Westworld

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Westworld

Beitrag von Vince » 01.01.2018, 14:50

Westworld - Staffel 1: Das Labyrinth

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Originaltitel: Westworld - Season 1: The Maze
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2016
Regie: Evan Rachel Wood, Anthony Hopkins, Ed Harris, Thandie Newton, Jeffrey Wright, James Marsden, Jimmi Simpson u.a.

Der SciFi-Klassiker aus dem Jahr 1973 erfährt nicht zum ersten Mal eine Serienadaption: Bereits im Jahr 1980 wurden die Pforten des Wildwest-Parks wiedereröffnet. Dass eine Rückkehr in den Themenpark aber auch heute noch tiefgreifende Erkenntnisse über unseresgleichen zu Tage bringt, beweist die zehnteilige erste Staffel mit relativ wenig Action, aber dafür einem beherzten Sprung in das tiefe Becken philosophischer Überlegungen zum Thema künstliche Intelligenz. Intelligent erzählte und brillant gefilmte Unterhaltung von Branchenprimus HBO.
:liquid9:

Zur "Westworld - Staffel 1: Das Labyrinth" Kritik
Zuletzt geändert von Vince am 01.01.2018, 14:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Vince » 01.01.2018, 14:50

Platzhalter Staffel 2

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Beitrag von Vince » 01.01.2018, 14:50

Platzhalter für eine mögliche Staffel 3

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Beitrag von Vince » 01.01.2018, 14:50

Platzhalter für eine mögliche Staffel 4

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Beitrag von Vince » 01.01.2018, 14:50

Platzhalter für eine mögliche Staffel 5

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Beitrag von Vince » 01.01.2018, 14:51

Platzhalter für den 1973er Film

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Beitrag von Vince » 01.01.2018, 14:52

Platzhalter für die 1976er Fortsetzung

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Beitrag von Vince » 01.01.2018, 14:52

Platzhalter für die 1980er Serie

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Beitrag von freeman » 04.01.2018, 13:26

Sobald die erste Staffel signifikant im Preis sinkt, landet sie auf meinem Pile of Shame!

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 05.01.2018, 05:23

:lol:

Bin echt mal gespannt, wie die bei dir ankommt, denn mit Action und Spannung hat's da nicht sooo viel.

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Beitrag von StS » 05.01.2018, 05:39

Freu mich drauf. Muss aber tatsächlich noch im Preis fallen. :wink:

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Beitrag von Vince » 05.01.2018, 05:40

Ich hab sie recht günstig wegen der 3-für-2-Aktion bekommen, sonst hätte ich auch noch gewartet.

Sky hat hier anscheinend keiner, oder? ;)

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Beitrag von StS » 05.01.2018, 05:53

Vince hat geschrieben:Sky hat hier anscheinend keiner, oder? ;)
Nee. Coole Leute schauen Netflix. :lol: :wink:

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Beitrag von freeman » 05.01.2018, 15:51

Vince hat geschrieben::lol:

Bin echt mal gespannt, wie die bei dir ankommt, denn mit Action und Spannung hat's da nicht sooo viel.
Ich finde die eigentliche Grundidee rund um den Park einfach dufte. War schon beim Originalfilm so und setzt sich quer durch diverse Ableger fort. So gefiel mir beispielsweise "Vice" mit Thomas Jane recht gut und sogar der leicht trashige "Robotworld" konnte mit dem Thema "Saurauslassen im Themenpark" punkten.

In diesem Sinne:
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Beitrag von freeman » 12.03.2018, 15:12

Lag dann gerade mal eine Woche auf dem Pile of Shame :lol: und hat mich blendend unterhalten. Toll erzählt, mit starken Bildern in Szene gesetzt und mit einem tollen Score versehen (das Thema ist toll, die instrumentalisierten "modernen" Songs saustark) kommt auch dank grandioser Darsteller keinerlei Langeweile auf. Vor allem gefiel mir, wie diverse Szenen immer wieder aufs Neue leicht variiert präsentiert werden, bis sie irgendwann einen teilweise sehr erstaunlichen Twist bekommen (ich sage nur mal beispielhaft "aus Soldaten werden Zivilisten"). Gehe mit Vince d'accord:
:liquid9:

Und bin gespannt, wies weitergeht. Zum einen will man freilich nach der Ouvertüre nun sehen, wie sich die Schöpfung gegen den Schöpfer wendet. Blöderweise fände ich die erste Staffel im Samurai-Gewand aber auch voll interessant... Heijeijei...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 13.03.2018, 15:29

Sooo und nicht anders!

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Beitrag von Joker6686 » 13.04.2018, 12:15

Kurz vor Beginn der zweiten Staffel nochmal einen Rewatch gemacht. Nun habe ich das dritte Mal die Staffel gesehen und muss sagen, sie begeistert immer noch genau so wie beim ersten Mal. Gerade wenn man den ein oder anderen Twist kennt, fallen einem so viele Details auf, die man bei der Erstsichtung vermutlich nicht beachtet.

Klare:

:liquid9:

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Beitrag von McClane » 15.10.2018, 13:15

Westworld - Season 1

Wenn sich HBO an eine Mammutserienproduktion wagt und dabei Budgetrekorde aufstellt (siehe auch "Boardwalk Empire" oder "Game of Thrones"), dann kann man sich sicher sein, dass einen das Ganze visuell aus den Socken haut. Auf der Audioebene auch, gerade wenn Lieder wie "Paint it Black" neu aufgelegt werden. Das Automatikklavier im Saloon als früher Vorfahr der Roboter vereint also mehrere wichtige Motive, von dem Musikremix als zentrales Motiv (auch der Park ist in erster Linie ein Best-of-Remix bekannter Westernszenarien) bis hin zum Thema Robotik. Dabei spielt der Film mit Uneindeutigkeit der Figuren, schon der Auftakt zieht einem die Füße weg, wenn sich eine Figur, die man für einen Menschen gehalten hat, sich dann doch als Mensch erweist. Dabei steigt der Film tiefer in die Materie ein als der 1973er Film (was angesichts des dicken Plus an Laufzeit fast schon eine Selbstverständlichkeit ist) und stellt interessante Fragen dazu, ab wann (menschliches) Leben denn nun beginnt, was Menschsein bedeutet. Gewalt und Nackheit bieten HBO-typische Attraktionen (frei nach dem Motto: "Guckt mal, das darf das Free-TV nicht"), stehen aber im Dienste der Handlung, die Schaulust und das Ausleben dunkler Triebe durch fiktionale Abenteuer hinterfragt.

Wo Jonathan Nolan mit "Person of Interest" den Zuschauern noch eine megarelevante Serie über Überwachung und staatliche Repressionen im Kleide eines Network-Procedurals unterjubelte, da geht "Westworld" den umgekehrten Weg: Das ist hier ist die große, wichtige Serie zu den großen, wichtigen Fragen, in der Genre direkt hinterfragt wird. Das ist legitim, wirkt aber manchmal auch etwas zu sehr von der eigenen Größe besoffen und verärgert dann gerade auf der Schlussgeraden, wenn man auf billigste Genreklischees zurückgreift: Gerade wenn der vermutlich dümmste Sicherheitsdienst aller Zeiten nach zig Verlusten immer noch nicht kapiert hat, dass die Roboter nicht mehr auf Ausschaltbefehle reagieren und Moorhuhn-artig ins Kreuzfeuer läuft, dann möchte ich doch ins Sofakissen beißen. Noch dazu scheinen sich die Macher gegen Ende selbst in ihrem Labyrinth zu verlieren, denn es bleibt die große Frage wie man all das angerissene und zu Ende erzählte an Figuren, Handlungssträngen und Subplots in der nächsten Staffel unter einen Hut bekommt. Das sind nur kleinere Wehrmutstropfen, aber sie wiegen angesichts der sonstigen Qualitäten des Ganzen umso schwerer.

:liquid8:
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Re: Westworld

Beitrag von freeman » 03.01.2019, 17:38

Westworld Season 2
Nachdem in Staffel 1 ganz klar das Thema "Was macht den Menschen zum Mensch" Thema war und wie die Maschinen danach streben, dem Mensch nachzueifern, um frei sein zu können, stellt Staffel 2 das ganze Konstrukt einfach auf den Kopf und funktioniert wie ein noch böserer Spiegel der ersten Staffel. Nun geht es vornehmlich darum, was passiert, wenn die Maschinen menschengleich genug sind, um als Menschen durchzugehen. Spätestens dann wird der Mensch danach streben, wie eine Maschine zu sein oder wenigstens sein Bewusstsein in sie zu transferieren, um unendlich lange leben zu können.

Das läuft ein wenig sperrig an, aber spätestens ab Folge 4 entwickelt die Staffel einen richtig krassen Zug, fantasiert weitaus mehr als die Vorgängerstaffel, ist noch genauso episch in Szene gesetzt und wird zur neuerlichen Lehrstunde im kreativen Töten. Highlights bilden zwei Episoden, die durchaus für sich alleine stehen könnten. Die eine widmet sich Shogun World, die andere einem indianischen Charakter. Beide sehr stark in Szene gesetzt und vor allem in ihrer Emotionalität perfekt durchkomponiert. Hat mich noch mehr fasziniert als Staffel 1. Auch weil viele offene Fragen aufgenommen, zu Ende geführt und teilweise hart getwistet werden. Allgemein endet die zweite Staffel dennoch weit weniger offen als Staffel 1. Obschon die Türen für eine Weiterführung sperrangelweit offen stehen. Ergo, trotz verhaltenem, aber notwendig sperrigem Einstieg:
:liquid10: <-- Mindestens 5 Punkte davon entfallen erneut auf einen großartigen Ed Harris.

Die einzige gebingte Staffel meinerseits dieses Jahr.

In diesem Sinne:
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Re: Westworld

Beitrag von Vince » 03.01.2019, 17:56

Ich hoffe, ich komme auch bald mal dazu. Liegt schon bereit. Eine der wenigen verbliebenen Serien, bei denen ich neuen Staffeln noch wirklich hinterherfiebere.

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Re: Westworld

Beitrag von SFI » 03.01.2019, 18:12

Werde dann auch mal antesten!
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Re: Westworld

Beitrag von gelini71 » 22.01.2019, 16:35

Warum der Freeman die Serie so abfeiert verstehe ich nicht so ganz, außer schönen Landschaftsaufnahmen und einem wirklich tollen Score finde ich die Serie eher strunzlangweilig, trotz der recht umfangreichen Brutalität. Staffel 1 bekam von mir eine 5/10, Staffel 2 habe ich sogar vorzeitig abgebrochen weil mich das ganze irgendwann einfach nur noch abnervte....
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Re: Westworld

Beitrag von Vince » 22.01.2019, 19:21

Beim freeman wunderst du dich, aber bei allen anderen nicht? Die sind eh schon verloren oder wie? :mrgreen:

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Re: Westworld

Beitrag von gelini71 » 23.01.2019, 05:38

Die sind eh schon verloren oder wie?
Genauso schauts aus :lol: Obwohl - auch beim Freeman wundert mich gar nichts mehr :lol:
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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