Filmtagebuch: SFI
Moderator: SFI
Re: Filmtagebuch: SFI
Tue ich mittlerweile, aber den Streifen hat er ja frenetisch abgefeiert, da müsste doch selbst mit Abzügen noch etwas hängenbleiben?
Re: Filmtagebuch: SFI
Hunt
Hunt verzettelt sich so sehr in seiner öden Spionagekonfusität, dass auch die tolle Action und die frische südkoreanische Kulisse der 80er Jahre nichts mehr reißen können. Gähnende zwei Stunden sind einfach zu viel des Schlechten, um hier von einem Actionkracher sprechen zu können.
Hunt verzettelt sich so sehr in seiner öden Spionagekonfusität, dass auch die tolle Action und die frische südkoreanische Kulisse der 80er Jahre nichts mehr reißen können. Gähnende zwei Stunden sind einfach zu viel des Schlechten, um hier von einem Actionkracher sprechen zu können.
Re: Filmtagebuch: SFI
Das hat nix mit irgendwas zu tun. Der ganz simple Grund, der auch für "Hunt" gilt:
In diesem Sinne:
freeman
Re: Filmtagebuch: SFI
Habe hernach deine Hunt Kritik gelesen. Du fandest dieselben Kritikpunkte und konntest wie ich nicht einmal die beiden Hauptdarsteller auseinander halten. Das hast du dann mit 8/10 belohnt. Gut, dass du kein Restaurantkritiker bist, da bekäme selbst die örtliche Dönerbude einen Michelinstern.
Re: Filmtagebuch: SFI
Du, jeder andere hatte dieselben Probs und hat trotzdem weit mehr als 5/10 gegeben. Du bist einfach in einer Sinnkrise. Kauf dir nen Porsche oder so.
In diesem Sinne:
freeman
Edit SFI:
In diesem Sinne:
freeman
Edit SFI:
Re: Filmtagebuch: SFI
The Flash
The Flash ist wieder so ein DCU-Streifen der Marke Whedon, bei dem man in jeder Sekunde das verschenkte Potenzial sieht und sich über die Infantilität ärgert. Keine Ahnung, wie man überhaupt auf Muschietti als Regisseur kam, selbst der konstruierte ES-Hype wäre für mich noch kein Grund gewesen. Kinematografisch sieht die Nummer dann genauso flach aus wie Whedons Justice League, nebst TV-Serien Bildformat. Ich fordere Nachdrehs und einen vierstündigen Snyder-Cut, den man dann in Justice League 2 umbenennt. Wer die TV-Serie Flash verfolgte, kennt die Prämisse, die aber trotzdem spannend geraten ist. Trotz der Baustellen unterhielt mich der Streifen besser als alles aus der Marvel Post-Endgame Ära und Michael Keaton ist natürlich eine Wucht. Effekttechnisch hätte ich in Anbetracht der Kritik Schlimmeres erwartet, allerdings sind die Bewegungsabläufe von Supergirl doch offenkundig rechnerlastig und das, obwohl schon der zehn Jahre alte Man of Steel hier tolles vollbrachte. Hätte, Kette, Fahrradkette, aber man wird ja noch träumen dürfen. Sicher gibt es irgendwo eine alternative Zeitlinie, in der Snyder den Streifen gedreht hat und das DCU mit einer 10/10 weitergeht. So gibts halt nur:
The Flash ist wieder so ein DCU-Streifen der Marke Whedon, bei dem man in jeder Sekunde das verschenkte Potenzial sieht und sich über die Infantilität ärgert. Keine Ahnung, wie man überhaupt auf Muschietti als Regisseur kam, selbst der konstruierte ES-Hype wäre für mich noch kein Grund gewesen. Kinematografisch sieht die Nummer dann genauso flach aus wie Whedons Justice League, nebst TV-Serien Bildformat. Ich fordere Nachdrehs und einen vierstündigen Snyder-Cut, den man dann in Justice League 2 umbenennt. Wer die TV-Serie Flash verfolgte, kennt die Prämisse, die aber trotzdem spannend geraten ist. Trotz der Baustellen unterhielt mich der Streifen besser als alles aus der Marvel Post-Endgame Ära und Michael Keaton ist natürlich eine Wucht. Effekttechnisch hätte ich in Anbetracht der Kritik Schlimmeres erwartet, allerdings sind die Bewegungsabläufe von Supergirl doch offenkundig rechnerlastig und das, obwohl schon der zehn Jahre alte Man of Steel hier tolles vollbrachte. Hätte, Kette, Fahrradkette, aber man wird ja noch träumen dürfen. Sicher gibt es irgendwo eine alternative Zeitlinie, in der Snyder den Streifen gedreht hat und das DCU mit einer 10/10 weitergeht. So gibts halt nur:
Re: Filmtagebuch: SFI
John Wick: Kapitel 4
Mit dem vierten Kapitel taugt John Wick endgültig als Verfilmung eines 90er Beat-em-Ups in Dauerschleife. Viel will hier nicht zünden, denn auch wenn Kinematografie, Kulissen, Charaktere und das aufgeblasene Geschwätz voller Selbstbewusstsein trotzen, handelt es sich um inhaltsleere Redundanz. Entsprechendes Lowlight: Berlin. Im Endeffekt erinnert alles an den geschniegelten Teamkollegen, der stets die Kernaussagen seiner Kollegen umformuliert, dickmäulig wiederholt und als eigene Idee verkauft.
Mit dem vierten Kapitel taugt John Wick endgültig als Verfilmung eines 90er Beat-em-Ups in Dauerschleife. Viel will hier nicht zünden, denn auch wenn Kinematografie, Kulissen, Charaktere und das aufgeblasene Geschwätz voller Selbstbewusstsein trotzen, handelt es sich um inhaltsleere Redundanz. Entsprechendes Lowlight: Berlin. Im Endeffekt erinnert alles an den geschniegelten Teamkollegen, der stets die Kernaussagen seiner Kollegen umformuliert, dickmäulig wiederholt und als eigene Idee verkauft.
Re: Filmtagebuch: SFI
AIR - Der große Wurf
Es war 1995, als ich einen Ferienjob in einem Nike Verteilerzentrum ergatterte und eintönig am Fließband Schuhe zum Versand an Sportgeschäfte in Kartons packte. Am Ende durfte ich in die Krabbelkiste greifen und mir kostenlos ein Paar Schuhe mit Wasserschaden abgreifen: Air Jordan. Ich war in der Schule der Held. Allerdings war ich seinerzeit weder Jordan noch Bulls Fan, sondern favorisierte mehrere Spieler aus unterschiedlichen Teams. Dankenswerterweise liefert Ben Affleck nun die Verfilmung des Mythos und als damaliger NBA-Fan, der allerdings erst einstieg als Jordan schon ein Weltstar war, konnte ich mich erst recht für die Anfänge begeistern. Mit viel Originalmaterial aus dem Jahre 1984 angereichert ist AIR ein spannender, ja schon Nervenkitzel verursachender Streifen geworden, obwohl es sich nur um einen Schuh dreht. Das zeigt allerdings auch, welch Kunstgriff Nike hier gelungen ist, der zudem wohl Kapitalismus neu definierte. Aus heutiger Sicht ist es schon witzig, wie man sich im Film von den damaligen Rookies Charles Barkley und John Stockton nichts versprach.
Es war 1995, als ich einen Ferienjob in einem Nike Verteilerzentrum ergatterte und eintönig am Fließband Schuhe zum Versand an Sportgeschäfte in Kartons packte. Am Ende durfte ich in die Krabbelkiste greifen und mir kostenlos ein Paar Schuhe mit Wasserschaden abgreifen: Air Jordan. Ich war in der Schule der Held. Allerdings war ich seinerzeit weder Jordan noch Bulls Fan, sondern favorisierte mehrere Spieler aus unterschiedlichen Teams. Dankenswerterweise liefert Ben Affleck nun die Verfilmung des Mythos und als damaliger NBA-Fan, der allerdings erst einstieg als Jordan schon ein Weltstar war, konnte ich mich erst recht für die Anfänge begeistern. Mit viel Originalmaterial aus dem Jahre 1984 angereichert ist AIR ein spannender, ja schon Nervenkitzel verursachender Streifen geworden, obwohl es sich nur um einen Schuh dreht. Das zeigt allerdings auch, welch Kunstgriff Nike hier gelungen ist, der zudem wohl Kapitalismus neu definierte. Aus heutiger Sicht ist es schon witzig, wie man sich im Film von den damaligen Rookies Charles Barkley und John Stockton nichts versprach.
Re: Filmtagebuch: SFI
The Pope's Exorcist
The Pope's Exorcist hat ein doppeltes Problem: Pater Amorth und Unkreativität. Wer sich mit Gabriele Amorths Wirken etwas beschäftigt hat, der weiß um dessen Glauben an die reale Existenz von Dämonen. Entsprechend besitzt die Prämisse das einzigartige Potenzial den fiktionalen Charakter des Genres aufzubrechen und diesen Glauben auf den Zuschauer zu übertragen. Hierfür hätte es lediglich etwas Gehirnschmalz und eine subtile Darstellung des Bösen (Serie: The Evil) bedurft. Leider war der Regisseur der Ansicht, einen laute, überdeutlich fiktionale Genrekopie mit den üblichen Versatzstücken erschaffen zu müssen, die Amorth eher an einen Comichelden anlehnt. Das ist zwar visuell und tonal kompetent umgesetzt, aber eben auch unkreativ, feige und faul.
The Pope's Exorcist hat ein doppeltes Problem: Pater Amorth und Unkreativität. Wer sich mit Gabriele Amorths Wirken etwas beschäftigt hat, der weiß um dessen Glauben an die reale Existenz von Dämonen. Entsprechend besitzt die Prämisse das einzigartige Potenzial den fiktionalen Charakter des Genres aufzubrechen und diesen Glauben auf den Zuschauer zu übertragen. Hierfür hätte es lediglich etwas Gehirnschmalz und eine subtile Darstellung des Bösen (Serie: The Evil) bedurft. Leider war der Regisseur der Ansicht, einen laute, überdeutlich fiktionale Genrekopie mit den üblichen Versatzstücken erschaffen zu müssen, die Amorth eher an einen Comichelden anlehnt. Das ist zwar visuell und tonal kompetent umgesetzt, aber eben auch unkreativ, feige und faul.
Re: Filmtagebuch: SFI
Star Wars: Ahsoka - Staffel 1
Lahmer, generischer Lückenfüller, der abermals als flacher Pups zwischen den Filmen dient. Die Figuren auf beiden Seiten, deren Beweggründe, die Motive, einfach egal. Selbst Ray Stevenson steht nur majestätisch auf Klippen oder vor Abhängen und schwafelt wirres Jedi-Zeugs. Kinematografisch immerhin gewohnt hochwertig, wenn auch seltsam dunkel.
Lahmer, generischer Lückenfüller, der abermals als flacher Pups zwischen den Filmen dient. Die Figuren auf beiden Seiten, deren Beweggründe, die Motive, einfach egal. Selbst Ray Stevenson steht nur majestätisch auf Klippen oder vor Abhängen und schwafelt wirres Jedi-Zeugs. Kinematografisch immerhin gewohnt hochwertig, wenn auch seltsam dunkel.
Re: Filmtagebuch: SFI
Evil Dead Rise
Selten so etwas Gutes gesehen. Für mich Platz 2 hinter 2001: A Space Odyssey. Der Film selbst entpuppte sich dann eher als Luftnummer, der mir seine affektive Düsternis und Bosheit viel zu aufdringlich aufs Auge drückte. Dadurch wirkte dieses Hochglanzprodukt aber gerade nicht böse, sondern eher kraftlos, ermüdend und leidlich spannend. Weder konnte ich mich für die Protagonisten erwärmen, noch für das Geschehen.
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Re: Filmtagebuch: SFI
Stimmt, "2001" rockt da auch richtig gut.
Re: Filmtagebuch: SFI
Fluch der Karibik 1 bis 3
In Ermangelung aktueller guter Filme riskierte ich nach über eine Dekade mal wieder einen Blick in die Mottenkiste. Interessanterweise unterhielten mich alle drei Filme besser als seinerzeit, was wohl hauptsächlich daran liegt, dass heutige Blockbuster nur noch quälend zu ertragen sind und ich als großer Fan des "authentischen" Piratenlebens, mit Black Sails endlich befriedigt wurde. Entsprechend erlebte ich die seinerzeit befremdliche und ärgerliche Kombination aus Piraterie, Fantasy, Horror und Klamauk fast schon erfrischend neu und konnte mich an der immer noch sehr starken Kinematografie, der tollen Maskerade und dem Score erfreuen. Selbst der Klamauk erschien mir deutlich geerdeter als in so manchen aktuellen Filmen. Die Drei driftet auch heute qualitativ noch etwas ab, stellenweise konfus und inhaltlich mauer, punktet aber mit dem besten Score. Heutige Blockbuster scheinen mir übrigens Green-Screen offenkundiger als damals.
Teil 1:
Teil 2:
Teil 3:
In Ermangelung aktueller guter Filme riskierte ich nach über eine Dekade mal wieder einen Blick in die Mottenkiste. Interessanterweise unterhielten mich alle drei Filme besser als seinerzeit, was wohl hauptsächlich daran liegt, dass heutige Blockbuster nur noch quälend zu ertragen sind und ich als großer Fan des "authentischen" Piratenlebens, mit Black Sails endlich befriedigt wurde. Entsprechend erlebte ich die seinerzeit befremdliche und ärgerliche Kombination aus Piraterie, Fantasy, Horror und Klamauk fast schon erfrischend neu und konnte mich an der immer noch sehr starken Kinematografie, der tollen Maskerade und dem Score erfreuen. Selbst der Klamauk erschien mir deutlich geerdeter als in so manchen aktuellen Filmen. Die Drei driftet auch heute qualitativ noch etwas ab, stellenweise konfus und inhaltlich mauer, punktet aber mit dem besten Score. Heutige Blockbuster scheinen mir übrigens Green-Screen offenkundiger als damals.
Teil 1:
Teil 2:
Teil 3:
Re: Filmtagebuch: SFI
Schön zu lesen, dass du nun auch Spass mit den Filmen hast und sehe ich alles ähnlich, wobei Teil 1 für mich immer noch das Highlight darstellt. Teil 2 ist aber auch äusserst unterhaltsam.
Und die Effekte sind nach wie vor sehr gut, Davy Jones sieht beispielsweise immer noch toll getrickst aus.
Und die Effekte sind nach wie vor sehr gut, Davy Jones sieht beispielsweise immer noch toll getrickst aus.
Re: Filmtagebuch: SFI
Genau wegen der beschriebenen Erfahrungen sind Rewatches hin und wieder wirklich empfehlenswert, gerade wenn man den entsprechenden Film mindestens 10 oder besser noch 15 Jahre nicht mehr gesehen hat. Dabei müssen die Filme nicht einmal besonders gut sein, damit man hier ein Aha-Erlebnis bekommt. Es reicht oft schon, dass man einfach nochmal Einblick bekommt in eine andere Zeit des Filmemachens. Für mich persönlich kommt das "schlecht altern" bei Filmen wesentlich seltener vor als das "gut reifen".
Re: Filmtagebuch: SFI
Das und die persönliche Entfaltung, wodurch eine andere Interpretation möglich ist und sich auch der Fokus der Bewertungskriterien verschiebt. Einst empfand ich Jack Sparrow einfach nur als nervige Figur, die eben auf Klamauk ausgelegt ist. Ok, das ist sie auch spätestens ab Teil 4. Bei der aktuellen Sichtung hatte ich indes richtig Freude an der Figur, da sie ihre Tollpatchigkeit etc. geschickt nutzt, um unterschätzt zu bleiben und sich dahinter ein scharfer Verstand verbirgt.Es reicht oft schon, dass man einfach nochmal Einblick bekommt in eine andere Zeit des Filmemachens.
John Woo: Hatte sogar die 4k Variante und das sah amtlich fett aus. Da können sich aktuelle Green-Screener echt eine Scheibe abschneiden.
Re: Filmtagebuch: SFI
Klingt auch ein wenig nach Columbo.
Wann gab es eigentlich letztmalig ein gelungener und erfolgreicher Abenteuer-Blockbuster dieser Kategorie, der kein Sequel oder Remake war? Sehe das schon ein bisschen so wie SFI, irgendwie kommt zurzeit nicht so viel brauchbares raus.
Re: Filmtagebuch: SFI
Mir fällt spontan nicht mal ein Sequel oder Remake ein. Am ehesten noch die garstigen Hobbitse im DC, mit Abstrichen.
Re: Filmtagebuch: SFI
Derartige Filme sind halt in den vergangenen Jahren teils radikal gefloppt... siehe John Carter, Lone Ranger, Mortal Engines, Alita, Ghost in the Shell, und und. Dabei fand ich viele von denen durchaus halbwegs brauchbar als einfaches Entertainment.
Re: Filmtagebuch: SFI
Timo bereitet seine Expendables 4 10/10 Bewertung vor...Das und die persönliche Entfaltung, wodurch eine andere Interpretation möglich ist und sich auch der Fokus der Bewertungskriterien verschiebt.
In diesem Sinne:
freeman
Re: Filmtagebuch: SFI
Täte natürlich nicht nein sagen zu diesem Aha-Erlebnis.
Re: Filmtagebuch: SFI
Naja, würdest eh net zugeben, wenn er dir gefällt. Willst ja nicht deinen Buddy Stefan vergrätzen.
In diesem Sinne:
freeman
In diesem Sinne:
freeman
Re: Filmtagebuch: SFI
Transformers: Aufstieg der Bestien
Das Transformers Prequel verwundert in etwa dergleichen, als hätte man sich vor Avengers: Infinity War dazu entschieden, Thanos in einem Prequel zu verheizen und ihn dort gegen ein paar B-Avengers im Gestrüpp antreten lassen. Viel mehr will mir zu diesem neuerlichen müden Aufguss mit den gleichen Versatzstücken nicht einfallen. Dabei hätte der Planetenverschlinger Unicron als ultimativer Endgegner das Potential für ein Endgame geboten. Das fehlende Bayhem macht sich auch beim inspirationslosen Score und dem nicht vorhandenen Militärgerät bemerkbar. Die Eins bleibt das einzige Sahnestück der Reihe.
Das Transformers Prequel verwundert in etwa dergleichen, als hätte man sich vor Avengers: Infinity War dazu entschieden, Thanos in einem Prequel zu verheizen und ihn dort gegen ein paar B-Avengers im Gestrüpp antreten lassen. Viel mehr will mir zu diesem neuerlichen müden Aufguss mit den gleichen Versatzstücken nicht einfallen. Dabei hätte der Planetenverschlinger Unicron als ultimativer Endgegner das Potential für ein Endgame geboten. Das fehlende Bayhem macht sich auch beim inspirationslosen Score und dem nicht vorhandenen Militärgerät bemerkbar. Die Eins bleibt das einzige Sahnestück der Reihe.
Re: Filmtagebuch: SFI
The Continental: Aus der Welt von John Wick
Kinematografische Bankrotterklärung, in der selbst in hell beleuchteten Räumen Dunkelheit herrscht. Die Besetzung ist unauffällig und langweilig, der Plot mit dreimal Spielfilmlänge zäh und glänzt mit viel unnötigem Gelaber und Füllmaterial. Die erste Actionszene rockt, Mel Gibson macht Laune, aber in Kombination mit dem anstrengenden visuellen Unfug gibt es nur noch:
Kinematografische Bankrotterklärung, in der selbst in hell beleuchteten Räumen Dunkelheit herrscht. Die Besetzung ist unauffällig und langweilig, der Plot mit dreimal Spielfilmlänge zäh und glänzt mit viel unnötigem Gelaber und Füllmaterial. Die erste Actionszene rockt, Mel Gibson macht Laune, aber in Kombination mit dem anstrengenden visuellen Unfug gibt es nur noch:
Re: Filmtagebuch: SFI
Bandit – Catch him if you can
Leichte Gaunerkomödie nach wahrer Begebenheit, die mehr durch die Absurdität der Einfachheit von Banküberfällen in Kanada unterhält als durch die üblichen fiktionalen Attribute von Heist-Movies.
Leichte Gaunerkomödie nach wahrer Begebenheit, die mehr durch die Absurdität der Einfachheit von Banküberfällen in Kanada unterhält als durch die üblichen fiktionalen Attribute von Heist-Movies.
Re: Filmtagebuch: SFI
Ragnarok - Staffel 3
Kurzum: Die Finalfolge ist Game of Thrones Style. Warum? Weil sie auf imdb mit krassem Abstand zum Rest mit 3,7 rangiert. Was ist da los? Besoffene Autoren? Die Auflösung ist auf jeden Fall gewagt, ja dreist und gewiss die neue Definition von Antiklimax. Ich konnte mich damit allerdings irgendwie auch anfreunden, da sie das unterstreicht, was bei der Serie schon immer der Fokus war: Authentizität in einer provinziellen Szenerie.
Kurzum: Die Finalfolge ist Game of Thrones Style. Warum? Weil sie auf imdb mit krassem Abstand zum Rest mit 3,7 rangiert. Was ist da los? Besoffene Autoren? Die Auflösung ist auf jeden Fall gewagt, ja dreist und gewiss die neue Definition von Antiklimax. Ich konnte mich damit allerdings irgendwie auch anfreunden, da sie das unterstreicht, was bei der Serie schon immer der Fokus war: Authentizität in einer provinziellen Szenerie.
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