Filmtagebuch: SFI

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von deBohli » 22.09.2020, 18:49

Da hast du dich wunderbar auf eine falsche Fährte gelockt. :lol: Und mich daran erinnert, dass ich The Host endlich schauen sollte.
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 24.09.2020, 15:19

Brooklyn Nine-Nine - Season 1

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Bin nun endlich eingestiegen und auch wenn ich so mancher überschwänglichen Kritik noch nicht folgen mag, macht das Konzept Spaß. Gut zudem, dass man auf Retortenlacher verzichtete. Interessanterweise sind die etwas mehr im Fokus stehenden Charaktere Jake Peralta und Amy Santiago für mich zugleich die schwächsten der Hauptcharaktere.

:liquid7:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von freeman » 29.09.2020, 19:42

Die hat für mich leider überhaupt nicht funktioniert... Da war ich nach der ersten Staffel komplett raus. Und da hab ich gloobe einmal gelacht.

In diesem Sinne:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 30.09.2020, 07:33

Zum Lachen taugt die Serie für mich auch nicht, aber zum Schmunzeln allemal. :lol:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von deBohli » 30.09.2020, 08:29

Laute Lacher gab es bei mir auch selten. Allerdings wuchsen mir die Figuren mit der Zeit sehr ans Herz und ab der zweiten Staffel fand ich die Serie wirklich gut. Jake Peralta und Amy Santiago sind aber für mich ebenfalls die blassesten Figuren, obwohl Melissa Fumera super schnuckelig. ist. :D
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von McClane » 01.10.2020, 08:53

Lustigerweise habe ich auch vor ein, zwei Wochen mit der Serie angefangen. Peralta find ich eigentlich ziemlich gut als Figur, Santiago dagegen eher blass. Aber oft brauchen Sitcoms ja etwas "langweiligere" Hauptfiguren, weil schrille Sidekicks und nur als Sidekicks funktionieren und als Hauptfigur vermutlich schnell nerven würden.
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 01.10.2020, 15:31

Cool! Bin nun mit der zweiten Staffel fast durch und ja Peralta funktioniert mittlerweile besser für mich. Im Endeffekt würde er gut zu LL passen. :lol:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 01.10.2020, 15:38

A Million Ways to Die in the West

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Die Mischung aus gelungengen und dümmlichen Humoreinlagen wird freilich durch die wieder einmal entzückende Theron aufgewertet. Zwei unvorhersehbare Ereignisse garantieren dafür WTF! Momente.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 11.10.2020, 04:15

The Boys – Staffel 2

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Die Fortsetzung ist langatmiger und weniger bissig, eingestreute, heftige Todesszenen flankieren dabei den tendenziell stockenden Plot. Highlight bleibt für mich die ambivalente Charakterdarstellung von Homelander und dessen psychopatische Brutalität im Kontext seines überbordenden Narzissmus.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 14.10.2020, 08:21

Shooter - Staffel 3

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Auch die dritte Staffel bringt unterwarteten Spaß und präsentiert einen spannenden Verschwörungsplot innerhalb der Regierung. Kopfschütteln bereiten freilich die vielen ausweglosen Situationen, aus denen die Protagonisten nur entkommen, weil der Lump zu viel schwätzt. Der heftige Ausgang der Serie hätte indes ordentlich Potential für eine Serienfortsetzung geboten, schade! Eine Frage bleibt am Ende: Wer ist der geheimnisvolle Nazi-Staatsmann in D., der Merkels Kanzlerschaft an sich reißen will? :lol:

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 14.10.2020, 15:49

Brooklyn Nine-Nine - Season 2

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Mit Staffel 2 festigen sich die Charaktere im Zuschauerherz. Schrullig, schräg, eine kurzweilige Schmunzelszenerie.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 16.10.2020, 15:41

Downsizing

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Die phantastische Prämisse geht unkonventionelle Wege, während auch das vermeintliche Seelenheil der Miniaturisierung Ungleichheit produziert. Christoph Waltz spielt sich trotz osteuropäischem Akzent mal wieder selbst, sorgt aber immerhin für gewohntes Amusement.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von gelini71 » 16.10.2020, 16:00

den habe ich deutlich schlechter bewertet weil er nichts aus seiner originellen Idee macht und so unentschlossen hin und her springt, ich hatte immer das Gefühl die Drehbuchautoren wußten nicht was sie mit dem Thema anfangen sollen....
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 16.10.2020, 16:11

Die Unentschlossenheit kann durchaus als Kritikpunkt betrachtet werden, womöglich ist das willkürlich anmutende Wechselspiel aber auch Kalkül einer unkonventionellen Herangehensweise. Erst dadurch, beispielsweise durch die oftmals als nervig bezeichnente Vietnamesin, können verschiedene Lebenstheorien und Facetten beleuchtet werden, ohne eine davon als Goldstandard hervorzuheben. Das gelingt dem Streifen gut.
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von deBohli » 19.10.2020, 08:11

Unkonventionell fand ich die Herangehensweise nicht, eher plan- und ziellos. Der Film machte viel zu wenig aus seinen Ideen und stopfte zu viele Botschaften in die Geschichte. Ich fand das Ganze sehr verzettelt, trotz der tollen Prämisse.
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von freeman » 21.10.2020, 19:37

Der war imo null Zuende gedacht. Musste dann auch irgendwann spulen, weils mir irgendwann zu egal war. Bei dem Ende hab ich dann nur noch die Augen verdreht.

In diesem Sinne:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 27.10.2020, 05:56

Barbaren - Staffel 1

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Neulich las ich ein Interview mit Moritz Bleibtreu, in dem er vom Verlust der deutschen Identität sprach, wodurch der deutsche Film Heldenfiguren missen lässt, mit denen sich der Zuschauer identifizieren könnte. Gleichzeitig kritisierte er die Filmförderung, die Fördergelder an verbindliche Diversity-Checklisten knüpft. Während sich unsere Nachbarländer seit Dekaden durch ihre Historie inszenieren, verwurzelte die deutsche Historie in der filmischen Aufbereitung des zweiten Weltkrieges, verärgerte mit lausigen Nibelungen Verfilmungen oder beschränkte sich auf ZDF-Dokumentationen. Ein großer Dank an Netflix, die uns endlich einen Helden geben, der die Pathosfahne schwenkt. Die deutsche Serie ist nicht nur visuell ein Augenschmaus, sie kredenzt auch ein wuchtiges, orchestrales Leitthema, bietet eine neue deutsche Härte und tolle Schauspieler nebst einer starken Frau. Herausragend Laurence Rupp als Arminius, der den Zwiespalt seiner beiden Identitäten gekonnt transportiert. Das wahre Highlight ist freilich das antike Latein der Römer, ein Zungenschnalzen den Dialogen zu lauschen. Abstriche muss man wohl beim gewöhnungsbedürftigen Dorfleben der Germanen hinnehmen. Es wirkt ungewöhnlich, gar befremdlich, die deutschen Schauspieler in ihren Originalstimmen, in ihrem Originaldialekt samt der modernen Sprache zu begleiten. Ja es wirkt mitunter, als ob sich ein paar Nerds zum Rollenspiel im Wald trafen. Dennoch eine für deutsche Verhältnisse bestechende Serie, die dem leeren, deutschen Heldenherzen auf ganzer Linie Spaß bereitet.

:liquid9:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von gelini71 » 27.10.2020, 18:53

Es wirkt ungewöhnlich, gar befremdlich, die deutschen Schauspieler in ihren Originalstimmen, in ihrem Originaldialekt samt der modernen Sprache zu begleiten. Ja es wirkt mitunter, als ob sich ein paar Nerds zum Rollenspiel im Wald trafen
Ich würde mal behaupten das wenn die das "Deutsch" was zu jener Zeit gebräuchlich war auch in der Serie gesprochen würde man das ganze mit festen UTs versehen müßte...sofern man es überhaupt schafft die damalige Sprache zu rekonstruieren :wink:
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 28.10.2020, 07:08

Klar, die Rekonstruktion wäre wohl schwierig gewesen, aber bei der Dialogregie hätte es womöglich schon gereicht, wenn man zumindest einige althochdeutsche Begriffe verwendet und auf moderne Begriffe wie "abstechen", "abhauen" verzichtet hätte. Das sticht sich dann eben umso mehr, wenn man sich den Aufwand bei der römischen Gegenseite vergegenwärtigt. Hier scheint es, wird man wirklich in die Zeit zurückgeworfen, auch Gestik und Mimik wirken authentisch. Wenn dann der germanische Prolet vom Kiez seine Klappe aufreist, wirkt das dann einfach unfreiwillig komisch. :lol:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 28.10.2020, 07:55

Brooklyn Nine-Nine - Staffel 3

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Der 3. Staffel würde ich eine Steigerung beim Schmunzelfaktor attestieren, der doch tatsächlich auch für einige Lacher sorgt. Herzallerliebst sind sie allesamt und die nerdige Amy rockt mittlerweile mit ihrem Streberzwang vor allem auch deshalb, weil sich so viele Handlungsmuster Einszueins in meiner liebsten Kollegin spiegeln. :lol:

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von deBohli » 28.10.2020, 09:18

Melissa Fumero ist halt einfach süss. :D
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 29.10.2020, 15:17

Borat Anschluss Moviefilm

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Viel zu holen ist hier nicht. Die Frauenarzt Szene ist allerdings gelungen und der Coup mit Rudy Giuliani klasse. Fraglich natürlich wie naiv man sein muss, um einer angeblich 15-Jährigen den Journalistenberuf abzunehmen, die zudem wie 30 aussieht. :lol:

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von gelini71 » 30.10.2020, 11:52

Fraglich natürlich wie naiv man sein muss, um einer angeblich 15-Jährigen den Journalistenberuf abzunehmen, die zudem wie 30 aussieht.
Ähm - Das sie 15 ist wurde Giuliani offensichtlich nicht gesagt, bei ihm hat sie sich lediglich als Russische Journalistin ausgegeben (im wirklichen Leben ist da junge Dame übrigens 24 Jahre alt). Der Coup war schon Klasse aber ich würde die ganze Geschichte gerne mal ungekürzt sehen, zumal ziemlich offensichtlich war das sie offensiv mit ihm geflirtet hat und es drauf angelegt hat das sowas in der Richtung passiert.
Natürlich hätte er darauf niemals einsteigen dürfen aber ich denke mal sein Ego war durchaus geschmeichelt das eine so junge hübsche Dame mit ihm das rumgeshakert hat. Die Umkehrfrage müßte aber lautet: wie würden wir uns verhalten ? :wink: Denn ganz ehrlich, jeder "alte Sack" dürfte sich über sowas freuen.....
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 30.10.2020, 15:12

Das mit dem Alter habe ich auch vermutet, dennoch berichteten diverse Medien von einem Eklat, weil er sich ja offensichtlich gegenüber einer 15-jährigen in die Hose fasst. Darüber war ich verwundert, denn da ist eben nix passiert, was nicht jedem Mann passieren würde, der auf künstliche Blondinen steht. Absolut legitim! Da wurde wohl Realität und Fiktion verwechselt, um ihm etwas anzudichten. :roll:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von gelini71 » 30.10.2020, 15:36

man hat eher zwei fiktive Ebenen vermischt - für uns Zuschauer war sie die 15-järige Tochter, für ihn halt eine junge Russische Reporterin und beides ist falsch bzw genauer gesagt gespielt. Das ist im Film nicht klar getrennt worden bzw wäre auch gar nicht möglich gewesen ohne das es einen Bruch mit der Handlung gegeben hätte.
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