Filmtagebuch: SFI

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von deBohli » 20.03.2023, 11:04

Den müsste ich auch auffrischen. Meine damalige Sichtung stammt ebenfalls aus einer Zeit, in der ich Krawall über Intellekt stellte. :lol:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 26.03.2023, 05:44

Texas Rangers

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Kurzweiliger, rasanter und ansprechend bebilderter Heldenritt mit gefälligem Score, der mit seiner Nettolaufzeit von 78 Min. schnell vorbeirauscht. Alfred Molina als Oberlump ist wahrhaft kompromisslos angelegt, wirkt aber in dieser Rolle seltsam gebremst. Eine Härte ist zwar vorhanden, die wirkt aber oft wie geschnitten oder vorsätzlich ausgeblendet. Hätte Potenzial für noch mehr gehabt, gerade was Charaktertiefe und Actionhärte angeht. Konnte mich an den vorhandenen Zutaten aber dennoch ganz gut ergötzen.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 26.03.2023, 14:53

Dark Blue

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Kurz vor den Aufständen in L.A. 1992, beleuchtet Dark Blue korrupte und rassistische Cops bei ihrem Tageswerk, die sich gegenseitig decken und ihr Verhalten moralisch rechtfertigen. Charismatisch besetzt, atmosphärisch, dreckig und gut gespielt.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 28.03.2023, 06:01

Absolute Power

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Spannende und unterhaltsame Prämisse, aus der seitens des Titels aber zu wenig gemacht wird. Selbiger reduziert den mächtigen Apparat auf ein Schergenquartett, welches lediglich wie typische Verbrecher agiert. Ed Harris hat als rechtschaffener Polizist noch die glaubwürdigste Rolle abbekommen.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von deBohli » 28.03.2023, 07:10

Da zeigt sich ein Muster. Kernige Thriller aus der Zeit des Millenniumswechsel. :D
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 29.03.2023, 05:14

All jene, die mich einst nicht interessierten, weil ich auf Actiongülle stand und die jetzt nachglänzen, weil es aktuell kaum noch gescheite Actiongülle gibt. :lol:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 29.03.2023, 05:33

Eine Frage der Ehre

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Stimmiger und toll besetzter Justizthriller, der gekonnt Militärhierarchien thematisiert und dabei vor allem das konstruierte Selbstbild in der Außendarstellung durchbricht: Schutz der Schwächeren, der aber nicht für die eigenen Reihen gilt. Tom Cruise als überheblicher Junganwalt gefällt.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von deBohli » 29.03.2023, 07:19

SFI hat geschrieben:
29.03.2023, 05:14
All jene, die mich einst nicht interessierten, weil ich auf Actiongülle stand und die jetzt nachglänzen, weil es aktuell kaum noch gescheite Actiongülle gibt. :lol:
Fair enough! Lustigerweise habe ich all die Filme ebenfalls noch nicht gesehen. :lol:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 01.04.2023, 16:07

Cosmos

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Obschon mich die Prämisse reflexartig aufhorchen ließ, blieb ich aufgrund der etlichen durchschnittlichen Wertungen zunächst skeptisch und recherchierte etwas. Siehe da, ein No Budget Streifen, der 5 Jahre Produktionszeit verschlang, 7.000 $ kostete und mit einer vergleichsweise günstigen Kamera gedreht wurde. Von alledem sieht man nichts! Der Film handelt von drei Hobbyastronomen, die im Waldstück in einem Kombi parken und nach Radiosignalen suchen. Wer sich für Astronomie, Seti@Home und Filme wie Contact oder Arrival begeisterte, wird an diesem Kammerspiel seinen Gefallen finden. Visuell ansprechend, atmosphärisch dicht, hochspannend, nicht zuletzt, weil man sich als Zuschauer aufgrund der Kameraführung selbst im Auto wähnt, dazu musikalisch auf Blockbuster-Niveau, ist sogar noch Platz für pathetische Posen. Im Finale erfuhr ich obendrauf einen ergreifenden Moment des Innehaltens und minutenlange Gänsehaut. SciFi auf höchstem Niveau. In Hinblick auf die Produktionsumstände ein Meisterwerk.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von Vince » 01.04.2023, 18:16

:shock: kann mich bisher nicht an eine solche Wertung deinerseits erinnern. Sollte ich mir vielleicht mal auf den Merkzettel setzen, alleine schon aus Neugier, was dich dazu bringt, die 10 zu zücken...

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von StS » 01.04.2023, 18:52

SFI hat geschrieben:
01.04.2023, 16:07
SciFi auf höchstem Niveau. In Hinblick auf die Produktionsumstände ein Meisterwerk.


Neugierig bin ich angesichts der Wertung auch.
Ist bestimmt ganz okay, der Streifen - aber ich bin halt nicht so ein glühender Fan des Genres...

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 02.04.2023, 05:41

Vince hat geschrieben:
01.04.2023, 18:16
:shock: kann mich bisher nicht an eine solche Wertung deinerseits erinnern. Sollte ich mir vielleicht mal auf den Merkzettel setzen, alleine schon aus Neugier, was dich dazu bringt, die 10 zu zücken...
Justice League: Snyder Cut. :lol: Man sieht dem Streifen zu keinem Zeitpunkt sein Budget an, auch das Schauspiel ist nicht amateuerhaft. Cinematografisch und musikalisch stark, sieht man auch schon im Ansatz in Stefans gepostetem Video. Die SciFi Prämisse über den ersten möglichen Kontakt ist inhaltlich derart auf das Wesentliche konzentriert, dass sie aufgrund fehlender Nebenkriegsschauplätze eben sehr intensiv und vor allem realistisch wirkt. Jeder von uns könnte mit der Ausrüstung im Wald hocken und als jemand, der tausende Stunden Rechenleistung für Seti@Home spendete, fühlte ich mich erst recht angesprochen.
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von Vince » 02.04.2023, 07:54

Ok, wenn es nach Justice League geht, muss ich wohl meine Punkteerwartung halbieren. :lol:
Klingt aber konzeptseitig hier schon interessanter, ein bisschen wie "The Vast of Night".

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 02.04.2023, 14:48

Konzeptuell vielleicht, inhaltlich ist der hier Arrival, die Weite der Nacht Akte-X Mystery mit allerlei Sci-Fi Einflüssen. Das Signal wird hier zelebriert, wissenschaftlich erklärt und aufbereitet, bei zweiterem dient es nur als Hinweis für zwischenmenschliche Detektivarbeit. Ist so ein wenig Star Trek vs. Star Wars, die einzige Gemeinsamkeit: beide spielen im Weltraum. :lol: Die Weite der Nacht fand ich ganz ok, die anfangs atmosphärische Nummer wird mir am Ende aber zu plakativ.
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von deBohli » 02.04.2023, 14:52

Das klingt alles sehr spannend, den Film setze ich gerne auf die Watchlist. :cool:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 12.04.2023, 16:32

Evil - Staffel 2

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Agierte das Böse in Staffel 1 noch subtil und kaum greifbar, wütet es in Staffel 2 plakativ in viel zu vielen Traumsequenzen und Halluzinationen. Vor allem der Gegenspieler Leland Townsend nimmt schon absurde Charakterzüge an, nebst seltsamen Verhaltenszügen. Obwohl die Prämisse nach wie vor reizt, wirken einige wissenschaftliche Erklärungsversuche geradezu abenteuerlich.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 15.04.2023, 15:15

Die Geschichte der Menschheit - leicht gekürzt

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Dank Cinefreaks FTB-Eintrag darauf aufmerksam geworden und ohne Hintergrundinformationen geguckt. Für mich wieder der Beweis, warum der deutsche Film nix taugt und der deutsche Humor ebenso wenig. Unlustige Sketsche, obschon kinematografisch gar nicht mal verkehrt. Die ungläubigen Alienvisagen waren neben dem U-Boot Sketsch aber durchaus gelungen und auch der Twist war kreativ.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von Vince » 15.04.2023, 16:04

Hättste besser meinen einzigen FTB-Eintrag des Jahres gelesen. ;)
Wenns doch nochmal deutsch sein darf, schau dir "Ach du Scheisse" an, der taugt deutlich mehr. Kritik kommt wahrscheinlich die Tage. Allerdings muss man dazu was mit dem Konzept (gefangen in auswegloser Situation) anfangen können.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 15.04.2023, 16:22

Herrje, den hatte ich verdrängt. In der Nachlese dämmert es nun wieder, warum ich eigentlich darauf verzichten wollte. :lol:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von Cinefreak » 16.04.2023, 08:04

naja, Lobgehudel gab es ja von mir auch nicht dafür...ich fand die Idee originell, aber wie gesagt im Abgang ein arg zähes Ding...
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 19.04.2023, 06:02

Ticket ins Paradies

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Anspruchlose, leichte und klischeebeladene Kost mit inflationären Zutaten, die aber von der guten Chemie zwischen den beiden Altstars Clooney und Roberts profitiert. Deren gegenseitige Frotzeleien sind pointiert und fangen die affektierte Ablehnung gut ein. Es kommt, wie es kommt. Mehr gibt es nicht zu berichten.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 21.04.2023, 04:21

Star Trek: Picard - Staffel 3



Ohne Spoiler: Nach der vorangegangenen Demontage einer Franchise und ihrer Helden war Widerstand glücklicherweise nicht zwecklos und der neue Showrunner Terry Matalas räumte hinter den Kulissen auf. Selbiger war bereits bei Star Trek: Voyager und Star Trek: Enterprise tätig und kredenzte den malträtierten Fans eine Renaissance. Die beinhaltet nicht nur ein neues Intro, neue Musik und sagenhafte End-Credits, sondern ein Verständnis für die Franchise, den Kanon, emotional tiefgreifende Dialoge und wundervolles Flyby. Nicht nur das, die Föderation bekommt nun die Quittung für ihr moralisches Doppelspiel. Bewertungen von 5.4 oder 5.6 aus der 2. Staffel wischen Bewertungen zwischen 8 und 9 und kumulierten letzte Woche in einer wahren epischen Folge 9 zu einer sagenhaften 9.5. Was ist da nur los? Es hat den Anschein, als hätte Matalas all den Frust der Fans geschluckt und damit einen Liebesbrief geschrieben. Obschon ich bei dem ein oder anderen Cameo, nebst dem feinen Gespür alte Handlungsstränge weiterzuführen, vor Entzückung schluchzte und mir vor Spannung auf die Lippen biss, ist Episode 9 DIE Ode an die Fans. Der Tenor liest sich im Netz dabei wie c/p: 40- und 50-jährige Männer sitzen voller Ergriffenheit auf der Couch und weinen vor Glück. Ihre Jugend ist plötzlich wieder greifbar und das Gehirn warpt alle verborgenen Erinnerungen und Gefühle hervor. TNG war seinerzeit nicht nur eine TV-Serie, sie war Sozialisation. Auch für den Captain der Titan, Shaw, nutzten die Autoren übrigens einen goldenen Stift. Inszeniert als gewöhnlicher Captain ohne Heldenklischees, setzt er als latenter Gegenspieler wahre Glanzpunkte, in dem er das Selbstverständnis der Heldentruppe knallhart negiert. Toll. Nicht umsonst gab es schnell Rufe nach einem Shaw Spin-off. Es glänzt natürlich nicht alles golden, gerade die Lumpin Vadic mit Zigarre, Overacting und peinlichem Schiffsnamen »der Würger« erinnert eher an B-Movie Visagen als an einen gut geschriebenen Antagonisten, obschon ihre Motivation nachvollziehbar wird. Ach, und dann kam noch Episode 10. WTF! imdb 9,6. Game of Thrones Style! Eigentlich wollte ich mir das Finale für heute Abend aufsparen, aber ich war wohl derart aufgeregt, dass ich in aller Herrgottsfrühe erwachte. Verarbeitet habe ich diesen Impact aktuell noch gar nicht und bin völlig überwältigt. Nicht auszudenken, wäre das die erste Staffel gewesen.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von deBohli » 21.04.2023, 10:27

Das klingt echt alles sehr toll, freut mich für dich und die Fans.
Die "End Title" Musik ist wahrlich fantastisch. Geniale Mischung aus alten Motiven und neuer Komposition.
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 27.04.2023, 17:32

Black Panther: Wakanda Forever

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Das Sequel erinnerte mich ein wenig an Inception. Nicht wegen dessen inhaltlicher Raffinesse, wohl aber wegen des Traum-im-Traum-Konzepts. Hier lautet das Konzept dann: Exposition in der Exposition in der Origins Story in der Origins Story. Das ist ermüdend, uninspiriert und bald war es mir egal, wer da nun der neue Black Panther wird. Die durchaus interessante Origins-Story des Lumpen wird leider durch dessen fremdschämende Hermes-Mutation konterkariert. Immerhin kann man sich hernach das Avatar-Sequel sparen, blau geht es auch hier zur Sache. Was war noch? Stimmt, unnötige Charaktere, wie die Iron-Girl Tante und Everett Ross. Immerhin, die Kulissen heben sich vom üblichen Marvel-Einheitsbrei ab, die Musik ist fantastisch und erinnerte in ihrer faszinierenden Fremdartigkeit an Hans Zimmers Black Hawk Down.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 01.05.2023, 15:00

Operation Fortune

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Nichts erwartet, viel bekommen, wenn auch viele inflationäre Versatzstücke. Statham langt mal wieder ordentlich und hart zu, die Frotzeleien mit seinem Boss über seine Dekadenz gefallen und der Einbau von Josh Hartnetts Charakter ist ein cooler Einfall. Kinematografisch stark, vor allem wenn man die ganze Zeit streamt, bekommt man mit der Bildqualität der BD wieder einmal einen Aha-Effekt und der pumpende Score ist auf besondere Weise mit dem Bild verwoben.

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