The Doorman - Tödlicher Empfang

Der Actionfilm der 80er, der 90er und heute.
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The Doorman - Tödlicher Empfang

Beitrag von McClane » 15.11.2020, 13:29

The Doorman - Tödlicher Empfang

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Originaltitel: The Doorman
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2020
Regie: Ryûhei Kitamura
Darsteller: Ruby Rose, Jean Reno, Louis Mandylor, Rupert Evans, Aksel Hennie, David Sakurai, Andreea Vasile, Philip Whitchurch, Jo Marr, Dan Cade, Julian Feder, Hideaki Itô u.a.

„The Doorman“ ist eine „Stirb langsam“-Variante unter der Regie von Ryuhei Kitamura. Ex-Soldatin Ali (Ruby Rose) arbeitet als Portier und muss den Kampf gegen bewaffnete Gangster aufnehmen, als diese das Gebäude, in dem sie arbeitet, besetzen, da sie es für quasi menschenleer halten und nicht mit der kompetenten Elitekämpferin gerechnet haben.

:liquid4:

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Re: The Doorman - Tödlicher Empfang

Beitrag von kami » 15.11.2020, 15:28

Sehe den Film dann doch ein ganzes Stück besser als du, ist von den angesprochenen "Die Hard"-Verschnitten der beste. Anders als bei The 2nd steht zumindest genug Budget zur Verfügung, um optisch und effekttechnisch zwei Klassen über dem Konkurrenten zu stehen, und anders als bei Force Of Nature gibts überhaupt genügend Action, um sich als Actionfilm zu qualifizieren. Ruby Rose finde ich hübsch, schauspielerisch hat sich bislang allerdings nicht mit Ruhm bekleckert, hier macht sie hingegen eine recht gute und kompetente Figur.
Zum Genrehighlight reichts trotzdem nicht, es mangelt ein wenig an Abwechslung und an besseren Dialogen, aber wer Femme Fatale-Action und die Stirb Langsam-Blaupause mag, macht hier nichts verkehrt.
:liquid6:

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Re: The Doorman - Tödlicher Empfang

Beitrag von McClane » 16.11.2020, 09:08

Mit dem besten von den dreien ist es halt die Sache mit dem einäugigen König unter den Blinden - bei mir wäre das wohl "The 2nd", da die Action da noch am zahlreichsten und am übersichtlichsten ist, auch wenn "The Doorman" definitiv besser und edler aussieht. Ruby Rose ging als Action-Poserin in "John Wick 2" und "xXx 3" schon irgendwie klar, da ihre Rollen da entsprechend eindimensional angelegt waren, aber hier hab ich ihr das Trauma und den Familienkram null abgekauft.
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Re: The Doorman - Tödlicher Empfang

Beitrag von kami » 16.11.2020, 10:06

Sicher, eine große Mimin ist an Rose nicht verloren gegangen, auf der anderen Seite habe ich mich in den 90ern auch selten beschwert, wenn z.B. ein Gary Daniel den Verlust seiner Familie in Recoil oder White Tiger nicht eben adäquat mimisch umsetzen konnte. In den Szenen, auf die es in The Doorman letztlich ankommt, hat mich Rose dann aber überzeugt, wenn auch nicht begeistert. Übrigens könnte man auch Welcome To Sudden Death mit in unseren Vergleich aufnehmen, der hat ausreichend Action, welche mitunter aber schlampig inszeniert ist, außerdem sieht der ganze Film reichlich preiswert aus. Ein Kracher ist keiner der aktuellen Die Hard-Abklatsche.

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Re: The Doorman - Tödlicher Empfang

Beitrag von McClane » 16.11.2020, 13:38

Das mit den 1990ern mag stimmen, andrerseits gab es in den Daniels-Streifen dann auch genug aufs Fressbrett und keine langen Szenen beim Familiendinner usw.

"Welcome to Sudden Death" steht noch auf meiner Watchlist, dazu kann ich noch nichts sagen - die Kritiken sind ja nicht so begeistert.
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Re: The Doorman - Tödlicher Empfang

Beitrag von freeman » 17.11.2020, 18:43

Ruby Rose wird hundertprozentig niemals als Charakterdarstellerin irgendwo gefeiert werden. Im Grunde bewegt sie sich schon im richtigen Genre. Ein wenig mehr Minenspiel wäre aber dennoch nicht schlecht. Denn wie McClane schreibt: Als Poserin geht sie schon klar. Katastrophal ist sie btw. auch in Batwoman. In der deutschen Fassung sogar noch mehr, dank absolut unglücklicher Synchronisation.

In diesem Sinne:
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Re: The Doorman - Tödlicher Empfang

Beitrag von SFI » 18.11.2020, 06:01

Das stimmt. 20 min. Batwoman reichen aus, um alles zu wissen, da ist selbst der Dicke begnadeter. :lol:
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Re: The Doorman - Tödlicher Empfang

Beitrag von freeman » 01.12.2020, 20:53

Ich weiß auch nicht, aber während des Schauens bin ich nie das Gefühl losgeworden, dass sich Ryûhei Kitamura schon reichlich an den Film verschwendet hat. Wie um zu beweisen, dass dem nicht so ist, packt er zum Finale den derbsten Effekt und seine 360 Grad Rotationskamerafahrt um Lump und Heldin auf. Das wirkte angesichts des bis dahin vergangenen, reichlich öden Stirb-Langsam-Rip-Offs echt bemüht. Der Film selbst hat das große Problem, dass er - wie gefühlt alle Stirb-Langsam-Rip-Offs der letzten Zeit - große Schwierigkeiten hat, die Laufzeit zwischen den zumeist arg kurzen Actioneinlagen zuzufahren. Der Film bekommt keinerlei Spannung generiert. Die Lumpen sind reichlich zahm ausgefallen. In einer Zeitung las ich von einem großartigen Jean Reno als Lump. Die müssen einen anderen Film gesehen haben. Und Frau Rose spielt leider brutal steif. Da nimmt man ihr auch keine der Actionszenen wirklich ab, denn in den durchaus gelungenen kurzen Scharmützeln ist jemand unterwegs, der keinen Stock im Arsch hat. Und obendrein hatte man mal wieder das Gefühl, dass am Setting eigentlich gar nichts kaputt gehen durfte. So latscht man im reichlich billigen Look von Zimmer zu Zimmer, guckt sich die Wände an und geht wieder. So geht Action :lol:
:liquid4:

In diesem Sinne:
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