Filmtagebuch: SFI
Moderator: SFI
Re: Filmtagebuch: SFI
Mir fällt spontan nicht mal ein Sequel oder Remake ein. Am ehesten noch die garstigen Hobbitse im DC, mit Abstrichen.
Re: Filmtagebuch: SFI
Derartige Filme sind halt in den vergangenen Jahren teils radikal gefloppt... siehe John Carter, Lone Ranger, Mortal Engines, Alita, Ghost in the Shell, und und. Dabei fand ich viele von denen durchaus halbwegs brauchbar als einfaches Entertainment.
Re: Filmtagebuch: SFI
Timo bereitet seine Expendables 4 10/10 Bewertung vor...Das und die persönliche Entfaltung, wodurch eine andere Interpretation möglich ist und sich auch der Fokus der Bewertungskriterien verschiebt.
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freeman
Re: Filmtagebuch: SFI
Täte natürlich nicht nein sagen zu diesem Aha-Erlebnis. 
Re: Filmtagebuch: SFI
Naja, würdest eh net zugeben, wenn er dir gefällt. Willst ja nicht deinen Buddy Stefan vergrätzen.
In diesem Sinne:
freeman
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freeman
Re: Filmtagebuch: SFI
Transformers: Aufstieg der Bestien

Das Transformers Prequel verwundert in etwa dergleichen, als hätte man sich vor Avengers: Infinity War dazu entschieden, Thanos in einem Prequel zu verheizen und ihn dort gegen ein paar B-Avengers im Gestrüpp antreten lassen. Viel mehr will mir zu diesem neuerlichen müden Aufguss mit den gleichen Versatzstücken nicht einfallen. Dabei hätte der Planetenverschlinger Unicron als ultimativer Endgegner das Potential für ein Endgame geboten. Das fehlende Bayhem macht sich auch beim inspirationslosen Score und dem nicht vorhandenen Militärgerät bemerkbar. Die Eins bleibt das einzige Sahnestück der Reihe.


Das Transformers Prequel verwundert in etwa dergleichen, als hätte man sich vor Avengers: Infinity War dazu entschieden, Thanos in einem Prequel zu verheizen und ihn dort gegen ein paar B-Avengers im Gestrüpp antreten lassen. Viel mehr will mir zu diesem neuerlichen müden Aufguss mit den gleichen Versatzstücken nicht einfallen. Dabei hätte der Planetenverschlinger Unicron als ultimativer Endgegner das Potential für ein Endgame geboten. Das fehlende Bayhem macht sich auch beim inspirationslosen Score und dem nicht vorhandenen Militärgerät bemerkbar. Die Eins bleibt das einzige Sahnestück der Reihe.
Re: Filmtagebuch: SFI
The Continental: Aus der Welt von John Wick

Kinematografische Bankrotterklärung, in der selbst in hell beleuchteten Räumen Dunkelheit herrscht. Die Besetzung ist unauffällig und langweilig, der Plot mit dreimal Spielfilmlänge zäh und glänzt mit viel unnötigem Gelaber und Füllmaterial. Die erste Actionszene rockt, Mel Gibson macht Laune, aber in Kombination mit dem anstrengenden visuellen Unfug gibt es nur noch:


Kinematografische Bankrotterklärung, in der selbst in hell beleuchteten Räumen Dunkelheit herrscht. Die Besetzung ist unauffällig und langweilig, der Plot mit dreimal Spielfilmlänge zäh und glänzt mit viel unnötigem Gelaber und Füllmaterial. Die erste Actionszene rockt, Mel Gibson macht Laune, aber in Kombination mit dem anstrengenden visuellen Unfug gibt es nur noch:
Re: Filmtagebuch: SFI
Bandit – Catch him if you can

Leichte Gaunerkomödie nach wahrer Begebenheit, die mehr durch die Absurdität der Einfachheit von Banküberfällen in Kanada unterhält als durch die üblichen fiktionalen Attribute von Heist-Movies.


Leichte Gaunerkomödie nach wahrer Begebenheit, die mehr durch die Absurdität der Einfachheit von Banküberfällen in Kanada unterhält als durch die üblichen fiktionalen Attribute von Heist-Movies.
Re: Filmtagebuch: SFI
Ragnarok - Staffel 3

Kurzum: Die Finalfolge ist Game of Thrones Style. Warum? Weil sie auf imdb mit krassem Abstand zum Rest mit 3,7 rangiert. Was ist da los? Besoffene Autoren? Die Auflösung ist auf jeden Fall gewagt, ja dreist und gewiss die neue Definition von Antiklimax. Ich konnte mich damit allerdings irgendwie auch anfreunden, da sie das unterstreicht, was bei der Serie schon immer der Fokus war: Authentizität in einer provinziellen Szenerie.


Kurzum: Die Finalfolge ist Game of Thrones Style. Warum? Weil sie auf imdb mit krassem Abstand zum Rest mit 3,7 rangiert. Was ist da los? Besoffene Autoren? Die Auflösung ist auf jeden Fall gewagt, ja dreist und gewiss die neue Definition von Antiklimax. Ich konnte mich damit allerdings irgendwie auch anfreunden, da sie das unterstreicht, was bei der Serie schon immer der Fokus war: Authentizität in einer provinziellen Szenerie.
Re: Filmtagebuch: SFI
Das Vermächtnis der Tempelritter

Das Vermächtnis des geheimen Buches

Den gestrigen durchweg verregneten Sonntag für eine filmische Wiederholung genutzt und mich gefragt, ob zwischen Idee, Drehbuchentwurf und fertigem Film die Zeit vorhanden war, um sich von dem 2003 erschienen Da Vinci Code inspirieren zu lassen. Die Streifen sind indes gut gealtert, auch dank des immer noch einprägsamen Scores, der in einigen Bild/Ton Kompositionen (z. B. als Sean Bean mit seiner Bande vorrückt, um die Unabhängigkeitserklärung zu stehlen) an bayische Werke erinnert. Flotte Unterhaltung, deren Schnitzeljagd mit aufgrund des eher rudimentäres Interesse für US-Geschichte aber weniger fasziniert als die Dan Brown Werke.


Das Vermächtnis des geheimen Buches

Den gestrigen durchweg verregneten Sonntag für eine filmische Wiederholung genutzt und mich gefragt, ob zwischen Idee, Drehbuchentwurf und fertigem Film die Zeit vorhanden war, um sich von dem 2003 erschienen Da Vinci Code inspirieren zu lassen. Die Streifen sind indes gut gealtert, auch dank des immer noch einprägsamen Scores, der in einigen Bild/Ton Kompositionen (z. B. als Sean Bean mit seiner Bande vorrückt, um die Unabhängigkeitserklärung zu stehlen) an bayische Werke erinnert. Flotte Unterhaltung, deren Schnitzeljagd mit aufgrund des eher rudimentäres Interesse für US-Geschichte aber weniger fasziniert als die Dan Brown Werke.

Re: Filmtagebuch: SFI
The Day After Tomorrow

20 Jahre später ist The Day After Tomorrow plötzlich ein intelligenter Film und könnte für die politisch Rechte als Anschauungsfilm dienen, wieso globale Erwärmung paradoxerweise durch Aussüssung des Atlantiks zu einer Abkühlung führt. Weit weg sind wir von dem fiktionalen Szenario ja nicht mehr in Anbetracht der gegenwärtigen Wetter-Auswüchse. Obwohl die Effekte sehr gut gealtert sind, ist die Nummer bis auf ein, zwei größere Spektakelszenen gar nicht so abgedreht, wie ich sie in Erinnerung hatte. Im Gegenteil, viel Leerlauf im Überlebenskampf, ein nerviger Obdachloser als Erklärbär und Quaids Sohn Gyllenhaal, den ich damals noch nicht kannte.


20 Jahre später ist The Day After Tomorrow plötzlich ein intelligenter Film und könnte für die politisch Rechte als Anschauungsfilm dienen, wieso globale Erwärmung paradoxerweise durch Aussüssung des Atlantiks zu einer Abkühlung führt. Weit weg sind wir von dem fiktionalen Szenario ja nicht mehr in Anbetracht der gegenwärtigen Wetter-Auswüchse. Obwohl die Effekte sehr gut gealtert sind, ist die Nummer bis auf ein, zwei größere Spektakelszenen gar nicht so abgedreht, wie ich sie in Erinnerung hatte. Im Gegenteil, viel Leerlauf im Überlebenskampf, ein nerviger Obdachloser als Erklärbär und Quaids Sohn Gyllenhaal, den ich damals noch nicht kannte.
Re: Filmtagebuch: SFI
Sons of Anarchy - die komplette Serie

Endlich fand ich Zeit mich jener Serie anzunehmen, die mich zum Zeitpunkt ihrer Ausstrahlung aufgrund ihrer Thematik null interessierte. Ein erster Serienabbruch fand während der 1. Staffel bereits statt. Glücklicherweise ließ ich mich abermals darauf ein und wurde mit einem wahren Serienhighlight belohnt, welches nicht nur stark geschrieben ist, sondern die glorifizierten Attribute des Outlaws dazu nutzt, damit sich diese besondere Bruderschaft selbst zerlegt. Gute Absichten, etwas Lug und Trug, entpuppen sich dabei stets als Pfad zur Hölle, wodurch unglaubliche Dynamiken freigesetzt werden, die in starken, mitunter gewalttätigen, Twists münden.


Endlich fand ich Zeit mich jener Serie anzunehmen, die mich zum Zeitpunkt ihrer Ausstrahlung aufgrund ihrer Thematik null interessierte. Ein erster Serienabbruch fand während der 1. Staffel bereits statt. Glücklicherweise ließ ich mich abermals darauf ein und wurde mit einem wahren Serienhighlight belohnt, welches nicht nur stark geschrieben ist, sondern die glorifizierten Attribute des Outlaws dazu nutzt, damit sich diese besondere Bruderschaft selbst zerlegt. Gute Absichten, etwas Lug und Trug, entpuppen sich dabei stets als Pfad zur Hölle, wodurch unglaubliche Dynamiken freigesetzt werden, die in starken, mitunter gewalttätigen, Twists münden.
Re: Filmtagebuch: SFI
Jip, ist schon eine coole Serie, wenngleich ich sagen muss, dass ich gerade in den ersten Staffeln alle Frauenauftritte weggespult habe, weil die mir tierisch auf den Zünder gingen. Vor allem die Frau des Helden hat mich des Todes genervt. So sehr, dass ich die Irenstaffel dann ausgelassen hatte, weil ich irgendwie die Schnauze voll hatte. Danach bin ich wieder eingestiegen und habe bis zum Schluss durchgehalten. Auch, weil SIE dann ja "verschwindet"
... Und Peter Weller fetzt da in Richtung Finale ja auch gut.
In diesem Sinne:
freeman
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freeman
Re: Filmtagebuch: SFI
Absolut, wobei ich es sehr reizvoll fand, wie sie sich gegen den Sog des MC trotz ihrer aufrechten Art und aller Bemühungen nicht erwehren konnte und letztlich im Strudel versank. Auch wenn gerade die Frauenthematik immer in Richtung Soap abdriftete, war jene doch wichtiger Bestandteil, denn obwohl Frauen keine Mitglieder im MC sein dürfen und nichts zu sagen haben, sind sie die Ursache für den Untergang. Eine interessante Analogie zu geschichtsträchtigen Ereignissen, bei denen Frauen als Einflüsterinnen im Sinne einer grauen Eminenz die Geschicke der herrschenden Männer lenkten.
Re: Filmtagebuch: SFI
Star Trek: Lower Decks - Staffel 4

Langsam kopiert sich Lower Decks selbst und weiß mit seinem Unfug nichts mehr Kreatives anzufangen. Erinnert mich ein wenig an Brooklyn Nine-Nine.


Langsam kopiert sich Lower Decks selbst und weiß mit seinem Unfug nichts mehr Kreatives anzufangen. Erinnert mich ein wenig an Brooklyn Nine-Nine.
Re: Filmtagebuch: SFI
American Assassin

Ich gönnte mir mal wieder einen Monat Prime und stieß zufällig auf American Assassin, den ich vor Jahren wohl mal begonnen hatte, wie mir der Laufzeitstand anzeigte. Also im Forum nach den Reviews geguckt und siehe da, die Erklärung. Ich begann dennoch noch einmal von vorne und die Motivation des Protagonisten packte mich emotional, dass ich hängen blieb. Kann einige Kritikpunkte nachvollziehen, die mich allerdings weniger störten. Sicher, Potenzial wurde verschenkt, aber mir gefiel der Streifen recht gut, die Action ist zackig, mit etlichen Gewaltspitzen und nie hätte ich erwartet, dass im Finale Emmerich "übernimmt". WOW!


Ich gönnte mir mal wieder einen Monat Prime und stieß zufällig auf American Assassin, den ich vor Jahren wohl mal begonnen hatte, wie mir der Laufzeitstand anzeigte. Also im Forum nach den Reviews geguckt und siehe da, die Erklärung. Ich begann dennoch noch einmal von vorne und die Motivation des Protagonisten packte mich emotional, dass ich hängen blieb. Kann einige Kritikpunkte nachvollziehen, die mich allerdings weniger störten. Sicher, Potenzial wurde verschenkt, aber mir gefiel der Streifen recht gut, die Action ist zackig, mit etlichen Gewaltspitzen und nie hätte ich erwartet, dass im Finale Emmerich "übernimmt". WOW!

Re: Filmtagebuch: SFI
Generation V - Staffel 1

Gen V versucht seine mittelmäßige Story im Twen-Kontext mit allerlei Derbheiten und Splatter-Porno zu kaschieren, was stellenweise auch gut gelingt. Da sind schon einige WTF! Szenen dabei, die fast schon The Boys in den Schatten stellen. Plottechnisch hat man aber das Problem, dass postpubertäre Subs vs Subs Konstellationen weniger interessant sind als die Konstellation in The Boys.


Gen V versucht seine mittelmäßige Story im Twen-Kontext mit allerlei Derbheiten und Splatter-Porno zu kaschieren, was stellenweise auch gut gelingt. Da sind schon einige WTF! Szenen dabei, die fast schon The Boys in den Schatten stellen. Plottechnisch hat man aber das Problem, dass postpubertäre Subs vs Subs Konstellationen weniger interessant sind als die Konstellation in The Boys.
Re: Filmtagebuch: SFI
Avengers - Age von Ultron

Der zweite Avengers Streifen kam bei mir seinerzeit nicht gut weg und lag qualitativ deutlich hinter dem ersten Teil. Bei der jetzigen Zweitsichtung ergab sich ein andere Bild. Dank des nun vorhandenen Hintergrundwissens mit dem Ende der Infinity-Saga erstrahlen seinerzeit nervige Charaktere (z.B. Wanda) genauso in einem anderen Licht, wie Story-Fäden, die nun verwoben sind. Dadurch gewann der Streifen ordentlich an Qualität, auch wenn die Sokovia Kulisse mit ihren generischen und gesichtslosen Prügelmasse recht kreativlos bleibt.
+

Der zweite Avengers Streifen kam bei mir seinerzeit nicht gut weg und lag qualitativ deutlich hinter dem ersten Teil. Bei der jetzigen Zweitsichtung ergab sich ein andere Bild. Dank des nun vorhandenen Hintergrundwissens mit dem Ende der Infinity-Saga erstrahlen seinerzeit nervige Charaktere (z.B. Wanda) genauso in einem anderen Licht, wie Story-Fäden, die nun verwoben sind. Dadurch gewann der Streifen ordentlich an Qualität, auch wenn die Sokovia Kulisse mit ihren generischen und gesichtslosen Prügelmasse recht kreativlos bleibt.
+Re: Filmtagebuch: SFI
The Killer

Mit stoischem Blick wandelt Fassbender durch die Nacht, während er wiederholt seine Maxime aufsagt. Immer auf der Hut, geben ihm jene Maxime und die eingeübten Handgriffen die benötigte Sicherheit. Durch die zelebrierte Perfektion, die Heimtücke und den Aufwand, den Fassbenders Charakter betreibt, um seine Ziele zu töten, böte The Killer fast schon eine adäquate Interpretation des Videospielklassikers Hitman. Diese Attribute tragen zur Spannung und Atmosphäre in einem Film bei, der sich ansonsten viel Zeit bis zu den rohen Eskalationsspitzen lässt. Wenn man so will, dann ist The Killer das Antonym von John Wick.


Mit stoischem Blick wandelt Fassbender durch die Nacht, während er wiederholt seine Maxime aufsagt. Immer auf der Hut, geben ihm jene Maxime und die eingeübten Handgriffen die benötigte Sicherheit. Durch die zelebrierte Perfektion, die Heimtücke und den Aufwand, den Fassbenders Charakter betreibt, um seine Ziele zu töten, böte The Killer fast schon eine adäquate Interpretation des Videospielklassikers Hitman. Diese Attribute tragen zur Spannung und Atmosphäre in einem Film bei, der sich ansonsten viel Zeit bis zu den rohen Eskalationsspitzen lässt. Wenn man so will, dann ist The Killer das Antonym von John Wick.
Re: Filmtagebuch: SFI
From Dusk Till Dawn

Habe mal wieder in die Mottenkiste gegriffen und wollte FDTD eine neue Chance geben sich zu bewähren, zumal ich den Streifen noch nie in HD gesehen habe. Manchmal wünschte ich, ich könnte wieder wie in der naiven Jugend Filme genießen, im Jahre 2023 wirken die damalige Indizierung und die heftigen Schnitte der Cut-Fassung wie ein Witz. Wahrscheinlich schon damals. Mehr als eine Komödie, mit miesen Buffy CGI und hier und da der Versuch den harten Mackers zu markieren, blieb nicht mehr übrig. Geht natürlich trotzdem gefällig runter, wirkt aber stellenweise eben auch wie eine Parodie.


Habe mal wieder in die Mottenkiste gegriffen und wollte FDTD eine neue Chance geben sich zu bewähren, zumal ich den Streifen noch nie in HD gesehen habe. Manchmal wünschte ich, ich könnte wieder wie in der naiven Jugend Filme genießen, im Jahre 2023 wirken die damalige Indizierung und die heftigen Schnitte der Cut-Fassung wie ein Witz. Wahrscheinlich schon damals. Mehr als eine Komödie, mit miesen Buffy CGI und hier und da der Versuch den harten Mackers zu markieren, blieb nicht mehr übrig. Geht natürlich trotzdem gefällig runter, wirkt aber stellenweise eben auch wie eine Parodie.
Re: Filmtagebuch: SFI
Die Drei Musketiere - D'Artagnan

Nicht noch ein Musketiere-Film! Das wussten wohl auch die Produzenten, weswegen die jüngste Verfilmung nicht nur sinnvolle Ergänzungen vornimmt, sondern die Geschichte als Zweiteiler konzipiert. Somit bleibt mehr Zeit für politische Nebenschauplätze, die mit den Auswirkungen der Hugenottenkriege oder des Dreißigjährigen Krieges zahlreich sind. In mancher Szene schwingt fast schon ein Doku-Habitus mit, der die zwei Stunden durchaus etwas schwerfällig geraten lässt, denn große Actionszenen sucht man vergeblich. Dafür wissen die Scharmützel choreografisch zu gefallen, vor allem wenn die Kamera dicht am Geschehen zwischen den Protagonisten kreist, dann entsteht ein ordentliches Mittendrin-Gefühl. Mit erdigen Tönen und roher Gewalt hebt sich der Film wohlwollend von den bunten und geleckten Kostümvarianten vergangener Tage ab, dreckige Kleidung und fettige Haare entsprachen wohl eher der damaligen Realität. Gewöhnungsbedürftig indes die Königin, gespielt von Vicky Krieps, die sich selbst synchronisiert und seltsam nach Diane Kruger klingt.


Nicht noch ein Musketiere-Film! Das wussten wohl auch die Produzenten, weswegen die jüngste Verfilmung nicht nur sinnvolle Ergänzungen vornimmt, sondern die Geschichte als Zweiteiler konzipiert. Somit bleibt mehr Zeit für politische Nebenschauplätze, die mit den Auswirkungen der Hugenottenkriege oder des Dreißigjährigen Krieges zahlreich sind. In mancher Szene schwingt fast schon ein Doku-Habitus mit, der die zwei Stunden durchaus etwas schwerfällig geraten lässt, denn große Actionszenen sucht man vergeblich. Dafür wissen die Scharmützel choreografisch zu gefallen, vor allem wenn die Kamera dicht am Geschehen zwischen den Protagonisten kreist, dann entsteht ein ordentliches Mittendrin-Gefühl. Mit erdigen Tönen und roher Gewalt hebt sich der Film wohlwollend von den bunten und geleckten Kostümvarianten vergangener Tage ab, dreckige Kleidung und fettige Haare entsprachen wohl eher der damaligen Realität. Gewöhnungsbedürftig indes die Königin, gespielt von Vicky Krieps, die sich selbst synchronisiert und seltsam nach Diane Kruger klingt.

Re: Filmtagebuch: SFI
Viel Eva gibts aber nicht, da musst du auf Teil 2 warten.
Re: Filmtagebuch: SFI
Loki - Staffel 2

Staffel 2 bleibt ambitioniert und hebt sich wohlwollend vom Marvel-Eintopf ab. Trotz kreativer Einfälle bleibt die Serie für mich aber eine verkappte Dr. Who Variante. Mit dem Ende und Lokis Schicksal könnte man jetzt sogar Kang als Obersausack leicht entbehren, sofern Marvel sich für Jonathan Majors Rauswurf entscheidet.


Staffel 2 bleibt ambitioniert und hebt sich wohlwollend vom Marvel-Eintopf ab. Trotz kreativer Einfälle bleibt die Serie für mich aber eine verkappte Dr. Who Variante. Mit dem Ende und Lokis Schicksal könnte man jetzt sogar Kang als Obersausack leicht entbehren, sofern Marvel sich für Jonathan Majors Rauswurf entscheidet.

Re: Filmtagebuch: SFI
Contact

Mit Contact konnte ich seinerzeit nichts anfangen, da der Titel in Schlagdistanz mit Star Trek VIII, ID4 oder Armageddon natürlich Raumschiffe suggerierte und in meinen Sturm und Drang Jahren nur versagen konnte. Heute sieht das anders aus und die friedliche wie ruhige SciFi-Prämisse entspräche ganz keinem Sehvergnügen, wenn da nicht die teilweise schmuddelige 90er-Filmtechnik und der reiche Finanzier im Stile eines befremdlich wirkenden Bond-Antagonisten wäre. So wirkt manche Szenerie nicht einmal mehr nach Green-Screen, sondern gleich nach Matte-Painting und obschon in dem Streifen Jahre vergehen, bleibt die 97er-PC-Technik dieselbe. Auch die Interaktion mit Clinton durch Archiv-Aufnahmen sieht nicht nur räudig aus, seine aus irgendwelchen Reden herausgeschnittenen Sätze lassen kaum den Rückschluss zu, dass er gerade über das besagte Filmereignis spricht. Was ich auch nicht so recht verstand, war die Anwendung der Relativitätstheorie. Wenn für Hin- und Rückflug von Fosters Charakter vier Jahre vergehen, während es auf der Erde 52 Jahre sind, warum baut man dann in das Flugobjekt entgegen der Anweisung deswegen einen Stuhl ein, verschwendet aber keinen Gedanken an Lebensmittel?
Egal, die Faszination für SETI bleibt, denn nicht umsonst war ich bis zur Einstellung eifriger Spender von Rechenleistung für Seti@home.


Mit Contact konnte ich seinerzeit nichts anfangen, da der Titel in Schlagdistanz mit Star Trek VIII, ID4 oder Armageddon natürlich Raumschiffe suggerierte und in meinen Sturm und Drang Jahren nur versagen konnte. Heute sieht das anders aus und die friedliche wie ruhige SciFi-Prämisse entspräche ganz keinem Sehvergnügen, wenn da nicht die teilweise schmuddelige 90er-Filmtechnik und der reiche Finanzier im Stile eines befremdlich wirkenden Bond-Antagonisten wäre. So wirkt manche Szenerie nicht einmal mehr nach Green-Screen, sondern gleich nach Matte-Painting und obschon in dem Streifen Jahre vergehen, bleibt die 97er-PC-Technik dieselbe. Auch die Interaktion mit Clinton durch Archiv-Aufnahmen sieht nicht nur räudig aus, seine aus irgendwelchen Reden herausgeschnittenen Sätze lassen kaum den Rückschluss zu, dass er gerade über das besagte Filmereignis spricht. Was ich auch nicht so recht verstand, war die Anwendung der Relativitätstheorie. Wenn für Hin- und Rückflug von Fosters Charakter vier Jahre vergehen, während es auf der Erde 52 Jahre sind, warum baut man dann in das Flugobjekt entgegen der Anweisung deswegen einen Stuhl ein, verschwendet aber keinen Gedanken an Lebensmittel?

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