Justice League

Filme die viel kosten aber meistens nicht das halten, was der Trailer verspricht
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McClane
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Justice League

Beitrag von McClane » 09.12.2017, 06:37

Justice League

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Originaltitel: Justice League
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2017
Regie: Zack Snyder
Darsteller: Ben Affleck, Gal Gadot, Jason Momoa, Ezra Miller, Ray Fisher, Henry Cavill, Amy Adams, Diane Lane, Jeremy Irons, J.K. Simmons, Amber Heard, Billy Crudup, Connie Nielsen, Joe Morton u.a.

Gipfeltreffen der DC-Superhelden. In „Justice League“ müssen Batman, Wonder Woman, Aquaman, Flash und Cyborg gemeinsam unter der Regie von Zack Snyder ran, da der Übelwicht Steppenwolf eine Attacke auf die Erde plant und nach Artefakten sucht, die seinem Vorhaben zum Gelingen verhelfen würden. Das bedeutet Comicaction im Snyder-Stil, obwohl Joss Whedon Nachdrehs und Endschnitt verantwortete.

:liquid5:

Hier geht's zur Kritik
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von McClane » 09.12.2017, 06:38

Zack Snyder's Justice League

Bild

Originaltitel: Zack Snyder's Justice League
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2021
Regie: Zack Snyder
Darsteller: Ben Affleck, Henry Cavill, Amy Adams, Gal Gadot, Ray Fisher, Jason Momoa, Ezra Miller, Willem Dafoe, Jesse Eisenberg, Jeremy Irons, Diane Lane, Connie Nielsen u.a.

„Zack Snyder's Justice League“ trägt stolz den Namen seines Erschaffers im Namen. Frei von den Beschränkungen der Kinovermarktung darf der Ensemble-Film um Batman und seine rekrutierten Mitstreiter im Kampf gegen den bösen Steppenwolf auf Streamingplattformen und im Heimkino nun endlich das Epos sein, als das er ursprünglich konzipiert wurde. Mit Joss Whedons Kinoversion teilt der Vierstünder kaum noch gemeinsame Szenen – es ist also von einem völlig neuen Seherlebnis zu sprechen. Gelingt die Zusammenkunft der großen DC-Helden im zweiten Anlauf?

Zur Kritik von "Zack Snyder's Justice League"

:liquid5:
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von McClane » 09.12.2017, 06:38

Platzhalter für einen möglichen dritten Teil
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von Vince » 09.12.2017, 07:45

Ich hab noch ne Freikarte hier liegen. Hoffentlich schaff ich den überhaupt noch, verrückterweise läuft der schon jetzt nur noch zu sehr begrenzten Zeiten bei uns...

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Beitrag von freeman » 11.12.2017, 18:09

Nicht ohne Grund ... Fack Ju Schiller oder wie das heißt, hat dem schon derbe das Wasser bei uns abgegraben...

Aus meinem Filmtagebuch:

Also wenn selbst die letzten Marvel-Nörgler nach diesem Film immer noch nicht checken, wie schlau Marvel sein Universum aufgebaut hat und wie mies die Entsprechung von DC ausschaut, dann ist demjenigen sicher nicht mehr zu helfen.

Was habe ich mich bei der Zusammenführung des Heldenteams gelangweilt. Alles so vorhersehbar und bemüht cool, dass es einem die Schuhe auszieht (Witziger ist der Film gemacht worden? Bis auf zwei Schmunzler ist da gar nix). Der schrecklich öde Fieswicht trägt da sicher seinen großen Anteil zu bei, dennoch passt das Ganze auch auf Heldenseite nicht zusammen. Die Einführungen von Cyborg (Was ist passiert? Explosion! Willkommen im Team) oder Aquaman (Du bist ein Antlantiker? Ja! Willkommen im Team) sind ein schlechter Witz. Dagegen ist das Auftauchen von Spiderman in Captain America 3 einen Skriptoscar wert :lol: . Erst nach gefühlten 90 Minuten wirds dann interessant. Wenn eine Figur auftaucht, die die Dynamik des bisherigen Teams gut durcheinander wirbelt. Und genau das Element wird dann auch einfach wieder fallen gelassen. Weil der Showdown drückt. Der wird lustlos abgehakt. Spektakuläre Momente = 0 ... Ende. Dufte. Freiheit, du hast mich wieder ;-)

Interessant sind die kolportierten News um Cavills-Mitwirken und die damit verbundenen effekttechnischen Nacharbeiten. An denen sieht man nämlich:
1. Dass die Effekttechnik noch nicht so weit ist, Bärte zu entfernen :lol:
2. Dass die ganze Handlung ursprünglich entweder ohne Cavill auskam oder ganz anders aufgebaut war, was dann aber der Schere Whedons zum Opfer fiel. Denn es gibt im Film gefühlte 3-4 Szenen mit ihm, in denen sein Mund "echt ist" und seine Oberlippe nicht aussieht, wie ein weichgezeichneter Softporno von Hamilton. Echt gruselig. Ich meine, Leute, die können Schweine reden lassen, kriegen aber keinen menschlichen Mund hin? :lol:

Zumindest deutet der Film an, dass es demnächst gegen Darkseid geht. Was ja eigentlich deutlich spektakulärer werden müsste. MÜSSTE ... Ein Wort, dass das Bemühen DCs um gute Filme gut umschreibt: Müsste gut sein, müsste rocken, müsste unterhalten...

Trifft aber alles nicht zu. Justice League macht keinen Spaß. Sieht gegen Thor 3 im direkten Vergleich KEINEN Stich. Stinkt gegen das Marvel Team Up Avengers vollkommen ab. Zumindest ist Affleck als Batman wieder cool, der GoT-Barbar hat als Aquaman ne starke Ausstrahlung und die Darstellung von Flash ist saugeil. Deswegen dann doch noch gnädige:
:liquid4:

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 16.12.2017, 05:38

Es sind nur wieder Köpfe auf dem offiziellen Poster, Gesichter von Stars, wie sie Tausende anderer Großproduktionen ebenfalls repräsentieren. Doch diese Köpfe sind anders. Inspiriert von Comiczeichner Alex Ross, eignen sie sich mit ihrer bildfüllenden Anordnung, ihrem harten Farbkontrast und ihren scharfen Kanten nicht dazu, den Inhalt des Produktes mit Konventionen zu verschleiern. Sie drücken die tiefe Sehnsucht danach aus, etwas Besonderes zu bieten, sich vom Standard abzuheben, nicht zuletzt auch, dem dominanten Marvel-Universum ein Gegengewicht zu geben. Und verraten dem aufmerksamen Beobachter doch schon so viel über die Probleme der großen DC-Zusammenkunft, die aufgrund von Debakeln wie „Suicide Squad“ zum völlig falschen Zeitpunkt kommt.

Denn tatsächlich ist „Justice League“ eine Kollision der bunten Köpfe, die sich gegen einen mit CGI-Masse gefüllten Helm vereinen, um ein weiteres Mal einem MacGuffin mit Weltenzerstörerpotenzial nachzujagen. Das Crossover ist eine Erzählform, die von Natur aus viele Opfer bringen muss, doch selten wurde beliebten Figuren wie Batman oder Superman das Fleisch so radikal abgenagt wie in diesem Fall: Die Fledermaus findet sich als großer Motivator und Organisator wieder und macht Frieden mit ihrer nächtlichen Einsamkeit, der Stählerne wird zur technischen Waffe mit Fehlfunktionen, die einem Dr. Manhattan („Watchmen“) gefährlich nahe kommt, ohne dass diese Entwicklung aus psychologischer Perspektive näher betrachtet würde. The Flash, Aquaman und Cyborg werben als neu eingeführte Figuren penetrant mit ihren Vorzügen und stehlen sich durch weitgehend uninteressant geschriebene Mini-Origin-Exkurse gegenseitig die von Warner unter Kontrolle gehaltene Laufzeit. Und was Wonder Woman angeht: Auch wenn man meinen könnte, sie funktioniert so tadellos wie in ihren bisherigen beiden Auftritten, so fängt sie in Wirklichkeit damit an, nur noch gut auszusehen.

Obwohl die Mischung wesentlich mehr Substanz bietet als das alberne Bösewichter-Pack aus der neonfarbenen Apokalypse von 2016, so ist die Chemie kaum als harmonischer zu bezeichnen. Dass die Kostümierten zwischen den Actionszenen selten etwas Besseres zu tun haben, als sich über die Outfits ihrer Mitstreiter lustig zu machen, zeigt viel darüber, wie der „Held in Strumpfhosen“, in den frühen 00er-Jahren noch ein echtes No-Go, nach dem Modell eines Super-Nerds mit Ganzkörper-Maske fast unbemerkt wieder an Akzeptanz gewonnen hat. Die Reflektion dessen kommt derweil nicht als späte Einsicht, sondern als Reaktion auf die geglückten Humor-Experimente Marvels. Weil man aber bei DC ursprünglich ja einen düsteren Gegenentwurf zur Konkurrenz anstrebte und Spuren dessen nach wie vor zu erkennen sind, verleiht das den Filmen einen durchweg uneinheitlichen, unsicheren Eindruck, den Marvel bislang eigentlich nur bei den hysterischen Reboot-Bemühungen Spider-Mans an den Tag legte.

Und dann ist da eben Steppenwolf, ein völlig uninteressanter Allmächtiger mit dem Bedrohlichkeitsfaktor eines kleinen Kindes, das trotzig auf seinem Spielzeug beharrt. Hier nehmen sich beide Studios nicht viel; Cate Blanchett hatte unter vergleichbarer Kopfbedeckung im jüngsten Abenteuer Thors jedoch einen gewissen Ausdruck, der Ciarán Hinds verwehrt bleibt, da nur schwer zu erkennen ist, dass er überhaupt Modell stand für die CGI-Künstler. Wer indes für die Oberlippe Henry Cavills Modell stand, die mitunter ein komplettes Eigenleben führt, möchte man gar nicht wissen; seit Cesar Romero in den 60er Jahren hat sich also im Grunde wenig geändert.

Der Rest ist bunte Keilerei mit allen Vorzügen und Nachteilen. Das Zusammenspiel der Helden hat aus choreografischer Perspektive durchaus seine Momente; insbesondere Flash eröffnet durch seine Schnelligkeit eine neue Dimension von Möglichkeiten, das Teamwork auszureizen (und ehrlich gesagt ist man froh um jede Sekunde, die er in Aktion verbringt, denn im Stillstand gehört sein Kostüm zu den hässlichsten Errungenschaften des modernen Comicfilms). Das verhindert natürlich nicht einen neuerlichen Exzess aus explodierenden Häusereihen und diffusen, wolkigen Hintergründen, unter anderem mit einem Aquaman, der die Elemente verwechselt und einfach mal mit seinem Dreizack durch die Luft surft – was allerdings ästhetisch kaum einen Unterschied gegenüber seinen Unterwasserauftritten macht, die er dank Luftblasen-Furzantrieb ähnlich mühelos bewältigt.

In den lauten wie auch leisen Momenten stellt der Regiewechsel natürlich ein ganz besonderes Problem dar; Zack Snyder erkennt man noch an der mit Musik unterlegten Trauermontage, die aber im Vergleich mit den Entsprechungen aus „Watchmen“ oder „Sucker Punch“ recht müde wirkt. Wohingegen Joss Whedon wieder ganz andere Qualitäten hat, die sich unangenehm mit Snyders Ansatz beißen.

Was man aus „Justice League“ noch herausholen kann, wird ja vielleicht irgendwann der Director's Cut zeigen. Ein wenig ist bestimmt noch zu retten, aber wohl nicht alles. An der Blaupause „Avengers“ jedenfalls zerschellt die Gerechtigkeitsliga imposant; keine Vision, kein Plan, keine Rhythmik. Man kann versuchen, einige Problemherde auf die Drehumstände zu schieben, doch die Probleme liegen tiefer. Es braucht noch mehr Vertrauen in die eigenen Figuren und den Mut zur Unabhängigkeit gegenüber Marktanalysen, sonst ist die Sache wahrscheinlich bald gegessen.
:liquid4:

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Beitrag von SFI » 16.12.2017, 06:27

Geschlossene Einigkeit bei LL. Wo bleiben die Ausreißer wie bei "Batman v Superman" oder "Suicide Squad"?
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Beitrag von McClane » 16.12.2017, 08:57

Es gab hier Menschen, die "Suicide Squad" tatsächlich gut fanden? :shock: Allmächt. Kann ich dann trotz aller Probleme des Films bei der Gerechtigkeitsliga fast noch mehr verstehen.
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Beitrag von Vince » 16.12.2017, 10:56

Nur der Punisher mit der 7/10. Alle anderen lagen irgendwo zwischen 3/10 und 5/10. Bei Batman v Superman gabs dann doch ein paar mehr, die den mochten (inklusive mir).

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Beitrag von SFI » 16.12.2017, 13:31

Und bei der IMDB hat JL die beste Wertung der drei. :lol:
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Beitrag von McClane » 16.12.2017, 17:10

Bei BvS kann ich es auch noch eher verstehen, zumal der DC ja besser sein soll - nach der Kinofassung war meine Lust drauf aber eher gering, zumal ich dieses Schema nicht mag: Huch, da ist uns der Montagsfilm fürs Kino vom Band gelaufen, aber später gibt es dann die bessere Version, aber natürlich nicht für alle Medien, wir wollen das mit der künstlerischen Vision ja auch nicht übertreiben. Könnte bei JL ja auch soweit kommen.

Dass der die (bisher) beste Imdb-Wertung hat, dürfte auch daran liegen, dass der noch im Kino ist und da sehen sich den Film ja meist die Leute an, die eh Interesse haben und ihm gewogen sind. Geht ja bei eigentlich jedem Film egal welchen Genres zum DVD- und Blu-Release zumindest etwas runter.
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Beitrag von freeman » 18.12.2017, 16:20

Wer indes für die Oberlippe Henry Cavills Modell stand, die mitunter ein komplettes Eigenleben führt, möchte man gar nicht wissen
Imo sollte die Oberlippe eine Goldene Himbeere als schlechtester Hauptdarsteller kriegen :lol:

In diesem Sinne:
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Beitrag von SFI » 10.02.2018, 06:46

Deleted Scene mit Supermans schwarzem Anzug
https://youtu.be/Qp4MdcgH-LU
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Beitrag von SFI » 10.04.2018, 06:32

Zugegeben, JL hat seine Schwachstellen, einige (fehlende Hintergrundinfos der Protagonisten etc.) sind auf die nicht vorhandenen Einzelfilme und die doch kurze Laufzeit zurückzuführen, andere wiederum (VFX Cyborg, 16:9 TV-Serien Look) den Verantwortlichen anzulasten. Das Kindergartendrehbuch mit dem generischen Blitzgewitter unterscheidet sich nicht wirklich von den Marvelstreifen und liegt daher innerhalb der erwarteten Parameter. Das Figurenensemble macht bis auf den für mich nicht nachvollziehbaren Charakter Cyborg (mutet genauso deplaziert an wie Randy Couture in den Expendables) eine gute Figur, hervorzuheben der grimmige Aquaman und freilich Batman. Bedingt opulent und in seinen Actionsequenzen nicht der eigentlichen Größe des Films entspechend, mutet das Gezeigte wenig spektakulär an und beschränkt sich auf altbekanntes KiBoTu in schäbigen Betonbunkern. Dennoch, die Interaktion der verschiedenen Fähigkeiten sorgt dahingehend für einige gelungene Momente und wenn der Lappen mit seiner großen Fresse endlich zusammengewichst wird, dann freut man sich sogar. Über einige andere Dinge kann man sich freilich auch noch ärgern, muss es aber nicht, das Genre taugt schließlich per se nur als Bügelfilm. So gesehen gefiel mir die Nummer deutlich besser als etwa der letzte Spider-man. Ginge natürlich auch als Doppelfolge von Arrow & Co durch. :lol:

:liquid7:
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Beitrag von Vince » 10.04.2018, 09:51

Den letzten Satz kann ich unterschreiben. Wie man das dann mit 7/10 bewerten kann, ist mir dabei natürlich ein Rätsel. ;)

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Beitrag von SFI » 10.04.2018, 13:14

Der Film hat besagte Schwächen, war für mich aber dennoch durchweg unterhaltsam und verursachte keinen Abschaltreiz. Die Note 3 ist zudem auch keine hohe Wertung.
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Beitrag von freeman » 10.04.2018, 16:08

Für den Humbug schon ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von SFI » 11.04.2018, 03:53

Als von Vorlagen unbeeinflusster Zuschauer kann ich an solche Filme eben unverkrampft herangehen. Sie unterhalten dann einigermaßen wie bei JL oder sind Rotz wie Spider-man. Mehr ist bei dem Genre für mich eh nicht möglich.
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Beitrag von freeman » 11.04.2018, 17:13

Wobei die Relationen da schon arg durcheinander gekommen sind, weil Spiderman im Vergleich zu Justice League ja wenigstens filmähnlich geraten ist :lol: ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von SFI » 30.04.2018, 12:35

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Beitrag von freeman » 30.04.2018, 13:12

Eigentlich würden da fünf allmählich reinfadende Buchstaben reichen:

D R E C K

Das wär mal ehrlich :lol:

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 05.09.2018, 14:34

Informatives Video zu dem ganzen Fiasko der Produktion:

Justice League - WTF Happened to this Movie?
https://www.youtube.com/watch?v=1JneQfHLo4M

Mann, will ich den Snyder Cut eines Tages mal zu sehen bekommen!

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Beitrag von MarS » 06.09.2018, 09:09

mal noch schnell aus meinem Filmtagebucht umgetopft:

Justice League

Bild

Im Gegensatz zu "Wonderwoman" bietet " Justice League" wenigstens einen ordentlichen Antagonisten - zumindest bis der Superman-Twist kommt. Das hebt den Unterhaltungswert aber doch um einiges an. Störend fand ich die deutlich sichtbaren CGI-Effekte. Mir sieht das einfach zu sehr nach Videospiel aus und nagt massiv an der Atmosphäre. Das Ende ist Dank dem Twist ein Griff ins Klo. Es ist zwar nicht so, dass der nicht vorhersehbar war, aber ab dann läuft halt alles super, was sämtliche Spannung raus nimmt und das Finale somit total uninteressant macht.

:liquid5:


P.S. Wenn ich mir die Screenshots zum Film im Review so ansehe, dann fällt mir wieder ein, wie doof der aufgeblasene Anzug von Batman teilweise aus. Das war schon etwas peinlich. Die gekünstelt tiefe Stimme fand ich schon beim Dark Knight ziemlich daneben.

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