Earthquake Underground
Ein Erdbeben erschüttert eine Großstadt. Unter einem Hochhaus tut sich ein Spalt auf und das Haus rutscht hinein, verschwindet also sozusagen unter die Erdoberfläche. Im Haus tummeln sich wenige Gestalten, da es gerade renoviert wurde. Die wollen freilich wieder ans Tageslicht zurück. Und weil The Asylum kein Geld hatte, sieht man, dass das Haus irgendwie verschwunden sein muss, erst nach der Hälfte der Laufzeit. Der eigentliche Storyclou wird also konsequent verschwiegen. Was auch immer das für einen Sinn machen soll. Witzigerweise gehen die im Haus umherlatschenden Figuren nie zu irgendwelchen Fenstern, um die mal aufzumachen und dann ins Erdenreich zu starren. Aber hey, die Figuren in The Asylum Filmen sind ja schon von jeher denkbehindert. Hier werden sie zudem schlecht gespielt und mies synchronisiert. Wer hier warum erstaunlich blutig verreckt, ist also komplett egal.
Und gegen Ende weicht dann jedwede Restlogik aus dem Film, wenn vom unterirdischen Hochhaus auf ein parallel verschüttetes Parkhaus gesprungen wird, obschon jenes zu Beginn bei dem Erdbeben in Großaufnahme zerstört wurde. Alle darin geparkten Autos haben keinen einzigen Kratzer und sämtliche Ebenen sehen aus wie frisch gewischt. In dem Parkhaus steigt dann plötzlich irgendwelches von irgendwoher auftauchendes Wasser und verfolgt die Helden aufs Dach. Das befindet sich, obschon das Parkhaus ja auch unter der Erde liegt, auf der gleichen Höhe wie umliegende Häuserdächer, die nicht verschüttet wurden. Und nur auf dem Parkhausdach steigt das Wasser immer weiter, nirgends sonst. The Asylum, man muss sie einfach lieben...
In diesem Sinne:
freeman