Das Konzept von „the Flood” (2023) klang verlockend:
„Crawl“ meets „Assault on Precinct 13“. Selbst im Rahmen eines B-Movies hätte das Ganze durchaus funktionieren können – allerdings macht im Grunde bereits die Einstiegs-Sequenz dahingehend alle Hoffnungen zunichte, indem jene einem schwache Mitwirkende, eine uninspirierte Regie-Arbeit und miese CGIs präsentiert. Dieser Eindruck ändert sich im Laufe dieses in Bangkok gedrehten, allerdings in den USA angesiedelten Streifens bis zum Ende hin nicht – sondern verbindet sich mit einer spannungsfreien Entfaltung (plus weiteren Ärgernissen) hin zu einem Gesamtergebnis, das man eigentlich niemandem empfehlen kann (u.a. da das Gebotene nicht einmal „trashy“ genug ist, um Freunden entsprechender Kost zuzusagen)…
Man hat das Gefühl, dass die Macher nicht wirklich was über Alligatoren wussten – z.B. hinsichtlich ihrer Verhaltensweisen oder ihrer „Kugelsicherheit“ (diese hier halten Salven aus automatischen Waffen aus nächster Nähe stand). Und mit der Kontinuität im Bereich des Wetters hatte man es auch nicht so wirklich – siehe ein Tag/Nacht-Wechsel binnen Sekunden sowie diverse Stock-Footage-Aufnahmen, die von den Lichtverhältnissen draußen her so überhaupt nicht passen (was ebenfalls für verschiedene Set-Ausleuchtung gilt). Regen-Intensitäten und Wasserpegel sind
mal so, mal so – und nur mit
viel Auge-zudrücken geht der zentrale Schauplatz als amerikanische Polizeiwache durch…
Regisseur Brandon Slagle („Arena Wars”) gelingt es nicht, Spannung oder Atmosphäre zu erzeugen, lässt keinerlei Kreativität erkennen und serviert einem regelmäßig doofe Momente, die aber mehr verärgern als amüsieren – denn man merkt, dass jene seitens der Beteiligten definitiv nicht humorig gemeint waren. Die Performances und Akteure sind durch die Bank weg austauschbar und
not great – mit Nicky Whelan und Casper Van Dien zumindest aber noch etwas besser als Louis Mandylor (während man über den Rest lieber komplett schweigen sollte). Erwartungsgemäß sind die Dialoge und Charakter-Zeichnungen
Murks – doch sorgen bei „the Flood“ alles in allem halt gleich eine Reihe von Dinge (speziell die billigen, fast schon unfertig wirkenden CGIs) dafür, dass einen der Streifen einfach nicht brauchbar zu unterhalten vermag…
gute 