Walking Tall I - III

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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nerös
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Walking Tall I - III

Beitrag von nerös » 23.07.2006, 14:43

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Originaltitel: Walking Tall
Regie: Kevin Bray
Darsteller: Dwayne "The Rock" Johnson, Johnny Knoxville, Neal McDonough, Ashley Scott etc.

Das Wrestler auch passable Schauspieler sind, beweisen sie ja Woche für Woche in Sendungen wie WWE Smackdown!, Monday Night Raw oder ECW. Die besten von Ihnen schaffen es auch dann und wann auf die große Leinwand, mit mehr oder (größtenteils weniger) durchschlagenden Erfolg. Angefangen mit Hulk Hogan (Der Hammer, Mr. Babysitter, Der Ritter aus dem All, etc.), über Triple H (Blade Trinity), Kane (See no evil) bis hin zu The Rock (The Scorpion King, Welcome to the jungle), der mit „Walking Tall“, der auf einer wahren Begebenheit beruht, seinen meiner Meinung nach besten Streifen bisher abliefert.

Chris Vaughn (The Rock), ehemaliger Soldat, kehrt nach Jahren in seine Heimatstadt zurück. Doch was er da vorfindet, hat nichts mehr mit dem Städtchen zu tun, welches er einst verlassen hat. Die Sägemühle, in der er gearbeitet hat, ist geschlossen und in der Stadt selbst steht ein überdimensioniertes Casino.

Besitzer dieses Etablissements ist Jay Hamilton (Neal McDonough – Minority Report), der Vaughn, seinen Kumpel Ray (Johnny Knoxville – Jackass) und noch weitere Freunde in sein Casino einlädt.

Hier wird Vaughn schnell klar, dass Hamilton außer mit dem Casino auch noch mit Falschspielereien und Drogenhandel sein Geld verdient. Als er einen Groupier beim Falschspielen erwischt, geht sein Temperament mit ihm durch und zettelt eine Schlägerei an. Leider ist er der Übermacht nicht gewachsen und er wird von den Schergen Hamiltons fast zu Tode gefoltert.

Die ganze Stadt scheint korrupt zu sein und niemand ist an der Wahrheit interessiert. Als dann noch sein Neffe wegen einer Überdosis Haschisch ins Krankenhaus muss, dass er aus dem Casino bezogen hat, nimmt Vaughn das Gesetz in die eigene Hand. Bewaffnet mit einem „2X4“ (Hacksaw Jim Duggan lässt grüßen :wink: ) nimmt er das Casino im Alleingang auseinander und verpasst den Sicherheitskräften eine Abreibung, die sich gewaschen hat.

Für diese Aktion wandert er ein und wird angeklagt. Im Prozess feuert er seinen Anwalt und verteidigt sich selbst. Sollte die Klage gegen ihn abgewiesen werden, dann will er sich als Sherrif bewerben. Nach einem eindringlichen Schlussplädoyer wird er für nicht schuldig befunden und gleich darauf zum Sherrif gewählt. Mit seiner ersten Amtshandlung entlässt er das gesamte Sherrifsbüro und macht seinen besten Freund Ray zum Hilfsherrif.

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Vaughn stellt Hamilton

Ab jetzt weht ein anderer Wind in der Stadt. Mit dem „2X4“ als Dienstwaffe macht er Hamilton und Anhang das Leben schwer. Doch dieser lässt sich nicht so leicht einschüchtern.

Im abschließenden bleihaltigen Showdown reicht dann auch ein Stück Holz als Waffe nicht mehr aus...

Walking Tall rockt das Haus. In gerade mal 70 Minuten (ohne Abspann) bleibt auch nicht groß Zeit für Langeweile. Das ist kein CGI- Festival sondern richtige bodenständige, handgemachte Action. Hier wird nicht filigran gefightet, sondern richtig derbe auf die Zwölf gehauen. Knackende Knochen und blutige Nasen sind dann das Resultat. Am Ende renkt sich The Rock das Knie auch noch in Großaufnahme mit einem lauten Knacken wieder ein (*schauder*). Und im Showdown, der dann auch die letzte Viertelstunde des Films einnimmt darf dann auch ordentlich geballert werden. In einer spektakulären Sequenz wird das Sherrifsbüro förmlich zu Sperrholz geschossen, während parallel dazu Vaughns Familie bei ihm zuhause angegriffen wird. Diese Szene erzeugt ordentlich Spannung und wurde durch Regisseur Kevin Bray sehr gut in Szene gesetzt. Und auch sonst hat der Film einen durchweg professionellen Look. Das wunderschöne 2,35:1 Widescreen tut sein übriges dazu. Storytechnisch hat mich Walking Tall von Anfang an an „Zum Töten freigegeben“ mit Steven Seagal erinnert. Die Thematik ist zumindest am Anfang ähnlich. Trotzdem wird für die kurze Laufzeit genug geboten, um das Interesse bis zum Ende hochzuhalten.

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Chris und Ray bei der Arbeit

Dwayne „The Rock“ Johnson scheint dann auch die Idealbesetzung für die Rolle des Chris Vaughn zu sein. Seine Beliebtheit als Wrestler kommt nicht von ungefähr, er wirkt einfach sympathisch. Das trifft eigentlich auf alle seine Filme zu, doch bei Walking Tall scheint alles zu passen. The Rock soll als Nachfolger von Stars wie Arnold Schwarzenegger aufgebaut werden. Doch dazu brauch es mehr solcher Kracher wie Walking Tall und weniger von Blödelfilmen wie „Welcome To The Jungle“, der in seiner Machart stark an die Spencer/ Hill Filme erinnert. Ich jedenfalls sehe The Rock gern und hoffe, dass er in nächster zeit ein ähnliches Kaliber wie hier auspackt.

Johnny Knoxville macht seine Sache auch gut und kommt ein wenig ernsthafter rüber als in Jackass. Es macht einfach Spaß, die beiden zusammen in Action zu sehen.

Neal McDonough brauch nicht mehr zu tun, als schleimig und eklig rüberzukommen. Und das macht er auch sehr gut. Im finalen Fight gegen The Rock geht er auch nicht unter, sondern hält eine ganze Zeit lang bravourös mit.

Fazit: Walking Tall ist in der ganz persönlichen „The Rock-Rangliste“ mit Abstand der beste Film. Dies ist Männerkino in Reinkultur. Dementsprechend wird eine aufkeimende Liebesgeschichte auch glücklicherweise nur kurz angerissen. Der nur auf 70 Minuten Nettospielzeit kommende Streifen legt sein Hauptaugenmerk auf brutale handgemachte Fights und zum Ende hin auf eine ausufernde Schießerei im Sherrifsbüro. Hier hat Walking Tall seine Stärken. Dazu kommt ein sympathischer Hauptdarsteller und ein schmieriger Bösewicht. In Zeiten von seelenlosen Produktionen wie „Triple X“ oder „The Fast and the Furios“ und wo jeder noch so schlechte Film eine überraschende Wendung haben muss, ist „Walkin Tall“ eine wahre Perle. Endlich mal wieder ein Film, der keine Botschaft braucht. Hier wird schwarz-weiß gezeichnet und das beinahe perfekt. Allerdings hätten 10 Minuten mehr von „The Rock“ dem Film bestimmt gut getan. Trotzdem einer der besten Actionfilme des neuen Jahrtausends.

:liquid9: super Punkte!

Die DVD von MGM ist ungeschnitten und rundum zu empfehlen. Zur Zeit ist sie für deutlich unter 10 € überall zu haben.
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Beitrag von StS » 23.07.2006, 15:07

Inspiriert von einer wahren Geschichte – sowie von einem Film gleichen Namens aus dem Jahre 1973, welcher zwei Sequels und eine TV-Serie nach sich zog – ist „Walking Tall“ (2004) ein im besten Sinne „klassischer“ und fast altmodisch wirkender Actionfilm, der weitestgehend auf neumodische Stilmittel wie Special Effects, Zeitlupeneinsatz oder „flashy“ Kameraspielchen verzichtet.

Die Geschichte ist simpel und bewegt sich linear entlang der bekannten „ein Mann räumt auf“-Schiene: Kriegsheld Chris Vaughn (Dwayne 'The Rock' Johnson) kehrt nach seinem Militärdienst in seine kleine Heimatstadt zurück und muss feststellen, dass sich dort einiges verändert hat – das Sägewerk, ehemaliges Aushängeschild des Ortes, ist stillgelegt worden, was zugleich die Arbeitslosigkeit hat ansteigen lassen, und es scheinen verstärkt Probleme im Bereich der Drogenkriminalität zum Vorschein gekommen zu sein. Dreh- und Angelpunkt aller noch florierender Geschäfte (vornehmlich Glücksspiel und Prostitution) ist inzwischen das örtliche Casino, welches unter der Leitung von Vaughn´s alten Bekannten Jay Hamilton (Neal McDonough) steht. Bei einer Willkommensfeier in dessen Etablissement stellt Chris ein falsches Spiel am Würfeltisch fest, worauf er von den Angestellten überwältigt, misshandelt und für tot gehalten im Wald ausgesetzt wird. Schwer verletzt wendet er sich an den Sheriff – ohne Erfolg, denn der steht ebenso auf Hamiltons Gehaltsliste. Als dann noch Chris´ junger Neffe nur knapp eine Überdosis überlebt, sieht er rot, greift zu einer Latte Zedernholz und nimmt die Sache in die eigene Hand – viele gebrochene Knochen und hoher Sachschaden sind die Folge…

Vor Gericht, wo ihm eine Strafe von bis zu 18 Jahren droht, stellt er seine Verletzungen in den Vordergrund und verspricht, im Falle eines Freispruches für das Amt des Sheriffs zu kandidieren und endlich mal so richtig aufzuräumen. Das spricht den Bewohnern bzw Geschworenen natürlich aus der Seele, und schon bald hält Chris das Amt des Gesetzeshüters inne. Gemeinsam mit seinem Kumpel Ray (Johnny Knoxville) sagt er Hamilton und dessen Machenschaften den Kampf an – doch jener lässt sich das natürlich nicht so einfach gefallen und schlägt mit Waffengewalt zurück…

Regisseur Kevin Bray („all about the Benjamins“) inszenierte seinen Film angepasst altmodisch und unterlegte ihn mit einem stimmungsvollen Soundtrack. Ironische Auflockerungen sind vorhanden, es gibt Augenfutter für das männliche Zielpublikum in Form einer Strip-Darbietung von Chris´ Jugendfreundin Deni (Ashley Scott) im Casino sowie ein obligatorisches (hartes) Football-Match „unter Freunden“. Insgesamt bekommt man nur eine einzige kleinere Explosion sowie Schießerei, welche auf zwei Schauplätze ausgedehnt wurde, im gesamten Film geboten – Hauptaugenmerk wurde auf Faustkämpfe gelegt, was den Showdown leider etwas kurz und unspektakulär wirken lässt. In Anbetracht dieser Tatsache muss man sich aber zugleich verwundert fragen, wo eigentlich das rund 55 Millionen Dollar starke Budget geblieben ist – auf der Leinwand sieht man davon leider nicht allzu viel…

Die Darsteller machen ihre Sache allesamt anständig: „the Rock“ ist natürlich kein Feingeist, doch nach „the Rundown“ präsentiert er sich hier ein weiteres Mal angenehm selbstironisch und beweist mehr Charisma als es ein Vin Diesel (der andere „Anwärter“ auf den Thron des „neuen Actionhelden“) jemals besaß. Johnny Knoxville (TV´s „Jackass“) spielt den Sidekick im engen Rahmen seines Images und liefert zwischendurch auflockernde Spaß-Einlagen fürs Publikum ab, die zum Glück weder albern noch nervig daherkommen. Neal McDonough („Ravenous“ / „Minority Report“) verkörpert den Bösewicht des Films zurückhaltend und nicht als einen Über-Schurken, was gut zum Understatement-Gefühl des gesamten Werkes passt.

Ist die Story vorhersehbar? – Vollkommen.
Sind Klischees vorhanden? – Wo soll ich da nur anfangen…?
Besteht Aussicht auf einen Oscar-Gewinn? – Sicher nicht.
Ist das Original besser? – Ja!
Fühlt man sich trotzdem gut unterhalten? – Absolut!

Fazit: „Walking Tall“ bietet rustikale Actionunterhaltung, die konstant innerhalb der massentauglichen Genrevorgaben verweilt – nicht sehr brutal, erstaunlich unspektakulär, auf keinen Fall kreativ. Wer allerdings solche Filme mag, der kann einen geringen Anteil seiner Freizeit getrost mal in diese knapp 80 kurzweiligen Minuten investieren …

:liquid7:

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Beitrag von Sir Jay » 23.07.2006, 15:08

ich weiß nicht warum, aber ich mag the rock nicht, und schon die cover schrecken mich ab :lol:

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Beitrag von StS » 23.07.2006, 15:14

@ nerös: Du hast Jesse Ventura in Deiner anfänglichen Auflistung vergessen - der hat es weiter gebracht als alle anderen Wrestler! Und nein, keiner von ihnen kann wirklich schauspielern... :wink:

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Beitrag von nerös » 23.07.2006, 15:17

StS hat geschrieben:@ nerös: Du hast Jesse Ventura in Deiner anfänglichen Auflistung vergessen - der hat es weiter gebracht als alle anderen Wrestler! Und nein, keiner von ihnen kann wirklich schauspielern... :wink:
Stimmt, Jesse "Ich hab keine Zeit zum bluten" Ventura hab ich wirklich vergessen.

Und richtige Schauspieler sind sie auch nicht, da hast du recht. Deswegen "passabel" :wink:
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Beitrag von StS » 23.07.2006, 15:21

Bei Jesse find ich klasse, dass aus dem Typen ein echt großartiger Politiker geworden ist, von dem sich auch Arnie mal zehn Scheiben abschneiden kann... :wink:

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Beitrag von The Punisher » 23.07.2006, 15:21

Sir Jay hat geschrieben:ich weiß nicht warum, aber ich mag the rock nicht, und schon die cover schrecken mich ab :lol:
Das hab ich auch so gesehen bis ich Walking Tall und Welcome to the Jungle gesehen habe, danach hab ich meine meinung über The Rock geändert. Guck dir die beiden Filme mal an du wirst nicht enttäuscht werden. In be Cool hat Rock auch einen coolen autritt :lol:
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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 23.07.2006, 18:04

The Rock rockt! :D

Starkes Review nerös :)
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Beitrag von nerös » 23.07.2006, 18:24

MysteryBobisCREEPY hat geschrieben:The Rock rockt! :D

Starkes Review nerös :)
Vielen Dank!
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Beitrag von Vince » 23.07.2006, 18:41

:yeah:
Es gibt ja zwei Sorten von Menschen auf der Welt... die eine sieht in "Walking Tall" ein fragwürdiges Selbstjustizgemetzel, das jeder Existenzberechtigung entbehrt und am besten aus dem Verkehr gezogen würde. Die andere, die alles net so ernst nimmt, sieht darin eine herrlich unkomplizierte Zelebration des 80er-Jahre-Minimalismus. Ich meine, der Rock geht da ins Casino und macht alles dem Erdboden gleich mit... nein, nicht mit einer AK, mit einem Stück HOLZ! LOL... wenn das mal nicht nur geil ist!
Für mich einer der wenigen geglückten Versuche, die Achtziger ins New Millennium zu retten, auch wenn der Abnutzungseffekt nach mehrmaligem Ansehen doch recht groß ist, wie ich nach dem zweiten Mal feststellen musste.
Von mir
:liquid7:

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Beitrag von Sir Jay » 23.07.2006, 19:05

Vince hat geschrieben:Ich meine, der Rock geht da ins Casino und macht alles dem Erdboden gleich mit... nein, nicht mit einer AK, mit einem Stück HOLZ! LOL... wenn das mal nicht nur geil ist!
Na toll, jetzt hast du mir ALLES gespoilert >.<

xD

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Beitrag von Vince » 23.07.2006, 19:23

Löl, dann guck beim Kauf der DVD lieber net aufs Cover, sonst wirste da auch noch zugespoilert. :lol:
Bei so nem dummen Film kann man eigentlich nix spoilern...

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Beitrag von The Punisher » 23.07.2006, 19:27

freeman hat geschrieben:Is der Spoiler zu extrem, kennst du den Film nicht und hast die Pflicht das nachzuholen ... ;-)

In diesem Sinne:
freeman
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Beitrag von nerös » 23.07.2006, 20:55

Vince hat geschrieben::yeah:
Es gibt ja zwei Sorten von Menschen auf der Welt... die eine sieht in "Walking Tall" ein fragwürdiges Selbstjustizgemetzel, das jeder Existenzberechtigung entbehrt und am besten aus dem Verkehr gezogen würde. Die andere, die alles net so ernst nimmt, sieht darin eine herrlich unkomplizierte Zelebration des 80er-Jahre-Minimalismus. Ich meine, der Rock geht da ins Casino und macht alles dem Erdboden gleich mit... nein, nicht mit einer AK, mit einem Stück HOLZ! LOL... wenn das mal nicht nur geil ist!
Für mich einer der wenigen geglückten Versuche, die Achtziger ins New Millennium zu retten, auch wenn der Abnutzungseffekt nach mehrmaligem Ansehen doch recht groß ist, wie ich nach dem zweiten Mal feststellen musste.
Von mir
:liquid7:
Das fasst es eigentlich recht gut zusammen. Und um mal einen Vergleich zu einem ähnlich gelagerten Film herzustellen, der aber in den 80ern entstanden ist, werde ich mich demnächst an einem Review zu Swayzes bestem Streifen wagen: "Road House" :lol:
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Beitrag von freeman » 24.07.2006, 00:27

LOL @ Puni ...

Und zu Walking Tall ... Also Reviews rocken beide, Film imo nicht so. Bis auf Ashley Scott hat der imo nicht viel zu bieten. Hab mich beim ersten Mal Anschauen fast sogar nen bissel veralbert gefühlt, weil ich überall gelesen habe, der wäre so geil 80s Style. Irgendwie hab ich da andere Vorstellungen von ... also von dem 80s Style. Nen Kantholz passt da nicht rein ... Warum auch immer ... Und auch sonst bin ich mit dem Rock Movie nie warm geworden. Seine anderen sind imo alle besser ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von kami » 24.07.2006, 14:12

Pervers ist die amerikanische Freigabe dieses Filmes, nämlich PG13. Da spielt es keine Rolle, dass der Film menschenverachtend ist und Selbstjustiz predigt, Hauptsache, man sieht das Blut nicht explizit spritzen und die Stripperin hält ihre Titten bedeckt, schon ist das Ganze trotz sehr zweifelhafter Vorbildwirkung jugendfrei. Na ja, amerikanische Moral.
Ach ja, cooler Film, though.
:liquid7:
THE RUNDOWN ist natürlich besser.

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Beitrag von nerös » 24.07.2006, 18:30

kami hat geschrieben:Pervers ist die amerikanische Freigabe dieses Filmes, nämlich PG13. Da spielt es keine Rolle, dass der Film menschenverachtend ist und Selbstjustiz predigt, Hauptsache, man sieht das Blut nicht explizit spritzen und die Stripperin hält ihre Titten bedeckt, schon ist das Ganze trotz sehr zweifelhafter Vorbildwirkung jugendfrei. Na ja, amerikanische Moral.
Ach ja, cooler Film, though.
:liquid7:
THE RUNDOWN ist natürlich besser.
Ich werde nie verstehen, wie einige diesen Blödelquark besser finden können, als Walking Tall. Sicher, der Film ist noch oberer Durchschnitt und dann und wann auch lustig. Aber wie schon gesagt, erinnert mich das ganze an Spencer/ Hill.

Ach ja, das PG 13 in den Staaten hat mich auch sehr stark gewundert, da es doch recht heftig zur Sache geht und die Aussage des Films recht fragwürdig ist. Aber die Ami-Freigaben sind ja auch so ein Ding für sich. Kaum sieht man mal die Hupen, bekommt der Film gleich ein R.
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Beitrag von The Punisher » 24.07.2006, 18:56

Welcome to the Jungle :liquid7:
Walking Tall :liquid9:
8-)
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Beitrag von Vince » 24.07.2006, 19:08

@nerös: Und, was gibbet denn an Spencer Hill auszusetzen? :wink:
Allerdings erinnert mich The Rundown nicht ein einziges Mal an Spencer und Hill... :?:

@freeman: Wundert mich jetzt. Das mit dem Holzstück ist natürlich auch eher im symbolischen Sinne zu sehen, ein Symbol für die Primitivität und Simplizität...

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Beitrag von The Punisher » 24.07.2006, 19:10

Vince hat geschrieben: Allerdings erinnert mich The Rundown nicht ein einziges Mal an Spencer und Hill... :?:
quote]

mich auch nicht.
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Beitrag von nerös » 24.07.2006, 19:25

Vince hat geschrieben:@nerös: Und, was gibbet denn an Spencer Hill auszusetzen? :wink:
Allerdings erinnert mich The Rundown nicht ein einziges Mal an Spencer und Hill... :?:
Da gibts nichts dran auszusetzen, schließlich hat man damit seine Kindheit verbracht. ich weiß auch nicht, jedesmal, wenn ich mir Welcome To The Jungle angucke, erinnert mich das an Spencer/ Hill. Die Konstellation Prügelnder Brummbär und ein Typ für die blöden Sprüche ist jedenfalls da. Vielleicht liegts auch daran, dass ich mit Sean William Scott fast gar nichts anfangen kann.

Der Typ nervt einfach nur. Viel schlimmer ist es bei Bulletproof Monk. Die beste Szene mit dem ist die, wo ihm in Final Destination die Rübe wegfliegt. :wink:
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Beitrag von Vince » 24.07.2006, 19:31

Na okay, aber was dich da auf den Vergleich bringt, ist eigentlich ganz allgemein die Buddy-Konstellation. Genauso gut könntest du so nen Schmu wie "National Security" mit Spencer / Hill vergleichen... irgendwie ja ein nettes Kompliment für unsere Kultitaliener, auf die Art zum Buddy-Archetyp gekürt zu werden. :wink:

Wird also wirklich wohl eher an deiner Antipathie gegen Scott liegen, dass du den Streifen nicht magst...

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Beitrag von Sir Jay » 24.07.2006, 19:45

Scott ist doch genial, mit dem Stiffmaster hat William Scott eine Kultfigur geschaffen xD

Arnold hat den Terminator geschaffen

Stallone hat den Rambo geschaffen

Chow Yun-Fat hat Mark/Ken Gor/Lee oder Tequila geschaffen

Ed O'neel hat Al Bundy geschaffen

Sean Connery hat James Bond geschaffen

und Seann William Scott hat eben den Stiffmaster geschaffen xD

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