Filmtagebuch: SFI
Moderator: SFI
Re: Filmtagebuch: SFI
Die Wertung stimmt mich positiv, ich hatte starke Bednken weil eben ein Netflix Film

Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
Re: Filmtagebuch: SFI
Die Wertung sollte dich negativ stimmen, 7/10 sind bei Timo üblicherweise Prädikat schlecht
Die Wahrheit findest du im Text darüber. Und er hat Recht, der Streifen liefert nicht mal ansatzweise das, was der Regisseur eigentlich drauf hat.
Die Wahrheit findest du im Text darüber. Und er hat Recht, der Streifen liefert nicht mal ansatzweise das, was der Regisseur eigentlich drauf hat.
Re: Filmtagebuch: SFI
7/10 sind bei Timo und mir besserer Durchschnitt
ich habe eher mit weniger gerechnet 
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
Re: Filmtagebuch: SFI
Fast!Die Wertung sollte dich negativ stimmen, 7/10 sind bei Timo üblicherweise Prädikat schlecht
Re: Filmtagebuch: SFI
Wenn Stefan sich was schön redet, dann aber richtig.StS hat geschrieben: ↑26.04.2025, 10:40Netflix muss man da höchstens vorwerfen, dass dort die Regisseure die Freiheiten bekommen, die sie sonst nicht haben... also zeigt sich dort im Grunde, ob es ein Regisseur weitestgehend eigenständig wirklich drauf hat (es sind halt nicht alle so talentiert und zu entsprechender "Selbstregelung" fähig wie Fincher und Cuarón).
In diesem Sinne:
freeman
Re: Filmtagebuch: SFI
Bin halt scheinbar der einzige Realist hier. Netflix lässt seinen Regisseuren mehr Freiheit als jene sonstwo erhalten. Dann kommen halt solche überlangen Dinger wie "the Irishman", "the Last Days of American Crime" und all die anderen raus. Manchmal ist es halt wirklich nicht verkehrt, wenn man einen Regisseur mal bremst und ihn nicht einfach nur "mit Freifahrtschein" machen lässt...freeman hat geschrieben: ↑30.04.2025, 17:32Wenn Stefan sich was schön redet, dann aber richtig.StS hat geschrieben: ↑26.04.2025, 10:40Netflix muss man da höchstens vorwerfen, dass dort die Regisseure die Freiheiten bekommen, die sie sonst nicht haben... also zeigt sich dort im Grunde, ob es ein Regisseur weitestgehend eigenständig wirklich drauf hat (es sind halt nicht alle so talentiert und zu entsprechender "Selbstregelung" fähig wie Fincher und Cuarón).
Re: Filmtagebuch: SFI
Prime Finder - Staffel 1

Trotz intensiver mathematischer Forschung gibt es bisher kein allgemein bekanntes oder definitives Muster, das alle Primzahlen beschreibt. Entsprechend eignen sie sich hervorragend für die RSA-Verschlüsselung. Bei RSA wählt man zwei große Primzahlen p und q zufällig aus. Diese Primzahlen werden multipliziert, um n = p × q zu erhalten, das öffentliche Modul. Die Sicherheit des Systems basiert auf der Schwierigkeit, die Produktzahl n in ihre ursprünglichen Faktoren p und q zu zerlegen. In Prime Finder entdeckt ein Mathematikstudent allerdings ein Muster in den Primzahlen. Obwohl die Serie keine überschwänglichen Kritiken erhielt, fasziniert mich die Thematik, für deren akademische Laufbahn ich leider nicht klug genug bin.
Mit dem Muster ist es nun möglich, alle Verschlüsselungen zu knacken, weswegen Geheimdienste die Forschung verhindern wollen. Edward Brooks (Leo Woodall) deckt nun gemeinsam mit der NSA-Agentin Taylah Sanders (Quintessa Swindell) eine Verschwörung auf. Subtrahiert um die spannende mathematische Forschung ist Prime Finder aber recht steif und der Versuch, ein realistisches Bild der Agententätigkeit zu inszenieren, eben auch nur bedingt erquickend.


Trotz intensiver mathematischer Forschung gibt es bisher kein allgemein bekanntes oder definitives Muster, das alle Primzahlen beschreibt. Entsprechend eignen sie sich hervorragend für die RSA-Verschlüsselung. Bei RSA wählt man zwei große Primzahlen p und q zufällig aus. Diese Primzahlen werden multipliziert, um n = p × q zu erhalten, das öffentliche Modul. Die Sicherheit des Systems basiert auf der Schwierigkeit, die Produktzahl n in ihre ursprünglichen Faktoren p und q zu zerlegen. In Prime Finder entdeckt ein Mathematikstudent allerdings ein Muster in den Primzahlen. Obwohl die Serie keine überschwänglichen Kritiken erhielt, fasziniert mich die Thematik, für deren akademische Laufbahn ich leider nicht klug genug bin.
Re: Filmtagebuch: SFI
die Serie hat alles drin was ich hasse - Mathematik 
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Re: Filmtagebuch: SFI
Fast Charlie

Fast Charlie ist ein unspektakulärer Action-Thriller, der aber durch Pierce Brosnans charismatische Performance als abgeklärter Auftragskiller punktet. Der Film bietet eine lakonische, humorvolle Atmosphäre und einige harte, blutige Actionszenen, bleibt jedoch in der Handlung oberflächlich und wenig überraschend. Trotz gut aufgelegter Darsteller und ansprechender Louisiana-Optik wirkt die Geschichte zu träge, und der Showdown enttäuscht. Tendenziell stilvolles Actionkino, das jedoch keine bleibenden Eindrücke hinterlässt. Pierce Brosnans neue Synchronstimme will zudem nicht so recht zur Charakter-Ästhetik passen.


Fast Charlie ist ein unspektakulärer Action-Thriller, der aber durch Pierce Brosnans charismatische Performance als abgeklärter Auftragskiller punktet. Der Film bietet eine lakonische, humorvolle Atmosphäre und einige harte, blutige Actionszenen, bleibt jedoch in der Handlung oberflächlich und wenig überraschend. Trotz gut aufgelegter Darsteller und ansprechender Louisiana-Optik wirkt die Geschichte zu träge, und der Showdown enttäuscht. Tendenziell stilvolles Actionkino, das jedoch keine bleibenden Eindrücke hinterlässt. Pierce Brosnans neue Synchronstimme will zudem nicht so recht zur Charakter-Ästhetik passen.
Re: Filmtagebuch: SFI
Nach meinen Infos ist Frank Glaubrecht weiterhin Brosnans Stammsprecher, Jürgen Heinrich ist es nur in Außnahmefällen - aber es stimmt, Glaubrecht ist einfach die Stimme für Brosnan
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Re: Filmtagebuch: SFI
Andor - Staffel 2

Tony Gilroy ist für Star Wars das, was Terry Matalas für Star Trek ist: der Rettungsanker verkorkster und infantiler Franchise-Entscheidungen. Die Komplexität und dichte Atmosphäre, mit der die finale Andor Staffel aufwartet, wertet nicht nur den für mich besten Star Wars Film Rogue One auf, sondern verführt tatsächlich dazu, noch einmal Episode I bis III zu schauen. Apropos Roque One: viele der dortigen Nebencharaktere erhalten dank Andor eine facettenreiche Charakterisierung und wenn die letzten ruhigen Szenen erloschen sind, dann wirkt Rogue One tatsächlich so, als ob es sich um die finale Doppelfolge handelt. Toll!
+
Tony Gilroy ist für Star Wars das, was Terry Matalas für Star Trek ist: der Rettungsanker verkorkster und infantiler Franchise-Entscheidungen. Die Komplexität und dichte Atmosphäre, mit der die finale Andor Staffel aufwartet, wertet nicht nur den für mich besten Star Wars Film Rogue One auf, sondern verführt tatsächlich dazu, noch einmal Episode I bis III zu schauen. Apropos Roque One: viele der dortigen Nebencharaktere erhalten dank Andor eine facettenreiche Charakterisierung und wenn die letzten ruhigen Szenen erloschen sind, dann wirkt Rogue One tatsächlich so, als ob es sich um die finale Doppelfolge handelt. Toll!
Re: Filmtagebuch: SFI
Ist schon ne feine Sache, dass "Rogue One" und die zugehörigen Serien die Speerspitze von "Star Wars" seit den Achtzigern bilden.
Re: Filmtagebuch: SFI
Fist of the Warrior

Fist of the Warrior erinnert an alte Zeiten, als Tony Jaa affektiert hysterisch durch die Lande streifte und beständig: "Wer hat meinen Elefanten gesehen?" rief. Das wiederholt er nun redundant hysterisch mit der Frage, wer seine Familie umbrachte. Nervig. Entsprechend ist die Story für die Tonne und da man die gemeuchelte Familie nur in kurzen träumerischen Rückblenden sieht, kann sich der Zuschauer auch nicht emotional binden. Die Motive der Lumpen sind daher egal und wenn es auf die Kauleiste gibt, dann schmeckt es auch nicht nach Vergeltung. Immerhin sind die Kämpfe klasse und ich liebe einfach Jaas Kampfstil. Hier referenziert er hin und wieder sogar Ong Bak aber mit spürbar mehr Härte.


Fist of the Warrior erinnert an alte Zeiten, als Tony Jaa affektiert hysterisch durch die Lande streifte und beständig: "Wer hat meinen Elefanten gesehen?" rief. Das wiederholt er nun redundant hysterisch mit der Frage, wer seine Familie umbrachte. Nervig. Entsprechend ist die Story für die Tonne und da man die gemeuchelte Familie nur in kurzen träumerischen Rückblenden sieht, kann sich der Zuschauer auch nicht emotional binden. Die Motive der Lumpen sind daher egal und wenn es auf die Kauleiste gibt, dann schmeckt es auch nicht nach Vergeltung. Immerhin sind die Kämpfe klasse und ich liebe einfach Jaas Kampfstil. Hier referenziert er hin und wieder sogar Ong Bak aber mit spürbar mehr Härte.
Re: Filmtagebuch: SFI
The Studio -Staffel 1

In der Satire The Studio spielt Seth Rogen Matt, den neuen Chef des Major-Filmstudios Continental. Sein Anspruch, Filme mit Tiefe zu produzieren, stößt dabei auf allerlei Gegenwehr und exzentrische Stars. Während sein Ego nach Anerkennung buhlt, versucht er es jedem recht zu machen und muss sich dabei oft mit peinlichen Momenten aus der Affäre stehlen. Das Besondere an der Serie sind die vielen Schauspieler und Regisseure, die sich selbst spielen, was ungemein zur Authentizität beitragt; und der große Funken Wahrheit. Mit dabei sind u. a. Martin Scorsese, Zoë Kravitz, Zac Efron, Anthony Mackie, Steve Buscemi, Ron Howard oder Zack Snyder. Ein stücktweit ist die Serie aber auch drüber und zu affektiert cringe.


In der Satire The Studio spielt Seth Rogen Matt, den neuen Chef des Major-Filmstudios Continental. Sein Anspruch, Filme mit Tiefe zu produzieren, stößt dabei auf allerlei Gegenwehr und exzentrische Stars. Während sein Ego nach Anerkennung buhlt, versucht er es jedem recht zu machen und muss sich dabei oft mit peinlichen Momenten aus der Affäre stehlen. Das Besondere an der Serie sind die vielen Schauspieler und Regisseure, die sich selbst spielen, was ungemein zur Authentizität beitragt; und der große Funken Wahrheit. Mit dabei sind u. a. Martin Scorsese, Zoë Kravitz, Zac Efron, Anthony Mackie, Steve Buscemi, Ron Howard oder Zack Snyder. Ein stücktweit ist die Serie aber auch drüber und zu affektiert cringe.

Re: Filmtagebuch: SFI
The Rookie - Staffel 7

Wenn man jedes Jahr im Urlaub Ponyhofromantik bucht, dann wird es irgendwann langweilig. The Rookie hat seinen Zenit überschritten und der naive Realismus wie auch die zunehmenden Füllszenen ätzen. Feuerwehrfrau Bailey Nune ist für mich mittlerweile aber Ätzfaktor Nummer 1. Schon alleine, dass sie in L.A. immer zufällig in der Nähe des Einsatzortes von Nolan ist, nervt, aber auch ihre Rolle ist einfach unglaubwürdig. Bradford und Chen bleiben die Highlights der Serie, aber auch hier überspannt man langsam den Bogen mit der On-off-Beziehung. Schwache Staffel.


Wenn man jedes Jahr im Urlaub Ponyhofromantik bucht, dann wird es irgendwann langweilig. The Rookie hat seinen Zenit überschritten und der naive Realismus wie auch die zunehmenden Füllszenen ätzen. Feuerwehrfrau Bailey Nune ist für mich mittlerweile aber Ätzfaktor Nummer 1. Schon alleine, dass sie in L.A. immer zufällig in der Nähe des Einsatzortes von Nolan ist, nervt, aber auch ihre Rolle ist einfach unglaubwürdig. Bradford und Chen bleiben die Highlights der Serie, aber auch hier überspannt man langsam den Bogen mit der On-off-Beziehung. Schwache Staffel.
Re: Filmtagebuch: SFI
Fountain of Youth

National Treasure hat es vorgemacht: Trotz generischer Abenteuerfilm-Formel bestechen die beiden Filme mit ihrem Charme, ihren kleinen Besonderheiten und Charakteren. Auch Fountain of Youth bietet eine formelhafte Seek and Find Szenerie, hat aber nichts von den National Treasure Zutaten. Dazu sind die Schatzjäger überheblich wohlhabend, reisen unbeschwert um die Welt und begehen internationale Verbrechen, ohne Angst vor Verfolgung. Sie nutzen offen ihre Namen und sind so sorglos, dass Natalie Portmans Figur sogar ihr Kind mitnimmt. Welch Unfug. Natürlich gibt es auch verschiedene Interessensgruppen, die stets gleichzeitig am selben Ort auftauchen, sich dort befehden aber durch absurde Ablenkungsmanöver oder einen Spruch des Gegenübers den tödlichen Konflikt auf das nächste Setpiece verschieben. #gähn. Musikalisch gibt es auch nicht viel zu holen. Im Endeffekt unterscheidet sich der Streifen kaum von den Netflix Blockbustern.


National Treasure hat es vorgemacht: Trotz generischer Abenteuerfilm-Formel bestechen die beiden Filme mit ihrem Charme, ihren kleinen Besonderheiten und Charakteren. Auch Fountain of Youth bietet eine formelhafte Seek and Find Szenerie, hat aber nichts von den National Treasure Zutaten. Dazu sind die Schatzjäger überheblich wohlhabend, reisen unbeschwert um die Welt und begehen internationale Verbrechen, ohne Angst vor Verfolgung. Sie nutzen offen ihre Namen und sind so sorglos, dass Natalie Portmans Figur sogar ihr Kind mitnimmt. Welch Unfug. Natürlich gibt es auch verschiedene Interessensgruppen, die stets gleichzeitig am selben Ort auftauchen, sich dort befehden aber durch absurde Ablenkungsmanöver oder einen Spruch des Gegenübers den tödlichen Konflikt auf das nächste Setpiece verschieben. #gähn. Musikalisch gibt es auch nicht viel zu holen. Im Endeffekt unterscheidet sich der Streifen kaum von den Netflix Blockbustern.
Re: Filmtagebuch: SFI
SEAL Team - Staffel 7

Die finale Staffel hinterlässt anfangs einen ideenlosen Beigeschmack. Es ist ein Ende ohne die gewohnte hochkarätige Action, aber mit endlosen Diskussionen nebst dem gewohnten männlich-unreflektierten Ego-Gebaren. In Anbetracht der sowieso reduzierten Anzahl an Episoden, sieht alles nach Rotstift aus. In den letzten Folgen wird es doch noch einmal versöhnlich und einige Fäden bekommen ihr wohlverdientes Netz.


Die finale Staffel hinterlässt anfangs einen ideenlosen Beigeschmack. Es ist ein Ende ohne die gewohnte hochkarätige Action, aber mit endlosen Diskussionen nebst dem gewohnten männlich-unreflektierten Ego-Gebaren. In Anbetracht der sowieso reduzierten Anzahl an Episoden, sieht alles nach Rotstift aus. In den letzten Folgen wird es doch noch einmal versöhnlich und einige Fäden bekommen ihr wohlverdientes Netz.
Re: Filmtagebuch: SFI
Criminal Squad 2

Womöglich stehe ich mit meiner Einschätzung alleine auf breiter Flur, doch das Sequel mundete mir besser als der Vorgänger. Gerard Butler wirkt in vielen Szenen spielfreudig, die Nizza-Kulisse und das Diamantenviertel sind erfrischend und der Fokus auf den akribisch geplanten Raub, besitzt klassische Heist-Vibes anstatt lauter und plumper Action. Die könnte zwar mehr sein, doch dafür ist die finale Verfolgungsjagd stark und wirkungsvoll inszeniert.


Womöglich stehe ich mit meiner Einschätzung alleine auf breiter Flur, doch das Sequel mundete mir besser als der Vorgänger. Gerard Butler wirkt in vielen Szenen spielfreudig, die Nizza-Kulisse und das Diamantenviertel sind erfrischend und der Fokus auf den akribisch geplanten Raub, besitzt klassische Heist-Vibes anstatt lauter und plumper Action. Die könnte zwar mehr sein, doch dafür ist die finale Verfolgungsjagd stark und wirkungsvoll inszeniert.

Re: Filmtagebuch: SFI
Bei Seal Team war ich seinerzeit überrascht, dass da überhaupt noch ne Staffel kam. Ich war nach dem Ableben der einen Hauptfigur überzeugt, dass damit eigentlich alles gesagt war. Hatte ähnliche Eindrücke wie du bei der "finalen Season".
Und beim Rookie denke ich nicht, dass der erst jetzt seinen Zenit überschritten hat. Die Serie ist imo schon länger Standardkost im Fahrwasser eines Navy CIS und wie der Popanz heisst. Einzig die liebgewonnenen Figuren halten mich da noch drin. Der Rest ist einfach zu schematisch. Jede Staffel neue Rookies find ich beispielsweise total öde. Zumal die in dieser Staffel echt öde waren. Vor allem der Lügenbaron war doch an Einfallslosigkeit nicht zu überbieten. Bei der Frau vom Nolan bin ich absolut bei dir. Jenna Dewan kann imo nicht schauspielern, was sie hier eindrücklich beweist. Absoluter Tiefpunkt der Staffel war die gewohnte Folge, die ausschließlich aus der Sicht der Bodycams der Figuren gedreht wird und sich diesmal um Geisterquatsch drehte. Die hab ich auch mittendrin abgebrochen.
In diesem Sinne:
freeman
Und beim Rookie denke ich nicht, dass der erst jetzt seinen Zenit überschritten hat. Die Serie ist imo schon länger Standardkost im Fahrwasser eines Navy CIS und wie der Popanz heisst. Einzig die liebgewonnenen Figuren halten mich da noch drin. Der Rest ist einfach zu schematisch. Jede Staffel neue Rookies find ich beispielsweise total öde. Zumal die in dieser Staffel echt öde waren. Vor allem der Lügenbaron war doch an Einfallslosigkeit nicht zu überbieten. Bei der Frau vom Nolan bin ich absolut bei dir. Jenna Dewan kann imo nicht schauspielern, was sie hier eindrücklich beweist. Absoluter Tiefpunkt der Staffel war die gewohnte Folge, die ausschließlich aus der Sicht der Bodycams der Figuren gedreht wird und sich diesmal um Geisterquatsch drehte. Die hab ich auch mittendrin abgebrochen.
In diesem Sinne:
freeman
Re: Filmtagebuch: SFI
Bei Münchhausen empfand ich sogar Fremdscham, so schlecht war das und die Geisterfolge habe ich nach fünf Minuten auch direkt übersprungen. 
Re: Filmtagebuch: SFI
Captain America - Brave New World

Ich mag Anthony Mackie, doch fand ich bereits seine Rolle als Caps beflügelter Sidekick immer etwas albern. Brave New World ist somit im Grunde ein Film über einen Sidekick und dessen Sidekick, der wiederum auch dem Kellerloch des Arrowverse entsprungen sein könnte. Mackie hat natürlich eine undankbare Aufgabe übernommen und er tut sein Möglichstes, um ihr gerecht zu werden. Zur Kompensation seines physischen Nachteils benötigt er natürlich allerlei technische Gimmicks, die bei den verschiedenen Konflikten immerhin für abwechslungsreiche Gegenwehr sorgen. Wenn ihm aber dann bereits ein 0815 Lump den Schild aus den Händen reißt, dann fragt man sich unweigerlich, wie er denn gegen Mutanten bestehen will. Gut fand ich, dass man eine Brücke zum stiefmütterlich behandelten Norton-Hulk schlägt, den ich seit meiner Erstsichtung selbst gemieden habe, weil er sich nie dazugehörig anfühlte. Weniger gut indes Espositos Charakter, dessen Rolle sich als einziger offenkundiger Nachdreh gestaltet. Effektechnisch empfand ich den Streifen zudem recht bemüht. Selten waren die Studiokulissen derart wahrnehmbar und die CGI-Flugzeugträgerkampfgruppen einfach nur schlecht. Das in der Szenerie zudem nur Cap + Sidekick die Raketen von zwei Flugzeugen abwehren können, während der gesamte US-Flugzeugträgerverband untätig bleibt, scheint wohl der Dramaturgie geschuldet, Unfug ist es trotzdem. Vielleicht hätte man sich vorher eine Folge The Last Ship zu Gemüte führen sollen. Harrison Ford macht dafür Laune, kann den faden Eintopf aber auch nicht retten.


Ich mag Anthony Mackie, doch fand ich bereits seine Rolle als Caps beflügelter Sidekick immer etwas albern. Brave New World ist somit im Grunde ein Film über einen Sidekick und dessen Sidekick, der wiederum auch dem Kellerloch des Arrowverse entsprungen sein könnte. Mackie hat natürlich eine undankbare Aufgabe übernommen und er tut sein Möglichstes, um ihr gerecht zu werden. Zur Kompensation seines physischen Nachteils benötigt er natürlich allerlei technische Gimmicks, die bei den verschiedenen Konflikten immerhin für abwechslungsreiche Gegenwehr sorgen. Wenn ihm aber dann bereits ein 0815 Lump den Schild aus den Händen reißt, dann fragt man sich unweigerlich, wie er denn gegen Mutanten bestehen will. Gut fand ich, dass man eine Brücke zum stiefmütterlich behandelten Norton-Hulk schlägt, den ich seit meiner Erstsichtung selbst gemieden habe, weil er sich nie dazugehörig anfühlte. Weniger gut indes Espositos Charakter, dessen Rolle sich als einziger offenkundiger Nachdreh gestaltet. Effektechnisch empfand ich den Streifen zudem recht bemüht. Selten waren die Studiokulissen derart wahrnehmbar und die CGI-Flugzeugträgerkampfgruppen einfach nur schlecht. Das in der Szenerie zudem nur Cap + Sidekick die Raketen von zwei Flugzeugen abwehren können, während der gesamte US-Flugzeugträgerverband untätig bleibt, scheint wohl der Dramaturgie geschuldet, Unfug ist es trotzdem. Vielleicht hätte man sich vorher eine Folge The Last Ship zu Gemüte führen sollen. Harrison Ford macht dafür Laune, kann den faden Eintopf aber auch nicht retten.
Re: Filmtagebuch: SFI
Your Friends & Neighbors - Staffel 1

Jon Hamm spielt in dieser gelungenen Serie einen Hedgefonds-Manager, der nach seiner hinterhältigen Entlassung seine Fassade aufrechterhalten muss und in der Not beschließt, seine reiche Nachbarschaft auszurauben. Das führt freilich bald zu allerlei unvorhersehbaren Entwicklungen. Kurzweilig, spannend und ästhetisch bebildert.


Jon Hamm spielt in dieser gelungenen Serie einen Hedgefonds-Manager, der nach seiner hinterhältigen Entlassung seine Fassade aufrechterhalten muss und in der Not beschließt, seine reiche Nachbarschaft auszurauben. Das führt freilich bald zu allerlei unvorhersehbaren Entwicklungen. Kurzweilig, spannend und ästhetisch bebildert.
Re: Filmtagebuch: SFI
Back in Action

Back in Action ist stellenweise schon ein unverschämter Film. Er ist nämlich nicht einfach nur generisch, sondern kopiert viele der bereits inflationär einfallslosen Versatzstücke von Genrevertretern, sozusagen als Kopie von Kopien von Kopien. Dennoch, ich stand ja schon immer irgendwie auf Diaz und sobald sie die Szene betritt, zaubert sie mir ein Lächeln ins Gesicht. Die einzige Schauspielerin, bei der ich einen tendenziellen Impuls von Fansein verspüre. Die Dynamik zwischen ihr und dem ebenfalls gerne gesehenen Jamie Foxx ist entsprechend gelungen und selbst die beiden Kinder sorgen für amüsante Dialoge. Die erfrischende Familiendynamik trägt den Film somit tatsächlich über die Laufzeit und ich hoffe Diaz bleibt dem Genre treu, denn das steht ihr.
+

Back in Action ist stellenweise schon ein unverschämter Film. Er ist nämlich nicht einfach nur generisch, sondern kopiert viele der bereits inflationär einfallslosen Versatzstücke von Genrevertretern, sozusagen als Kopie von Kopien von Kopien. Dennoch, ich stand ja schon immer irgendwie auf Diaz und sobald sie die Szene betritt, zaubert sie mir ein Lächeln ins Gesicht. Die einzige Schauspielerin, bei der ich einen tendenziellen Impuls von Fansein verspüre. Die Dynamik zwischen ihr und dem ebenfalls gerne gesehenen Jamie Foxx ist entsprechend gelungen und selbst die beiden Kinder sorgen für amüsante Dialoge. Die erfrischende Familiendynamik trägt den Film somit tatsächlich über die Laufzeit und ich hoffe Diaz bleibt dem Genre treu, denn das steht ihr.
Re: Filmtagebuch: SFI
Peinlich ist ja das hier über 10 Drehbuchautoren im Abspann genannt wurden - ich frage mich echt für was die ihr Geld bekommen haben 
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
Re: Filmtagebuch: SFI
Exterritorial

Hört hört! Dank internationaler Besetzung kann Exterritorial den provinziellen Habitus des deutschen Films weitestgehend umschiffen und selbst die Vogelperspektive von Mainhatten wirkt fast schon weltstädtisch. Unsere sympathische Thusnelda trägt den Film zudem über eine recht konstruierte und daher wenig glaubhafte Konspiration auf ihren Schultern. Ihr Präsenz punktet vor allem durch die realistische und gut gefilmte Choreografie, die ihre inhärente Eleganz nicht nur den oft engen räumlichen Begebenheiten unterordnet, sondern auch zu vielen eigenen Verletzungen führt.


Hört hört! Dank internationaler Besetzung kann Exterritorial den provinziellen Habitus des deutschen Films weitestgehend umschiffen und selbst die Vogelperspektive von Mainhatten wirkt fast schon weltstädtisch. Unsere sympathische Thusnelda trägt den Film zudem über eine recht konstruierte und daher wenig glaubhafte Konspiration auf ihren Schultern. Ihr Präsenz punktet vor allem durch die realistische und gut gefilmte Choreografie, die ihre inhärente Eleganz nicht nur den oft engen räumlichen Begebenheiten unterordnet, sondern auch zu vielen eigenen Verletzungen führt.
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