieht Leine. Untermalt wird die Flucht von dem später immer wiederkehrenden Score, der ungewöhnlich orchestral für solche Gewaltfilme klingt, aber imo zum regelrechten Ohrwurm wird. Die Legion findet diese Sache natürlich nicht so berauschend und schickt zwei ihrer Leute hinterher. Als Kohleschipper heuert er auf einem Frachter an um sich dadurch die Reise nach New York finanzieren zu können. Schön schauts aus, wenn van Damme am Ofen steht und seine in Szene gesetzten Muskelberge den Hormonspiegel mancher Frauen zum Explodieren bringen. Nun leider hat ihn der Kapitän selbst auf die Schippe genommen und Leon landet dummerweise in Los Angeles wo er auch gleich versucht Kontakt mit der Frau seines Bruders aufzunehmen, jedoch vergebens. An einer Straßenecke sieht er dann eine jubelnde Menschenmenge ( natürlich den Klischees entsprechend 90 % Afro Amerikaner, die wohl alle keinen Job haben ), inmitten 2er konkret krassen Typen mit Vollmeise, die auf sich äußerst brutal eindreschen. Unser Kirmesboxer findet die Sache klasse, erhofft er sich doch so, Geld für die Fahrt nach New York zusammen zu bekommen und fordert einen Muskelberg ( wieder Afro Amerikaner ) heraus. Der ist natürlich der aktuelle Straßenchampion und gleich mal 5 Köpfe größer als der belgische 1,70m Zwerg. Wie kommts? Richtig erraten und dazu spritzt auch gleich mal richtig Blut. Der 1. Kampf weiß super zu gefallen und ist sehr realistisch gehalten. Natürlich ist es ganz und gar nicht realistisch nach ein paar Kicks auf die Fresse noch zu stehen, aber schaut Euch mal die TV Fassung an, da macht es einmal Peng und der Kampf ist vorbei. Passt also schon und dabei lernt Leon auch Joshua ( auch Afro Amerikaner )kennen, einen abgewrackten Ex Kämpfer, der ihn fortan managed. Dieser wiederum stellt Leon einer Frau namens Cynthia vor, die für oberen 10.000 ( da sind afair keine Afro Amerikaner dabei ) solche Kämpfe professionell organisiert und so erhofft sich Leon endlich genug Geld zu verdienen um nach New York zu gelangen. So dümpelt das Ganze vor sich hin und endlich ist Leon in New York angekommen, wo er die Frau seines Bruder besucht. Diese wiederum will aber weder von ihm noch von seinem Geld etwas wissen und schmeißt ihn raus. [Naja meine Freundin würde van Damme auch rausschmeißen aber das gehört hier nicht her.] Leon fühlt sich für seine Schwägerin und dessen Tochter allerdings verpflichtet und er kämpft weiter, um Geld für die beiden zu verdienen. Die beiden Legionäre sind mittlerweile auch eingetroffen und beschatten Helene Goudier. Wer jetzt denkt, van Damme kloppt sich wie üblich hohl durch den ganzen Film, irrt. Hier steht eindeutig die Beziehung zwischen Helene Goudier, deren Tochter und Leon im Vordergrund. Die Kämpfe dienen eigentlich nur als Stilmittel um die Story voranzutreiben. So gesehen könnte das ganze auch als Drama fungieren, aber da van Damme ja nix anderes als Kicken kann, ist es halt ein Action Film geworden.
Cynthias Hormone hingegen spielen in der Tat verrückt und so will sich diese an unseren Helden heranschmeißen. Nur schade, dass dieser nix von ihr will, was mich bei dieser doofen Schnepfe auch nicht wundert. Die sieht aus wie ein Besen mit Krautwickel auf dem Kopf, da werde ich nicht mal durch Alkohol scharf, aber wahrscheinlich hat das Budget nicht mehr zugelassen. So fühlt sich die Alte angepisst und sinnt auf Rache.
Leon kloppt sich mittlerweile durch Tiefgaragen, Squashhallen und langt richtig zu. Die Fights sind allererste Sahne und extrem hart. Immer dabei sind die mehrmaligen Einblendungen von besonders gelungenen van Damme Kicks. Ihr kennt das sicherlich, wenn er zum Kick ansetzt und dann "Ratsch", "Peng" alles aus verschiedenen Blickwinkeln wiederholt wird.
Ja das rockt und so will man das als van Damme Fan auch sehen. Was allerdings tierisch nervt sind die Zuschauer die zwar reiches Klientel darstellen sollen, aber eher wirken, als wären Sie auf der Couch von Talkshows gecastet worden. So wie die aussehen agieren sie dann auch. Wenn man sich nicht auf die Kämpfe konzentriert, sieht man oft dumm glotzende Laien die irgendwie nicht wissen was sie machen sollen. Naja das Budget ist wohl für die Locationmiete draufgegangen. Die Miete einer Tiefgarage und eines Squashraumes sind halt teuer gewesen in den 90er.
Wie auch immer, Cynthia war ja mächtig angepisst und deshalb arrangiert sich einen letzten großen Kampf. Attila ein angebliches Weichei soll der Gegner sein. Wie das ganze zustande kommt, verrate ich nicht, ist immerhin die einzige Überraschung in dem Film und das will ich Euch nicht vermasseln. Nun van Damme, der von seinem letzten Kampf angeschlagen ist kommt also zum Ring. [Naja Ring, wohl eher der private Pavillon eines Regiemitarbeiters.] Untermalt wird das Ganze von einem Track, welcher wohl ein „Eye of the tiger„ Verschnitt sein soll. Was kommt jetzt? Genau van Damme bekommt voll auf die Glocke, da dieser Attila mit angeklebtem Haarteil ( soll wohl bedrohlich wirken ) gar nicht so schwach ist wie angenommen. Ein sehr dramatischer Score unterstützt die Prügelszenen und so muss man es nennen, denn der Belgier bekommt es richtig eingefahren. Alles wieder in diesen 5 fach Wiederholungseinblendungen, "Ratsch", "Peng" und der Belgier blutet. Ja als van Damme Fan hasst man diesen Attila richtig, vor allem weil Leon volle 4 Minuten Dauerprügel bezieht. Nun, van Damme wäre nicht van Damme, wenn er sich trotz Rippenbrüche, van Dammeriß ähm Darmriß und wahrscheinlichem Schädelbasisbruch nicht wieder aufraffen würde. Der finale Gegenschlag kommt mit einem Urschrei, einer 10fach Kick-Wiederholungseinblendung sowie einer orchestralen und treibenden Musikuntermalung daher, dass man regelrecht aufspringt und sein Vorbild anfeuert. Das sollte man aber nie in Gegenwart einer Frau machen, da man sonst wohl bald wieder Single sein dürfte, aber der Endkampf rockt einfach ab und ist wie die anderen Kämpfe super choreographiert. Der ist dann dank der genialen Musik und der Dramatik noch um einiges besser als bei Kickboxer und das will was heißen. Für einen Actionfilm ist die Zeit zwischen den Fights zwar eher langweilig und unspektakulär aber ob man es glaubt oder nicht van Damme schafft es tatsächlich zu schauspielern. Den ansonsten obercoolen Look seiner sonstigen Machwerke vermisst man hier nicht im Ansatz. Der demütige Kämpfer mit Herz, der sich rührend um seine Nichte und deren Mutter kümmert ist einfach gelungen und wirkt glaubhaft. Auch wenn van Damme eigentlich keine emotionalen Szenen spielen kann, wirkt hier nichts künstlich und man muss sich ab und an schon einmal eine Träne verkneifen. Das Ende ist zwar klischeedoof, aber anders will man es eigentlich gar nicht sehen und wieder könnte man heulen. *Schnief*


Fazit:
Meiner Meinung nach bisher einer der beste van Damme Streifen. Sehr schöne Fights, ein schöner Soundtrack und ein paar Drama Elemente, die Jean eine mögliche Schauspielkunst attestieren. Wie heißt es so schön: Seine glaubwürdigste Rolle. Die DVD franz.ist völlig uncut und dank den ganzen deutschen Cut DVDs, Vollbildgurken...., die einzige echte Alternative den Streifen zu sehen.

:liquid9:

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Beitrag von freeman » 08.06.2005, 09:38

Leon ist nach wie vor ein Film, mit dem ich mich ein wenig schwer tue. Die Action ist cool choreographiert - vor allem, wenn van Damme am Ende nur noch kickt, um den Gegner (übrigens der gleiche Endgegner wie in The Quest) auf Abstand zu halten. Aber die bereits erwähnten Szenen zwischen den Kämpfen sind mir zuuuuu kitschig.

:liquid6:

In diesem Sinne:
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Beitrag von Sir Jay » 18.07.2006, 18:13

also neulich hab ich ihn mir aus der videothek ausgeliehen, und muss sagen, dass mir Van Dammes Schauspielerei da besser gefällt, als seine KÄmpfe :lol:

ne mal ehrlich, größtenteils waren die Fights ermüdend, und meistens waren es immer nur dieselben "links und rechts" hiebe und unzählbarer wiederholter Form, die dann auch noch ins leere gingen, bzw kaum Härte rüberbringen.
hatte den Film besser in Erinnerung, da hat mir die eigentliche Story irgendwie besser gefallen^^" :liquid6:

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Beitrag von kami » 07.01.2007, 19:55

Hab mir letzthin auch mal die Franzmann-DVD des Filmes zugelegt und heute angeschaut und muss gestehen, umhauen tut mich LEON nicht gerade. Die Story ist etwas zu sehr auf Emotionen ausgelegt, denen natürlich keiner der Darsteller wirklich gerecht wird. Die Action ist van Damme-Old School-Durchschnittsware, d.h. völlig unrealistisch, immer etwas lahm, trotzdem nett anzuschauen. Der Soundtrack trompetet für meinen Geschmack etwas zu heldisch aus den Boxen, man bekommt glatt den Eindruck, ein Epos würde hier orchestriert statt ein billiger B-Prügler.
Insgesamt ein solider Film, ich mag´s bei diesen ollen Teilen aber, wenn auch geschossen wird, die Shootouts sehen meist immer noch zeitgemäßer aus. Schon deswegen ist DOUBLE IMPACT um einiges besser.
Ach ja, der Endfight ist natürlich wieder selten bekloppt, warum van Damme erst dann ordentlich kickt, nachdem ihm der Keks so richtig mürbe gehauen wurde, wird wohl sein sahniges Geheimnis bleiben.

:liquid5:
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Beitrag von freeman » 08.01.2007, 02:13

kami hat geschrieben:Ach ja, der Endfight ist natürlich wieder selten bekloppt, warum van Damme erst dann ordentlich kickt, nachdem ihm der Keks ordentlich mürbe gehauen wurde, wird wohl sein sahniges Geheimnis bleiben.
Mein Geräteturntrainer verkündete immer:
Schläge auf den Hinterkopf fördern das Denkvermögen. Ergo wusste van Damme zu Beginn des Fights nicht mehr wie es geht, bis es ihm dann eingefallen "wurde" :lol:

In diesem Sinne:
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Beitrag von kami » 08.01.2007, 08:41

freeman hat geschrieben: Mein Geräteturntrainer verkündete immer:
Schläge auf den Hinterkopf fördern das Denkvermögen. Ergo wusste van Damme zu Beginn des Fights nicht mehr wie es geht, bis es ihm dann eingefallen "wurde" :lol:
Klingt logisch. Obwohl meine Domina das immer von Schlägen auf den Pöter behauptet! :D

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Beitrag von Cyborg Cop » 08.01.2007, 15:24

Hab den damals im Kino gesehen und war vom Endfight wirklich geflasht. Die anderen Kämpfe sind natürlich auch gut hart und ziemlich dreckig, aber der Endkampf setzt nochmal ordentlich einen drauf. Ich weiß nicht, ob es wirklich der beste van Damme Film ist, einer der besseren ist er auf jeden Fall. Würde mal aus der Erinnerung sagen 7/10 (hab den Film ewig lang nicht gesehen).

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Beitrag von Sir Jay » 08.01.2007, 19:56

also wenn man ordentlich verkloppt wurde, baut man eine gewisse Aggression auf, und irgendwann gewinnt man da halt die oberhand.

ist doch in vielen anderen Filmen auch so, wie etwa in "meister aller klassen" :lol:

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Beitrag von kami » 09.01.2007, 13:15

Sir Jay hat geschrieben:also wenn man ordentlich verkloppt wurde, baut man eine gewisse Aggression auf, und irgendwann gewinnt man da halt die oberhand.

ist doch in vielen anderen Filmen auch so, wie etwa in "meister aller klassen" :lol:
Ja, bloß das aber van Damme in LEON schon eher halbtot war, ehe er mal endlich zurückschlug. Ich fand das schon etwas zu übertrieben.

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Beitrag von Andy Lau » 09.01.2007, 13:23

Is schon lange her dass ich den gesehen habe, war zu einer Zeit in der ich noch ein richtiger Van Damme Fan war. So aus der Erinnerung heraus würde ich ihm ne
:liquid7:
geben.
Van Damme´s bester ist meiner Meinung nach allerdings Hard Target, den ich mir auch heute noch sehr oft anschaue und neben Double Impact als einzigen in meiner DVD Sammlung habe.
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Beitrag von Sir Jay » 09.01.2007, 15:37

da gehört zumindest noch bloodsport oder der kickboxer rein 8-)

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Beitrag von kami » 09.01.2007, 15:51

Sir Jay hat geschrieben:da gehört zumindest noch bloodsport oder der kickboxer rein 8-)
Bäh!!!

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Beitrag von freeman » 10.01.2007, 00:27

kami hat geschrieben:Ja, bloß das aber van Damme in LEON schon eher halbtot war, ehe er mal endlich zurückschlug. Ich fand das schon etwas zu übertrieben.
Na aber, dass is doch das tragende Dramaturgieelement aller Martial Arts Streifen der Amis? Ich meine, selbst Karate Kid ist kurz vor seinem Pelikankick immer schon so gut wie Grütze im Kopp und gewinnt trotzdem ... Rocky händelt es doch auch so ... Also als Kickerfan darf einen doch sowas net stören? ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von kami » 10.01.2007, 13:18

freeman hat geschrieben:
kami hat geschrieben:Ja, bloß das aber van Damme in LEON schon eher halbtot war, ehe er mal endlich zurückschlug. Ich fand das schon etwas zu übertrieben.
Na aber, dass is doch das tragende Dramaturgieelement aller Martial Arts Streifen der Amis? Ich meine, selbst Karate Kid ist kurz vor seinem Pelikankick immer schon so gut wie Grütze im Kopp und gewinnt trotzdem ... Rocky händelt es doch auch so ... Also als Kickerfan darf einen doch sowas net stören? ;-)
Doch. Da bin ich wahrscheinlich zu sehr HK-versaut.

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Beitrag von SFI » 10.01.2007, 17:51

mich störts auch net, da bekommt man doch so erst richtig nen Hass auf den Bad Guy...kann ja net jeder immer alles im Griff wie der Seagal haben! :lol:
Der Pfalzbote

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Beitrag von Sir Jay » 10.01.2007, 18:29

mal ne Anmerkung

das "Full contact" cover ist ja wohl das beschissenste überhaupt.

im ganzen film kommt kein zug vor, und van damme auf gleisen hat auch nichts mit handlung und action zu tun.

das cover hätte eher zu derailed gepasst X.x

manchmal kann ich mich über die marketing leute echt nur wundern

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Beitrag von Andy Lau » 10.01.2007, 18:56

Das deutsche DVD Cover ist ja fast genauso schlimm, nur mit dem Unterschied , dass Van Damme da nur auf den Gleisen steht und nicht gleich nen Eierspreitzer hinlegt. :wink:
Sein Outfit erinnert mich im übrigen an das aus Double Impact ( Alex) , sowohl von den Klamotten, als auch von der Frisur.
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Beitrag von Sir Jay » 10.01.2007, 19:48

früher habsch echt gedacht, es gibt van damme zwillinge :lol:

den harten Van damme mit nach hinten geschmierten Haaren (Ivan aus karate tiger oder eben alex aus double impact) und dann gibbet noch den "normalen" harmlosen Van Damme mit johnny bravo haarschnitt wie Chad aus double impact oder Unisol...wo ich den bloodsport/kickboxer van damme einordnen sollte, wusste ich nicht, evtl war das ein dritter Bro. :lol:

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Beitrag von freeman » 11.01.2007, 00:32

Liquid Love hat geschrieben:mich störts auch net, da bekommt man doch so erst richtig nen Hass auf den Bad Guy...kann ja net jeder immer alles im Griff wie der Seagal haben! :lol:
LOL, genau. Seagal is seiner Zeit (also als er noch fast A Klasse war) von anderen Martial Arts Darstellern sogar dafür kritisiert wurden, dass er in seinen Filmen NIE was abgekriegt hat! Da war ich dann auf einmal sensibilisiert für diesen Umstand und irgendwie stimmt das sogar. Was hab ich da gefeiert, als der Seagal in Glimmer Man (es geht immer um Fights! Net Shoot Outs!) die Nase gebrochen bekommt und sich gleich Sturzbachgleich die Suppe ins Gesicht ergießt. Das war imo der erste harte Treffer überhaupt. Und da wusste ich schon: Jetzt gehts mitm Seagal zu Ende, der Lack is ab ... und es kam genauso ... :lol:

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Beitrag von John Woo » 26.10.2007, 20:13

freeman hat geschrieben:Das war imo der erste harte Treffer überhaupt. Und da wusste ich schon: Jetzt gehts mitm Seagal zu Ende, der Lack is ab ... und es kam genauso ... :lol:
*alterFredhervorkram*

Der Lack is ab? Aber aber, es war doch genau umgekehrt, hast du nicht gesehen wie Seagal in Exit Wounds und Belly of the Beast voll krass durch die Lüfte geflogen ist und Roundhousekicks gemacht hat? :shock: :lol: (mal von dem Umstand abgesehen, dass Exit Wounds wirklich noch ein Hit war :wink: ).

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Beitrag von Mr_Pink » 19.02.2008, 01:13

Endlich hab ich den Film mal uncut gesehen. Ach du heilige Sch... der gute van Damme bekommt ja beinahe jedem Kampf sowas von dermasen auf die Fresse bevor er schließlich gewinnt. Aber Spaß macht der Film auf jeden Fall, auch wenn es für gesellige Abende sicher Filme gibt die sich besser eignen. Aber der Schluss drückt so schön auf die Tränendrüse, also gibt es eine
:liquid8:

Mir ist eben übrigens das erste Mal aufgefallen, das der dunkelhäutige Fremdenlegionär den JCVD bei seiner Flucht verprügelt Billy Blanks ist.

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Beitrag von freeman » 19.02.2008, 08:52

Jo, das und in einer Szene ist Jeff Speakman als "Türsteher" zu sehen :lol:

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Beitrag von McClane » 19.02.2008, 09:44

Billy Blanks und Stefanos Miltsakakis scheinen mit den Klamotten dann auch direkt zum Set vom "Invicible" gelatscht zu sein :lol:

Zum Film selbst: Neben "Kickboxer" einer jener Old School Van Dammes, mit denen ich kaum warm werden. "Kickboxer" muss ich freilich noch mal sehen, "Leon" hab ich aber zweimal gesehen (und einmal davon uncut) und mir persönlich ist der viel zu actionarm, selbst in der ungeschnittenen Fassung sind mir diverse Fights deutlich zu kurz. Dazwischen nervigste Soap Opera mit hohem Kitschfaktor, da fehlte noch das Maß an schauspielerischem Talent, das Van Damme in späteren Rollen wie "Maximum Risk" oder "Sudden Death" zeigte. Das gebotene Gekicke macht Laune, rettet den Film aber nur teilweise

:liquid4:,5
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von freeman » 27.04.2015, 09:15

Hier mal alle Infos zum Fudschure Päck des Filmes :lol:
https://www.youtube.com/watch?v=Wu6aQWqhEWk

Ich habe es dieses WE endlich auch erhalten und meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Motivwahl ist misslungen und die Prägung ist auf den ersten Blick zwar echt nett, nutzt sich in Sachen Wiederanguckwert aber deutlich ab.

In diesem Sinne:
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