Getreu dem SyFy-Motto Haippy New Year habe ich mir bei deren Hailight-Reihe ein paar Haifilme reingezogen, die ich bisher verpasst habe:
Snow Sharks:
Setting: Haie cruisen durch den Schnee eines Skigebietes
Pluspunkte: ein paar nett schlotzige, handgemachte Effekte; das Finale, das entgegen der sonstigen "Lasst sie uns sprengen"-Ansätze pures Understatment darstellt, aus dem man sogar leise Ironie herauszulesen meint.
Negativpunkte: dumme Figuren, unfähige Darsteller, miese CGI-Tricks, lahme Handlung
Ice Sharks
Setting: Fiese Grönlandhaie, die nach Pisse stinken, lassen eine Forschungsstation im ewigen Eis auf den Meeresgrund sinken, indem sie mit ihren Rückenflossen meterdickes Eis zerschneiden... Hach Asylum, ihr habt echt einen an der Klatsche!
Pluspunkte: Herrlich dämliche Grundidee, ein paar schöne Bilder vom Nordpol
Negativpunkte: Ewig lange Tauchgänge, keine Spannung, kein Humor, kaum Opfer, dämliche Dialoge, gaaaanz viel Unlogik
90210 - Shark Attack in Beverly Hills
Setting: Die Besitzer des Hauses aus "
Bad Ass Showdown" werden erneut mittels ausgiebig duschender nackter Boys und dadurch entstehenden Wasserkosten ruiniert. Ein "Hai" taucht erst nach 50 Minuten auf. Der Film geht 65.
Pluspunkte: Keine
Negativpunkte: Der ganze Film; inklusive der Duschszenen; der dämlichen Dialoge; der endlosen Einstellungen, in denen Charaktere Treppen hoch und runterlaufen, über eine Wiese latschen oder zum Parkplatz hin und wieder zurück latschen; die peinlichen Versuche des Regisseurs De Coteau seine schwitzigen AltherrenJungsFantasien mittels schmachtend guckender Frauen heteronnormativ wirken zu lassen, von den Ischen aber kein Stück Haut zu zeigen; die gesamte Idee um den hier auftauchenden Hai; die Abwesenheit von Spannung, irgendwie sinnvollen Dialogen und Bluteffekten (der Film hat seine FSK 16 wofür bekommen?)... Die Liste ließe sich endlos fortführen. Antifilm...
Shark Shock
Setting: Hailie beißt in Starkstromkabel und kann seitdem wie ein Zitteraal Elektrizität absondern, um seine Opfer zu lähmen. Diese Eigenschaft nutzt er, um eine abgesoffene Redneck-Siedlung zu leeren.
Pluspunkte: Saubere Inszenierung; Darsteller, die Typen verkörpern und daran sichtlichen Spaß haben; humoriger Grundton; durchaus brauchbare Effekte
Negativpunkte: Die Stars von der American Pie Resterampe (Frau Reid und Herr Nicholas) wirken, als würden sie sich häufiger bei den Anonymen Alkoholikern über den Weg laufen; Herr Nicholas macht als Held so gar keinen Spaß; manche CGI-Einlage (meist die Tode der Heldentruppe) ist einfach Müll; die Versuche, tiefes Wasser vorzutäuschen, sind einfach erbärmlich (man sieht, dass die Darsteller sich am Boden entlangrobben!);
Summer Shark Attack
Setting: Familie auf Erholungsurlaub gerät an ganzes Rudel wildgewordener Süßwasserhaie.
Pluspunkte: Brauchbare Figuren, brauchbare Darsteller, hübscher Humor, ordentlich Haigeschmodder
Negativpunkte: mieseste CGI-Effekte, lachhafte Hai-Angriffe (die kommen bei knöcheltiefen Wasser aus der Tiefe!!!), Tempohänger, unsympathische Heldin, manch arg dämlicher Dialog...
In diesem Sinne:
freeman