Die habe ich jetzt wirklich konsequent durchgezogen. Eine etwas andere Hospitalserie. Ein Krankenhaus und ein ärztlicher Direktor, der es sich trotz eigener Probleme (u. a. ist er selbst schwer krank) in den Kopf gesetzt hat, das Wohl der Patienten an oberste Stelle zu setzen. Eine sehr dramatische Serie mit tollen Charakteren (von denen man niemanden gehen lassen möchte), zudem einfach sehr viel Menschlichkeit. Besonders die besondere Empathie des Therapeuten Iggy vermittelt viel Wärme und Herz. Aber auch die anderen Schicksale ließen mich nicht gerade kalt.
Der zuletzt gesehene Serien-Thread
Moderator: SFI
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
New Amsterdam - Staffel 1
Die habe ich jetzt wirklich konsequent durchgezogen. Eine etwas andere Hospitalserie. Ein Krankenhaus und ein ärztlicher Direktor, der es sich trotz eigener Probleme (u. a. ist er selbst schwer krank) in den Kopf gesetzt hat, das Wohl der Patienten an oberste Stelle zu setzen. Eine sehr dramatische Serie mit tollen Charakteren (von denen man niemanden gehen lassen möchte), zudem einfach sehr viel Menschlichkeit. Besonders die besondere Empathie des Therapeuten Iggy vermittelt viel Wärme und Herz. Aber auch die anderen Schicksale ließen mich nicht gerade kalt. . Zum Staffelfinale wird es nochmal heftig emotional
Spannend wäre hier wirklich die Frage, wie sehr die Serie die von Dr. Eric Mannheimer erlebte Geschichte widerspiegelt, jedenfalls scheint es sich da um einen sehr außergewöhnlichen Menschen zu handeln.
,5 - absolut solide
Die habe ich jetzt wirklich konsequent durchgezogen. Eine etwas andere Hospitalserie. Ein Krankenhaus und ein ärztlicher Direktor, der es sich trotz eigener Probleme (u. a. ist er selbst schwer krank) in den Kopf gesetzt hat, das Wohl der Patienten an oberste Stelle zu setzen. Eine sehr dramatische Serie mit tollen Charakteren (von denen man niemanden gehen lassen möchte), zudem einfach sehr viel Menschlichkeit. Besonders die besondere Empathie des Therapeuten Iggy vermittelt viel Wärme und Herz. Aber auch die anderen Schicksale ließen mich nicht gerade kalt.
Spoiler
Show
Vor allem Laurens Geschichte hat mich tief berührt
Spoiler
Show
und leider muss auch ein geliebter Charakter dran glauben, aber immerhin kommen sich Helen und Lauren wieder näher.
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
Noch nie in meinem Leben - Staffel 2
Mir persönlich hat die erste Season besser gefallen. Zunächst habe ich es mal so empfunden, dass die Ausgewogenheit zwischen Dramatik und wirklich absurdem Humor wie in der ersten Staffel nicht mehr so stark gegeben war. Dann war es so, dass schon, wenn ich den Score der ersten Staffel gehört habe mit der Titeleinblendung, voll im Vibe drin war und Lust auf die Serie hatte. Teilweise gefiel mir die Musik in der zweiten Staffel nicht mehr so gut. Und - und ich denke, das ist einer der wichtigsten Punkte dabei für mich - mir fehlten ein wenig die besonderen Momente mit Devi und ihrem wirklich tollen Dad, darum fand ich die letzte Folge auch wieder stärker. Keine schlechte Staffel, aber nicht ganz so stark wie die erste. Würde diese - was die Erstsichtung angeht - erstmal bei einer
,5 verorten.
Mir persönlich hat die erste Season besser gefallen. Zunächst habe ich es mal so empfunden, dass die Ausgewogenheit zwischen Dramatik und wirklich absurdem Humor wie in der ersten Staffel nicht mehr so stark gegeben war. Dann war es so, dass schon, wenn ich den Score der ersten Staffel gehört habe mit der Titeleinblendung, voll im Vibe drin war und Lust auf die Serie hatte. Teilweise gefiel mir die Musik in der zweiten Staffel nicht mehr so gut. Und - und ich denke, das ist einer der wichtigsten Punkte dabei für mich - mir fehlten ein wenig die besonderen Momente mit Devi und ihrem wirklich tollen Dad, darum fand ich die letzte Folge auch wieder stärker. Keine schlechte Staffel, aber nicht ganz so stark wie die erste. Würde diese - was die Erstsichtung angeht - erstmal bei einer
,5 verorten.Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
New Amsterdam - Staffel 2
Die zweite Staffel steigt gleich mit einem Schock ein. Weiterhin bleiben die medizinischen Kräfte im Amsterdam sehr sympathisch,
Zum Ende der Staffel gibt es dann auch noch einen Neuzugang. Oha, der hat ja die Ruhe weg....
Würde die Staffel ähnlich bewerten wie die erste. Etwa
wieder
Die zweite Staffel steigt gleich mit einem Schock ein. Weiterhin bleiben die medizinischen Kräfte im Amsterdam sehr sympathisch,
Spoiler
Show
und wieder leidet man besonders mit Lauren, aber natürlich auch mit Max gewaltig mit, Georgia kommt immer wieder als Einbildung vor, in die Max sich regelrecht verrennt. Das hat Monk-Vibes und ist tief berührend.
Spoiler
Show
Nach nur 18 Folgen endet diese Staffel im Vergleich zur Vorgängerstaffel recht harmlos noch, wenngleich schon ziemlich tragisch...
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
„Untamed“ (2025) ist eine ordentliche Krimi-Serie aus dem Hause „Netflix“, deren erste Staffel sich über sechs Episoden hinweg entfaltet sowie an sich zwar nur einen „routinierten“ Crime-Plot (samt recht stereotyper Charaktere) zu bieten hat – einem aber dennoch zufrieden stellende Unterhaltung offeriert. Angesiedelt im riesigen Yosemite-Nationalpark – reich an friedlicher Abgeschiedenheit und wunderschöner Natur; zugleich allerdings auch nicht gerade arm an Gefahren – entfaltet sich die erzählte Geschichte in einem angenehm unüberhasteten Tempo und legt neben den Ermittlungen und kriminellen Aktivitäten durchaus Wert auf seine Protagonisten Schrägstrich Figuren…
Eric Bana und Rosemarie DeWitt spielen stark, Lily Santiago und Sam Neill steuern guten Support bei, die Emotionen der verschiedenen „dramatischen Schicksale“ werden nachempfindbar transportiert und die punktuell vorhandenen Spannungs-Sequenzen überzeugen – darunter der klasse Einstieg sowie zwei Passagen in einer alten Mine. Alles in allem ist „Untamed“ konventionell-solide Genre-Kost in einem tollen Setting – welche (übrigens von Mark L. Smith („the Revenant“) und seiner Tochter Elle („the Marsh King´s Daughter“) verfasst) leider aber etwas „underwritten“ daherkommt. Zudem hätte man ruhig auf die letzte der gebotenen „Offenbarungen“ verzichten können – nicht nur weil das Casting bereits in jene Richtung deutete…

Eric Bana und Rosemarie DeWitt spielen stark, Lily Santiago und Sam Neill steuern guten Support bei, die Emotionen der verschiedenen „dramatischen Schicksale“ werden nachempfindbar transportiert und die punktuell vorhandenen Spannungs-Sequenzen überzeugen – darunter der klasse Einstieg sowie zwei Passagen in einer alten Mine. Alles in allem ist „Untamed“ konventionell-solide Genre-Kost in einem tollen Setting – welche (übrigens von Mark L. Smith („the Revenant“) und seiner Tochter Elle („the Marsh King´s Daughter“) verfasst) leider aber etwas „underwritten“ daherkommt. Zudem hätte man ruhig auf die letzte der gebotenen „Offenbarungen“ verzichten können – nicht nur weil das Casting bereits in jene Richtung deutete…
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
„Wilderness“ ist eine sechsteilige, auf einem Roman von B.E. Jones basierende Serie aus dem Jahr 2023, welche über eine fein animierte Opening-Credits-Sequenz verfügt, die mit Tayor Swift´s Hit-Song „Look what you made me do“ unterlegt daherkommt: Eine hervorragende Wahl – denn nicht nur ist das Lied catchy as fuck, es passt inhaltlich auch perfekt zu dieser pulpy-dramatischen, u.a. Themen wie Liebe, Untreue, Geheimnisse, Lügen, Manipulationen, Gaslighting, toxische Beziehungen, verbissenes Bewahren der erreichten Dinge, Rollenbilder und Rache umfassenden Geschichte; Todesfälle inklusive…
Unter der kompetenten Regie So Yong Kims entstanden sowie sich entweder in schöner Natur oder New York City entfaltend, ist das Ganze zwar nicht so komplex wie es hätte sein können, schlägt vielleicht ein bis zwei „Haken“ zu viel und bietet spätestens in der zweiten Hälfte keine echte Sympathiefigur mehr auf – und ja, die Zahl der Flashbacks zu Beginn hätte man ein wenig runterschrauben können – doch machen die Darsteller (Jenna Coleman und Oliver Jackson-Cohen als Leads sowie u.a. Ashley Benson, Eric Balfour und Claire Rushbrook in Nebenrollen) ihre Sache ordentlich und vermochte ich durchweg anständig unterhalten zu werden…
sehr starke
Unter der kompetenten Regie So Yong Kims entstanden sowie sich entweder in schöner Natur oder New York City entfaltend, ist das Ganze zwar nicht so komplex wie es hätte sein können, schlägt vielleicht ein bis zwei „Haken“ zu viel und bietet spätestens in der zweiten Hälfte keine echte Sympathiefigur mehr auf – und ja, die Zahl der Flashbacks zu Beginn hätte man ein wenig runterschrauben können – doch machen die Darsteller (Jenna Coleman und Oliver Jackson-Cohen als Leads sowie u.a. Ashley Benson, Eric Balfour und Claire Rushbrook in Nebenrollen) ihre Sache ordentlich und vermochte ich durchweg anständig unterhalten zu werden…
sehr starke
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
Noch nie in meinem Leben (Never have I ever) - Staffel 3
Da ich nicht binge, sondern meist eine Folge pro Tag schaue, nicht ganz so leicht zu beurteilen, aber ich denke, ich fand sie ne Ecke stärker als die Vorgängerstaffel. Der Elektrosound aus der ersten Staffel war wieder mehr zu hören, und ich glaube, es gab auch etwas mehr wieder an schrägen Szenen oder Dialogen.
,5 denke ich passen
Schöner Staffelabschluss auch
Da ich nicht binge, sondern meist eine Folge pro Tag schaue, nicht ganz so leicht zu beurteilen, aber ich denke, ich fand sie ne Ecke stärker als die Vorgängerstaffel. Der Elektrosound aus der ersten Staffel war wieder mehr zu hören, und ich glaube, es gab auch etwas mehr wieder an schrägen Szenen oder Dialogen.
Schöner Staffelabschluss auch
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
@gellini:
Ich habe gestern auch mit BIOHACKERS begonnen und finde sie nach den ersten zwei Episoden bisher nicht schlecht. Da ich aber las, dass eine dritte STaffel offenbar gecancelt wurde bzw. nicht zustande kam, wollte ich mal vorsichtig fragen, ob ich mich über ein halbwegs abgeschlossenes Ende freuen kann? Ich traue mich nicht, da weiter zu googlen, da ja bekannt ist, wenn man nen Wort zuviel eingibt, wird einem gleich das Ende gespoilert. Von daher frage ich hier einfach mal.
Bisher kann ich sagen, Luna Wedler spielt das wirklich stark, und ihre tragische Vorgeschichte ließ mich absolut nicht kalt. Zudem spielt die Serie recht geschickt mit den Erwartungen durch die immer wieder eingesetzten Zeitsprünge zurück.
Ich habe gestern auch mit BIOHACKERS begonnen und finde sie nach den ersten zwei Episoden bisher nicht schlecht. Da ich aber las, dass eine dritte STaffel offenbar gecancelt wurde bzw. nicht zustande kam, wollte ich mal vorsichtig fragen, ob ich mich über ein halbwegs abgeschlossenes Ende freuen kann? Ich traue mich nicht, da weiter zu googlen, da ja bekannt ist, wenn man nen Wort zuviel eingibt, wird einem gleich das Ende gespoilert. Von daher frage ich hier einfach mal.
Bisher kann ich sagen, Luna Wedler spielt das wirklich stark, und ihre tragische Vorgeschichte ließ mich absolut nicht kalt. Zudem spielt die Serie recht geschickt mit den Erwartungen durch die immer wieder eingesetzten Zeitsprünge zurück.
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
kann man ohne Probleme schauen, wußte gar nicht das da was näheres geplant war. Es gibt zwar wie so oft eine Hintertür aber soweit ich mich erinnern kann (ist auch schon eine Weile her) war das ganze mehr oder weniger abgeschlossen
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
Cool. DAnke für die flinke Antwort
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
Biohackers - Staffel 1
Mit Mia fiebert man schnell mit und die Serie hat eine sehr klare Gut/Böse-Abgrenzung - - Die Serie, für die u. a. Christian Ditter ("Vorstadtkrokodile") zusammen mit Tim Trachte das Drehbuch schrieb, spielt sehr geschickt mit den Erwartungen des Zuschauers und macht das, indem sie immer wieder zwischen verschiedenen Zeitebenen springt.
Luna Wedler fand ich großartig in ihrer Rolle. Ihre Emotionen nimmt man ihr ab, ihre Gegnerin ist famos fies und vor allem gewissenlos.
stark
knappe
etwa
Mit Mia fiebert man schnell mit und die Serie hat eine sehr klare Gut/Böse-Abgrenzung -
Spoiler
Show
hat aber ne gewisse Ironie irgendwie, dass in der Beschreibung was von einer Familientragödie steht...das ist ja nur mehrfacher Mord gewesen...
Spoiler
Show
So beginnt man mit einem heftigen Schock und spult dann zurück
Spoiler
Show
man wünscht sich eigentlich die Ganze Zeit, dass Mia/ Emma gewinnt, denn was man mit ihr und ihrer FAmilie gemacht hat, ist schon echt übel. Mir hat Emmas Reaktion sehr gefallen, als sie das erste Mal das Anwesen der Professorin verlässt und man geradezu spürt, dass sie sich am liebsten übergeben möchte - Das Staffelende war fast erwartbar, es war klar, dass die Sache noch nicht ausgestanden ist, denn sonst wäre die Geschichte zuende
Spoiler
Show
habe jetzt die erste Folge der zweiten STaffel begonnen und fand es krass, wie sehr man da in den Mystery-Bereich geht mit einer Protagonistin, die quasi ein Vierteljahr aus ihrem Gedächtnis verloren hat. Das ganze war so spannnend und ich habe so mitgefiebert, dass die Folge
- trotz vielleicht etwas gemäßigten Tempos - quasi ohne Längen rüberkam.
- trotz vielleicht etwas gemäßigten Tempos - quasi ohne Längen rüberkam.
knappe
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
Noch nie in meinem Leben - Staffel 4
Mit der vierten Staffel geht die Reise mit Devi und ihren Freundinnen zuende. Schöne Staffel und ein schönes Ende zum Abschluss
und ein etwas wehmütiger Abschied. Immerhin schaue ich die Serie parallel gerade nochmal mit einer guten Freundin
Mit der vierten Staffel geht die Reise mit Devi und ihren Freundinnen zuende. Schöne Staffel und ein schönes Ende zum Abschluss
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
Biohackers - Staffel 2
Erstmal - Luna Wedlers Performance ist großartig, und die Staffel schafft es auch wieder, wenn auch eher langsam, eine mysteriöse Atmosphäre aufzubauen. Leider hat mir die Entwicklung zum Ende hin so gar nicht zugesagt.
etwa
vielleicht...leider ein eher mittelmäßiges Finale - trotzdem nicht bereut, die Serie geschaut zu haben, als nächstes werde ich mir "22 Bahnen" mit Luna im Kino anschauen
Erstmal - Luna Wedlers Performance ist großartig, und die Staffel schafft es auch wieder, wenn auch eher langsam, eine mysteriöse Atmosphäre aufzubauen. Leider hat mir die Entwicklung zum Ende hin so gar nicht zugesagt.
Spoiler
Show
Die "Familientragödie entpuppt sich als mal eben dreifacher Mord an Emmas Familie. Ich hätte mir gewünscht, dass sie die Lorenzen dafür richtig leiden lässt, sie mindestens lebenslang in den Knast bringt dafür. Dass sie am Ende auch noch zu trauern scheint kurz, als Lorenzen stirbt, finde ich absolut merkwürdig und wirkt auch eher deplatziert. Warum sollte sie der Lorenzen verziehen haben, dass sie ihr quasi das ganze Leben genommen hat, nur weil sie sie am ENde - was jawohl das mindeste ist!! - geheilt hat?! Zumal die Lorenzen auch nie wirklich Reue gezeigt hat für das, was sie getan hat. Da mir der Revenge Part bei so ner ungeheuren Tat einfach wichtig ist, schlägt sich das auch auf meine Bewertung nieder
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
Bei „Pine Gap“ (2018) handelt es sich um eine sechsteilige australische Mini-Serie aus dem Hause „Netflix“, welche mit einigen mir durchaus vertrauten Gesichtern aufzuwarten vermag – darunter Tess Haubrich (TV´s „Wolf Creek“), Parker Sawyers („Operation Fortune“), Madeleine Madden (TV´s „Tomorrow, When the War began“), Simone Kessell (TV´s „Yellowjackets“) und Milly Alcock (inzwischen ja das neue „Supergirl“)…
Pine Gap ist eine reale existierende gemeinsame Militärbasis Amerikas und Australiens mitten im Outback – und die vorliegende Serie erzählt eine in diesem Kontext angesiedelte Geschichte rund um Überwachung und Spionage, das Vereiteln von Anschlägen und Verhindern von Konflikten sowie die Suche nach einem „Verräter“ in den eigenen Reihen…
Dabei steht weder Action noch das Präsentieren großer Schauwerte/Setpieces im Vordergrund – was nicht nur dem limitierten Budget geschuldet ist, sondern auch der eher realistisch gehaltenen Darbietungsweise der Arbeit der Leute vor Ort; inklusive Auswirkungen auf deren Privatleben, auf die Weltpolitik sowie auf internationale Allianzen…
Für ein Anschauen hatte ich mich entschieden, als mich mal wieder ein Schub „Australien-Fernweh“ überkam – da die Serie ja in und um Alice Springs spielt und gedreht wurde, wo ich vor ein paar Jahren selbst unterwegs war. An sich fand ich sie inhaltlich interessant – primär wegen den USA/Australien/China-Verflechtungen – doch hätte ich sie mir generell ein Stück weit straffer (und damit verbunden: spannender) gewünscht…
knappe
Pine Gap ist eine reale existierende gemeinsame Militärbasis Amerikas und Australiens mitten im Outback – und die vorliegende Serie erzählt eine in diesem Kontext angesiedelte Geschichte rund um Überwachung und Spionage, das Vereiteln von Anschlägen und Verhindern von Konflikten sowie die Suche nach einem „Verräter“ in den eigenen Reihen…
Dabei steht weder Action noch das Präsentieren großer Schauwerte/Setpieces im Vordergrund – was nicht nur dem limitierten Budget geschuldet ist, sondern auch der eher realistisch gehaltenen Darbietungsweise der Arbeit der Leute vor Ort; inklusive Auswirkungen auf deren Privatleben, auf die Weltpolitik sowie auf internationale Allianzen…
Für ein Anschauen hatte ich mich entschieden, als mich mal wieder ein Schub „Australien-Fernweh“ überkam – da die Serie ja in und um Alice Springs spielt und gedreht wurde, wo ich vor ein paar Jahren selbst unterwegs war. An sich fand ich sie inhaltlich interessant – primär wegen den USA/Australien/China-Verflechtungen – doch hätte ich sie mir generell ein Stück weit straffer (und damit verbunden: spannender) gewünscht…
knappe
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
New Amsterdam - Staffel 5 (letzte Staffel)
Mit 13 Folgen geht die Serie, die mich jetzt seit dem 23. Juni begleitet, ins Finale. Abschied von liebgewonnenen Charakteren mit einem kleinen, feinen Twist am Ende, der mir sehr gefallen hat.
etwa
Mit 13 Folgen geht die Serie, die mich jetzt seit dem 23. Juni begleitet, ins Finale. Abschied von liebgewonnenen Charakteren mit einem kleinen, feinen Twist am Ende, der mir sehr gefallen hat.
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
Bei „Butterfly“ (2025) handelt es sich um eine aus 6 Folgen bestehende amerikanische, sich aber komplett in Südkorea entfaltende Action-Thriller-Serie aus dem Hause „Amazon Prime“, die wiederum auf einer gleichnamigen Graphic Novel Arash Amels basiert. Inhaltlich geht es um David (Daniel Dae Kim), der früher mal bei einer von ihm mitgegründeten privaten „Dark-Ops-Spionagefirma“ gearbeitet hat, bevor er vor neun Jahren im Rahmen einer Mission verraten wurde und seinen Tod vortäuschen musste, um so das Leben seiner Tochter zu bewahren. Nun ist es für ihn allerdings an der Zeit, Rebecca (Reina Hardesty) zu sich zu holen – welche nicht weiß, dass er noch lebt, sowie seither von seiner ehemaligen Geschäftspartnerin Juno (Piper Perabo) zu ihrer besten Attentäterin innerhalb der Organisation ausgebildet worden ist…
Joa… wenn man nicht übermäßig viel erwartet, kann man sich diese Serie durchaus mal ansehen – welche familiäre Beziehungen (sowohl auf Seiten des Vater-Tochter-Lead-Gespanns als auch „ihnen Gegenüber“ in Form von Juno und ihrem Sohn Oliver, gespielt von Louis Landau) mit Katz-und-Maus-Thriller-Kost sowie einzelnen routiniert-solide in Szene gesetzten Action-Sequenzen kombiniert. Die Comic-Ursprünge sind kaum bemerkbar – am ehesten in der Gestaltung der Figur eines Killers namens Gun (Ji-hoon Kim) – während die besten Momente so einige mit David und Rebecca sind (emotional-zwischenmenschliche sowie mit ihnen „in Action“) – ergänzt um welche, in denen sich die beiden Parteien zu manipulieren versuchen. Die Besetzung ruft keinen Grund zur Klage hervor – Hardesty wäre auf jeden Fall eine schicke Karriere zu gönnen – doch obgleich das Tempo einigermaßen flott daherkommt, hätte ich mir alles in allem in erster Linie mehr Spannung und Originalität gewünscht. Schade zudem, dass David derart einseitig als „Good Guy“ dargestellt wird und man nicht „mehr“ aus Rebecca´s „soziopathischen Ader“ gemacht hat…

Joa… wenn man nicht übermäßig viel erwartet, kann man sich diese Serie durchaus mal ansehen – welche familiäre Beziehungen (sowohl auf Seiten des Vater-Tochter-Lead-Gespanns als auch „ihnen Gegenüber“ in Form von Juno und ihrem Sohn Oliver, gespielt von Louis Landau) mit Katz-und-Maus-Thriller-Kost sowie einzelnen routiniert-solide in Szene gesetzten Action-Sequenzen kombiniert. Die Comic-Ursprünge sind kaum bemerkbar – am ehesten in der Gestaltung der Figur eines Killers namens Gun (Ji-hoon Kim) – während die besten Momente so einige mit David und Rebecca sind (emotional-zwischenmenschliche sowie mit ihnen „in Action“) – ergänzt um welche, in denen sich die beiden Parteien zu manipulieren versuchen. Die Besetzung ruft keinen Grund zur Klage hervor – Hardesty wäre auf jeden Fall eine schicke Karriere zu gönnen – doch obgleich das Tempo einigermaßen flott daherkommt, hätte ich mir alles in allem in erster Linie mehr Spannung und Originalität gewünscht. Schade zudem, dass David derart einseitig als „Good Guy“ dargestellt wird und man nicht „mehr“ aus Rebecca´s „soziopathischen Ader“ gemacht hat…
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
Hab ich erst gar nicht angespult. Gute Serien sind bei Prime Video echt Mangelware, so wie halt auch Filme. 
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
Ich denke, diese ganzen Spionage-Nummern, die da ja manchmal am Fließband schon stattfinden, sind oft sehr beliebig und durchschnittlich. Wenn dann noch hinzu kommt, dass das Ganze meistens auf nen Cliffhanger endet und man nicht weiß, wann und ob es weitergeht, dann geht mein Interesse irgendwie gegen Null
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
„Landman“ ist eine von Taylor Sheridan entwickelte und zum Teil auch in Szene gesetzte Drama-Serie – ihres Zeichens ein inzwischen typisches Werk jenes Schöpfers (vorrangig nach Vorbild von „Yellowstone“ und „Tulsa King“). Das fängt bei der Besetzung der Hauptrolle mit einem Schauspieler der „älteren Garde“ an, der seine besten Zeiten eigentlich schon länger hinter sich hatte sowie auf diesem Wege tatsächlich noch einmal ein spätes Karriere-Highlight beschert bekommen hat bzw. darstellerisch zu erzielen in der Lage war: Im Vorliegenden Billy Bob Thornton als mit hoher Verantwortung vertrauter (zynischer, erfahrener und engagierter) „Mann für alles“ eines Ölunternehmens; direkt vor Ort „in the Patch“ im ländlichen Texas. Thornton ist herausragend klasse. Generell überzeugt das komplette Ensemble, das u.a. mit einigen bekannten Gesichtern aus anderen Sheridan-Projekten aufwartet. John Hamm gefiel mir ebenfalls richtig gut – genauso wie Demi Moore, welche aber leider über weite Strecken der ersten Staffel hinweg ziemlich „verschenkt“ wurde…
Getreu des erwähnten „Musters“ geht es auch hier um einflussreiche Männer mit großen Egos, um Macht, Politik und eine Menge Geld – ergänzt um alltägliche, familiäre und persönliche Dramen (sprich: klassisches „Soapopera-Material“) sowie mit einer Schüppe „Crime“ angereichert (Bedrohung durch ein mexikanisches Kartell). Obgleich auch diese Produktion inhaltlich eher in die „republikanische Richtung“ tendiert, gibt es aber dennoch verschiedene erfreuliche Momente, in denen „andere Perspektiven“ zur Geltung kommen. Dass die Erdöl-Förderung nunmal schmutzig, gefährlich, schädlich und nicht auf Dauer ist, ist ja kein Geheimnis – doch sind Alternativen wie Sonnen- und Windkraft bekanntlich ebenfalls nicht gerade umweltfreundlich (im Bereich der Herstellung ihrer Komponenten) und liefern diese an sich (noch) keinen zufrieden stellenden Mehrwert. So lange sich das nicht ändert, muss halt auf Öl zurückgegriffen werden, um die Welt am Laufen zu halten. Die Präsentation dieser Branche geschieht halbwegs realistisch – gepaart mit etwas idealisierter Verklärung…
Hochwertig produziert und durchweg unterhaltsam, wurden den verschiedenen Story-Bereichen genügend Aufmerksamkeit zugestanden, werden einem zwei prominente „Cameos“ präsentiert (einer in der ersten, einer in der letzten der insgesamt 10 Folgen dieser Season), wird mit einigen brutalen und humorigen Elementen aufgewartet und wurden selbst den Nebenparts (wie etwa die von Colm Feore und James Jordan) memorable Szenen zugestanden. Was allerdings unvorteilhaft aus dem Rahmen fällt, das sind die jeweils arg klischeehaften Charakter-Zeichnungen und zugehörigen Plot-Stränge rund um die Ex-Frau und Tochter unseres Leads: Oversext, blond und „nicht sonderlich helle“. Eingangs ist das noch relativ amüsant – auf Dauer aber „ablenkend“ sowie im Vergleich zum Rest unpassend „witzig“; eher zum Fremdschämen und Augenrollen. Ali Larter und die umwerfende Michelle Randolph spielen die Parts super – allerdings taten sie mir angesichts des Materials (einzelner feiner Augenblicke zum Trotz) bisweilen beinahe leid. Zudem ist letztere 28, verkörpert eine 17-Jährige und wird von ihrem Vater wie eine 14-Jährige behandelt. Zumindest ist Kayla Wallace´s engagierte Anwältin Rebecca Falcone dagegen eine gut verfasste weibliche Figur, die mit dem ganzen „rauen Drumherum“ bestens harmoniert…
knappe
Getreu des erwähnten „Musters“ geht es auch hier um einflussreiche Männer mit großen Egos, um Macht, Politik und eine Menge Geld – ergänzt um alltägliche, familiäre und persönliche Dramen (sprich: klassisches „Soapopera-Material“) sowie mit einer Schüppe „Crime“ angereichert (Bedrohung durch ein mexikanisches Kartell). Obgleich auch diese Produktion inhaltlich eher in die „republikanische Richtung“ tendiert, gibt es aber dennoch verschiedene erfreuliche Momente, in denen „andere Perspektiven“ zur Geltung kommen. Dass die Erdöl-Förderung nunmal schmutzig, gefährlich, schädlich und nicht auf Dauer ist, ist ja kein Geheimnis – doch sind Alternativen wie Sonnen- und Windkraft bekanntlich ebenfalls nicht gerade umweltfreundlich (im Bereich der Herstellung ihrer Komponenten) und liefern diese an sich (noch) keinen zufrieden stellenden Mehrwert. So lange sich das nicht ändert, muss halt auf Öl zurückgegriffen werden, um die Welt am Laufen zu halten. Die Präsentation dieser Branche geschieht halbwegs realistisch – gepaart mit etwas idealisierter Verklärung…
Hochwertig produziert und durchweg unterhaltsam, wurden den verschiedenen Story-Bereichen genügend Aufmerksamkeit zugestanden, werden einem zwei prominente „Cameos“ präsentiert (einer in der ersten, einer in der letzten der insgesamt 10 Folgen dieser Season), wird mit einigen brutalen und humorigen Elementen aufgewartet und wurden selbst den Nebenparts (wie etwa die von Colm Feore und James Jordan) memorable Szenen zugestanden. Was allerdings unvorteilhaft aus dem Rahmen fällt, das sind die jeweils arg klischeehaften Charakter-Zeichnungen und zugehörigen Plot-Stränge rund um die Ex-Frau und Tochter unseres Leads: Oversext, blond und „nicht sonderlich helle“. Eingangs ist das noch relativ amüsant – auf Dauer aber „ablenkend“ sowie im Vergleich zum Rest unpassend „witzig“; eher zum Fremdschämen und Augenrollen. Ali Larter und die umwerfende Michelle Randolph spielen die Parts super – allerdings taten sie mir angesichts des Materials (einzelner feiner Augenblicke zum Trotz) bisweilen beinahe leid. Zudem ist letztere 28, verkörpert eine 17-Jährige und wird von ihrem Vater wie eine 14-Jährige behandelt. Zumindest ist Kayla Wallace´s engagierte Anwältin Rebecca Falcone dagegen eine gut verfasste weibliche Figur, die mit dem ganzen „rauen Drumherum“ bestens harmoniert…
knappe

Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
Alien: Earth
Ist eine ganz gute Science-Fiction-Serie, aber leider keine gute Alien-Serie geworden, da sie über weite Strecken vergisst, Atmosphäre zu verdichten und Beklemmung aufzubauen und viel zu häufig die Zügel schleifen lässt. Zudem war ich enttäuscht, wie unattraktiv Alien Earth trotz sichtbar hohen Budgets visuell ausfällt, was ich vor allem einer sehr banalen Lichtsetzung zuschreibe. Die meisten "Alien"-Filme sind ja wirklich außergewöhnlich schön gefilmt, hier wirkt alles recht beliebig. Enttäuschend zudem, dass die erste Staffel keinen zufrieden stellenden Abschluss findet sondern völlig offen endet. Das Konzept der in erwachsene Robokörper verpflanzte Kinder ist eigentlich interessant, birgt aber heftigstes Nervpotenzial in sich, das auch amtlich ausgespielt wird. Gar nicht begeistert war ich übrigens von der Folge, von der ich mir das meiste erhoffte, nämlich Episode 5. Dort verhalten sich ja nahezu alle Figuren völlig behämmert, fast wie in einem 80s-Teenie-Slasher. Nur hier sollen es ja Erwachsene und Profis sein. Bin dennoch über die gesamte Staffel am Ball gehalten worden, Hochspannung kam aber nur gelegentlich auf.
Ist eine ganz gute Science-Fiction-Serie, aber leider keine gute Alien-Serie geworden, da sie über weite Strecken vergisst, Atmosphäre zu verdichten und Beklemmung aufzubauen und viel zu häufig die Zügel schleifen lässt. Zudem war ich enttäuscht, wie unattraktiv Alien Earth trotz sichtbar hohen Budgets visuell ausfällt, was ich vor allem einer sehr banalen Lichtsetzung zuschreibe. Die meisten "Alien"-Filme sind ja wirklich außergewöhnlich schön gefilmt, hier wirkt alles recht beliebig. Enttäuschend zudem, dass die erste Staffel keinen zufrieden stellenden Abschluss findet sondern völlig offen endet. Das Konzept der in erwachsene Robokörper verpflanzte Kinder ist eigentlich interessant, birgt aber heftigstes Nervpotenzial in sich, das auch amtlich ausgespielt wird. Gar nicht begeistert war ich übrigens von der Folge, von der ich mir das meiste erhoffte, nämlich Episode 5. Dort verhalten sich ja nahezu alle Figuren völlig behämmert, fast wie in einem 80s-Teenie-Slasher. Nur hier sollen es ja Erwachsene und Profis sein. Bin dennoch über die gesamte Staffel am Ball gehalten worden, Hochspannung kam aber nur gelegentlich auf.
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
Habe abgebrochen!
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
Als ich las, dass der Hollywood Reporter die 2025er Netflix-Miniserie „Black Rabbit“ als eine Mischung aus „the Bear“, „Uncut Gems“ und einer Menge „Ozark“ beschrieb, hat das mein Interesse an diesem Thriller-Charakterdrama noch einmal deutlich gesteigert – denn letztere beiden Referenz-Titel sind natürlich klasse (ersterer soll ja auch prima sein, interessiert mich aber null). Die „Ozark“-Verbildung ist augenfällig: Farbgebung, Look, Stimmung und Laura Linney als Regisseurin von zwei der insgesamt acht Episoden – plus Jason Bateman, der neben der Inszenierung weiterer zwei eine der beiden Hauptrollen verkörpert. Zudem gibt es deutliche „Connections“ zu dem guten 2024er True-Crime-Thriller „the Order“: Jude Law spielt auch hier die Hauptrolle, Justin Kurzel drehte seinerseits ebenfalls zwei Folgen und Zach Baylin schrieb bei den Projekten jeweils gewichtig an den Vorlagen mit…
Im Zentrum des Geschehens stehen die Brüder Jake und Vince: Einer ein erfolgreicher Restaurant-Betreiber in New York City – der andere sein ständig in Schwierigkeiten steckender Bruder, der zu Beginn von Las Vegas her in die Ostküsten-Metropole zurückkehrt und von dem Punkt an einen „Abwärtsstrudel“ in Gang setzt, im Zuge dessen Menschen verletzt und getötet werden sowie es um eine Menge Geld geht. Schulden, Erpressung, Verbrechen, Business-Verstrickungen und Familien-Konflikte: Klassisches Material – welches sich immer weiter zuspitzt, je inniger sich in Sachen „getroffene Entscheidungen“ (verschiedener Personen) verrannt wird und Dinge schief gehen; u.a. seitens eines pulsierenden Scores unterlegt sowie da am meisten an „Uncut Gems“ erinnernd (auch dieses „angespannte“ Gebotene dürfte gewiss nicht jedem munden)…
Das alles ist nicht gerade originell – doch die Bindung der beiden Brüder (so frustrierend sie mitunter auch sein mag) wird gut transportiert und das Darsteller-Ensemble ist stark: Law ist super, Bateman im Prinzip gleichermaßen, die u.a. mit Sope Dirisu, Cleopatra Coleman, Amaka Okafor und Hettienne Park aufwartende „zweite Reihe“ überzeugt ebenfalls – worüber hinaus es mich außerdem gefreut hat, Odessa Young, Abbey Lee und Kathryn Erbe in Nebenparts wiederzusehen. Und dann wäre da noch „Oscar“-Preisträger Troy Kotsur („CODA“) als Gangster: Bedrohlich und klasse. Um eine Episode „gestrafft“ oder mit mehr Fokus auf bestimmte Nebenfiguren (wie z.B. Lees) wär´s wohl „ideal“ gewesen – doch konnte mich diese gritty-düstere „Selbstzerstörungs-Geschichte“ dennoch ordentlich unterhalten; primär dank seiner Besetzung und Inszenierung…
starke
Im Zentrum des Geschehens stehen die Brüder Jake und Vince: Einer ein erfolgreicher Restaurant-Betreiber in New York City – der andere sein ständig in Schwierigkeiten steckender Bruder, der zu Beginn von Las Vegas her in die Ostküsten-Metropole zurückkehrt und von dem Punkt an einen „Abwärtsstrudel“ in Gang setzt, im Zuge dessen Menschen verletzt und getötet werden sowie es um eine Menge Geld geht. Schulden, Erpressung, Verbrechen, Business-Verstrickungen und Familien-Konflikte: Klassisches Material – welches sich immer weiter zuspitzt, je inniger sich in Sachen „getroffene Entscheidungen“ (verschiedener Personen) verrannt wird und Dinge schief gehen; u.a. seitens eines pulsierenden Scores unterlegt sowie da am meisten an „Uncut Gems“ erinnernd (auch dieses „angespannte“ Gebotene dürfte gewiss nicht jedem munden)…
Das alles ist nicht gerade originell – doch die Bindung der beiden Brüder (so frustrierend sie mitunter auch sein mag) wird gut transportiert und das Darsteller-Ensemble ist stark: Law ist super, Bateman im Prinzip gleichermaßen, die u.a. mit Sope Dirisu, Cleopatra Coleman, Amaka Okafor und Hettienne Park aufwartende „zweite Reihe“ überzeugt ebenfalls – worüber hinaus es mich außerdem gefreut hat, Odessa Young, Abbey Lee und Kathryn Erbe in Nebenparts wiederzusehen. Und dann wäre da noch „Oscar“-Preisträger Troy Kotsur („CODA“) als Gangster: Bedrohlich und klasse. Um eine Episode „gestrafft“ oder mit mehr Fokus auf bestimmte Nebenfiguren (wie z.B. Lees) wär´s wohl „ideal“ gewesen – doch konnte mich diese gritty-düstere „Selbstzerstörungs-Geschichte“ dennoch ordentlich unterhalten; primär dank seiner Besetzung und Inszenierung…
starke
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
Euphorie (RTL +)
Als großer Fan von Derya Aykol Flechtner musste ich diese Serie, ihre erste wirklich große Hauptrolle im dt. TV, unbedingt sehen.
Diese Serie, die am Anfang übrigens eine ausdrückliche Triggerwarnung gibt, handelt von einigen Jugendlichen, die alle ihre persönlichen Probleme und Verletzungen mitbringen, aber auch beibringen.
Speziell am Beispiel der Erzählerin und Hauptfigur Mila (Derya Aykol bzw. Flechtner) wird hier in acht Folgen sehr gut und vor allem tragisch erzählt, wie Mobbing und Verletzungen von außen, psychische Erkrankungen und der Rutsch in die Sucht zusammenhängen können. Ein anderes Mädchen begehrt einen Menschen, der für sie unerreichbar scheint, weshalb sie sich eine Tarnidentität zulegt.
So endet die letzte Folge (Staffel 2 kommt hoffentlich
genauso wild und mit einem Gefühl der Unsicherheit, in der alles in Scherben liegt...passend dazu die wirklich wilde Mischung des Soundtracks von Blümchen bis Somewhere over the rainbow.
Schon jemand gesehen das Ganze?
Der Grund, weshalb ich die Serie angetestet habe, war, weil man eine der meiner Meinung nach besten Stimmen im synchron zur Zeit, Derya Aykol Flechtner, einfach eher selten im TV oder Kino zu sehen bekommt. Großartige Leistung von ihr, hoffentlich gibt es da eine Auszeichnung für.
:Liquid8: mit sehr starker positiver Tendenz zur
Als großer Fan von Derya Aykol Flechtner musste ich diese Serie, ihre erste wirklich große Hauptrolle im dt. TV, unbedingt sehen.
Diese Serie, die am Anfang übrigens eine ausdrückliche Triggerwarnung gibt, handelt von einigen Jugendlichen, die alle ihre persönlichen Probleme und Verletzungen mitbringen, aber auch beibringen.
Speziell am Beispiel der Erzählerin und Hauptfigur Mila (Derya Aykol bzw. Flechtner) wird hier in acht Folgen sehr gut und vor allem tragisch erzählt, wie Mobbing und Verletzungen von außen, psychische Erkrankungen und der Rutsch in die Sucht zusammenhängen können. Ein anderes Mädchen begehrt einen Menschen, der für sie unerreichbar scheint, weshalb sie sich eine Tarnidentität zulegt.
Spoiler
Show
Milas Geschichte finde ich vor allem so tragisch - vorsichtiger Spoiler ------
..weil eigentlich alles mit der Arschlochaktion von Basti begonnen hat und sie immer weiter reingetrieben hat. Gerade die Geschichte mit Ali und der Hang nach mehr und mehr...all das scheint seinen Usprung in den Mobbingaktionen zu haben.
..weil eigentlich alles mit der Arschlochaktion von Basti begonnen hat und sie immer weiter reingetrieben hat. Gerade die Geschichte mit Ali und der Hang nach mehr und mehr...all das scheint seinen Usprung in den Mobbingaktionen zu haben.
genauso wild und mit einem Gefühl der Unsicherheit, in der alles in Scherben liegt...passend dazu die wirklich wilde Mischung des Soundtracks von Blümchen bis Somewhere over the rainbow. Schon jemand gesehen das Ganze?
Der Grund, weshalb ich die Serie angetestet habe, war, weil man eine der meiner Meinung nach besten Stimmen im synchron zur Zeit, Derya Aykol Flechtner, einfach eher selten im TV oder Kino zu sehen bekommt. Großartige Leistung von ihr, hoffentlich gibt es da eine Auszeichnung für.
:Liquid8: mit sehr starker positiver Tendenz zur
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
Die dt. Version schaue ich mir nicht an... bleibe da bei der US-Variante.
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
ich hab mal die US Variante inhaltlich bei wiki überflogen. Die haben in der dt. Serie definitiv nicht die gleichen Stories, von daher,...die dt. Variante könnte ich wenigstens streamen

Original ist übrigens aus Israel
Original ist übrigens aus Israel
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread
Profiling Paris (Profilage)
Für mich die Serien-Wiederentdeckung im Profiler Bereich und wohl mit die beste Serie dieser Art - mit ungewöhnlichen Fällen, spannenden Twists und einer sehr unkonventionellen Ermittlerin. Mit einer Freundin schaue ich Staffel 1, hatte dann Lust, selbst mal weiterzugucken und bin dann bei Staffel 4 mit Adeles Einstieg eingestiegen. Zur Serie zu sagen ist hier klar, dass die erste Staffel gerade im Vergleich relativ harmlose Krimikost ist, während die Folgestaffeln - speziell die Folgen mit Adele - knallharter Psychothrill sind, speziell was die Geschehnisse im Bereich der Ermittler angeht.
Hatte die Serie nie abgeschlossen, darum hab ich die Gelegenheit nochmal genutzt
Man vs. Baby
Mal wieder ne Art One Man Show mit Rowan Atkinson, nicht immer todeslustig, aber charmant gemacht und mit vier Folgen a ca. 30 min. auch nicht zu sehr in die Länge gezogen. Nette Nummer
Für mich die Serien-Wiederentdeckung im Profiler Bereich und wohl mit die beste Serie dieser Art - mit ungewöhnlichen Fällen, spannenden Twists und einer sehr unkonventionellen Ermittlerin. Mit einer Freundin schaue ich Staffel 1, hatte dann Lust, selbst mal weiterzugucken und bin dann bei Staffel 4 mit Adeles Einstieg eingestiegen. Zur Serie zu sagen ist hier klar, dass die erste Staffel gerade im Vergleich relativ harmlose Krimikost ist, während die Folgestaffeln - speziell die Folgen mit Adele - knallharter Psychothrill sind, speziell was die Geschehnisse im Bereich der Ermittler angeht.
Hatte die Serie nie abgeschlossen, darum hab ich die Gelegenheit nochmal genutzt
Man vs. Baby
Mal wieder ne Art One Man Show mit Rowan Atkinson, nicht immer todeslustig, aber charmant gemacht und mit vier Folgen a ca. 30 min. auch nicht zu sehr in die Länge gezogen. Nette Nummer
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 0 Gäste




