Staffel 1 war ein angenehm unterhaltsamer Gegenentwurf zu "Walking Dead". Staffel 2 wusste dahingehend auch noch halbwegs zu begeistern (vor allem John Hyams Episoden), zeigte aber schon krasse Abnutzungserscheinungen. Und Staffel 3 ist nun endgültig im Walking-Dead-Langweilermodus angekommen. Die Protagonisten lungern nur noch am gleichen Schauplatz herum. Der Story-Arc ist krampfhaft um Stillstand bemüht und die Ideen gehen den Machern auch langsam aus. Gab es sonst beinahe pro Folge irgendeine neue Form von Zombie, gibt es hier nun nur Mischwesen, irgendwo zwischen Mensch und Zombie. Dazu kommt dann noch ein nerviges Kid gegen Ende. Heijeijei. Das Gemetzel baut auch langsam ab. Zumindest aber funktionieren die - weitgehend von potthässlichen Leuten gespielten - Figuren richtig gut. So gut geskriptete Figuren hab ich in noch keiner Asylum-Produktion gesehen. Auch sonst könnte die Serie wie ein Neuanfang für die Trashklitsche wirken, denn auch die Effekte funzen und die Schauplätze machen was her. Richtig Spaß kommt aber dennoch keiner auf. Und Staffel 4 startete unlängst wenig verheißungsvoll.
In diesem Sinne:
freeman













