Filmtagebuch: SFI
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Re: Filmtagebuch: SFI
"Contact" ist eine der ewigen Lücken bei mir. Den sollte ich endlich einmal schauen. 
Re: Filmtagebuch: SFI
Contact ist ja sowas wie das Original von Arrival
Finde Contact eigentlich recht gut, währen da nicht die brutal schlechten CGI Effekte am ende. Die Zerstörten für mich zu viel an Atmosphäre
Finde Contact eigentlich recht gut, währen da nicht die brutal schlechten CGI Effekte am ende. Die Zerstörten für mich zu viel an Atmosphäre
Re: Filmtagebuch: SFI
@deBohli: Dann los, derzeit via Prime streambar.
@Montana: Stimmt und gleichermaßen das Antonym von Independence Day.
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Re: Filmtagebuch: SFI
Antonym zu "ID:4"? Das klingt nach meinem Geschmack.
Nutze kein Prime, aber Rakuten TV hat den auch im Angebot. Eventuell da mal.
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Re: Filmtagebuch: SFI
Alien Anthology Box

Nachdem mir ein Kumpel erzählt hatte, dass er sich einen Kinosaal mietete, um darin in Ruhe Aliens gucken zu können, tat ich es ihm nach, allerdings auf der Couch. Was fiel mir auf, was mir seinerzeit verborgen blieb? Alien wie auch Aliens haben das Problem, dass man futuristische Technik mit damals vorhandenen Geräten darstellte, das wirkt heutzutage eben wenig futuristisch. Viele damalige Filme haben das Problem. Wie es anders sein kann, zeigt ja über 50 Jahre später immer noch 2001: Odyssee im Weltraum eindrucksvoll. Alien bleibt aber ein einzigartiges Kammerspiel mit dem wohl besten Aliendesign aller Zeiten. Ein weiteres Ärgernis ist für mich, wenn sich Charaktere so verhalten und sprechen, wie es zur Zeit des Filmdrehs beim Stammtisch üblich war, aber nicht wie es in ferner Zukunft sein könnte. So gesehen ist Aliens ein 80er Actioner mit aufgeklebter Scifi-Attitüde. Übrigens ist Aliens der absolute Lieblingsfilm meines Kumpels. Mir geht der Streifen nicht mehr so gut runter wie seinerzeit, da ich seit meiner 1995er-Teilnahme im Londoner Alien War immer die Gewissheit vor Augen habe, dass hinter den meisten Viechern in Aliens kostümierte Menschen stecken. Irgendwie erinnerte mich das ganze Setting im Vorhof sowieso an die Zukunftsszenerie aus Terminator. Übrigens erfuhr ich, dass Biehn der Ersatz für einen anderen Schauspieler war, den sie wegen Drogen verhaftet hatten. Alien 3 war noch nie mein Fall und auch wenn die Produktion ihre Probleme hatte, bleibt es ein schwacher Film. In Alien - die Wiedergeburt war ich im Kino, fand ihn wohl gut, mit 20. Na ja, heute verursacht er eher Fremdscham, viele dämliche Kalauer und auf Seiten der Ripley Gefolgschaft nur Monotypen sowie miese Weltraum CGI. Hab jetzt auch gesehen, dass Joss Whedon das Drehbuch schrieb. Kein Wunder also, einen Snyder Cut gibts ja leider nicht.
Alien
Aliens - Die Rückkehr
Alien 3
Alien - Die Wiedergeburt

Nachdem mir ein Kumpel erzählt hatte, dass er sich einen Kinosaal mietete, um darin in Ruhe Aliens gucken zu können, tat ich es ihm nach, allerdings auf der Couch. Was fiel mir auf, was mir seinerzeit verborgen blieb? Alien wie auch Aliens haben das Problem, dass man futuristische Technik mit damals vorhandenen Geräten darstellte, das wirkt heutzutage eben wenig futuristisch. Viele damalige Filme haben das Problem. Wie es anders sein kann, zeigt ja über 50 Jahre später immer noch 2001: Odyssee im Weltraum eindrucksvoll. Alien bleibt aber ein einzigartiges Kammerspiel mit dem wohl besten Aliendesign aller Zeiten. Ein weiteres Ärgernis ist für mich, wenn sich Charaktere so verhalten und sprechen, wie es zur Zeit des Filmdrehs beim Stammtisch üblich war, aber nicht wie es in ferner Zukunft sein könnte. So gesehen ist Aliens ein 80er Actioner mit aufgeklebter Scifi-Attitüde. Übrigens ist Aliens der absolute Lieblingsfilm meines Kumpels. Mir geht der Streifen nicht mehr so gut runter wie seinerzeit, da ich seit meiner 1995er-Teilnahme im Londoner Alien War immer die Gewissheit vor Augen habe, dass hinter den meisten Viechern in Aliens kostümierte Menschen stecken. Irgendwie erinnerte mich das ganze Setting im Vorhof sowieso an die Zukunftsszenerie aus Terminator. Übrigens erfuhr ich, dass Biehn der Ersatz für einen anderen Schauspieler war, den sie wegen Drogen verhaftet hatten. Alien 3 war noch nie mein Fall und auch wenn die Produktion ihre Probleme hatte, bleibt es ein schwacher Film. In Alien - die Wiedergeburt war ich im Kino, fand ihn wohl gut, mit 20. Na ja, heute verursacht er eher Fremdscham, viele dämliche Kalauer und auf Seiten der Ripley Gefolgschaft nur Monotypen sowie miese Weltraum CGI. Hab jetzt auch gesehen, dass Joss Whedon das Drehbuch schrieb. Kein Wunder also, einen Snyder Cut gibts ja leider nicht.
Alien
Aliens - Die Rückkehr

Alien 3
Alien - Die Wiedergeburt
Re: Filmtagebuch: SFI
Du hast ja den Jeunet-Cut. Whedon selbst hasst den Film. Im Original-Script sollte der dritte Akt auf der Erde spielen, im ersten Treatment war Newt noch die Heldin sein usw.
Er hat sich schon mehrfach darüber ausgelassen.
https://web.archive.org/web/20110615162 ... nuncut.htmSo I just gave them dialogue and stuff, but I don’t remember writing, “A withered, granny-lookin’ Pumkinhead-kinda-thing makes out with Ripley.”
https://web.archive.org/web/20061111075 ... whedon.htmyou know, it wasn’t a question of doing everything differently, although they changed the ending, it was mostly a matter of doing everything wrong. They said the lines...mostly...but they said them all wrong. And they cast it wrong. And they designed it wrong. And they scored it wrong. They did everything wrong that they could possibly do. There’s actually a fascinating lesson in filmmaking, because everything that they did reflects back to the script or looks like something from the script, and people assume that, if I hated it, then they’d changed the script...but it wasn’t so much that they’d changed the script; it’s that they just executed it in such a ghastly fashion as to render it almost unwatchable.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
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Re: Filmtagebuch: SFI
Das hatte ich sogar in Erinnerung. Gut, die Sache mit dem Hybrid-Alien lasse ich dann mal als Entschuldigung gelten, aber irgendwie glaube ich ja nun nicht, dass die Dialoge im Original besser gewesen wären, vor allem wenn man Buffy kennt.Im Original-Script sollte der dritte Akt auf der Erde spielen, im ersten Treatment war Newt noch die Heldin sein usw.
Re: Filmtagebuch: SFI
Hypnotic

Hypnotic wirkt wie der Versuch einen Nolan Film zu inszenieren, in den sich Ben Affleck verirrte, weil Nicolas Cage beschäftigt war. Wahrscheinlich dachte auch Affleck beim Lesen des Drehbuchs an einen Nolan Film und hatte dann am Set keine Lust mehr, als er merkte, wo er da hineingeraten war.
Der Schreibstil ist glanzlos und die Schauspielerei fade, immerhin zitiert sich Rodriguez in einer Szene selbst und erinnert damit an bessere Filme. Der Twist kommt allerdings gut, das viele oberflächliche Erklärbär-Geschwätz, um auf kreative Hose zu machen, indes weniger. Wo die 70 Mio. $ Budget hingeflossen sind, keine Ahnung, denn die Action ist rar gesät und kaum nennenswert.


Hypnotic wirkt wie der Versuch einen Nolan Film zu inszenieren, in den sich Ben Affleck verirrte, weil Nicolas Cage beschäftigt war. Wahrscheinlich dachte auch Affleck beim Lesen des Drehbuchs an einen Nolan Film und hatte dann am Set keine Lust mehr, als er merkte, wo er da hineingeraten war.
Re: Filmtagebuch: SFI
"Buffy" rockt natürlich, du Ungläubiger.
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Re: Filmtagebuch: SFI
Bewahre dir deine nostalgische Verklärung und schaue nie wieder in die Serie hinein. 
Re: Filmtagebuch: SFI
Ich hab die Serie vor ca. zwei Jahren zum ersten Mal komplett geschaut, das dürfte selbst in unserer schnelllebigen Zeit kein Abstand für nostalgische Verklärung sein.
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Re: Filmtagebuch: SFI
Renfield

Renfield entpuppte sich als flotte und erfrischende Horrorkomödie, die mir persönlich bei den Splattereinlagen zwar etwas zu sehr übertrieb, aber dank Cage und Hoult mit einer starken schauspielerischen Performance aufwartet. Humoristisches Highlight ist freilich der rote Faden mit der Selbsthilfegruppe aber auch andere Gags sitzen. Schade, dass die Lumpen mehr oder weniger zu bedeutungslosen Nebenfiguren verkommen, obwohl sie gewichtig eingeführt werden. Mit knackigen 90 Minuten war hier wohl nicht mehr zu holen.


Renfield entpuppte sich als flotte und erfrischende Horrorkomödie, die mir persönlich bei den Splattereinlagen zwar etwas zu sehr übertrieb, aber dank Cage und Hoult mit einer starken schauspielerischen Performance aufwartet. Humoristisches Highlight ist freilich der rote Faden mit der Selbsthilfegruppe aber auch andere Gags sitzen. Schade, dass die Lumpen mehr oder weniger zu bedeutungslosen Nebenfiguren verkommen, obwohl sie gewichtig eingeführt werden. Mit knackigen 90 Minuten war hier wohl nicht mehr zu holen.

Re: Filmtagebuch: SFI
Yellowstone - Staffel 5 Teil 1

Da es bis zum zweiten Teil der fünften Staffel ein Jahr zu warten gilt, will ich mich schon einmal den ersten acht Episoden widmen. Die fünfte Staffel lässt es stückweise etwas ruhiger angehen, das Ranch- und Cowboyleben wird ebenso wie die Heimat nochmals stärker in den Fokus gerückt und kameratechnisch wundervoll eingefangen. Costner in seiner neuen Position als Gouverneur macht zudem richtig Laune, da er typischerweise auf politische Erwartungshaltungen pfeift und sich lieber um wichtigere Sachen kümmert, als beispielsweise den Präsidenten zu treffen. Es wäre schade, sollte das die finale Staffel gewesen sein.
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Da es bis zum zweiten Teil der fünften Staffel ein Jahr zu warten gilt, will ich mich schon einmal den ersten acht Episoden widmen. Die fünfte Staffel lässt es stückweise etwas ruhiger angehen, das Ranch- und Cowboyleben wird ebenso wie die Heimat nochmals stärker in den Fokus gerückt und kameratechnisch wundervoll eingefangen. Costner in seiner neuen Position als Gouverneur macht zudem richtig Laune, da er typischerweise auf politische Erwartungshaltungen pfeift und sich lieber um wichtigere Sachen kümmert, als beispielsweise den Präsidenten zu treffen. Es wäre schade, sollte das die finale Staffel gewesen sein.
Re: Filmtagebuch: SFI
Meg 2: Die Tiefe

Meg 2 erweckt den Eindruck, als hätte man sich auf dem Reißbrett diverse coole Spektakelszenen überlegt und die dann sinnfrei aneinandergereiht. Das fängt bereits bei der imposanten Unterwasserstation an, die einer Fabrik gleicht und halt einfach mal so in 10.000 m Tiefe unbemerkt dahin werkelt. Zum Glück gibt es Jason Statham, der macht immer Laune und selbiger muss hier sogar noch extra performen, um den lausigen Wu Jing mitzutragen. Im Finale gibt es dann groß skalierte Action, die sich aber dank der Altersfreigabe nicht wirklich entfaltet und bis auf das eine oder andere blutige Hemd mit Blutarmut glänzt. Selbst als die Oberschurkin von einem Miniraptor am Bein ins Gebüsch gezogen wird, gibt es nicht einmal Bissspuren geschweige denn Blut. Schade fand ich die Auflösung der Dressur-Komponente. Ich hatte die ganze Zeit darauf gehofft, dass die sich in etwa wie bei dem einstigen Orca Streifen gestaltet und Haiqi dann nur Rettung kommt und die beiden anderen Megs kalt macht.
So musste es dann Statham richten und das wahrlich episch. Dennoch ein mieser Streifen.


Meg 2 erweckt den Eindruck, als hätte man sich auf dem Reißbrett diverse coole Spektakelszenen überlegt und die dann sinnfrei aneinandergereiht. Das fängt bereits bei der imposanten Unterwasserstation an, die einer Fabrik gleicht und halt einfach mal so in 10.000 m Tiefe unbemerkt dahin werkelt. Zum Glück gibt es Jason Statham, der macht immer Laune und selbiger muss hier sogar noch extra performen, um den lausigen Wu Jing mitzutragen. Im Finale gibt es dann groß skalierte Action, die sich aber dank der Altersfreigabe nicht wirklich entfaltet und bis auf das eine oder andere blutige Hemd mit Blutarmut glänzt. Selbst als die Oberschurkin von einem Miniraptor am Bein ins Gebüsch gezogen wird, gibt es nicht einmal Bissspuren geschweige denn Blut. Schade fand ich die Auflösung der Dressur-Komponente. Ich hatte die ganze Zeit darauf gehofft, dass die sich in etwa wie bei dem einstigen Orca Streifen gestaltet und Haiqi dann nur Rettung kommt und die beiden anderen Megs kalt macht.
Re: Filmtagebuch: SFI
Gran Turismo

Das Videospiel Gran Turismo zog schnell meine Ungunst auf sich, als ich seinerzeit als jahrelanger F1 Sim den neuen Hype ausprobieren wollte, die Autos aber vergleichsweise nur im Schneckentempo fuhren. Ein dickes Danke indes an Neill Blomkamp, der mit der Verfilmung ein Novum schuf: die erste Videospielverfilmung, die amtlich rockt. Selbige zog mich als Zuschauer dank einer atemberaubenden Kameraführung mitten in das Geschehen, während das pumpende Adrenalin Kino an sämtliche Stellschrauben meiner Emotionsfähigkeit drehte. Zwei Stunden technische Perfektion mit einem fabelhaften Score, bei der sich nur eine Frage stellt: Wie schlecht wäre die Nummer bei anderem Regisseur geworden?


Das Videospiel Gran Turismo zog schnell meine Ungunst auf sich, als ich seinerzeit als jahrelanger F1 Sim den neuen Hype ausprobieren wollte, die Autos aber vergleichsweise nur im Schneckentempo fuhren. Ein dickes Danke indes an Neill Blomkamp, der mit der Verfilmung ein Novum schuf: die erste Videospielverfilmung, die amtlich rockt. Selbige zog mich als Zuschauer dank einer atemberaubenden Kameraführung mitten in das Geschehen, während das pumpende Adrenalin Kino an sämtliche Stellschrauben meiner Emotionsfähigkeit drehte. Zwei Stunden technische Perfektion mit einem fabelhaften Score, bei der sich nur eine Frage stellt: Wie schlecht wäre die Nummer bei anderem Regisseur geworden?
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Re: Filmtagebuch: SFI
Diese Wertung glaube ich dir nicht.
Hätte den Film gestern fast aus der Bibliothek geholt, werde dies noch machen.
Hätte den Film gestern fast aus der Bibliothek geholt, werde dies noch machen.
Re: Filmtagebuch: SFI
Die Wertung meine ich ernst, der Audience Score liegt nicht umsonst bei 98 %.
Die Begeisterung für Rennsport trägt freilich genauso dazu bei, wie die eigene Playstation Sim-Fahrer Vergangenheit, zumal der Streifen ja nicht nur eine Videospielverfilmung ist, sondern auch auf wahren Begebenheiten basiert.
Re: Filmtagebuch: SFI
Auf den freu ich mich auch sehr. Obwohl ich eigentlich immer eher Arcade-Spieler war, habe ich Gran Turismo 3 damals auf der PS2 von vorne bis hinten gesuchtet. Hat zwar nur bei diesem einen Teil funktioniert und bei Teil 4 hab ich mich schon gelangweilt, obwohl der ja eigentlich genauso aufgebaut war, aber der Bezug zur Reihe ist noch da. Story-Ansatz finde ich auch spannend.
Re: Filmtagebuch: SFI
Da müsste selbst bei deiner kritischeren Betrachtung eine gute Wertung möglich sein, ich wünsche es mir zumindest für dich. 
Re: Filmtagebuch: SFI
True Crime - Ein wahres Verbrechen

Mit True Crime fiel mir gestern mal wieder eine ungesehene Perle in den Schoß, die obendrein noch meine Lieblingsthematiken bedient und dabei eine hochspannende emotionale Achterbahnfahrt kredenzt. Leider vergeudet der Streifen viel Laufzeit mit Eastwoods Ehemoral und quengelnden Kindern, so dass sich der Rechercheaufwand in Grenzen hält. Dennoch eine gefällige Nummer, die obendrein noch die wohlwollende 90er-Atmosphäre transportiert.


Mit True Crime fiel mir gestern mal wieder eine ungesehene Perle in den Schoß, die obendrein noch meine Lieblingsthematiken bedient und dabei eine hochspannende emotionale Achterbahnfahrt kredenzt. Leider vergeudet der Streifen viel Laufzeit mit Eastwoods Ehemoral und quengelnden Kindern, so dass sich der Rechercheaufwand in Grenzen hält. Dennoch eine gefällige Nummer, die obendrein noch die wohlwollende 90er-Atmosphäre transportiert.
Re: Filmtagebuch: SFI
The Bear - Staffel 2

In der zweiten Staffel wird der Sterneimbiss umgebaut und neben jenen Herausforderungen steht der Fokus ganz im Zeichen der Haute Cuisine und ihrer Philosophie. Die Akribie geht hierbei sogar so weit, dass die Serie jeder Kochdoku inhaltlich Konkurrenz macht. Vielleicht sogar ein wenig zu viel Doku-Habitus.


In der zweiten Staffel wird der Sterneimbiss umgebaut und neben jenen Herausforderungen steht der Fokus ganz im Zeichen der Haute Cuisine und ihrer Philosophie. Die Akribie geht hierbei sogar so weit, dass die Serie jeder Kochdoku inhaltlich Konkurrenz macht. Vielleicht sogar ein wenig zu viel Doku-Habitus.
Re: Filmtagebuch: SFI
The Rookie - Staffel 5

Alles beim Alten in L.A.s moralisch sauberstem Ponyhof-Polizeirevier. Die episodenhafte Erzählweise wird sehr gut durch zwei Oberschurken ergänzt, die der Clique das Leben über die Staffel schwer machen. Im Staffelfinale dreht die Serie dann zur Höchstleistung auf und präsentiert eine emotional packende wie dramatische Episode mit Cliffhanger.


Alles beim Alten in L.A.s moralisch sauberstem Ponyhof-Polizeirevier. Die episodenhafte Erzählweise wird sehr gut durch zwei Oberschurken ergänzt, die der Clique das Leben über die Staffel schwer machen. Im Staffelfinale dreht die Serie dann zur Höchstleistung auf und präsentiert eine emotional packende wie dramatische Episode mit Cliffhanger.

Re: Filmtagebuch: SFI
Projekt: Peacemaker

Peacemaker ist so ein Film, den ich immer nur in Versatzstücken im TV sah, aber nie ernst genug für eine Sichtung nahm, weil er mir immer mit einem schlechten Leumund behaftet schien und irgendwie auch seltsam fehlbesetzt anmutete. Auch nach der Sichtung werde ich nicht so ganz schlau aus der Nummer, finde ihn inhaltlich schwer greifbar und verortbar. Er wirkt wie ein verkappter Bond mit einem Hauch seriösem Politikthrill und anschließender Hurra-Action, dessen beide Hauptdarsteller aber genauso wenig passen wie der Lump, der wie ein generischer Sausack eines B-Movies wirkt. Selbst Hans Zimmer schien verwirrt, denn der versuchte beständig ein einprägendes Leitthema zu kredenzen, komponierte aber nur einen wirren Mix bis dato bekannter Leitthemen allen voran Crimson Tide.


Peacemaker ist so ein Film, den ich immer nur in Versatzstücken im TV sah, aber nie ernst genug für eine Sichtung nahm, weil er mir immer mit einem schlechten Leumund behaftet schien und irgendwie auch seltsam fehlbesetzt anmutete. Auch nach der Sichtung werde ich nicht so ganz schlau aus der Nummer, finde ihn inhaltlich schwer greifbar und verortbar. Er wirkt wie ein verkappter Bond mit einem Hauch seriösem Politikthrill und anschließender Hurra-Action, dessen beide Hauptdarsteller aber genauso wenig passen wie der Lump, der wie ein generischer Sausack eines B-Movies wirkt. Selbst Hans Zimmer schien verwirrt, denn der versuchte beständig ein einprägendes Leitthema zu kredenzen, komponierte aber nur einen wirren Mix bis dato bekannter Leitthemen allen voran Crimson Tide.
Re: Filmtagebuch: SFI
Mit dem ging es mir auch immer so. Mit Abstrichen geht es mir auch bei "Operation Broken Arrow" so, da ist zwar kein Politikthrill beigemischt, aber der wird ja auch oft auf einer Augenhöhe mit Face/Off & Co. eingeschätzt und irgendwie war der mir immer zu sperrig, um da aufzuschließen.
Re: Filmtagebuch: SFI
Bei Broken Arrow haute Hans wenigstens in die richtigen Tasten! 
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