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von McClane » 18.06.2024, 11:13
"woke" ist ähnlich wie "politisch korrekt" ein ursprünglich positiv besetzter Begriff, der inzwischen sich vor allem dadurch auszeichnet, dass er von dem Anti-Mob in erster Linie verwendet wird. Dazu kommen dann Feigenblattargumentationen, dass man ja nichts gegen starke Frauenfiguren habe, aber dann werden immer wieder die gleichen zwei, drei Alibi-Charaktere wie Ripley oder Furiosa genannt. Wenn ein Film oder eine Serie schlecht ist, dann liegt das angeblich daran, dass man Diversität/wokeness über Storytelling gestellt habe.
Nun machen solche Leute wie der Critical Drinker mit der Hysterie und Aggression ihre Klicks. Wenn manche Filme von früher heute rauskämen, dann würde die Manosphere wahrscheinlich auch das Internet abgefackeln.
"Alien": Da macht Ridley Scott doch tatsächlich aus der im Drehbuch männlichen Figur Ripley eine Frau.
"Batman": Harvey Dent ist schwarz. Aber was ist mit der Vorlagentreue.
"Goldeneye": M ist jetzt eine Frau und begrüßt 007 mit den Worten "Ich halte sie für einen sexistischen, frauenfeindlichen Dinosaurier".
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]