
Deon Taylor´s 2020er Thriller „Fatale” ist im Grunde eine moderne, „aufgepeppte“ Variante von „Fatal Attraction“: Dieses Mal mit einem reichen Sport-Agenten (Michael Ealy) im Mittelpunkt, dessen Ehe gerade nicht gut läuft und der bei einem Ausflug nach Vegas einen One-Night-Stand mit einer Dame namens Val (Hilary Swank) verlebt – bevor er wieder daheim in L.A. Opfer eines Einbruchs/Angriffs wird und sich die ermittelnde Polizistin ausgerechnet als Val entpuppt (so klein ist die Welt manchmal). Nunja… der Rest ist einem (im Groben) tatsächlich noch recht gut aus dem erwähnten 1987er Klassiker vertraut – im Vorliegenden nur halt mit diversen Subplots (Alkoholismus, Sorgerechtsstreit, Business-Verstrickungen etc.), „Erschwernissen“ (die „angefressene Irre“ ist ein Cop!) sowie gar Leichen (Menschen, keine Haustiere!) angereichert...
Obgleich Swank im Bereich spezieller Facetten der Rolle nicht optimal besetzt anmutet, geht der Streifen von den Darstellern her in Ordnung – von der Inszenierung her ebenfalls. Zudem ist Dena Roth´s Ausstattung sowie Dante Spinotti´s Kamera-Arbeit jeweils schick anzusehen. Leider aber ist das alles weder spannend noch ernsthaft sexy oder (im positiven Sinne) „pulpy“ geraten – sondern relativ vorhersehbar und „glatt“. Obendrein schaden einzelne inhaltliche Elemente dem Werk eher, als dass sie etwas Ergiebiges beisteuern: Bspw. ist auch die Gattin unseres Leads eine untreue Person, wie sich im Verlauf herausstellt – was seinen One-Night-Stand auf einmal „weniger gewichtig“ erscheinen lässt und ihm simultan gewisse „Sympathie-Punkte“ zuschustert bzw. zurückgibt. Einen „Gag“ (die Herausgabe eines Handys nur gegen Sex) fand ich amüsant – aber ansonsten haben wir es hier (im Ganzen) mit weitestgehend unaufregend-belangloser Genre-Kost zutun…
gute
























