Der 2022er Action-Thriller „Black Site” – nicht zu verwechseln mit Tom Paton´s „Black Site“ aus dem Jahr 2018 oder „Black Site Delta“ mit Cam Gigandet von 2017, dem ich übrigens ne knappe 3/10 gegeben hatte – wurde von Regisseurin Sophia Banks in Szene gesetzt und handelt u.a. von einem gefährlichen Attentäter und Killer (Jason Clarke), der nach seiner Ergreifung in eine geheime, unter US-Kommando international geführte Bunkeranlage in der jordanischen Wüste gebracht wird, um dort verhört und gefangen gehalten zu werden. Relativ rasch gelingt es ihm jedoch, sich zu befreien – worauf er fortan ein regelrechtes Blutbad unter der Mannschaft anrichtet, während ihn u.a. die Analystin Abby (Michelle Monaghan) sowie ein „Private Contractor“ (Jai Courtney) aufzuhalten versuchen. Achja – zudem wurde die Anlage aufgrund der Situation abgeriegelt und soll von einer Drohne binnen einer Stunde „ausgelöscht“ werden. Ein Kampf ums Überleben und Wettlauf gegen die Zeit also…
Bei dem Streifen haben wir es mit generischer Kost zu tun, die (bis auf punktuelle CGI-Effekte) aber ordentlich produziert wurde, im Rahmen seiner knapp 90-minütigen Laufzeit nicht zu langweilen beginnt sowie mit einzelnen soliden Action- und Thriller-Momenten aufzuwarten vermag. Leider entfaltet sich alles nicht sonderlich abwechslungsreich (was auch mit am Setting liegt), gibt es diverse Klischees und Logik-Schwächen zu verzeichnen (u.a. ist dieser mal wieder ein einer dieser High-Tech-Bunker mit einer mauen CCTV-Anlage) und entfaltet sich die Story beileibe nicht unvorhersehbar oder originell – etwas Ambivalenz gegen Ende zum Trotz. Mitunter überraschend brutal, ist das Werk als „kleiner Genre-Happen für Zwischendurch“ aber nicht unbrauchbar. In ihren nicht gerade komplexen Rollen erfüllen Monaghan, Clarke und Courtney indes jeweils ihre vorgesehenen Zwecke. Letztere waren ja schon in „Terminator: GeniSHIT“ Widersacher. Zumindest ist der hier nicht ganz so ärgerlich-missraten…
knappe 