Cinefreak hat geschrieben: ↑16.11.2021, 14:17
hast du mal das Review von DAvid Hain dazu gesehen?
Das Budget ging zu nem Drittel bereits an die Hauptdarsteller...ich finde es krass, dass sogar Megaproduktionen oft so schlecht aussehen. Das kann doch keiner durchwinken so ;)
Noch viel besser, ich habe sogar den Film an sich gesehen und muss nicht irgendwas von irgendwem anders nachquaken. Und bei Sparen kann in meinen Augen bei "Red Notice" - unabhängig von der Qualität mancher CGI-Effekte - in meinen Augen nicht die Rede sein. Im Gegenteil: Ich finde, dass der Film wesentlich teurer ist als er aussieht.
Dass koloportiert wird, dass rund 70 Millionen des Budgets allein für Johnson, Reynolds und Gadot draufging, habe ich auch auf dem Schirm - bleibt bei einem Budget, dass bis zu 200 Millionen Dollar betragen soll, immer noch eine Summe übrig, die fast dem Budget von "6 Underground" entspricht.
Ganz abgesehen davon: Dass Stars diese Knete kosten, ist bei vielen anderen Großproduktionen nicht anders, das ist also keine Last, die "Red Notice" allein tragen muss. Dass CGI manchmal suboptimal aussieht, liegt schlicht und einfach in vielen Fällen an der Verwertungskette: Als Teil der Post Production kommt es zum Schluss, gerät also oft unter Zeitdruck, wenn irgendwelche Kino- oder Streamingstarts einzuhalten sind, aber vielleicht andere Produktionsschritte sich verzögern. Da gab es auch mal ein Video zu, wenn ich mich richtig entsinne.
Das mag nicht schön sein, aber so lange ein "Red Notice" seine Klickzahlen sammelt, werden Reed Hastings und Co. keine Träne darüber vergießen, dass da noch mehr drin gewesen wäre.
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