
Auch mit dem zweiten Yellowstone Prequel beweist Taylor Sheridan seine Autorenkunst, auch wenn die Serie nicht die poetische Tiefe und das Level der eindrucksvollen Bebilderung von 1883 erreicht. Dafür gibt es einen unerwarteten Gastkommentar. Unterteilt in drei parallele Handlungsstränge, die unter anderem die Duttons (Ford/Mirren) in altbekannter Kulisse beleuchten, überzeugt vor allem die Abenteuer-Geschichte des Dutton-Zöglings im fernen Afrika, die erneut mit einem starken Frauenbild und einer ähnlich tiefen Romanze wie bei Yellowstone aufwartet. Mit der dritten Geschichte, über die kirchlichen Umerziehungsanstalten, die das „indianische“ an den Native Americans auszulöschen versuchten, kredenzt Sheridan auch einen moralischen Zeigefinger gen kulturellem Völkermord. Dazu Timothy Dalton als Sauack und Robert Patrick als Sheriff. Cool!















