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von SFI » 18.10.2018, 07:25
Shooter - Staffel 1
Eher schmächtiges Serienkonzept, welches mehr dehnt als zackig agiert und dank der Komponente Ehefrau und Kind fortwährend in Gefahr, auch allerlei Möglichkeiten konstruiert, das Katz und Maus Spiel aufzublähen. Ryan Phillippe wirkt wenig charismatisch derweil Eheweib und Kind mit lästigen Best Daddy Dialogen nerven.

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von SFI » 19.10.2018, 06:37
Sleepy Hollow - Staffel 1
Gefälliges Serienkonzept, welches vor allem von dem Zeitreisenden und dessen stetiger Verwunderung über die Moderne profitiert. Das anfänglich altbekannte religiöse und mythische Figurengerüst (Supernatural) verwächst gekonnt zu etwas Eigenständigem und auch die Horror-Komponente bietet immer mal wieder schaurige Szenen. Hier sei vor allem die Szene erwähnt, in dem der Dämon im Spiegel wandert. Krass! John Noble kann ich indes mittlerweile nicht mehr sehen, der taucht ja anscheinend gefühlt in jeder Kurtzman Serie auf und füllt den Fringe Part aus.

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von SFI » 20.10.2018, 06:53
Better Call Saul - Staffel 4
In Staffel 4 agieren nun so ziemlich alle Nebencharaktere aus Breaking Bad (inklusive den Salamanca Zwillingen) und gleichwohl kann man beim Kulissenbau der Breaking Bad Sets zuschauen. Staffel 4 ist auch deswegen besonders gelungen, da mit Breaking Bad bereits alles erzählt wurde, die Ausgänge bekannt sind, somit von vielen gefährlichen Situationen keine Gefahr mehr ausgeht, die Erzähl- und Schauspielkunst aber dennoch diese geladene Anspannung selbst in einfache Dialogszenen transportiert.

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von SFI » 23.10.2018, 07:03
The Night comes for Us
Obwohl viele überschwengliche Reviews die Nummer als The Raid 3 betiteln (auch ich gab mich nach den Trailern dem Vergleich hin), entpuppt sich die Nummer schnell als Blendwerk, welches zu keinem Zeitpunkt die Eleganz, Atmosphäre ... seiner beiden Vorbilder erreicht. Passendere Attribute gehen vielmehr in die Richtung: Baukastenplot, tumbes Drehbuch, durchschnittliche Choreographie, lästige Visagen, lausiger Score. Um das zu kaschieren, nutzt man übertriebene Brutalität, die sich auch für Splatterfans eignet. Hier wird mit Tierknochen, einer Flex oder Glasflaschen hantiert, die die Gegner auf übelste Weise zurichten oder Gedärme oder Gehirnmasse verspritzen lassen. Unnötig wie der Film.

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von StS » 23.10.2018, 08:02
...hmmm, okay. Schade.
Obgleich ich "Headshot" ja auch schon abgebrochen hatte, weil der nicht gerade gut war...
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von SFI » 23.10.2018, 16:05
Auf dem Level von Headshot werkelt die Nummer, wenn auch choreagraphisch etwas hochwertiger und natürlich deutlich brutaler. Viel interessanter was mir der Netflix Algorithmus nun wegen der Sichtung des Streifens vorschlägt: Vaiana, Eine Weihnachtskarte, Call the Midwife, Denver Clan und Spirit - der wilde Mustang.

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von Vince » 23.10.2018, 16:17
Jo, die guten Algorithmen... wie hab ich jüngst auf Facebook irgendwo gelesen?
"Because You Watched...
A Bug's Life
You'll Love...
Human Centipede"

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von SFI » 23.10.2018, 16:30
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von MarS » 25.10.2018, 17:17
SFI hat geschrieben:Sleepy Hollow - Staffel 1
...

Leider lässt die Serie später ziemlich nach.
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von SFI » 25.10.2018, 17:55
Ok. Ab wann kann man genau abschalten?

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von freeman » 25.10.2018, 18:30
Staffel 1 zur Hälfte
In diesem Sinne:
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von SFI » 25.10.2018, 18:36
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von freeman » 25.10.2018, 18:39
Wobei ich sie ja echt sexy find... Nackt in "Shame"... falls es interessiert LOL
In diesem Sinne:
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von MarS » 26.10.2018, 09:30
SFI hat geschrieben:Ok. Ab wann kann man genau abschalten?

Puh, ganz genau kann ich dir das nicht sagen. Hier war ich mal ausnahmsweise wesentlich eher am schauen als du. Die Serie hat ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Ich glaube aber, ab Staffel 2 geht es schon los. Gerade bezüglich der Story wird es dann langatmiger und der Pfiff geht etwas verloren. Ist halt der typische Serieneffekt. Am Anfang stark und dann abbauend, weil man einfach den Stoff zu sehr in die Länge zieht.
Hier musst du also dann doch alleine durch. Du kannst mein Erinnerungsvermögen dann ja mit deiner Einschätzung wieder auffrischen.
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von SFI » 26.10.2018, 17:46
Ist halt der typische Serieneffekt.
Du meinst typisch für Kurtzman

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von SFI » 29.10.2018, 06:25
Rampage
Rampage glänzt mit allen Attributen, die ein mieser Blockbuster charakterisiert: Abgenutzte Dialoge, Einfältigkeit des Militärs, leere Charakterhüllen samt trotteligen Nebenfiguren und eine Zerstörungsorgie aus dem Baukasten. Seltsamerweise wirkt sich das alles wenig störend auf das Gesamtbild aus. Dank Charmebolzen The Rock und dessen Affenfreundschaft, macht der kurzweilige Streifen samt dessen hochwertiger Bebilderung einfach Laune. Viele derartige Filme werden ja gerne mit "Hirn aus und Spaß" entschuldigt, was aber zumindest mir aus verschiedenen Gründen selten gelingt. Rampage passt indessen wunderbar zu dieser Einstellung.

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von SFI » 30.10.2018, 16:01
Bodyguard - Staffel 1
Die Serie ist schon dahingehend interessant, weil Staffel 1 inhaltlich am 01.10.2018 startet und in einigen Tagen endet. Obwohl das Konzept auf den ersten Blick nicht viel her gibt, zeigt schon die hochspannende und atmosphärische dichte Einleitungsszene, dass man sich in der Erwartungshaltung getäuscht hat. Langsam entspackt sich ein spannendes Verschwörungsszenario, stark getragen vom roboterhaft agierenden und doch facettenreichen "Rob Stark" mit posttraumatischer Belastungsstörung. Die Inszenierung hebt sich dabei wohlwollend von us-amerikanischer Effekthascherei ab und zeichnet, trotz so mancher kraftvoller Actioneinlage, eine authentisch wirkende Szenarie.

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von SFI » 06.11.2018, 16:10
the good fight - Staffel 1
Gebraucht hätte es das Spin-Off wohl nicht, die lieb gewonnenen alten Pfade mit neuen (etwas blasseren) Abzweigungen unterhalten dennoch. Christine Baranski als Diane Lockhart war indes schon bei the good wife nie eine Identifikationsfigur für mich, gut dass man ihr den charismatischen Delroy Lindo zur Seite stellt. Manchen Gerichtsfällen fehlt es indes an Raffinesse. Einige Verteidigungsstrategien sind selbst für den Laien offensichtlich fehlerhaft und dienen augenscheinlich nur als Zitategeber für die Gegenseite.

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von SFI » 11.11.2018, 06:47
Deadpool 2
Welch ein abgedrehter Tanz. Dazu herrliche Anspielungen und Referenverwurstung, druckvolle Action und reichlich Facepalms. X-Force, hammergeil! Dazu noch die geniale Post Credit Szene.
Zweitsichtung am 26.10.2024: Immer noch ein guter Film, dem ich aber meine jugendliche Euphorie der Erstsichtung mittlerweile absprechen würde.

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von SFI » 12.11.2018, 07:21
Jurassic World: Das gefallene Königreich
Quotensammlung und Drehbuchbaukasten sind das Herzstück der Fortsetzung, bei der selbst Überraschungsmomente schon Minuten vorher als Handlungablauf enttarnt werden. Ich muss den Film wohl doch schon gesehen haben. Der Ausgang lässt immerhin darauf hoffen, dass man endlich eine zufriedenstellende A Sound of Thunder Version bekommt. Die moralische Intention ist indes ein Witz.

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von SFI » 13.11.2018, 08:29
The Outlaw King
Outlaw King setzt so gesehen wenige Momente nach der Handlung von Braveheart an. Visuell ansprechend bebildert, wirkt der kleine Lebensausschnitt jedoch tendenziell steif und unterkühlt. Das mag zur Authentizität beitragen, zumal lediglich rund eineinhalb Jahre von Robert the Bruce akribisch nachgezeichnet werden, wirkt aber eben auch leidenschaftslos samt anhaftendem Doku-Charakter. Nervig ist stellenweise die deutsche Synchro geworden. Roberts Balg klingt nach einer retardierten Zeichentrickfigur und beim Erklärbar Eduard I, hat man beständig Underwood vor Augen.

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von SFI » 14.11.2018, 06:16
Suits - Staffel 1
Nachdem ich die Serie vor zwei Jahren nach Folge 4 abgebrochen hatte, gab ich ihr die Tage noch einmal eine Chance und schaffte die 13 Folgen sogar binnen weniger Tage. Im Vergleich zu the good wife oder der Referenz Boston Legal macht Staffel 1 allerdings kaum einen Stich, dafür ist das Szenario zu böse-intrigant, verleumderisch, erpresserisch und oberflächlich geraten. Wer dort freiwillig arbeitet, muss schon suizide Züge besitzen. Dennoch versprüht der Charakter Harvey Specter eine gewisse Faszination, wenn er sich auch keine seinem Habitus entsprechenden Lautsprecher leisten kann. Hingucker ist aber sowie seine Assistentin Donna, die nicht nur schauspielerisch eine Wonne ist. Zudem gibt es zu viele Hinterzimmerdeals und kaum Gerichtsverhandlungen. Bleibe aber dennoch am Ball, gibt ja sonst nix mehr in der Richtung.

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von Joker6686 » 15.11.2018, 16:23
Ich stimme dir weitestgehend bei Outlaw King zu. Der fühlte sich ein wenig wie der emotionslose kleine Bruder von Braveheart an. Mir haben die Kampfszenen sehr gut gefallen, aber ohne druckvollen Score fehlt da einfach etwas. Des Weiteren plätschert die Handlung so vor sich hin und bis auf den Douglas bleibt eigentlich kein Charakter wirklich haften. Bin gespannt, ob Netflix da noch einen Film nachlegt. Schließlich endet der Film ja vor der großen Schlacht von Bannockburn. Könnte ein geiler Belagerungsfilm im Stile von Kingdom of Heaven werden. 9000 Schotten gegen die im Sterling Castle verschanzten 20000 Engländer.
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von SFI » 17.11.2018, 10:54
Buybust
In Buybust verlagert man das
The Raid Szenario in einen versifften Bretterverschlag und lässt die Polizeieinheit gegen die fiese Oberdrogenfresse und seine Lakaien antreten. Wenn sich die Einheit minutenlang durch engste, halbdunke Gassen schlängelt, die einem
Irrgaten aus Müll- und Holzhütten gleichen, der Regen feuchtwarm hernieder brasselt und sich hinter jeder Holztür der Feind verbirgt, dann spürt der Zuschauer förmlich die explosive Anspannung. Leider verliert sich der Streifen in eine überlange, schnell ermüdende Schlammrauferei, bei der sich die Kontrahenten mit allen aufffindbaren Gegenständen brutal ihre Rüben einkloppen. Choreographisch ist da absolut nichts zu holen, Dunkelheit und hektische Schnitte ergänzen die unfähigen Statisten und die amateurhafte Inszenierung. Selbst die Hauptvisagen bleiben blass und der Soundtrack kurbelt mal wieder unpassende Stücke runter.

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von SFI » 19.11.2018, 08:36
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