Black Panther

Filme die viel kosten aber meistens nicht das halten, was der Trailer verspricht
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McClane
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Black Panther

Beitrag von McClane » 24.02.2018, 08:49

Black Panther

Bild

Originaltitel: Black Panther
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2018
Regie: Ryan Coogler
Darsteller: Chadwick Boseman, Michael B. Jordan, Lupita Nyong’o, Danai Gurira, Martin Freeman, Daniel Kaluuya, Andy Serkis, Angela Bassett, Forest Whitaker, Letitia Wright, Winston Duke, Sterling K. Brown, John Kani, Florence Kasumba, Denzel Whitaker, Stan Lee, Sebastian Stan u.a.

Zum ersten Mal lässt das Marvel Cinematic Universe einen schwarzen Superhelden in der Hauptrolle eines Films antreten. In „Black Panther“ tritt der Titelheld die Nachfolge seines Vaters als Herrscher und Beschützer des fiktiven Staats Wakanda an. Die erste Bewährungsprobe erfolgt, als der Waffenhändler Ulysses Klaw und Erik ‘Killmonger’ Stevens es auf das Metall Vibranium absehen, das in Wakanda gefördert wird.

:liquid5:

Hier geht's zur Kritik
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von McClane » 24.02.2018, 08:49

Platzhalter fürs nicht unwahrscheinliche Sequel
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von McClane » 24.02.2018, 08:50

Platzhalter für einen möglichen dritten Teil
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von McClane » 24.02.2018, 08:50

Und vielleicht kommt sogar ein vierter.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von SFI » 24.02.2018, 13:20

Augenscheinlich sieht der Rest der Welt den Streifen mit anderen Augen. Nur LL trotzt dem Sturm des schlechten Geschmacks. :lol: :lol:
Der Pfalzbote

"Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise."

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Beitrag von kami » 24.02.2018, 15:23

Von mir gibts eher knappe :liquid7:. Vermag von Anfang bis Ende prima zu unterhalten, lässt aber viel Potenzial ungenutzt, mehr als einfach nur zu unterhalten. Gerade die vorgebliche Agenda von Killmonger entpuppt sich als reiner Tease, ganz schnell pfeift der Bösewicht selbst auf sie. Auch beim Production Design hätte ich mir mehr Konsequenz gewünscht, die wenig originelle futuristische Architektur bildet nie eine Symbiose mit den folkloristischen Elementen. Unschlüssig stehen High-Speed-Schwebebahn und Wolkenkratzer neben Klischee-Buschmännern mit Lippenteller und Speer und wissen nicht, was sie miteinander anfangen sollen.

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Beitrag von freeman » 26.02.2018, 18:39

Habe zuletzt die Kinosendung von Deutschlands Allzweckwaffe in Sachen Filmkritik - Steven Gätjen - gesehen. Er bemüht sich ja wirklich, mal wieder so etwas wie ein Filmmagazin im TV zu etablieren. Dabei gibt er durchaus faire Kommentare ab, beim Panther reichte es bei ihm aber auch nur zum Formationsflug mit McClane und mir. Er bezeichnete den Film letztlich auch als einen der schwächsten MCU-Beiträge.

Aus meinem Filmtagebuch:

Der erste Marvel-Film aus dem MCU, der mir wirklich überhaupt nichts gegeben hat. Die Gründe dafür sind wirklich extrem weitreichend. Zu allererst jedoch ist der Hauptdarsteller mal eine komplett charismabefreite Zone. Ein Weichei gar. Witzigerweise hat das beim Dreh keiner gemerkt und so stärkt man lieber alle Figuren um ihn herum und baut beispielsweise einen megastarken Frauencast auf, der das Black Pantherli dann noch weicheiiger rüberkommen lässt. Taucht dann der von Michael B. Jordan gegebene Charakter im Film auf, lässt man jedwede Hoffnung für den Panther fahren, denn Jordan klatscht die Muschiekatze im Vorbeigehen an die Wand.

Dazu gesellt sich eine ziellose 0815-Story ohne jedwede Spannung, die in einem Overload an Ethnokitsch ersäuft wird und einem mit ihren "Wir nehmen dir deine Pantherfähigkeiten und wir geben sie dir wieder, damit du in einem gaygantisch rosa angehauchten Idealbild Afrikas mit deinen Vorfahren labern kannst, was aber keinen juckt"-Momenten einfach nur nervt. Obendrein ist der Film noch formelhafter in seinem ganzen Aufbau als die letzten MCU-Versuche.

Die Action ist generisch und öde. Highlightszenen zu benennen fällt mir wirklich schwer. Dafür kann ich die Peinlichste direkt benennen. Die hat mit Nashörnern zu tun. Auch geil: Die meisten Actionszenen spielen bei Nacht. Schon schlau, einen schwarzgewandten Helden vor dunklem Hintergrund gegen vornehmlich Schwarze antreten zu lassen. Vor allem in einem 3D-Film. Was es einem zum Beispiel auch unmöglich macht, im Finale zu erkennen, wer eigentlich wer ist. Dazu kommt, dass man nicht einmal ausmachen kann, ob der Panther nun besondere Fighting Skills hat.

Gabs auch was Positives? Die Kommentare zum Thema Abschottung waren i.O. ... Technisch war er auch ganz ordentlich umgesetzt. Ausnahme sind noch einmal die Nashörner.

Das Ergebnis ist ein Film der Marke: Warum rennen da nochmal so viele ins Kino? Zumindest war meine Vorstellung reichlich leer...
:liquid4:

In diesem Sinne:
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Beitrag von McClane » 27.02.2018, 06:45

freeman hat geschrieben:Zumindest war meine Vorstellung reichlich leer...
Das war bei mir ganz anders. Ausverkauft und ein Publikum, das zu einem großen Teil aus schwarzen Zuschauern bestand - ähnlich wie bei "Wonder Woman", wo in meiner Vorstellung weitaus mehr Frauen saßen (und vor allem auch welche, die nicht nur mit dem Freund da waren) als in anderen Superheldenfilmen. Insofern erschließen diese Filme ja auch neue Zuschauerschichten für das Genre bzw. ziehen sie stärker an.
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Beitrag von SFI » 27.02.2018, 15:39

Dann vielleicht mal einen Superheldenfilm mit einem Rentner, die sollen in D. ja trotz Altersarmut zahlungskräftig sein. :lol:
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Beitrag von freeman » 27.02.2018, 17:26

The Old Ass Bastard!

In diesem Sinne:
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Beitrag von Orco » 04.05.2018, 04:30

Hab mich reinschleppen lassen. Und wurde nicht enttäuscht, genau der Rotz den ich erwartet habe.
Eine versteckte Zivilisation, die der unseren um hunderte Jahre voraus ist :roll:
Wo waren die dann zu Zeiten der Sklaverei wo sie das verhindern hätten können? Haben sich nicht eingemischt? Was für ein Scheiss Volk.
Unrealistisch hoch 10. Wir reden hier über Afrika, dort wo man den Leuten zeigen muss wie man Brunnen baut :P
Bin dann auch raus als sie über Flüchtlinge sprachen ^^
Schlechtester Marvel Film aller Zeiten, Kinder und kindliche Gemüter werden ihn wohl trotzdem cool finden 8-)
Und wenn sich deine Schulter bewegt, dann seh ich das.

Best Buddies: Sir Jay, SFI und freeman

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Beitrag von StS » 15.05.2018, 17:19


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Beitrag von SFI » 07.08.2018, 12:49

Black Panther

Langweiliger Stammestanz mit vielen Afrikanern im kitschigem Ambiente vor lausigen Green Screen Shots. Der nutzlose Plot zieht sich wie Kaugummi und bei dem Gehype um das Vibranium fragt man sich, ob ein Zusammenhang mit Vibratoren besteht. Die Action ist öde und der angebliche Technikvorsprung in Anbetracht der Zeitperiode ein Witz.

:liquid3:
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Beitrag von MarS » 25.10.2018, 16:39

Ich fand den Black Panther nicht so wesentlich schlechter als viele andere Superheldenfilme. Die größten Probleme sind das Gangstergehabe, der wenig charismatische Superheld und ein Bäddie, welcher lange Zeit im Hintergrund rumhampelt und später dann auch nicht viel mehr als der Goodie hergibt. Die Green Screen Shots fand ich zumindest bezüglich der Landschaften gut gelungen, der finale CGI-Kampf war dann aber mal wieder ziemlich peinlich. Warum man da nicht mehr auf handgemachte Effekte setzte ist mir echt ein Rätsel, da das sicher problemlos machbar gewesen wäre. Auch hier stelle ich mir die Frage: Wenn das heute schon schlecht aussieht, wie ist es dann in 10 Jahren?

Irgendwann kommt vielleicht mal wieder ein packender Superheldenfilm. :liquid4:

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Beitrag von freeman » 25.10.2018, 18:36

Rambo 5 wird grad gedreht!!!11!!11!!1!!!EINS1!

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 25.10.2018, 18:38

Nanu, hatte ja gar nicht meinen Kommentar hier verewigt...

Wenn Marvel der dicke SUV ist, der mühelos durch die Rush Hour gleitet, dann sind andere "Universen-Macher" wie Warner oder Universal vermutlich die Skateboardfahrer, die sich wie lästige Fliegen ans Heck klammern und fieberhaft nach einem autonomen Antrieb suchen, um mit eigener Kraft ans Ziel zu gelangen. Dabei wiederholen sie beharrlich den eklatanten Fehler, mit jeder ihrer Produktionen gleich auf die nächste zu schielen, so dass im Rückblick auf die bisherigen Resultate Konzept- und Lieblosigkeit das Bild bestimmt. Denn es sind offensichtlich nicht die Filme selbst, die bei ihnen im Zentrum stehen, sondern der abstrakte Wunsch nach einem bombastischen Konstrukt, ob das Fundament nun stabil ist oder nicht.

Wer sich also noch wundert, weshalb Marvels "Black Panther" trotz seiner Mittelmäßigkeit dermaßen erfolgreich wurde, der sollte sich den oben geschilderten Sachverhalt noch einmal vor Augen führen. Denn auch wenn das mit Kitsch und Pathos aufgeblasene Fantasy-Abenteuer als Superheldenfilm über weite Strecken enttäuscht, so bleibt das Studio doch mit voller Konzentration beim Thema - und das, wo der ultimative Clash der Superhelden mit "Avengers: Infinity War" unmittelbar bevorstand und wahrlich allen Grund geliefert hätte, die Ereignisse um das fiktive Wakanda zur Fußnote zu degradieren.

Nein, globale Belange rund um Thanos und seine weltzerstörende Macht werden zwar elegant vorbereitet, aber doch mit Bestimmtheit aus dem Fokus geschoben, auf dass ein völlig von sich selbst überzeugtes, vor Stolz regelrecht platzendes Abbild der afroamerikanischen Bevölkerung installiert werden kann. Zum Auftakt geht es gar in die frühen 90er auf einen Straßen-Basketballplatz. Getränkekisten dienen als Körbe, Old-School-Hip-Hop tönt aus Ghettoblastern und beinahe meint man, Michael Jordan und die Looney Tunes im Hintergrund ihr eigenes Spiel austragen zu sehen (erst recht, als plötzlich ein Raumschiff durch die grauen Wolken in den Himmel fliegt). Der Enthusiasmus für eine so wichtige US-amerikanische Subkultur ist regelrecht greifbar, wird dann allerdings auch durch die starken Bezüge auf die afrikanischen Wurzeln in heftige Klischees überführt. Diese spiegeln sich nicht nur in den Kostümen der Darsteller, sondern weit ins Artdesign des Filmes. Es ist aber trotz der Reduzierung auf solche Klischees verständlich, dass das afroamerikanische Publikum bereit ist, einem solchen Film Unterstützung zuzusichern. Immerhin ist es selten, dass sich Hollywood bereiterklärt, schwarze Kultur als vollwertiges Zugelement zu akzeptieren.

Da wird die Qualität der Villains, des Helden, seiner Gefolgschaft und deren Konflikte fast zur Nebensache. "Black Panther" erfüllt die Erwartungen zumindest dahingehend, dass er schillernd bunt und flott geworden ist. Kaum ein Marvel-Film war der Fantasy-Bildsprache je näher; unsichtbare Kuppeln, hinter denen sich eine hochmoderne Stadt voller Kulturrelikte verbirgt und denen man sich im Flugmodus aus der Vogelperspektive nähert, das weckt Erinnerungen an alte Jules-Verne-Abenteuer, in denen unentdeckte Welten erkundet wurden. Audiovisuell werden also Punkte eingefahren, die im Drehbuch verloren gehen. Das macht sich hauptsächlich dadurch angreifbar, dass es fast schon aggressiv auf Werte pocht, die in der amerikanischen Filmkultur sicherlich unterrepräsentiert sind, hier jedoch mit Gewalt auf links gedreht werden. Ein Martin Freeman alleine ist nicht genug, um ein Gleichgewicht herzustellen, wie es eigentlich selbstverständlich sein sollte.

Aber wieder hat Marvel bewiesen: Wenn man auf die eigenen Stärken vertraut, spürt das Publikum es und ist auch bereit, dies entsprechend zu belohnen. Auch wenn es an den Kassen nicht immer die richtigen Entscheidungen trifft: lieber ein heißblütiger Film wie dieser als das halbgare Stückwerk der Konkurrenz, auch wenn das zur Schau gestellte Herzblut des Panthers und der Bevölkerung Wakandas synthetisch hergestellt wurde.
:liquid5:

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