
Die-Phillip-Glenister-spielt-Gene-Hunt-Show geht in die 4 Runde und zumindest dieser Charakter büsst nichts von seiner Faszination ein.
Leider im Gegnsatz zu den Hintergründen der Reisen von in die Vergangenheit, den wird hier die Kuh leider etwas zu lange gemolken, so dass ich die Auflösung in der nächsten Staffel förmlich herbeisehne.
Auch vermisse ich John Simm alias Sam Tyler doch sehr, den Keeley Hawes unsympathisches Spiel ist zwar ihrer Rolle geschuldet (vor allem ihre vermeintliche (ok, wohl auch tatsächliche:) intellektuele Überlegenheit allen anderen 80er-Jahre-Cops gegenüber wird doch ein wenig arg überstrpaziert.
Aber das ist meckern auf hohem Niveau, denn die eigentlichen Fälle, welche nun endlich auch mal handlungsübergreifend sind und das gesehen nochmal ein ganzes Stück interessanter machen, sind wieder spannend, die Darsteller famos gecastet, die 80er trotz geringen Budgets gut eingefangen. Dies kaschieren die Briten aber mit Kreativität und zumindest für mich faszinierendem englischem Lokalkolorit.
Und über allem thront Gene Hunt!:-)
The Ides of March

Hm... für den gemeinen amerikannischen Mittelstandsbürger (zumindest den, den der vermeintliche mitteleuropäische Mittelstandsbürger zu kenne glaubt!) scheint die Message des Politikers mit "Dreck am Stecken" eine erschreckende Erkentniss sein, für unsereinen, der ja täglich die großen und kleinen (manchmal auch noch so unbedeutenden) Skandale aus der der Welt der Staatenlenker auf dem Silbertablett der vermeintlich seriösen Presse serviert bekommt, wird hier nichts neues dargereicht. Noch dazu in einer leider doch sehr biederen, steifen inszenatorischen Verpackung, so dass der Blick auf die Uhr leider nicht ausbleibt.
Demgegenüber steht aber großes Schauspielkino in den mittelgroßen bis kleinen Rollen (Giamatti, Seymour Hoffmann), denen das derzeitige Wunderkind Gosling leider etwas hinerherläuft, was aber auch einem überhasteten Charakterturn seiner Figur geschuldet ist. Die Wandlung vom Idealisten zum kalt-berechnenden Machtmenschen ging dann doch etwas zu schnell.
Dank gelungener Einzelszenen








