Filmtagebuch: SFI

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von Nachtwaechter » 19.03.2020, 11:59

Ich bin fast im selben Alter wie die Hauptfiguren, ich glaub ich weiß was er meint ;-)
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 21.03.2020, 07:03

Alleine Danny DeVitos Auftritt als Urologe ist übrigens schon die Sichtung wert. :lol:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 23.03.2020, 07:30

Midway - Für die Freiheit

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Midway ist für den Deutschen pathetisch so interessant wie für den US-Amerikaner der Teutoburger Wald, zumal ich dieses WWII Szenario einfach nicht mehr sehen kann. Dennoch ist der Streifen in Anbetracht seines eher geringen Budgets vor allem optisch eine Wucht, wenn auch die CGI den kompletten Raum einnehmen. Emmerichs Figurenkarussell ist dabei eindimensional wie gewohnt und durch die vielen jungen Piloten und einheitliche Uniform, verliert sich bald der Überblick wer hier wer ist. Generell hat der Film das Problem, sämtliche kriegerische Ereignisse, die zur Schlacht von Midway führten, visualisieren zu müssen. Er hetzt förmlich durch den Angriff auf Pearl Habor, die Bombardierung von Tokio usw., blendet mittendrin aus und hastet zur nächsten Sequenz, zum nächsten Ausschnitt. Das passiert ungewohnt unpathetisch, fehlte nur noch ein Wissenschaftler aus dem Off und fertig wäre das Doku-Drama.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 26.03.2020, 06:21

Traumfabrik

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Nanu, ein deutscher Film in der Tradition großer Hollywoodschnulzen samt Nicholas Sparks Tränenfluß, nur ohne Tote. Wow.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von gelini71 » 26.03.2020, 10:46

Du schaust freiwillig einen Deutschen Film ? :shock:
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 26.03.2020, 15:27

Ich nahm an es handelt sich um einen DDR-Streifen. :lol:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von gelini71 » 26.03.2020, 15:52

Warum ? Weil die Emilia mitspielt ? :lol: :wink:
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 27.03.2020, 06:06

Wer? :lol: Kannte niemand. :lol:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von gelini71 » 27.03.2020, 06:48

Eben - weil Du keine Deutsche Produktionen schaust :wink:
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 27.03.2020, 15:03

Star Trek: Picard - Staffel 1

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Vorab: Die Idee der Crewzusammenstellung unter dem Sternenflottenradar wirkt natürlich von Tim Russ´ Fanfilm Star Trek: Renegades inspiriert. Wie bei Star Trek: Discovery scheint man sich bei CBS erneut Vorlagen zu bedienen, die man vorher noch verklagte. Picard baut nach einer tollen ersten Episode kontinuierlich ab und demontiert sich selbst. Einziges Highlight ist Seven of Nine und das Wiedersehen zweier alter Bekannter, die aber nichts zur Geschichte beitragen. Der Rest ist generische SciFi Kost mit gewohntem Kurtz(man)blick, der viele TNG Versatzstücke amateurhaft puzzelt. Nun ist die Serie aber nicht deswegen unterdurchschnittlich, weil das Kurtz-Trek nicht dem Fanboy Star Trek entspricht, sondern weil sie handwerklich nichts taugt und an Kurtzmans Regieausflug mit Tom Cruise erinnert: Eine völlig belanglose und leidlich spannende Schnitzeljagd, ein Kindergartendrehbuch (inkl. Mass Effect Auflösung), comichaft überzeichnete Monotypen, die nichts zu vermelden haben außer Phrasen und Alkexzesse, generische, billige Sets, Kulissen (keine wirklichen Props oder World-Building) und miese Designs (das erneut nach Mass Effect anmutende Schiff), Leichenfledderei, Deus Ex Machinas sowie dutzende Fragezeichen hinsichtlich der Zweckmäßigkeit vieler Szenen. Verließe Picard die Brücke, wäre die Serie nicht als Star Trek erkennbar. Dazu gesellt sich eine Tonalität, die nichts mehr mit einer Utopie gemein hat, Diskriminierung, Folter und Mord sind einfallslose Mittel, um die Kreativlosigkeit zu kaschieren. Mittendrin ein oft anachronistisch wirkender Picard, der genauso teilnahmelos durch die Gegend stiert wie irgendwelche Latexvisagen Phrasen dreschen. Die Serie ist Grütze und könnte ohne den Titel auch bei SyFy laufen, um nach Staffel 1 wegen Belanglosigkeit abgesetzt zu werden. Das Finale entschädigt dann zumindest mit guten Dialogen zwischen Altbekannten, kredenzt aber wieder allerlei unübersichtliche Bling-Bling Weltraumaction. Ein Vorteil bietet Picard allerdings dann doch, in der Retroperspektive wirkt das gescholtene Star Trek: Discovery nun um Einiges besser.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von The Punisher » 28.03.2020, 09:43

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von freeman » 30.03.2020, 19:47

Es scheint aber irgendwie die Geschmäcker von Nichtfans zu treffen. Musste mir schon DREImal die Phrase geben: Ich war nie Star Trek Fan, aber die Serie hat mir sofort gefallen. Kann das allerdings mangels Nichtguckens nicht verifizieren. :lol:

In diesem Sinne:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 31.03.2020, 07:39

Die Subgruppe der Comicfans, die knallbunt mit inhaltlicher Raffinesse verwechselt, wird Picard abholen. ;-) Die Serie scheint vielmehr einem Fantasy Roman, garniert mit Computerspielhabitus, entsprungen und hat nichts mehr mit SciFi gemein. Das holt klar eine andere Zielgruppe ab. Gegenwärtig schaue ich übrigens erneut die 1. Staffel von ST: Discovery und bin entzückt. :lol:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von freeman » 31.03.2020, 19:32

Dann war Picard doch zumindest dafür gut!

In diesem Sinne:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 13.04.2020, 09:27

Terminator - Dark Fate

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Bevor Dark Fate in den Player wanderte, schauten wir Terminator 2, der heutzutage immer noch rund läuft. Die Blu-ray entlarvte allerdings ein paar schlechte CGI überdeutlich. Als der T-800 materialisiert und dabei die LKW Front kreisförmig einschneidet, erfasst man das erhitzte Metall als nachträglich aufgesetztes Glühen, welches dabei eher nach aufgeklebten Schnüren mit Leuchtfarbe anmutet. :lol: Für meinen Geschmack hätte es ja Dark Fate nicht benötigt, ich war zufrieden mit dem runden Abschluss in Rise of the Machines und der somit determinierten Zeitreise. Die Facette des Multiversums ist in Dark Fate dennoch eine tolle Ausgangslage, zu dumm nur, dass man einfach Teil 1 und 2 wiederholt und einfallslos eine neue Dystopie mit anderen Namen schafft. Hierbei merkt man auch die Folge des verschobenen Judgment Days im Detail. Während die Welt nun dutzende Marvel Comicverfilmungen zu Gesicht bekam, inspirierte das wohl auch das zukünftige Skynet Rip-Off, welcher einen "Venominator" schuf. Dessen Zweiteilung ist dabei noch das innovativste, denn die Physik orientiert sich natürlich eher an Fast & Furious mit all ihren absurden Hüpfeinlagen. Die Rückkehr von Sarah Connor ist indes famos, gerade wenn man vorher Teil 2 sichtete, fügt sich der Charakter perfekt in das neue Szenario ein. Auch Schwarzeneggers Hintergrundgeschichte ist gelungen und behandelt die in Teil 2 thematisierte Weiterentwicklung einer Maschine. Der Twist um die Gejadge ist indes keiner, da jener bereits zu Beginn durch das Personalpronomen verraten wird und die überraschte Visage für den Zuschauer nicht zieht. Die Action besitzt Druck, lässt aber in den vielen dunklen Finalkulissen auch Details vermissen. Musikalisch sieht es ebenfalls mau aus, warum das Terminator Thema dermaßen stiefmütterlich behandelt wurde, erschließt sich mir nicht. Dark Fate ist somit ein handwerklich guter Actionstreifen, garniert mit mutloser inhaltlicher Ideenlosigkeit.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 15.04.2020, 07:36

Joker

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Joaquin Phoenix schien sichtlich Spaß an der Rolle gehabt zu haben. Eingebettet in eine beklemmend düstere Großstadtsuppe der frühen 80er, entfaltet Athur Fleck sein geschundenes und hilfebedürftiges Ich zu dem eines Psychopathen, dessen bemerkenswerte skurrile Darstellung den Zuschauer schaudern lässt.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 17.04.2020, 16:23

War Dogs

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Der Film, basierend auf einer wahren Begebenheit, hausiert gekonnt mit Absurditäten, die offensichtlich nur in den USA möglich sind. :lol: Ein :shock: und :roll: gleichauf.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 27.04.2020, 15:13

Haus des Geldes - Staffel 4

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Staffel 4 wartet erneut mit gelungenen Rück- und Vorblendungen auf, die eine tagesweite Vorblendung sogar mit mehreren 5 Minuten Rückblendungen kombiniert. Das Blickwinkel Konzept ist derart ausgefeilt, dass es zwar zu falschen Fährten kommt, aber nie zur Unübersichtlichkeit. Leider übertreibt man es etwas mit Ganggepose und hyperventilierendem Schmierentheater, welches zudem noch mit peitschendem Score uberdramatisiert wird wie in keiner TV-Serie zuvor. Steil kommt das dennoch, aber vielleicht erklärt das neben den ausufernden A-Team Ballereien auch den zunehmenden Zwiespalt der Fangemeinde. Wie dem auch sei, Haus des Geldes folgt keiner Logik, es ist aber ein wahnsinniger Adrenalinritt von Psychopathen, die der Zuschauer ins Herz geschlossen hat.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 28.04.2020, 07:33

Better Call Saul - Staffel 5

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Mittlerweile dürften alle Breaking Bad "Nebencharaktere" eingeführt sein, von denen glücklicherweise viele stärker im Fokus stehen und damit die Mutterserie überflügelt wird. Die Bildkompositionen sind einfach genial und über den vielen Kartellszenen thront beständig diese einzigartige, tödliche Atmosphäre, wodurch jede noch so ruhige Dialogszene hochspannend gerät.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 29.04.2020, 07:05

Bosch - Staffel 6

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Gewohnt solide Kriminummer, bei der man Bosch auch einige Minuten am PC zuschauen darf, wie er Kennziffern eintippt und abgleicht. Die drei Fälle sind gut über die Laufzeit verteilt und leicht miteinander verwoben, lösen sich aber vielleicht etwas zu unspektakulär auf. Nun gut, wie eben im echten Leben. :lol: Generell dürfte Bosch aber wieder öfters zulangen und etwas mürrischer pöpeln, die Altersweisheit steht ihm nicht.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 30.04.2020, 07:21

The Kominsky Method - Staffel 2

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Jane Seymour nahm ich wohl das letzte Mal bewusst vor einer Ewigkeit in Smallville wahr. Keine Ahnung wie lange sie morgens im Bad braucht, aber wenn ich mal über 70 bin, dann hoffe ich auch auf so ein Weib. :lol: Ansonsten bleibt alles beim Alten und das ist auch gut so. Tolle unaufgeregte Serie.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 01.05.2020, 15:39

Suits - Staffel 7

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Staffel 7 wartet erneut mit Charakterfeinschliff auf, vor allem Harvey wird mit seiner zunehmenden emotionalen Seite konfrontiert, die ihm etwas von seiner Selbstsicherheit kostet. Die Schlussszenen sind indes wieder mit feinster Songauswahl garniert.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 13.05.2020, 16:19

Ozark - Staffel 1

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Ozarks portraitiert hauptsächlich boshafte, tugendlose und gierige Charaktere, innerhalb derer Batemans hinterlistiger Charakter noch den größten Moralkompass besitzt. Peter Mullan und Lisa Emery spielen ihre Bosheit indes mit solcher Subtilität, dass jede Szene mit einem Schaudern garniert wird. Das Drehbuch, die Kameraführung, das Schauspiel, die Kulissen und abrupte Todesfälle erinnern dabei durchaus an Banshee und Breaking Bad.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von StS » 13.05.2020, 16:30

Jau... "Ozark" mag ich ebenfalls gern. Ich finde die 3 Staffeln qualitativ auch mehr oder weniger auf einer Höhe.
Auffällig zudem, dass die Frauenrollen bei der Serie im Prinzip stärker (geschrieben) sind als die der Männer.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 18.05.2020, 16:29

Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers

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Für den Fanservice fuhr Disney wohl einige Altersheime ab und vergaß dabei eine mitreißende Geschichte zu inszenieren. Die ersten 90 Minuten wirken dann entsprechend typisch montiert und legen ihren Fokus mehr auf inflationäre bunte Bilderwelten und redundante Dialoge als auf Spannung. Die Schlacht bietet dann wenigstens noch einige nette Schauwerte, auch wenn man sich fragen muss, wieso man die copy & paste Flotte in der Atmosphäre angreifen muss. Das wirkt vor allem im Vergleich zu Rogue One wie ein B-Movie. Sehr cool die Idee mit den zwei Lichtschwertern, welche wohl der beste Einfall und der einzige wow Effekt im Film war. Immer noch besser als die Episode 1-3 Grütze war der Streifen aber allemal.

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