Into the Dark: Kulturschock
Junge Dame will aus Mexiko in die USA flüchten. Lässt sich rüberschleusen, wird aber an der Grenze abgefangen. Dabei fällt die Schwangere aufgrund der Strapazen in Ohnmacht. Als sie wieder erwacht, findet sie sich in einer Art seltsamen Parallelwelt wieder. Die Erklärung und das Motiv für diese Parallelwelt haben etwas. Die satirischen Elemente der zweiten Filmhälfte auch. Und das Finale macht durchaus Laune. Aber die sich teils ewiglich ziehenden ersten 45 Minuten des Filmes, die gefühlt jeden Handgriff einer Schleuseraktion abfilmen, gerät zu filmischen Superkaugummi. Wovon sich der Film auch im stärkeren zweiten Teil, der natürlich den 4. Juli abfeiert, nie so richtig erholt.
Into the Dark: Das Schulgespenst
Diese Episode feiert den Feiertag des Schulbeginns??? What? Genau das denkt man dann auch während des gesamten Filmes. Der ist ein viiiiieeeel zu lang geratener, brutal uninspirierter 0815 Slasher geworden, in dem mal wirklich potthässliche Nachsitzer-Teens (zumindest zweimal auch blutiger) abgeschlachtet werden. Wer nach spätestens 20 Minuten nicht weiß, wer der geheimnisvolle Killer ist, ist definitiv ein wenig blöde. Die Reihenfolge der Kills sollte man als jemand, der schon einen Slasher gesehen hat, auch punktgenau vorhersagen können. Und Ironie, Humor, Spannung oder irgendetwas, was einem die Zeit verkürzen könnte, gibt es hier auch nicht. Zumindest sind die letzten 10 Minuten im Klassenzimmer des Todes ganz hübsch anzusehen. Ansonsten der absolute Tiefpunkt der ersten Staffel.
Into the Dark: Das Gelöbnis
Auf gehts, feiern wir zum Ausklang der ersten Staffel "Into the Dark" den weltbekannten ... Tochtertag! Yeah! Dem Abschluss der ersten Staffel bringt das eine schön weirde Story um Töchter, die in einer Art Ritual einen Vertrag mit ihren Vätern schließen, in dem die Damen festhalten, dass sie nie pimpern werden, bevor sie geheiratet haben, und dass sie niemanden heiraten, den der Vater nicht abgesegnet hat. Also typisch christlicher Schmuh, wie er in den USA ja tatsächlich abgehalten wird und so Panne ist, dass man trotzdem fasziniert zuguckt. Wie im Schulgespenst spielen erstaunlich hässliche Teens die Hauptrollen in der Story, die irgendwann um den unvermeidlichen Hexenaspekt (Lilith, juhuu) erweitert wird und ganz große Probleme hat, die 90 Minuten Laufzeit mit Leben zu füllen. Leider bekommt man schnell den Eindruck, dass die Macher ihre Story niemals so richtig in den Griff bekommen und genauso klingt das ganze dann auch aus. Kopflos, spannungslos, unpointiert und langweilig.
In diesem Sinne:
freeman