Filmtagebuch: freeman
Moderator: SFI
Re: Filmtagebuch: freeman
Noch viel zu gut bewertet!
The Angry Black Girl And Her Monster
Ach, der Mut muss bei dem mutlosesten aller Franchises auch mal belohnt werden.
The Angry Black Girl And Her Monster
Woke Shit par excellance. Thomas Alva Edison wird zum Nullchecker erklärt, Kolumbus auf Sklavenhandel und Vergewaltigungen reduziert und am Ende sind die Weißen Schuld an einem durchdrehenden Monster, das von Schwarzen „erschaffen“ wurde, sich weitgehend nur gegen sie richtet und weitgehend nur von ebenjenen attackiert wird. Kann man machen, fühlt sich aber eben richtig scheiße an. Dazu kommen miese Darstellerleistungen, eine absolut unsympathische Hauptfigur und Längen über Längen.

In diesem Sinne:
freeman
The Angry Black Girl And Her Monster
Woke Shit par excellance. Thomas Alva Edison wird zum Nullchecker erklärt, Kolumbus auf Sklavenhandel und Vergewaltigungen reduziert und am Ende sind die Weißen Schuld an einem durchdrehenden Monster, das von Schwarzen „erschaffen“ wurde, sich weitgehend nur gegen sie richtet und weitgehend nur von ebenjenen attackiert wird. Kann man machen, fühlt sich aber eben richtig scheiße an. Dazu kommen miese Darstellerleistungen, eine absolut unsympathische Hauptfigur und Längen über Längen.
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freeman
Speak No Evil
Speak No Evil
Bei dem Remake habe ich mich tatsächlich gefragt, wer hier warum den Film ursprünglich remaken wollte und ob er das Original überhaupt verstanden hat. Dem werden in der Amiversion schon heftigst alle Zähne gezogen. Wo das Original unfassbar unbequem anzuschauen war, setzt das Remake auf langweilige Klischees – und die auch nur in der entschärftesten Version. James McAvoy liefert ab, der Rest des Castes agiert eher so lala. Wenn der Film dann anfängt, plötzlich den Fokus auf die Kinder zu legen, ahnt man schon, wie krass vermutlich das Ende seines Nihilismus' beraubt wird. Und genauso kommt es auch. Ein toppenödes Actionthriller-Finish schmeißt einen hier ungläubig aus dem Film. Mehr kann man ein Remake kaum vergurken und den Sinn von Remakes ad absurdum führen. Denn was nützt ein Remake, dem alles abgeht, was das Original ausmacht?
In diesem Sinne:
freeman
Bei dem Remake habe ich mich tatsächlich gefragt, wer hier warum den Film ursprünglich remaken wollte und ob er das Original überhaupt verstanden hat. Dem werden in der Amiversion schon heftigst alle Zähne gezogen. Wo das Original unfassbar unbequem anzuschauen war, setzt das Remake auf langweilige Klischees – und die auch nur in der entschärftesten Version. James McAvoy liefert ab, der Rest des Castes agiert eher so lala. Wenn der Film dann anfängt, plötzlich den Fokus auf die Kinder zu legen, ahnt man schon, wie krass vermutlich das Ende seines Nihilismus' beraubt wird. Und genauso kommt es auch. Ein toppenödes Actionthriller-Finish schmeißt einen hier ungläubig aus dem Film. Mehr kann man ein Remake kaum vergurken und den Sinn von Remakes ad absurdum führen. Denn was nützt ein Remake, dem alles abgeht, was das Original ausmacht?
In diesem Sinne:
freeman
Clifford der große rote Hund
Clifford der große rote Hund
In meinen Augen ein hübsch in Szene gesetzter Fantasy-Streifen für die ganz Kleinen, mit herzigem und gut getrickstem Doggo-Helden in XXL, charmanten Darstellern und einer insgesamt funktionalen, immer mal wieder ins Banale reichenden Story, die sich zwar auf allzu vertrauten Pfaden bewegt und trotzdem effektiv gegen Ausgrenzung sowie für das Anderssein stark macht.

In diesem Sinne:
freeman
In meinen Augen ein hübsch in Szene gesetzter Fantasy-Streifen für die ganz Kleinen, mit herzigem und gut getrickstem Doggo-Helden in XXL, charmanten Darstellern und einer insgesamt funktionalen, immer mal wieder ins Banale reichenden Story, die sich zwar auf allzu vertrauten Pfaden bewegt und trotzdem effektiv gegen Ausgrenzung sowie für das Anderssein stark macht.
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freeman
Studio 666
Studio 666
Die Foo Fighters wollen ein neues Album aufnehmen. Sie mieten sich in einem Haus mit mysteriöser Vergangenheit und mörderischem Sound ein und legen mit ihren Sessions los. Blöderweise ist da was Böses in dem Haus unterwegs, ergreift Besitz von Dave Grohl und sorgt dafür, dass die Bandstärke rapide abnimmt. Dabei scheinen sich die Foos einen Wettstreit zu liefern, wer denn am derbsten abtritt. Mit feinsten Handmade-Effekten wird hier rumgematscht, dass es ab und an richtig scheppert. Leider ist der Film insgesamt arg lang und die Suche nach dem perfekten Ende für einen satanisch geilen Song ist für den Zuschauer irgendwann so nervig wie für die Protagonisten tödlich. Trotzdem ein netter Abzählreim, bei dem die Band krasse Selbstironie beweist.

In diesem Sinne:
freeman
Die Foo Fighters wollen ein neues Album aufnehmen. Sie mieten sich in einem Haus mit mysteriöser Vergangenheit und mörderischem Sound ein und legen mit ihren Sessions los. Blöderweise ist da was Böses in dem Haus unterwegs, ergreift Besitz von Dave Grohl und sorgt dafür, dass die Bandstärke rapide abnimmt. Dabei scheinen sich die Foos einen Wettstreit zu liefern, wer denn am derbsten abtritt. Mit feinsten Handmade-Effekten wird hier rumgematscht, dass es ab und an richtig scheppert. Leider ist der Film insgesamt arg lang und die Suche nach dem perfekten Ende für einen satanisch geilen Song ist für den Zuschauer irgendwann so nervig wie für die Protagonisten tödlich. Trotzdem ein netter Abzählreim, bei dem die Band krasse Selbstironie beweist.
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freeman
Claws
Claws
Liegt bei Prime in thailändischer Originalsprache und zeitlich übel versetzter deutscher Untertitelung herum, bei der ein "What the Fuck" mal eben mit "1. Hilfe" übersetzt wird.
Film selber ist profaner Creature-Feature-Horror mit üblen Figuren, die zu Beginn in irgendeinen Wald fahren, um hier ein Picknick oder was auch immer zu veranstalten und dabei die Wege eines Bären kreuzen. Der hat allen Grund auf die Menschheit wütend zu sein und lässt seinen Gefühlen freien Lauf. Die Figuren gehen einem mit ihrer sackgängerischen (vermeintlichen) Coolness und ihrem Instagram-Look gewaltig auf den Sack
und sind einem kackegal. Der Bär sieht leider auch komplett scheiße aus und kommt durchweg aus dem Rechner. Trotzdem drückt man ihm die Daumen. Das Abräumen ist unspektakulär und doof. Viele vermeintliche Opfer tauchen später auch einfach wieder auf, nur um nochmal zu verrecken. Die besten Szenen gehören aber einem menschlichen Fieswicht, der gegen Ende einen erstaunlichen Terrorpart in den Film hineinträgt. Retten kann das den Streifen aber nicht mehr.

In diesem Sinne:
freeman
Liegt bei Prime in thailändischer Originalsprache und zeitlich übel versetzter deutscher Untertitelung herum, bei der ein "What the Fuck" mal eben mit "1. Hilfe" übersetzt wird.
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freeman
Anora
Anora
Auf den hatte ich mich wirklich gefreut. Als er dann nach viel zu langen 140 Minuten endlich zu Ende war, war ich doch verblüfft, was für inhaltsfreie Werke heute so den Oscar abgreifen. Zu Beginn ist noch alles in Ordnung. Alle paar Minuten zieht die ebenfalls Oscar-geehrte Hauptdarstellerin als Escort blank und der turboaggressive Lebensstil ihres Freiers regt einen so auf, dass man immer in der etwas anderen „Pretty Woman“-Variante drin bleibt. Doch nach 45 Minuten verschwindet eine der Hauptfiguren und den Rest des Filmes wird einfach nach ihm gesucht. Das ist brutal repetitiv und präsentiert obendrein nur noch Charaktere, die sich gegenseitig anschreien. Erst schreit einer, dann zwei, dann drei, das Geschrei des nächsten wird untertitelt. Der Zuschauer wird nun nur noch angeschrien. Ich musste in diesem Abschnitt alle 10 Minuten pausieren, weil mir das Hirn kreiste / ich spürte, wie ich Kopfschmerzen bekam. Aber ich blieb dran, weil es musste ja noch irgendwas passieren! IRGENDWAS...! Immerhin hat der Film mehrere Oscars abgegriffen...! Abspann...

In diesem Sinne:
freeman
Auf den hatte ich mich wirklich gefreut. Als er dann nach viel zu langen 140 Minuten endlich zu Ende war, war ich doch verblüfft, was für inhaltsfreie Werke heute so den Oscar abgreifen. Zu Beginn ist noch alles in Ordnung. Alle paar Minuten zieht die ebenfalls Oscar-geehrte Hauptdarstellerin als Escort blank und der turboaggressive Lebensstil ihres Freiers regt einen so auf, dass man immer in der etwas anderen „Pretty Woman“-Variante drin bleibt. Doch nach 45 Minuten verschwindet eine der Hauptfiguren und den Rest des Filmes wird einfach nach ihm gesucht. Das ist brutal repetitiv und präsentiert obendrein nur noch Charaktere, die sich gegenseitig anschreien. Erst schreit einer, dann zwei, dann drei, das Geschrei des nächsten wird untertitelt. Der Zuschauer wird nun nur noch angeschrien. Ich musste in diesem Abschnitt alle 10 Minuten pausieren, weil mir das Hirn kreiste / ich spürte, wie ich Kopfschmerzen bekam. Aber ich blieb dran, weil es musste ja noch irgendwas passieren! IRGENDWAS...! Immerhin hat der Film mehrere Oscars abgegriffen...! Abspann...
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freeman
- Sir Jay
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Re: Filmtagebuch: freeman
also ich mochte den - fand ihn sehr charmant und witzig - ich hätte aber auch lieber andere filme den oscar einheimsen gesehen - das road house remake z.B. 
MadS – Im Rausch der Nacht
Charmant kommt mir da jetzt nicht zwingend in den Sinn. Schon das Gerammel von IHM war ja die Antithese von charamant 
MadS – Im Rausch der Nacht
Ein junger Mann nimmt eine neuartige Droge und bricht auf, um seinen Geburtstag zu feiern. Er sammelt eine seltsam gekleidete Frau auf, die sich auf seinem Beifahrersitz ersticht... Das ist nur der Anfang eines wahrlich infernalischen Abends, der als absolut überzeugender One Take gereicht wird und einem dank genialen Sounds und Soundtracks tief in seine Welt einsaugt. Die wechselt dreimal gekonnt den Blickwinkel (auch hier ohne irgendeinen Schnitt) und macht so die anfangs simple Story immer größer. Ein paar Erklärungen mehr wären sicherlich schön gewesen, so kann man aber die Synapsen auch nach dem französischen Horrorfilm noch ein wenig glühen lassen. Eigenwillig, macht aber Spaß!

In diesem Sinne:
freeman
MadS – Im Rausch der Nacht
Ein junger Mann nimmt eine neuartige Droge und bricht auf, um seinen Geburtstag zu feiern. Er sammelt eine seltsam gekleidete Frau auf, die sich auf seinem Beifahrersitz ersticht... Das ist nur der Anfang eines wahrlich infernalischen Abends, der als absolut überzeugender One Take gereicht wird und einem dank genialen Sounds und Soundtracks tief in seine Welt einsaugt. Die wechselt dreimal gekonnt den Blickwinkel (auch hier ohne irgendeinen Schnitt) und macht so die anfangs simple Story immer größer. Ein paar Erklärungen mehr wären sicherlich schön gewesen, so kann man aber die Synapsen auch nach dem französischen Horrorfilm noch ein wenig glühen lassen. Eigenwillig, macht aber Spaß!

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freeman
Re: Filmtagebuch: freeman
Ich mochte den ebenfalls (OmeU im Kino).
Klasse auch, dass es wirklich mal ein One-Take-Dreh war... nicht so wie bei Streifen wie "One Shot" und Co.
Klasse auch, dass es wirklich mal ein One-Take-Dreh war... nicht so wie bei Streifen wie "One Shot" und Co.
Der Admiral: Tödliche See
Der Admiral: Tödliche See
Der japanische Kaiser befiehlt auf dem Sterbebett, dass sich seine Truppen aus Korea zurückziehen sollen. Doch Admiral Yi traut dem Braten nicht. Und er will seinen ermordeten Sohn rächen. In den ersten nicht sonderlich begeisternden 60 Minuten erleben wir nun mit, wie Ränke geschmiedet und Bündnisse beschlossen werden. Jede Partei bekommt eine grobe Motivation mit. Tja, und dann heißt es einfach mal so 90 Minuten lang: SEESCHLACHT! Mehr als 300 Schiffe wurden bei der bebilderten Schlacht versenkt, 20000 Menschen fanden den Tod. „Der Admiral 3“ findet dafür gewaltige Spektakelbilder, wie man sie schon Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat (okay, außer in „Der Admiral 2“ :-). Tricktechnisch sieht das sauber aus. Das Swordplay auf Nachbauten macht fast noch mehr Spaß und liefert auch dank epischer One Shots ein weiteres Mehr an Action.
Blöderweise verliert man irgendwann den Überblick, wer hier gerade kämpft. Denn die Geschichte will es, dass hier mehrere Flottenverbände aufeinandertreffen. Das macht es teils schwer, zu erkennen, wessen Leute da gerade onscreen abgeschlachtet werden. Das Hauptproblem: Während ich bei „Der Admiral“ keinerlei Probleme hatte, mit dem Hauptcharakter zu bonden, wurde das bereits in Teil zwei schwieriger. Teil 3 setzt da nochmal einen drauf und präsentiert einen emotional total unzugänglichen Helden, der irgendwann einfach nur noch aufschreibt, was er sagen will, woraufhin der ihm gegenüberstehende Gesprächspartner ebenfalls den Pinsel ergreift und schreibt! Seltsam. Trotzdem: Ne Menge Spektakel mit fettem Pathos, dem aber das gewisse Etwas fehlt. SEESCHLACHT alleine reicht net
.

In diesem Sinne:
freeman
Der japanische Kaiser befiehlt auf dem Sterbebett, dass sich seine Truppen aus Korea zurückziehen sollen. Doch Admiral Yi traut dem Braten nicht. Und er will seinen ermordeten Sohn rächen. In den ersten nicht sonderlich begeisternden 60 Minuten erleben wir nun mit, wie Ränke geschmiedet und Bündnisse beschlossen werden. Jede Partei bekommt eine grobe Motivation mit. Tja, und dann heißt es einfach mal so 90 Minuten lang: SEESCHLACHT! Mehr als 300 Schiffe wurden bei der bebilderten Schlacht versenkt, 20000 Menschen fanden den Tod. „Der Admiral 3“ findet dafür gewaltige Spektakelbilder, wie man sie schon Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat (okay, außer in „Der Admiral 2“ :-). Tricktechnisch sieht das sauber aus. Das Swordplay auf Nachbauten macht fast noch mehr Spaß und liefert auch dank epischer One Shots ein weiteres Mehr an Action.
Blöderweise verliert man irgendwann den Überblick, wer hier gerade kämpft. Denn die Geschichte will es, dass hier mehrere Flottenverbände aufeinandertreffen. Das macht es teils schwer, zu erkennen, wessen Leute da gerade onscreen abgeschlachtet werden. Das Hauptproblem: Während ich bei „Der Admiral“ keinerlei Probleme hatte, mit dem Hauptcharakter zu bonden, wurde das bereits in Teil zwei schwieriger. Teil 3 setzt da nochmal einen drauf und präsentiert einen emotional total unzugänglichen Helden, der irgendwann einfach nur noch aufschreibt, was er sagen will, woraufhin der ihm gegenüberstehende Gesprächspartner ebenfalls den Pinsel ergreift und schreibt! Seltsam. Trotzdem: Ne Menge Spektakel mit fettem Pathos, dem aber das gewisse Etwas fehlt. SEESCHLACHT alleine reicht net
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freeman
Re: Filmtagebuch: freeman
So gings mir schon beim Erstling. Zudem, Schildkrötenschiffe sehen imo einfach bescheiden aus, wie so ein selbstgebauter Bollerwagen. Ihnen fehlt einfach alles, was eine Piraten Brigg steil macht.
Monsternado
Monsternado
Man ist als „-nado“-Fan ja schon ganz schlimme Grütze gewohnt, aber „Monsternado“ setzt da noch einmal amtlich einen drauf. Wasserhosen spucken hier regelmäßig verschiedene Monstren aus. Manche kann man nicht zuordnen, andere sind simple Haie, Krokodile oder Kraken. Alles sieht turbobeschissen aus und mündet in total kaputte Szenen, in denen Reporter zwei Meter vom Monsternado entfernt stehen und mühelos labern. Physik? Anyone? Die Handlung drumherum ist der letzte Bockmist mit einem weinerlichen Heldenarschloch, das einem 90 Minuten lang auf den Eiern rumtanzt. Alle spielen hier brutal schlecht, sehen durch die Bank seltsam hässlich aus und die deutsche Synchro könnte übler kaum sein. Highlight ist, dass wieder amtliche Weltenrettungspläne entwickelt werden, es am Ende aber reicht, ein paar Jets mit Raketen loszuschicken. Man könnte fast meinen, der Film müsse von The Asylum sein, aber hey, andere können es genauso schlecht.

In diesem Sinne:
freeman
Man ist als „-nado“-Fan ja schon ganz schlimme Grütze gewohnt, aber „Monsternado“ setzt da noch einmal amtlich einen drauf. Wasserhosen spucken hier regelmäßig verschiedene Monstren aus. Manche kann man nicht zuordnen, andere sind simple Haie, Krokodile oder Kraken. Alles sieht turbobeschissen aus und mündet in total kaputte Szenen, in denen Reporter zwei Meter vom Monsternado entfernt stehen und mühelos labern. Physik? Anyone? Die Handlung drumherum ist der letzte Bockmist mit einem weinerlichen Heldenarschloch, das einem 90 Minuten lang auf den Eiern rumtanzt. Alle spielen hier brutal schlecht, sehen durch die Bank seltsam hässlich aus und die deutsche Synchro könnte übler kaum sein. Highlight ist, dass wieder amtliche Weltenrettungspläne entwickelt werden, es am Ende aber reicht, ein paar Jets mit Raketen loszuschicken. Man könnte fast meinen, der Film müsse von The Asylum sein, aber hey, andere können es genauso schlecht.
In diesem Sinne:
freeman
Code Red
Code Red
„Re-Kill“, „Bullets of Justice“ oder „Kill 'em all 2“, Valerie Milev hat bei mir noch nie falsch gelegen. Entsprechend enthusiasmiert griff ich zu, als ich Milevs Regiedebüt „Code Red“ in der Wühlkiste meines örtlichen Saturns entdeckte. Der haut vor allem zu Beginn amtlich einen raus, wenn Milev die Schlacht um Stalingrad leicht umdeutet. Köpfe und Menschlein platzen, Soldaten werden halbiert, Bajonette in Gesichter getrieben. Überall knallt und kracht es. Dazu Dialog-Bonmots wie „Stalin war Hitler bei der Züchtung von Supersoldaten schon immer voraus!“ Ein Traum.
Danach wird’s deutlich generischer. Es wird aber schon offenkundig, das Milev Action geil findet und sie ultradynmisch inszeniert. Die Kamera kreist, zittert, rast auf Sachen zu und von ihnen weg, wird Darstellern vor die Brust geschnallt und und und. Und Milev mag es handgemacht suppend. Dazu erstaunlich coole Zombie-Make-ups und ein insgesamt hohes Tempo. Die Story kommt da aber leider nie mit und die Figuren sind einem reichlich Rille. Trotzdem: Für das, was „Code Red“ ist, ein B-Zombie-Streifen, ist er angenehm unterhaltsam geraten. Plus Großeinsatzes der bulgarischen Armee, die mit ihren MTWs durch Mauern bricht und Autos platt macht.

In diesem Sinne:
freeman
„Re-Kill“, „Bullets of Justice“ oder „Kill 'em all 2“, Valerie Milev hat bei mir noch nie falsch gelegen. Entsprechend enthusiasmiert griff ich zu, als ich Milevs Regiedebüt „Code Red“ in der Wühlkiste meines örtlichen Saturns entdeckte. Der haut vor allem zu Beginn amtlich einen raus, wenn Milev die Schlacht um Stalingrad leicht umdeutet. Köpfe und Menschlein platzen, Soldaten werden halbiert, Bajonette in Gesichter getrieben. Überall knallt und kracht es. Dazu Dialog-Bonmots wie „Stalin war Hitler bei der Züchtung von Supersoldaten schon immer voraus!“ Ein Traum.
Danach wird’s deutlich generischer. Es wird aber schon offenkundig, das Milev Action geil findet und sie ultradynmisch inszeniert. Die Kamera kreist, zittert, rast auf Sachen zu und von ihnen weg, wird Darstellern vor die Brust geschnallt und und und. Und Milev mag es handgemacht suppend. Dazu erstaunlich coole Zombie-Make-ups und ein insgesamt hohes Tempo. Die Story kommt da aber leider nie mit und die Figuren sind einem reichlich Rille. Trotzdem: Für das, was „Code Red“ ist, ein B-Zombie-Streifen, ist er angenehm unterhaltsam geraten. Plus Großeinsatzes der bulgarischen Armee, die mit ihren MTWs durch Mauern bricht und Autos platt macht.
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freeman
The Virtuoso
The Virtuoso
Erstaunlich gut besetzter (Anson Mount, Anthony Hopkins mit mieser Synchro, David Morse, Abbie Cornish und Eddie Marsan) Versuch eines Noir-Thrillers um einen Auftragskiller, der erst einmal errätseln muss, wen er da eigentlich killen soll. Das ist in den wenigsten Fällen spannend, wird aber von Mounts ordentlichem Spiel mühelos über die Runden gerettet. Es fehlt dennoch an Zug und Action und irgendwie ahnt man doch recht schnell, was des Rätsels Lösung ist. Dafür holt Frau Cornish die großen Hupen raus – was mich milde stimmte. Diora Baird hielt die noch größeren versteckt, was mich ärgerte

In diesem Sinne:
freeman
Erstaunlich gut besetzter (Anson Mount, Anthony Hopkins mit mieser Synchro, David Morse, Abbie Cornish und Eddie Marsan) Versuch eines Noir-Thrillers um einen Auftragskiller, der erst einmal errätseln muss, wen er da eigentlich killen soll. Das ist in den wenigsten Fällen spannend, wird aber von Mounts ordentlichem Spiel mühelos über die Runden gerettet. Es fehlt dennoch an Zug und Action und irgendwie ahnt man doch recht schnell, was des Rätsels Lösung ist. Dafür holt Frau Cornish die großen Hupen raus – was mich milde stimmte. Diora Baird hielt die noch größeren versteckt, was mich ärgerte
In diesem Sinne:
freeman
Depravity
Depravity
Drei junge Leute hegen den Verdacht, ihr Nachbar könne ein Killer sein. Sie steigen in seine Wohnung ein und finden hier Kunstschätze und ein Barvermögen. Als der Nachbar bemerkt, dass er ausgekundschaftet wird, zieht er die Daumenschrauben an und es wird gefährlich. Zumindest wird es für die jungen Leute gefährlich, der Zuschauer selbst muss keinen Herzkasper befürchten. Dazu ist der Film viel zu dröge und spannungsarm erzählt. Und selbst wenn noch ganz andere Lumpen auftauchen, weiß das Drehbuch nicht viel daraus zu machen, was spannend wäre. Klischees werden abgehakt, die ersten Menschlein sterben und seltsame Verhaltensweisen, die auf Twists hoffen lassen, vielleicht sogar in Richtung Fantasy, versanden einfach komplett. Eine seltsam uninspirierte Bildsprache (Wych Kaos als Kameramann war imo noch nie so uninspiriert unterwegs) macht die Augen zusätzlich schwer. Langweilig.

In diesem Sinne:
freeman
Drei junge Leute hegen den Verdacht, ihr Nachbar könne ein Killer sein. Sie steigen in seine Wohnung ein und finden hier Kunstschätze und ein Barvermögen. Als der Nachbar bemerkt, dass er ausgekundschaftet wird, zieht er die Daumenschrauben an und es wird gefährlich. Zumindest wird es für die jungen Leute gefährlich, der Zuschauer selbst muss keinen Herzkasper befürchten. Dazu ist der Film viel zu dröge und spannungsarm erzählt. Und selbst wenn noch ganz andere Lumpen auftauchen, weiß das Drehbuch nicht viel daraus zu machen, was spannend wäre. Klischees werden abgehakt, die ersten Menschlein sterben und seltsame Verhaltensweisen, die auf Twists hoffen lassen, vielleicht sogar in Richtung Fantasy, versanden einfach komplett. Eine seltsam uninspirierte Bildsprache (Wych Kaos als Kameramann war imo noch nie so uninspiriert unterwegs) macht die Augen zusätzlich schwer. Langweilig.
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freeman
Shark Warning
Shark Warning
Die sonnendurchfluteten Bilder dieses Streifens haben etwas und lassen ihn durchaus wertig wirken. Sobald dann die Geschichte anrollt, ist es jedoch mit der Hoffnung, hier einen guten Haifilm zu sehen, vorbei. Beknackte Figuren machen nun durchgehend beknackte Dinge. Zwischendurch killt immer mal wieder ein Hai irgendwelche Leute. Das wird mit zunehmender Laufzeit immer öder. Obendrein nimmt sich der The-Asylum-Streifen trotz seiner Idiotenstory selbst viel zu ernst. Öde!

In diesem Sinne:
freeman
Die sonnendurchfluteten Bilder dieses Streifens haben etwas und lassen ihn durchaus wertig wirken. Sobald dann die Geschichte anrollt, ist es jedoch mit der Hoffnung, hier einen guten Haifilm zu sehen, vorbei. Beknackte Figuren machen nun durchgehend beknackte Dinge. Zwischendurch killt immer mal wieder ein Hai irgendwelche Leute. Das wird mit zunehmender Laufzeit immer öder. Obendrein nimmt sich der The-Asylum-Streifen trotz seiner Idiotenstory selbst viel zu ernst. Öde!
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freeman
Hundreds of Beavers
Hundreds of Beavers
Was man dem Film absolut zugute halten muss, ist sein eigenwilliger, detailverliebter Look. Und dass er seine „Story“ ohne ein gesprochenes Wort problemlos an den Mann bekommt. Dazu gesellen sich ein paar wirklich extrem gute Gags, die teils auch in erstaunlich gut funktionierende Running Gags umgewandelt werden. ABER mit 110 Minuten ist der Film viel zu lang. Seine Story etwa lanciert er erst nach einem 30-minütigen Gagsperrfeuer und hat danach keinen rechten Bock, ihr nachzugehen. Stattdessen setzt es Gag um Gag. Und das in teils sehr repetitiver Darreichungsform. Das macht den Film irgendwann sehr anstrengend. Und die Treffgenauigkeit bei den Gags lässt immer mehr nach bzw. man hat sich als Zuschauer irgendwann einfach leergelacht. Und dann denkt man sich häufiger mal: Was ein Quark. Kurzum: 50 Minuten weniger und der Film wäre vermutlich ein echter Knaller geworden. So ist es immer noch ein interessantes Experiment.

In diesem Sinne:
freeman
Was man dem Film absolut zugute halten muss, ist sein eigenwilliger, detailverliebter Look. Und dass er seine „Story“ ohne ein gesprochenes Wort problemlos an den Mann bekommt. Dazu gesellen sich ein paar wirklich extrem gute Gags, die teils auch in erstaunlich gut funktionierende Running Gags umgewandelt werden. ABER mit 110 Minuten ist der Film viel zu lang. Seine Story etwa lanciert er erst nach einem 30-minütigen Gagsperrfeuer und hat danach keinen rechten Bock, ihr nachzugehen. Stattdessen setzt es Gag um Gag. Und das in teils sehr repetitiver Darreichungsform. Das macht den Film irgendwann sehr anstrengend. Und die Treffgenauigkeit bei den Gags lässt immer mehr nach bzw. man hat sich als Zuschauer irgendwann einfach leergelacht. Und dann denkt man sich häufiger mal: Was ein Quark. Kurzum: 50 Minuten weniger und der Film wäre vermutlich ein echter Knaller geworden. So ist es immer noch ein interessantes Experiment.
In diesem Sinne:
freeman
The Pickup
The Pickup
Eddie Murphy schlägt sich als erfahrener Geldtransporterfahrer in „The Pickup“ sehr ordentlich. Leider darf sein Co-Star Pete Davidson vor allem zu Beginn etwas zu arg überdrehen, was ziemlich nervt. Obendrein ist die Story reichlich 0815 geraten. Nicht einmal ein emotionaler Twist gegen Ende wertet dies auf. Und dafür, dass die Story so dünne geraten ist, darf die Action dann niemals richtig aufdrehen. Es gibt ein paar schöne Car-Stunts, aber mehr auch nicht. Und selbst die hauen nicht so richtig rein. Entsprechend hat man den Eindruck, der Film fahre die ganze Zeit mit gezogener Handbremse. Und die Art und Weise, wie man Eva Longoria zum Teil der Handlung macht, ist an Peinlichkeit wahrlich nicht zu überbieten. Am Ende geht man aber dennoch einigermaßen ordentlich unterhalten aus der Chose raus. Nur Roman Reigns Auftritt ist leider echt überflüssig.

In diesem Sinne:
freeman
Eddie Murphy schlägt sich als erfahrener Geldtransporterfahrer in „The Pickup“ sehr ordentlich. Leider darf sein Co-Star Pete Davidson vor allem zu Beginn etwas zu arg überdrehen, was ziemlich nervt. Obendrein ist die Story reichlich 0815 geraten. Nicht einmal ein emotionaler Twist gegen Ende wertet dies auf. Und dafür, dass die Story so dünne geraten ist, darf die Action dann niemals richtig aufdrehen. Es gibt ein paar schöne Car-Stunts, aber mehr auch nicht. Und selbst die hauen nicht so richtig rein. Entsprechend hat man den Eindruck, der Film fahre die ganze Zeit mit gezogener Handbremse. Und die Art und Weise, wie man Eva Longoria zum Teil der Handlung macht, ist an Peinlichkeit wahrlich nicht zu überbieten. Am Ende geht man aber dennoch einigermaßen ordentlich unterhalten aus der Chose raus. Nur Roman Reigns Auftritt ist leider echt überflüssig.
In diesem Sinne:
freeman
The Mouse Trap
The Mouse Trap
Der Film, der die auslaufende „Steamboat Willie“-Lizenz am schnellsten ausnutzte und Mickey zu einem Killer machte. Das Ergebnis ist ein beliebiger und langweiliger Slasher, der durchgehend seltsam konfus anmutet, in Teilen grauenerregend schlecht gespielt ist, mit viel zu vielen sinnlosen Dialogen aufwartet und seinen killenden Mickey gar nicht richtig killen lässt. Trotzdem ist der Film bei weitem nicht so mies, wie er überall gemacht wird. Wenn dieser Film der schlechteste Film überhaupt sein soll, fragt man sich schon, was mit den wirklichen miesen Filmen Phase ist?
Tatsächlich ultramies: Die deutsche Synchro. Das Ergebnis macht nicht so wirklich etwas aus seiner grundlegenden Idee und bekommt das Disney-Original gar nicht sinnig eingewoben. Zumindest macht der Vorspann Laune, in dem man sich so weit wie möglich von Disney loszusagen versucht. So witzig das auch aufgemacht ist, so richtig geheuer scheint es den Machern wohl nicht gewesen zu sein, Mickey zu einem Killer umzudrehen.

In diesem Sinne:
freeman
Der Film, der die auslaufende „Steamboat Willie“-Lizenz am schnellsten ausnutzte und Mickey zu einem Killer machte. Das Ergebnis ist ein beliebiger und langweiliger Slasher, der durchgehend seltsam konfus anmutet, in Teilen grauenerregend schlecht gespielt ist, mit viel zu vielen sinnlosen Dialogen aufwartet und seinen killenden Mickey gar nicht richtig killen lässt. Trotzdem ist der Film bei weitem nicht so mies, wie er überall gemacht wird. Wenn dieser Film der schlechteste Film überhaupt sein soll, fragt man sich schon, was mit den wirklichen miesen Filmen Phase ist?
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freeman
Home Sweet Home
Home Sweet Home
Cop Jake macht mit seiner Familie Urlaub in Thailand. Hier gerät er in eine Knallerei in einem Shoppingcenter. Als der Amokläufer nach Beschuss explodiert, ist nichts mehr, wie es war. Plötzlich jagen Dämonen hinter Jake her. Der Streifen basiert auf dem gleichnamigen thailändischen Game und hat, zumindest was seine Bilder und die aufgefahrenen Effekte angeht, einiges zu bieten. Leider ist der Film schlicht und ergreifend schlecht erzählt und unendlich vorhersehbar. Selbst in seinen übersinnlichen Momenten rund um Dämonen oder thailändischen Mystizismus. Die Darsteller ergeben sich schnell in ihr Schicksal, die Mucke blubbert öde vor sich hin und der eigentlich kurze Streifen (93) wird immer langweiliger. Und am Ende will er auch noch dringend Fortsetzungen anteasen, die kein Mensch braucht.

In diesem Sinne:
freeman
Cop Jake macht mit seiner Familie Urlaub in Thailand. Hier gerät er in eine Knallerei in einem Shoppingcenter. Als der Amokläufer nach Beschuss explodiert, ist nichts mehr, wie es war. Plötzlich jagen Dämonen hinter Jake her. Der Streifen basiert auf dem gleichnamigen thailändischen Game und hat, zumindest was seine Bilder und die aufgefahrenen Effekte angeht, einiges zu bieten. Leider ist der Film schlicht und ergreifend schlecht erzählt und unendlich vorhersehbar. Selbst in seinen übersinnlichen Momenten rund um Dämonen oder thailändischen Mystizismus. Die Darsteller ergeben sich schnell in ihr Schicksal, die Mucke blubbert öde vor sich hin und der eigentlich kurze Streifen (93) wird immer langweiliger. Und am Ende will er auch noch dringend Fortsetzungen anteasen, die kein Mensch braucht.
In diesem Sinne:
freeman
Als du mich sahst
Als du mich sahst
Insgesamt ein ganz netter Schmachtfetzen, der locker-leicht an das Thema „Ältere Dame“ dated „deutlich jüngeren Herren“ herangeht. Erschwerend kommt hier hinzu, dass ER obendrein berühmt ist, was IHR viel Hass und Hetze durch dessen Fans und die intoleranten Medien einbringt. Etwas seltsam war, dass man Frau Hathaway trotz der Thematik brutal auf maximal 30 geschminkt hat und so der ach so böse Altersunterschied optisch gar nicht wichtig erschien. Inhaltlich war er dafür aber gar nicht mal so unclever eingesetzt. Zudem wurde der Film nie zu süßlich, die Darsteller und ihre Figuren waren charmant und man wurde gut unterhalten. Der Film ist allerdings insgesamt deutlich zu lang und am Ende wird’s leider repetitiv.

In diesem Sinne:
freeman
Insgesamt ein ganz netter Schmachtfetzen, der locker-leicht an das Thema „Ältere Dame“ dated „deutlich jüngeren Herren“ herangeht. Erschwerend kommt hier hinzu, dass ER obendrein berühmt ist, was IHR viel Hass und Hetze durch dessen Fans und die intoleranten Medien einbringt. Etwas seltsam war, dass man Frau Hathaway trotz der Thematik brutal auf maximal 30 geschminkt hat und so der ach so böse Altersunterschied optisch gar nicht wichtig erschien. Inhaltlich war er dafür aber gar nicht mal so unclever eingesetzt. Zudem wurde der Film nie zu süßlich, die Darsteller und ihre Figuren waren charmant und man wurde gut unterhalten. Der Film ist allerdings insgesamt deutlich zu lang und am Ende wird’s leider repetitiv.
In diesem Sinne:
freeman
Mr. Hell
Mr. Hell
Den Streifen habe ich mir billig als „Dead Hell“ geschossen. Der Film erzählt von einem Killer, der bevorzugt die Augen seiner Opfer sammelt, weil die das Tor zur Seele darstellen. Als er ein kleines Mädchen jagt, kommt es zum Unfall, bei dem er von strahlender Matschepampe aufgelöst wird. Jahre später kann er sich aus der Pampe materialisieren und geht wieder auf Augenjagd. Da kommt es ihm gerade recht, dass ein paar Terroristen seinen Standort überfallen und hier irgendwas klauen wollen.
Die Inhaltsangabe deutet es an: „Mr. Hell“ nimmt sich nicht sonderlich ernst. Und er stammt aus einer Zeit, bei der sich Mann noch von hinten einer Frau nähern konnte, ihr die Hände um den Hals legte und dafür mit Sex belohnt wurde.
Dazu gesellen sich ein paar erstaunlich gelungene, humorige Dialoge, in deren Verlauf die Geiseln ihre Geiselnehmer einfach so runterputzen. Klasse. Und Mr. Hell killt sich durch die Terroristen. Und der macht das durchaus derb. Aufspießungen, Genickbrüche und dergleichen mehr. Highlight ist der Kill eines Typen, der gerade ein Hot Dog essen will. Nicht nur wird sein Schädel durchstoßen, sondern direkt auch das Würstel mit aufgespießt. Herrlich kaputt. Leider hängt der Film immer mal wieder erzählerisch in den Seilen, gerät immer mal etwas zerlabert und sieht reichlich billig aus. Trotzdem macht er Laune. Und die wirklich verunglückten CGI-Effekte sind derart verunglückt, dass sie direkt herrlich seltsam wirken und dem Film sogar helfen. Auch eine Kunst. Absolutes Manko: Das heftige, clowneske Overacting des Mörders.

In diesem Sinne:
freeman
Den Streifen habe ich mir billig als „Dead Hell“ geschossen. Der Film erzählt von einem Killer, der bevorzugt die Augen seiner Opfer sammelt, weil die das Tor zur Seele darstellen. Als er ein kleines Mädchen jagt, kommt es zum Unfall, bei dem er von strahlender Matschepampe aufgelöst wird. Jahre später kann er sich aus der Pampe materialisieren und geht wieder auf Augenjagd. Da kommt es ihm gerade recht, dass ein paar Terroristen seinen Standort überfallen und hier irgendwas klauen wollen.
Die Inhaltsangabe deutet es an: „Mr. Hell“ nimmt sich nicht sonderlich ernst. Und er stammt aus einer Zeit, bei der sich Mann noch von hinten einer Frau nähern konnte, ihr die Hände um den Hals legte und dafür mit Sex belohnt wurde.
In diesem Sinne:
freeman
Spiders
Spiders
Wenn die Macher von „Spiders“ eines können, dann Ekel! Direkt von den ersten Augenblicken an spielen sie mit der natürlichen Abscheu vieler Menschen vor den Krabbelviechern. Optisch wie akustisch lassen sie einem ein ums andere Mal einen Schauer über den Rücken kriechen. Obendrein kredenzen sie eine Spinnenart, die in Stresssituationen Nachkommen zeugen, die zehnmal so groß sind, wie die Generation zuvor. Entsprechend bekommt man hier ein paar echte Kracher aufs Butterbrot geschmiert. Dabei kommen starke animatronische Effekte zum Einsatz, die CGI-Bilder passen und der Einsatz echter Spinnen lässt den Spinnensinn beim Zuschauer nur noch mehr durchdrehen. Klasse. Ein Creature Feature, das seinen Namen wirklich mal wieder verdient hat. Leider ist die Story das pure Klischee und sind die Figuren wenig spannend. Einzig der „Held“ ist interessant, da er keine Heldenreise durchmacht, sondern das genaue Gegenteil. Aber auch daraus wird nicht soviel gemacht.

In diesem Sinne:
freeman
Wenn die Macher von „Spiders“ eines können, dann Ekel! Direkt von den ersten Augenblicken an spielen sie mit der natürlichen Abscheu vieler Menschen vor den Krabbelviechern. Optisch wie akustisch lassen sie einem ein ums andere Mal einen Schauer über den Rücken kriechen. Obendrein kredenzen sie eine Spinnenart, die in Stresssituationen Nachkommen zeugen, die zehnmal so groß sind, wie die Generation zuvor. Entsprechend bekommt man hier ein paar echte Kracher aufs Butterbrot geschmiert. Dabei kommen starke animatronische Effekte zum Einsatz, die CGI-Bilder passen und der Einsatz echter Spinnen lässt den Spinnensinn beim Zuschauer nur noch mehr durchdrehen. Klasse. Ein Creature Feature, das seinen Namen wirklich mal wieder verdient hat. Leider ist die Story das pure Klischee und sind die Figuren wenig spannend. Einzig der „Held“ ist interessant, da er keine Heldenreise durchmacht, sondern das genaue Gegenteil. Aber auch daraus wird nicht soviel gemacht.
In diesem Sinne:
freeman
Bagman
Bagman
Vom "The Girl with all the Gifts"-Regisseur hatte ich dann doch etwas mehr erwartet als einen lauen, klischierten, langweiligen und schreckfreien Horrorfilm nach Schema F. Zumindest die Darsteller mühen sich und der Film sieht gut aus. Der Rest funktioniert kein Stück. Richtiggehend langweilig: Das Design des Bagman. Der bessere Film zum Thema "Schwarzer Mann entführt Kinder im Sack": The Boogeyman - Origins.

In diesem Sinne:
freeman
Vom "The Girl with all the Gifts"-Regisseur hatte ich dann doch etwas mehr erwartet als einen lauen, klischierten, langweiligen und schreckfreien Horrorfilm nach Schema F. Zumindest die Darsteller mühen sich und der Film sieht gut aus. Der Rest funktioniert kein Stück. Richtiggehend langweilig: Das Design des Bagman. Der bessere Film zum Thema "Schwarzer Mann entführt Kinder im Sack": The Boogeyman - Origins.
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freeman
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