Filmtagebuch: deBohli

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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von deBohli » 05.04.2021, 09:24

Wie, die BD von Eureka ist bereits OOP? Wow, da bin ich aber froh, hatte ich diese vorbestellt. :shock:
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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von Vince » 05.04.2021, 09:29

Ja, ist direkt über Eureka so markiert und bei Amazon seh ich die auch nicht mehr...

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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von deBohli » 05.04.2021, 09:40

Ich denke, da wird bestimmt eine Standard-Edition folgen, halt ohne Bonus-Film. :)
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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von deBohli » 11.04.2021, 16:06

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Risk
BD / Regie: Laura Poitras
Einen Dokumentarfilm zu drehen und dabei unparteiisch zu bleiben muss fast unmöglich sein. Poitras verzichtet bei ihrem Film über Julian Assange von Beginn an auf Distanz und erörtert mit Off-Kommentaren ihre eigenen Zweifel und schwierigen Situationen, in denen sie sich vorfand. Das macht den Film zu einem eigenwilligen Werk und dem besten Beweis, dass das Persönliche politisch ist.
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Incendies
Streaming, Filmingo / Regie: Denis Villeneuve
Harte Kost, sehr harte Kost sogar. Was als Familien-Drama und Herkunftssuche beginnt, wird zu einer Beobachtung der ewigen Konflikte im Nahen Osten, sucht die Unschuld an den dunkelsten Stellen und schockt am Ende auf extreme Weise. Die Inszenierung von Villeneuve ist brillant, die Stimmung unterkühlt, die losen Fäden des Beginns werden meisterlich verknüpft. Fragt sich, zu welcher Vergebung man fähig ist.
:liquid10:

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Ascenseur pour l'échafaud
DVD / Regie: Louis Malle
Da plant man den perfekten Mord und bleibt dann, wegen der eigenen Vergesslichkeit, im Fahrstuhl stecken. Noch blöder: Das eigene Auto wird geklaut und in einem weiteren Mordfall benutzt. Eine unvergessliche Nacht, die von Malle in schönem Schwaz-Weiss eingefangen wurde, mit einer verzweigten Erzählweise und stimmungsvollen Szenen.
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Daughter of the Nile
BD / Regie: Hou Hsiao-hsien
Der Regisseur selbst findet den Film zu stilistisch und wenig stringent, doch genau diese luftige und langsame Weise machen die Erzählung so schön. Selten wird man an der Hand genommen, die Szenen definieren sich immer wieder durch Leerstellen, die Suche einer jungen Frau nach ihrer Position in der taiwanesischen Gesellschaft wird rau dargestellt. Und mit wunderbaren Farben, tollen Songs und Manhua-Illustrationen.
:liquid8:

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A Sun
Streaming, Netflix / Regie: Chung Mong-Hong
Viele lobende Stimmen vernimmt man zu dieser Netflix-Produktion aus Taiwan – und ich kann sehr gut nachvollziehen, wieso. Modern und wunderschön gefilmt, mit realistischen Charakteren und der Frage, wie ein Leben richtig zu führen sei. Das Gebilde der Familie wird dem Härtetest unterstellt, festgefahrene Schicksale gebogen. Trotzdem konnte mich das Geschehen in den fast drei Stunden selten packen und wirkte zu pathetisch.
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Le Mépris
DVD / Regie: Jean-Luc Godard
Godard ist ein Zauberer – und ein Querkopf. Für «Le Mépris» hatte er zum ersten Mal ein grosses Budget und ein Staraufgebot zur Verfügung und nutzt diese Zutaten für einen Film voller Meta-Ebenen und böser Kritik am Filmgeschäft selbst. So schaffte es der Regisseur zwar, den schmalen Grat zwischen Kommerz und Kunst perfekt zu wandeln, hat aber eher ein Studienobjekt als ein Genuss geschaffen. Trotzdem: Das Können blitzt immer wieder durch, einzelne Sequenzen sind für die Ewigkeit.
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Jennifer’s Body
Streaming, Disney+ / Regie: Karyn Kusama
Bei dem Film kämpfte ich mit mir selbst, würde ich diese Geschichte um weibliche Freundschaft, toxische Beziehungen und eine blutrünstige Dämonin sehr gerne besser mögen. Man spürt und sieht, welche Intentionen hinter dem Drehbuch und der Regie stecken, Amanda Seyfried, Megan Fox und fast alle Nebenrollen sind wunderbar besetzt – trotzdem wird die Produktion zu oft Opfer der Hollywood-Umstände. Was bleibt ist eine löchrig erzählte Geschichte, verwirrende Objektifizierung und sehr viele, wirklich treffsichere Dialoge. (Kino Cut)
:liquid4:
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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von Vince » 11.04.2021, 18:30

Der Fahrstuhl im Schafott ist wirklich ein starker Film. Komplett beeindruckt vom Schaffen des Regisseurs war ich allerdings erst, nachdem ich alle Filme aus der Malle-Box durchgesehen habe. Jeder Film unterscheidet sich komplett vom anderen und trotzdem ist jeder auf seine Weise herausragend.

Jennifer's Body habe ich aus der Erinnerung etwas besser abgespeichert, hab den aber seit Erscheinen auch nicht mehr gesehen.

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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von StS » 11.04.2021, 18:45

Vince hat geschrieben:
11.04.2021, 18:30
Jennifer's Body habe ich aus der Erinnerung etwas besser abgespeichert, hab den aber seit Erscheinen auch nicht mehr gesehen.
Den halte ich weiterhin für unterschätzt. Zudem wurde er falsch vermarktet und ist von vielen entsprechend "missverstanden" worden.
Ich selbst habe die Blu mit den herausragenden Brüsten von Fox (seitens der Cover-Beschaffenheit, nicht nur vom Motiv her). Soviel dazu.
Hab ihn vor ein paar Monaten das letzte Mal gesehen, nachdem sich Stuckman den zu Halloween vorgenommen hatte.
Seine Meinung teile ich weitestgehend.


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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von deBohli » 13.04.2021, 16:14

Vince hat geschrieben:
11.04.2021, 18:30
Der Fahrstuhl im Schafott ist wirklich ein starker Film. Komplett beeindruckt vom Schaffen des Regisseurs war ich allerdings erst, nachdem ich alle Filme aus der Malle-Box durchgesehen habe. Jeder Film unterscheidet sich komplett vom anderen und trotzdem ist jeder auf seine Weise herausragend.
Das klingt wunderbar, ich denke, eine solche Box muss ich mir auch einmal noch zulegen. :cool:
StS hat geschrieben:
11.04.2021, 18:45
Den halte ich weiterhin für unterschätzt. Zudem wurde er falsch vermarktet und ist von vielen entsprechend "missverstanden" worden.
Das ist genau mein Problem, darum schreibe ich auch, dass ich den Film so gerne stärker mögen würde. Aber leider konnten beim Kino-Cut die Schwächen des Drehbuchs und Schnitt nicht von den restlichen Qualitäten überstrahlt werden. Ich weiss um die Hintergrundgeschichte Bescheid und spüre auch, wie feministisch der Film gerne wäre. Aber leider wollte dies bei mir überhaupt nicht zünden. Spass hat es trotzdem gemacht.
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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von deBohli » 14.04.2021, 10:05

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Shadow Of The Vampire
DVD / Regie: Elias Merhige
Geschichte über und um die Filmwelt, versehen mit Metaebenen und detailverliebten Hommagen, das macht viel Freude. Da Willem Dafoe und John Malkovich ihr Bestes geben, ist dieser humorvolle und mit Horror-Fantasien versehen Blick auf die Entstehung des Klassikers «Nosferatu» gelungene Unterhaltung. Wirklich satt macht das Mahl allerdings nicht, da sich Merhige auf keinen wirklichen Stil und Atmosphäre einigen konnte. Zu oft denkt man an das Wesen einer TV-Produktion.
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Tales From The Crypt – Season 1
DVD / Regie: Walter Hill, Richard Donner, Robert Zemeckis u.a.
Seien wir ehrlich: Zwar versprüht diese TV-Adaption der gruseligen Comics weiterhin viel Charme, ist aber zu einem grösseren Teil absoluter Trash. Damals Ende der Achtzigerjahre eine geballte Kraft an Talent und Macht aus Hollywood, mit Namen wie Joel Silver und Robert Zemeckis bei den Produzenten, Walter Hill und Richard Donner als Regisseure. Das tollste ist aber, Leuten wie William Sadler, Lea Thompson, Amanda Plummer und M. Emmet Walsh zuzuschauen. Da vergisst man schnell, dass viele der sechs Folgen lahm und sinnlos sind.
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The Royal Tennenbaums
BD / Regie: Wes Anderson
So viele Details, so viele wunderbare Szenenbilder, so viele schrullige Eigenheiten. Wes Anderson läuft zu Hochform auf und bietet eine kunterbunte und schräge Familiengeschichte. Stark besetzt und mit den, für den Regisseur typischen Stilmitteln inszeniert, ist der Film streckenweise zwar etwas langsam geraten, verzaubert aber mit viel echten Emotionen.
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The Last House On The Left
BD / Regie: Wes Craven
Was für ein schmutziger und brutaler Film, der sich immer wieder selbst die Glaubwürdigkeit nimmt. Musik und Erzähltempo sind merkwürdig, gewisse Figuren zu stark überzeichnet. Trotzdem, als Reaktion auf die damalige Zeit ist Cravens Debüt bis heute hart zu verdauen. Der Mensch als Monster, als Urheber der schlimmsten Möglichkeiten und der Gewalt. Nihilistisch, dreckig, teilweise überraschend. (Unrated Cut)
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Seaspiracy
Streaming, Netflix / Regie: Ali Tabrizi
Kip Andersen ist clever: Nach dem grossen Erfolg mit «Cowspiracy» überlässt er das Feld einem weiteren, jungen und hippen Typen, der sich scheinbar zum ersten Mal mit der Welt befasst, und lässt den damaligen Film noch einmal neu drehen. Die Dokumentation über den weltweiten Fischfang und die grosskapitalistischen Machenschaften mutet wie ein Produkt für rastlose Jugendliche der Generation Instagram an. Atemlos geschnitten, aufgebauschte Szenen, gestellte Aufnahmen – und die plakative Darlegung von mehr als bekannten Fakten und offensichtlichen Gegebenheiten.
Man weiss seit Jahren: Nur der komplette Verzicht auf tierische Produkte kann etwas verändern, die Grosskonzerne sind böse, die Globalisierung zerstört unsere Welt. Der Film bietet zwar viele korrekte Aussagen, in seiner überzeichneten und wichtigtuerischen Form aber nie Tiefe.
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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von SFI » 14.04.2021, 16:45

Danke für deine Einschätzung zu Seaspiracy, die mir schon beim Trailer dünkte. Dann las ich aber auch Schlagzeilen wie: Der wohl wichtigste Dokumentarfilm usw. Spare ich mir nun!
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„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“

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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von deBohli » 15.04.2021, 07:40

Da gibt es auf jeden Fall bessere Filme zu solchen Themen. Ich war beim Anschauen eher von Form und Überzeichnung genervt als informiert.
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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von deBohli » 22.04.2021, 15:32

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Satanic Panic
BD / Regie: Chelsea Stardust
Beim Pizza ausliefern in ein satanisches Ritual gestolpert? Tja, dumm gelaufen. Doch für alle Aussenstehende kann dies schon Spass machen, wie bei dieser Hochglanzproduktion, die sich auf bekannten Pfaden bewegt und mit schmucken Bildern lockt. Das ist niemals überraschend oder innovativ, sorgt aber für einen launigen Abend – auch wenn gewisse Charaktere einen Tick zu stark überzeichnet wurden.
:liquid6:

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The Hatred
BD / Regie: John Adams
Hass, Sünde, Mordlust – alles in klirrender Kälte und zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs. Der kurze Film von John Adams ist interessant und vermischt geerdete Aufnahmen mit übernatürlichen Aspekten, konnte mich allerdings nicht wirklich mitreissen. Eventuell war ich bei der Sichtung aber bereits zu müde, um wirklich eintauchen zu können.
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Heathers
BD / Regie: Michael Lehmann
Was für ein Spass und wie bezaubernd Winona Ryder doch ist, wie obercool der junge Christian Slater. High School plus überzeichnete Charaktere plus Mordfälle, ein Film, der immer noch viel Freude bereitet und sich niemals zu ernst nimmt. Nur schade, wollte die zweite Hälfte der Geschichte nicht mehr komplett überzeugen.
:liquid7:

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The Deeper You Dig
BD / Regie: Toby Poser, John Adams
Mutter, Vater und Tochter drehen zusammen einen Film und wagen sich tief in die psychologischen Gefahren. Entführung, Mord und Vergeltung spielen eine Rolle in diesem kalten und kontrastreich bebilderten Streifen, der wenig Hoffnung bietet, dafür eine interessante Geister-Komponente. Packend inszeniert und gespielt, wagten es Poser und Adams sogar, persönliche Dämonen mit dem Film anzugehen.
:liquid7:

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Emma.
DVD / Regie: Autumn de Wilde
Nein, ich bin weder Fan von Kostümfilmen, noch interessiert mich das harte und mühselige Leben der wohlhabenden Oberschicht. Mit dieser Verfilmung von Jane Austens Roman freundete ich mich darum nicht an, auch, weil das Drehbuch sehr spannungsarm und langsam ist. Dafür Anya Taylor-Joy (wie immer grossartig), Johnny Flynn, Mia Goth und Bill Nighy in toller Spiellaune, eine schicke Ausstattung und schöne Streitereien. "Clueless" ist trotzdem viel cooler.
:liquid6:

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Scott Pilgrim Vs. The World
Streaming, Netflix / Regie: Edgar Wright
Zum wiederholten Male, nur als Notlösung, da der eigentliche Film für unsere KCG nicht anschaubar war. Die verrückte Melange aus Comic, Game und Action-Komödie hat aber so viel Charme, dass die Geschichte um Liebe und Adoleszenz nie langweilig wird. Zusätzlich hatte ich ganz vergessen, dass Anna Kendrick, Aubrey Plaza und Brie Larson mitspielen. Leider alle in viel zu kleinen Rollen.
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Radioactive
DVD / Regie: Marjane Satrapi
Nein, ein Biopic ist nicht automatisch gut, nur weil es eine wichtige und interessante Person darstellt. So wird das Leben von Marie Curie in diesem formelhaften Produkt zu einer Soap Opera, in der vor allem Streit und Liebe im Zentrum stehen, die Wissenschaft in einzelnen Sätzen abgekanzelt und Rosamunde Pike in der Hauptrolle vergeudet wird. Langweilig, klischiert und mit dem moralischen Holzhammer versehen, nein danke. Aber: Anya Taylor-Joy.
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Possessor
BD / Regie: Brandon Cronenberg
Moderner Bodyhorror, mit spannenden SF-Elementen und grossartigen Bildern: Der zweite Film von Cronenberg Junior überzeugt nicht nur optisch, sondern schlägt in gewissen, sehr expliziten Szenen tief in die Magengrube und regt zum Nachdenken über technischen Fortschritt und Kontrolle an. Schade nur, geraten solche Überlegungen mit der Zeit etwas in den Hintergrund, da wäre mehr Tiefe möglich gewesen. Packend bleibt das Geschehen aber bis zum Schluss.
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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von Vince » 23.04.2021, 20:47

Ach, was freu ich mich auf den Possessor... die gute Note für "Deeper you Dig" macht mich auch zuversichtlich.

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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von deBohli » 24.04.2021, 09:57

Ich denke, beide werden dir zusagen.
Wobei ich sagen muss, dass die Lobeshymnen zu "Possessor" ("Best Sci-Fi-Film of the decade" etc.) etwas übertrieben sind. :wink:
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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von StS » 24.04.2021, 10:44

Ich freu mich auf "Possessor" ebenfalls schon sehr.
Kommt in D aber leider ja nur gekürzt raus :roll:

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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von deBohli » 26.04.2021, 09:24

Endlich wieder Kino und dann gleich solch wunderbar verrückte Filme.

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Fried Barry
Kino, Brugggore Horror Movie Festival / Regie: Ryan Kruger
Barry ist ein drogenverseuchter, missbräuchlicher Mistkerl, der durch einen blöden Zufall von Aliens entführt wird. Gesteuert von einem ausserirdischen Lebewesen zieht sein Körper durch die Strassen von Cape Town und erlebt nächtliche Stunden voller Sex, Drogen und Gewalt. Ein Postkartenmotiv der Menschheit halt.
Was als Kurzfilm begann, durfte von Regisseur Ryan Kruger zu einem Langfilm ausgebaut wurden – ohne an verrückten Elementen einzusparen zu müssen. Fried Barry ist eine pulsierende Erfahrung voller schmutziger Szenen, lautem Synthie-Soundtrack und bunten Farben. Das schreit nach «Style Over Substance» und punktet nicht nur mit Hauptdarsteller Gary Green, sondern dem unverbrauchten Setting Südafrikas.
Während gewisse Momente (OP-Szene, Drogenrausch im Nachtclub) wild und aufwühlend daherkommen, nutzt sich das eigentliche Thema leider zu schnell ab, der Film verliert an Druck. Was stellenweise an „The Greasy Strangler“ erinnert, muss ohne Sarkasmus oder treffende Gesellschaftskritik auskommen, sondern verpufft in infantilen Darstellungen. Vor allem die Sexwitze erinnern an Happy Madison Productions, das erwünschte Feuerwerk bleibt leider aus. Kurios ist der Film trotzdem.
:liquid4:

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Cyst
Kino, Brugggore Horror Movie Festival / Regie: Tyler Russell
Wäre der Film doch bloss in schwarzweissen Bildern gedreht worden, das hätte die Hommage an alte Monster-Klassiker wie „The Blob“ noch heimeliger gemacht. Denn ja, Cyst ist mehr Spass und Reminiszenz als Horror. Das schmälert das Erlebnis keinesfalls, ist die Geschichte um Dr. Guy und seine Zysten-Entfernungsmaschine herrlich doof. Eine misslungene Demonstration für das Patentamt und schon entsteht ein überlebensgrosses Monster, das sich genüsslich durch die Praxis schlachtet.
Getragen von Eva Habermann, nimmt sich die kurz gehaltene Produktion zu keiner Sekunde ernst und wirkt immer sympathisch. Mehr Snack für Zwischendurch als nachhaltige Portion, für eine tiefere Auseinandersetzung ist das Drehbuch leider zu wenig clever und die Story zu dünn. Dafür gibt es eine Wiedervereinigung der Schauspieler George Hardy und Darren Ewing, welche man aus dem grossartigen Meisterwerk „Troll 2“ kennt.
Allgemein werden diverse Charakterköpfe auf der Leinwand gezeigt und für Kenner des filmischen Untergrunds einige Überraschungen geboten. Wie etwa der Auftritt von Greg Sestero, den man nach „The Room“ wohl nie so kompetent erwartet hätte. Also: Hinein in das Retrovergnügen, I insist!
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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von Vince » 26.04.2021, 18:11

Die klingen beide sehr interessant... dann hoffe ich mal, dass die demnächst in der ein oder anderen Form im Heimkino landen werden.

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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von deBohli » 27.04.2021, 15:10

Die würden dir bestimmt zusagen. Ich denke, 2021 werden die Filme bestimmt auf einer Streaming-Plattform erscheinen, oder zumindest "Fried Barry".
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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von deBohli » 29.04.2021, 09:12

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Klute
BD / Regie: Alan J. Pakula
Was sich zuerst wie ein Entführungs-Thriller anfühlt, entwickelt sich meisterhaft zu einer Betrachtung der weiblichen Psyche. Jane Fonda brilliert in der Hauptrolle, Donald Sutherland halt sich perfekt zurück, das Siebzigerjahre-Setting von New York eindrücklich. Ein Film, der Pakula zu Recht berühmt machte und bis heute mehr als überzeugt. Alleine die improvisierten Therapiesitzungen sind fantastisch und lohnenswert.
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Ray & Liz
Streaming, Apple+ / Regie: Richard Billingham
Depressiv, düster und traurig, so fühlt man sich beim Betrachten dieser verfilmten Familiengeschichte. Richard Billingham hat nach dem Erfolg seines Fotobandes über die eigene Vergangenheit und Eltern die Geschichte in bewegte Bilder umgewandelt. Auf 16mm-Film gedreht, wunderschön anzusehen und emotional mitreissend. Alkoholismus, Geldprobleme, Unterschicht, und der gelungene Absprung aus der Misere.
:liquid9:

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Twisted Pair
Kino / Regie: Neil Breen
Die Kinos sind wieder offen, die KultMovieGang in Bern zurück im Saal. Und als Zuckerchen wurde in der Reihe «Worst Movie Night» ein wirklich, wirklich katastrophales Machwerk gezeigt. Als Überraschung, ohne Vorwarnung, der geniale Film von Messias Neil Breen über KI, Übermenschen und Dualität. Trotz Vorbereitung durch RedLetterMedia war es kein Vergnügen, aber schaut selbst:

:liquid0:

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The Falcon And The Winter Soldier
Streaming, Disney+ / Regie: Kari Skogland
Dass Marvel immer dieselbe Formel für die Produkte anwendet, geschenkt. Dass allerdings mit dieser Serie wirklich interessante und wichtige Themen angeschnitten werden (Macht und Verantwortung als Superheld, Kontrolle von solchen Kräften, Umgang mit globalen Katastrophen), nur um diese stets in langweiligen Faustkämpfen untergehen zu lassen, ist nervig. Besonders, da die Serie zuerst ziellos vor sich hindümpelt, alleinig deswegen Spass macht, weil sie bekannte Gesichter zurückbringt, und am Ende alles zu schnell beendet. Es fühlte sich wie ein weiterer Captain-America-Film an, ohne an deren Dichte heranzukommen. Sogar «WandaVision» war wagemutiger und frischer.
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El Robo del Siglo
Kino / Regie: Ariel Winograd
Wie gerne ich Diego Peretti in Filmen sehe, seine charismatische und immer leicht dusselige Weise. Als Leiter des Jahrhundertüberfalls in Argentinien ist er perfekt besetzt, erhielt mit Guillermo Francella einen passenden Verbündeten und darf sich durch eine angenehm gewaltlose Geschichte bewegen. Ein Überfall ohne einen abgefeuerten Schuss, ein Bankraub ohne Macho-Getue, eine Auflösung, in der die Tat dekonstruiert wird und sogar die Gesetzeshüter menschlich bleiben.
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The Nest
Kino / Regie: Sean Durkin
Alleine wegen der darstellerischen Kraft von Jude Law und Carrie Coon gewinnt dieser Film. Dass die Geschichte um Geld- und Machtgier erzählerisch in jeder Minute überzeugt, ist umso besser. Mit gewissen Stilmitteln von Thriller und Horror ergänzt (man achte sich beispielsweise auf den Score), wird das Familiendrama zu einem aufrüttelnden Kampf um Anerkennung. Auch sehr cool, das Setting der Achtzigerjahre und Oona Roche als Tochter. Gegenüber «Martha Marcy May Marlene» beweist Sean Durkin mit diesem Film eine klare Steigerung.
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Revenge
BD / Regie: Coralie Fargeat
Das «Rape And Revenge»-Genre ist kein problemloses, besonders, da die Geschichte oft aus männlicher Perspektive erzählt werden. Mit «Revenge» hat eine Frau auf dem Regiestuhl Platz genommen und bietet eine stilvoll gefilmte, sehr blutige und gnadenlose Erzählung, bei der kleine Verschiebungen in der Mechanik den Ausschlag geben. Misogyne Handlungen, die Frauen im Alltag immer wieder erleben müssen, werden ins Extrem gebracht, der Mann am Ende als hilfloses und nacktes Übel dargestellt. Packend.
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Hagazussa
BD / Regie: Lukas Feigelfeld
Wem «The Witch» gefiel, der wird mit diesem Film von Feigelfeld ziemlich sicher seine Mühe haben. Als Vertreter des Slow Cinema ist die Geschichte um eine Hexe in den Alpen vor allem ruhig, langsam und bedächtig. Selten wird gesprochen, die Aufnahmen verharren lange, die Stimmung wird durch kleinste Veränderungen immer unheimlicher. Ein Stück über Isolation und Ausgrenzung, bei dem die supernatürliche Komponente schlussendlich Nebensache ist.
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Moxie
Streaming, Netflix / Regie: Amy Poehler
Ja, der Film hat viele Probleme und ist in seinen Schlüsselszenen oft zu unrealistisch. Ebenso geben die Nebenfiguren viel mehr her und wären für die Geschichte über Sexismus, Unterdrückung und ungleicher Behandlung an einer High School geeigneter gewesen als die weisse Teenagertochter. Aber ach, wie mich die Geschichte mitriss, wie toll Lauren Tsai, Alycia Pascual-Peña und Nico Hiraga agierten, wie wichtig die Botschaft des Filmes ist. Emotional war ich vollends dabei, nieder mit dem Patriarchat!
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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von LivingDead » 30.04.2021, 16:07

Achja, den Falcon hatte ich natürlich auch beendet - im Filmtagebuch gar nicht bedacht beim letzten Eintrag. Steht aber auch symptomatisch für die Serie, die äußerst vergessenswert bleibt. Über 5 Punkte komme ich da auch nicht hinaus - inhaltlich werden ein paar interessante Fässer aufgemacht, aber trotz der 6 Folgen bleibt alles zu oberflächlich. Und auch die Action überzeugte mich durch die vielen CGI nicht wirklich. Kann man gucken, muss man aber auch nicht.

Zu „Revenge“ aber auch nochmal ein großes Dito - großer Fan von Matilda Lutz seitdem. :wink:
Mit freundlichem Gruß
LivingDead

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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von deBohli » 01.05.2021, 11:54

Da gehe ich mir dir, diese Serie vergisst man unglaublich schnell wieder und das Problem mit der CGI-Action haftet leider zu oft den heutigen Produktionen aus den grossen Häusern an. Sehr schade und eigentlich unnötig.

Matilda Lutz war wirklich grossartig. Gibt es weitere Filme mit ihr, die du empfehlen kannst?
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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von deBohli » 02.05.2021, 11:33

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Sveto mesto (A Holy Place)
BD / Regie : Đorđe Kadijević
Nachdem Gogols Geschichte «Viy» in Russland tricktechnisch wegweisend verfilmt wurde, wagte sich zu Beginn der Neunzigerjahre Kadijević in Serbien an eine Neuerzählung. Während das Grundgerüst blieb, dient die eigentliche Geschichte vor allem als Aufhänger für erweiterte Charakterisierungen, Gedanken zu Erotizismus und Tabus in der Gesellschaft. Für mich ist der Film durch diese Neupositionierung gleichermassen gelungen wie das Original.
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Cold Light Of Day
BD / Regie: Fhiona-Louise
Der einzige Film der Regisseurin, ein realitätsnahes Abbild von einem Serienkiller. Was man meist aus Amerika gewohnt ist, findet bei dieser wahren Geschichte in England statt und zeigt das unbegreiflich Böse im Menschen an einem einsamen und unauffälligen Man. Dreckig und rau, leider aber budgetbedingt auch selten wirklich ansprechend. Da half die Restaurierung wenig, herrscht beim Bild, welches vom 16mm-Originalfilm vergrössert wurde, vor allem wildes Rauschen.
:liquid6:

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Clash
BD / Regie: Mohamed Diab
Der arabische Frühling, die brutalen Proteste, Konflikte und Krawalle – mit «Clash» ist man mittendrin in diesem politischen und sozialen Chaos. Der gesamte Film spielt in einem Gefangenentransporter der Polizei, in dem sich verfeindete Menschen aushalten müssen, während sie auf ihre Haft warten. Diab gelang es mit diesem Szenario, die damalige Situation von Ägypten als Mikrokosmos nachzubilden, aufrüttelnd gefilmt und mit viel Geschick inszeniert. Ein wichtiger Film zum damaligen Wandel.
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Irma Vep
BD / Regie: Olivier Assayas
Assayas dreht eine Liebeserklärung an Schauspielerin Maggie Cheung, dekonstruiert zugleich den Zustand der französischen Filmindustrie in den Neunzigerjahren und hinterfragt seine eigene Karriere. Ein beeindruckendes Werk, das mit zugänglicher Art und vielen Ebenen lange nachwirkt. Dialoge und Schauspiel sind auf höchstem Niveau, die Kamerafahrten meisterhaft. «Irma Vep» könnte sich zu einem meiner liebsten Filme mausern.
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White Fire
BD / Regie: Jean-Marie Pallardy
Eigentlich wollen alle nur Diamanten stehlen, die undurchschaubare Geschichte, merkwürdigen Sets und Kostüme, plus Inzestfantasien kommen dem Vorhaben aber in die Quere. Ein durchgeknalltes Stück Action-Film-Geschichte, das so schlecht und absurd ist, dass man es fast nicht erklären kann. Oder spielt etwa alles in einem Paralleluniversum? Das würde auch die herrliche Einblendung «Instambul» erklären – und dies bei einem durch die Türkei koproduzierten Vehikel.
:liquid3:

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Tideland
BD / Regie: Terry Gilliam
Niemals hätte ich vermutet, dass ich nach einem filmischen Verkehrsunfall Erleichterung verspüren könnte. Das Ereignis half in diesem Film jedoch, die angestaute und bedrückende Stimmung zu lichten. Nicht, dass «Tideland» deswegen eine leichte und schnell verdaubare Geschichte wäre, taucht dank dem Vorfall aber tiefer in die magische Realität ab. Extrem gespielt, mit verrückten Perspektiven gefilmt und optisch als überbordende Welt aufgebaut – Gilliam sucht die Nähe zum Boden trotz Höhenflüge und schreckt nicht vor Trauer und Trauma zurück.
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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von Vince » 02.05.2021, 11:50

White Fire ist echt ein Must See... alleine um es zu glauben. Habe auch 3/10 gegeben, es ist aber auch irgendwie eine 7/10. So was kann nur ein echtes guilty pleasure.

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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von deBohli » 03.05.2021, 08:39

Unangenehmen Spass macht der auf jeden Fall viel mehr, als man bei der 3er-Wertung vermuten würde. Trotzdem, der Film ist bloss eine Tarnung für Inzest-Festisch und darum zugleich auch eklig. Das möchte ich nicht allen empfehlen. :lol:
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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von Vince » 03.05.2021, 16:36

Der Regisseur hat ja vorher auch Pornos gedreht (keine Ahnung allerdings aus welchem Genre), das merkt man auch durchaus an der Logik, nach der das Drehbuch vorgeht. Mit Berücksichtigung des Hintergrundes ist "White Fire" also sogar sowas wie seine Doktorarbeit. :lol:

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Re: Filmtagebuch: deBohli

Beitrag von gelini71 » 04.05.2021, 06:09

Vince hat geschrieben:
03.05.2021, 16:36
Der Regisseur hat ja vorher auch Pornos gedreht
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