Filmtagebuch: SFI

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 28.06.2025, 14:56

Cobra Kai - Staffel 6

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In der finalen Staffel laufen alle Fäden zusammen: Vergebung, Versöhnung, Abrechnung, Selbstfindung, Freundschaft. Ein emotionales Highlight, welches vor allem in den letzten drei Folgen massivst auf die Trändendrüsen drückt. Und noch besser: Miyagi-Do macht einen Schritt zurück und die Show zeigt eindrucksvoll, warum sie Cobrai Kai heißt: Keine Gnade! Selten, dass eine Serie solch ein perfektes Ende findet.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 29.06.2025, 04:51

K.O.

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Der französische Action-Thriller erzählt die Geschichte von Bastien, einem ehemaligen MMA-Kämpfer, der von seiner dunklen Vergangenheit eingeholt wird. Ciryl Gane, übrigens ein echter MMA-Champion, verkörpert mit roher Authentizität einen Mann, der durch einen tragischen Todesfall gezeichnet ist. Als die verzweifelte Witwe seines verstorbenen Gegners ihn bittet, ihren verschwundenen Sohn Léo zu finden, gerät Bastien in die gefährliche Unterwelt Marseilles. Der Film besticht durch seine realistischen Kampfszenen, die gleichermaßen roh und druckvoll sind. Die Geschichte rund um Buße und Erlösung bleibt bei 84 min. Laufzeit freilich recht oberflächlich und die Unterwelt-Prämisse generisch.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von gelini71 » 29.06.2025, 08:37

:00000654
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 03.07.2025, 03:45

King of Queens - die komplette Serie

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Der erklärten Lieblings-Sitcom meiner Schwester schenkte ich stets wenig Aufmerksamkeit, da ich die Serie immer mittelmäßig in Bezug auf Innovation und Kultstatus wahrnahm. Das bestätigt sich nun auch nach der Sichtung, obwohl die sympathischen Hauptcharaktere und der alltagsnahe Humor durchaus unterhält. Selbiger ist eher bodenständig und auf klassische Situationskomik ausgerichtet, wirkt aber heutzutage auch tendenziell altmodisch und vielfach zu stereotyp. Die Serie leidet zudem unter Vorhersehbarkeit und einer manchmal eingeschränkten Vielfalt, was sie für einen längeren Zeitraum weniger spannend macht. Auch Arthur Spooner ist als Schreihals gewöhnungsbedürftig, obwohl er mit seinen unerwarteten Kommentaren oftmals die Vorhersehbarkeit durchbricht und der Serie dadurch Leben einhaucht.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von gelini71 » 03.07.2025, 16:49

Die ist mittlerweile tatsächlich etwas angestaubt aber ich fand immer das bei "King of Queens" einfach alles gepaßt hat - alle drei Darsteller paßten perfekt zu Ihrer Rolle, zudem merkte man die Harmonie zwischen den drei, die Syncro paßte und auch das Timing beim Humor. Da störte es mich auch nicht das es deutlich sichtbar im Studio gedreht wurde. Ich habe das immer wieder gerne so abends im linearen TV (ja - ist schon was länger her) geschaut wenn ich einfach mal berieselt werden wollte.
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von John Woo » 03.07.2025, 20:56

Imo eine der besten Sitcoms. Macht immer wieder Spass.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 06.07.2025, 05:16

Fight Or Flight

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Josh Hartnett beweist wieder einmal, welch guter Schauspieler er ist und es ist einzig ihm zu verdanken, dass die für mich zu groteske Actionsause nicht vollends absäuft. Ich kann nach dem Film aber verstehen, warum mancher daran Gefallen findet, persönlich waren mir die Absurditäten aber zu übertrieben. Außerdem halte ich Backstein Katee Sackhoff für fehlbesetzt. In meinen jungen Jahre wäre der Film aber sicher ein Partykracher geworden und das seinerzeit sicher indizierte und nur in Österreich/Schweiz zu beziehende Must-See im DVD-Vision-Forum. :lol:

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von gelini71 » 06.07.2025, 08:12

das seinerzeit sicher indizierte und nur in Österreich/Schweiz zu beziehende Must-See im DVD-Vision-Forum.
:00000694 ist aber leider wahr, zudem wurde dann auch immer mit Stolz erwähnt was man da für einen Schatz hat :wink:
ich will nicht lästern, ich war ja genauso - mittlerweile kann ich das auch nicht mehr so ganz nachvollziehen :lol:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 06.07.2025, 14:29

Der Vorteil der Altersweisheit.
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 06.07.2025, 14:29

Jackie Brown

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Ich bin ja wahrlich kein Tarantino Fan, aber ich schätze seine Kreativität und sein Gespür für Dialoge. Jackie Brown ist entsprechend ein Film, den ich tatsächlich bis dato nicht gesehen habe, was wohl dem Umstand geschuldet ist, dass der Streifen in den Forenhochzeiten immer den Ruf des schlechtesten Tarantino hatte. Nach Reservoir Dogs und Pulp Fiction muss es wohl für die Fans wie bei Star Wars: Episode 1 gewesen sein. Zumindest ein wenig. Ich kann verstehen, warum Jackie Brown als weniger innovativ und spannend empfunden wird. Kaum schräge Konversationen, der ungewohnte chronologische Stil und ein Hauch von Recycling. In Anbetracht heutiger Massengrütze ist der Streifen aber dennoch geradezu erfrischend und die versammelte Schauspielriege macht Laune.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von John Woo » 06.07.2025, 14:47

Ja, sehe ich genauso, ich mag den eigentlich lieber als vieles andere von Tarantino. Dass er etwas konventioneller wirkt als andere Tarantinos (könnte an der Buchvorlage liegen), empfinde ich sogar als positiv. Der Film hat auch eine coole Besetzung; Robert Forsters Rolle mochte ich in dem Film.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 06.07.2025, 14:53

Ja, Robert Forster war cool. Und, jetzt ging mir auch ein Licht auf, warum er in Better Call Saul so einen seltsamen Haarausfall hat. Man sieht in Jackie Brown nach meinem Dafürhalten eindeutig die Haartransplation, mit einer viel zu jugendlich gesetzten Haarlinie. Das ging im Alter dann nach hinten los.
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von gelini71 » 06.07.2025, 14:57

Die Ablehnung der Hardcorefans rührt wohl daher das dies Tarantinos einziges adaptiertes Drehbuch nach einer Romanvorlage ist und eben kein Originalscript, er also somit an einer Vorlage gebunden war.
Das ausgerechnet ich jetzt Tarantino verteidige ist aber die wahre Sensation :lol:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von Vince » 06.07.2025, 16:40

Für mich nicht der schlechteste, sondern der beste Tarantino. Immer gewesen.
Und King of Queens eine der drei besten Sitcoms.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von John Woo » 06.07.2025, 18:58

Vince hat geschrieben:
06.07.2025, 16:40
Und King of Queens eine der drei besten Sitcoms.
:26 kann gar nicht sagen, wie oft ich die Serie schon gesehen habe. :lol:
Welche Sitcoms würdest du auch noch aufs Podest setzen? Und @Alle anderen, was sind eure Favoriten?

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 07.07.2025, 05:43

Zu der Frage könntest du einen Fred eröffnen, dann lässt sich das Thema auch umfangreichreicher diskutieren.
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 07.07.2025, 16:35

Mr. No Pain

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„Mr. No Pain“ ist eine actionreiche Dramödie, die tatsächlich auf einer recht originellen Prämisse basiert: Der Bankangestellte Nate Cain leidet an CIPA, einer seltenen Krankheit, die Schmerzen ausschaltet. Dieses Krankheitsbild ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern birgt auch erhebliche Gefahren, da Schmerz normalerweise als lebensrettende Warnfunktion dient. Der Film thematisiert dabei immer wieder sensibel, wie sich diese Besonderheit auf sein Alltagsleben auswirkt. Die Geschichte beginnt nun mit einem romantischen Stelldichein zwischen Nate und seiner Kollegin Sherry. Ein Banküberfall katapultiert ihn kurz danach unversehens in die Heldenrolle: Seine Schmerzunempfindlichkeit verschafft ihm in der Verfolgungsjagd dabei einen entscheidenden Vorteil. Während er den Räubern nachjagt, um Sherry zu retten, begibt er sich mutig in Gefahr, was sowohl seine Stärken als auch die Risiken seiner Erkrankung offenbart. Die Action ist dabei hart und glaubwürdig inszeniert, vermeidet comicartige Überzeichnungen und unterstreicht die Skrupellosigkeit der Gegenspieler. Im Grunde ist der Film aber zu unaufgeregt und simpel gestrickt, um mehr als ein Actionhappen zu sein.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 08.07.2025, 15:34

Contra

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Herbst mimt den zynischen und arroganten Professor, der mit seiner unpolitischen Korrektheit kein Blatt vor den Mund nimmt. Seine Studentin mit Migrationshintergrund findet das weniger amüsant, weswegen der Gute auch vor den Disziplinarausschuss muss. Bald bilden sie ein Team wider Willen und die Klischees fluten den Zuschauer. Der Film wirkt dabei wie ein Versuch, mit Vorurteilen aufzuräumen und zielt nach meinem Dafürhalten auf den AfD-Populismus ab. Das gelingt allerdings kaum. Wer nimmt auch einer hier geborenen Muttersprachlerin, die im Film an der Goethe-Universität in FFM Jura studiert, die unterprivilegierte Migrantin ab, der trotz alledem jederzeit die Abschiebung droht? Ihr Bruder findet auch alles ungerecht und deswegen wird er Messerstecher. Den Vogel schießt der Film mit dem Vergleich ab, dass der Islam schließlich keine Millionen Menschen wie die Nazis getötet hat. :lol: Der Islam gehört übrigens nach meinem Dafürhalten nicht nach Deutschland, nicht weil das Christentum besser ist, sondern weil Europa säkularisiert ist und wir überhaupt keine Religion gebrauchen können. Ohne die Kirche flögen wir längst zum Urlaub auf den Mars. Darum gehts. Übrigens auch witzig, wie man sich über Diskriminierung und Rassismus echauffiert, aber die Bezeichnungen Kartoffelland oder Kartoffeldeutsche sind natürlich legitim, weil sich unterdrückte Minderheiten nicht anders zur Wehr setzen können.
Zum Thema Kartoffel fällt mir übrigens ein: Die facettenreich verwertbare Gaumenfreude könnte für ein Volk der Dichter und Denker kaum symbolträchtiger sein. Warum sollte Kartoffel als Schimpfwort also die Deutschen beleidigen, wenn der Rest der Welt entweder Reis oder Nudeln isst? Wie dem auch sei, der Streifen ist im Grund ein netter Wohlfühlfilm, der emotional berührt, aber in seinem politischen Subtext eine peinliche Nummer.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 10.07.2025, 16:34

Die Ufo-Verschwörung

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Nach einer vertuschten UFO-Sichtung nimmt sich Mathestudent Derek den Lügenmärchen an und versucht sie mathematisch zu widerlegen. Das ist zwar unaufgeregt aber recht innovativ, schließlich arbeitet die Prämisse meist mit der üblichen investigativen Recherche. Zudem ist der Streifen mit Gillian Anderson als Mathematik-Professorin und David Strathairn als FBI-Agent nett besetzt.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 13.07.2025, 14:44

Juror #2

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In etlichen Rezensionen las ich die Kritik, dass sich Eastwood keine Mühe gegeben habe, weil die Geschworenen keine andere Möglichkeiten in Betracht ziehen, fragwürdige Aussagen tätigen oder für die Polizei der Fall viel zu schnell klar ist. Nun, genau darum ging es ja Eastwood. Er thematisiert mit einfachen Stilmitteln die Probleme des US-Justizsystems, dessen Verfahrensfehler und die blinden Flecken. Die Geschworenen wollen zudem lieber nach Hause und schnell Urteile fällen. Obendrein spielt Eastwood immer wieder auf den Film die zwölf Geschworenen an. In dem Fall ist es Nicholas Hoult, der die Mitgeschworenen beeinflusst, allerdings um seine eigene Haut zu retten. Guter, unaufgeregter und wichtiger Film.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 15.07.2025, 05:37

The Waterfront - Staffel 1

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In den Tiefen des Endlagers schlummerte tatsächlich ein kleiner Schatz und somit hat sich das Monatsabo wenigstens gelohnt. Die Buckleys, eine Fischereifamilie in einer beschaulichen Hafenstadt, kämpfen ums Überleben ihres Betriebs. In ihrer verzweifelten Lage treffen sie zunehmend riskante und fragwürdige Entscheidungen, um die Pleite abzuwenden. Die Serie ist mit Holt McCallany, Maria Bello und Melissa Benoist charismatisch besetzt und müsste man das Produkt auf dem DVD-Cover anpreisen, dann titelte dort wohl: Yellowstone trifft auf The Ozark.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 22.07.2025, 05:11

The Gilded Age - Staffel 1 & 2

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Julian Fellowes gelang mit Downton Abbey ein Meisterwerk. Obwohl The Gilded Age die gleichen Archetypen verwendet und sich einige Figuren sogar optisch ähneln, ist die US-Variante deutlich schwächer. Die Charakterisierung ist weniger ausgefeilt und die Dialoge wirken oft affektiert, fast so, als wolle man den englischen Adel kopieren, ist aber eben nur reich und versnobt. Die große Stärke von Downton Abbey lag in der detaillierten und nuancierten Darstellung der gegenseitigen Abhängigkeiten, des gegenseitigen Respekts und den komplexen sozialen Dynamiken zwischen Adel und Bedienstete. Ein zentrales Element war die Betonung der gegenseitigen Verantwortung, des Feingefühls und der traditionellen Etikette im Umgang miteinander. Trotz der hierarchischen Strukturen wurde deutlich, dass sowohl Adlige als auch Dienstpersonal aufeinander angewiesen sind und eine Art familiäre Verbundenheit entwickeln. Das machte die Darstellung der aristokratischen Lebenswelt so fesselnd und vielschichtig. In the Gilded Age ist das kaum vorhanden, zumal das Dienstpersonal und deren privaten Belange kaum Raum einnehmen. Schade!

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 23.07.2025, 16:33

Der Graf von Monte Christo

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Ich mag die Vorlage ungemein, doch wirklich zufriedenstellende Verfilmungen mit aktueller Filmtechnik gab es nach meinem Dafürhalten noch nicht. Die Gérard Depardieu Version anno 1998 war eine langweilige Operette mit TV-Habitus und die Kevin Reynolds Variante anno 2002 eine entkernte Abweichung. Das ändert sich mit der 42. Verfilmung anno 2024, die sich visuell äußerst ansprechend in drei Stunden Laufzeit entfaltet, mit guten Dialogen und einem pathetischen Score aufwartet. Opulent.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von gelini71 » 23.07.2025, 16:36

ich habe als Kind irgendeine TV Verfilmung gesehen, war ein Mehrteiler und die fand ich damals ungemein beeindruckend - habe aber gar keine Ahnung was für eine Verfilmung das war :lol:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 24.07.2025, 05:06

In den 70ern gab es ja den Chamberlain Streifen, den ich als Kind immer sah und einen Sechsteiler in der ARD anno 1979:
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