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von gelini71 » 16.09.2025, 16:41
Bananas
Gemessen an dem Ruf den Woody Allen als Filmemacher sowohl bei der Filmkritik als auch bei Filmfans hat ist seine zweite Regiearbeit schon eine etwas Kruge Nummer der man ihr Alter von fast 55 Jahren schon arg anmerkt. Manche typischen Allen Witze sind schon wirklich gut, viele aber nach heutigen Maßstäben nicht mehr ganz so PC. Der Schnitt ist reichlich hektisch, das Tempo ebenfalls. Auch wenn es immer noch ganz unterhaltsam ist ist "Bananas" nicht sonderlich gut gealtert.

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von gelini71 » 17.09.2025, 16:47
Der Schläfer
Hier wird es Filmtechnisch schon besser, auch wenn das natürlich Trash der Allerfeinsten Stufe ist. Optisch ist auffällig wie sehr sich Allen von Stanley Kubrick hat inspirieren lassen, sehr offensichtlich hat er vorher sehr oft "2001" und "Uhrwerk Orange" geschaut

Die erste Hälfte ist wirklich witzig, in der zweiten Hälfte geht dem Film aber etwas die Puste aus. Zudem nerven alle Szenen mit Diane Keaton weil ihre Rolle total blöde ist.

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von gelini71 » 18.09.2025, 16:46
Die letzte Nacht des Boris Cruschenko
Bei dieser Komödie stimmt immer noch alles, sofern man eben den Allen Humor mag. Manche Einfälle sind einfach genial - sei es der schwarze Ausbilder bei der Armee (der Film spielt in Russland zur Zeit der Napoleon Kriege !!!) oder der Würstchenverkäufer auf den Schlachtfeld. Dazu noch jede Menge Philosphische Gedanken. Love ist or leave ist - ich mags

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von gelini71 » 19.09.2025, 17:01
Annie Hall (aka "Der Stadtneurotiker")
Der Film mit dem Woody Allen seine Neurotische Kunstfigur zur Perfektion brachte und ihm den Ruf einbrachte von dem er heute noch lebt. Der Film ist ein kleines Kunstwerk den er schafft es ein schwieriges Thema lockerleicht zu verkaufen wobei Allen alle Register zieht die es im Film gibt - sei es Zeichentrick, durchbrechen der vierten Wand oder das der Film dramaturgisch komplett unlogisch verläuft und er munter durch die Zeitachsen springt. Wer wie ich in der Liebe Pech hatte wird sehr vieles was die Hauptfigur mitmacht nachvollziehen können

Was für ein Mensch nun Annie Hall war bleibt aber eher Nebulös aber ich denke das wollte Allen auch so. Geiler Film.

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von SFI » 20.09.2025, 05:54
Gibt Netflix nix mehr her?
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von gelini71 » 20.09.2025, 11:27
bin i.M. in der Netflix Pause (Abo ist aber nicht gekündigt)
Manhatten
Wenn Profifilmkritiker Listen mit den Besten Filmen aller Zeiten machen taucht Woody Allens "Manhatten" stets in den Top 10 auf - was sicherlich an der Machart liegt. Im dunklen Schwarz-Weiß gedreht mit ungewöhnlichen Kamerawinkeln und ohne Künstliche Ausleuchtung wirkt er eher wie ein billiger Amateurfilm bei dem Personen durchaus gewollt aus dem Bild fallen.
Es ist kein schlechter Film aber im direkten Vergleich gefällt mir der Vorgängerfilm "Annie Hall" der Thematisch ja ähnlich ist viel besser weil eben Dramaturgisch mutiger. Das Allen sein New York liebt merkt man aber in jeder Sekunde, trotzdem tendiere ich eher zu "Annie Hall" als sein bestes Werk.
So - dann kan n die Woody Allen Box auch in die Bucht

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von SFI » 20.09.2025, 15:15
Bin gespannt, was man dafür bekommt. Wichtig: Limited out of prince Zusatz nicht vergessen.
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von gelini71 » 20.09.2025, 16:24
ich gehe von nicht viel aus das es die UK Version ist, die DVDs haben zwar alle die Deutsche Original Syncro an Bord (MGM typisch zu jener Zeit) aber es gibt genug Leute die da Vorbehalte haben weil die Cover eben auf Englisch sind und die Filme nach Originaltitel sortiert sind.

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von SFI » 21.09.2025, 05:55
Diese Attribute sind doch typisch für limited special edition!

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von gelini71 » 21.09.2025, 07:54
Inside Man
Da man den Film schon mal gesehen hat kennt man ja die Pointe was zwar den WTF Moment aufhebt aber dafür kann man sich mehr auf Details konzentrieren die einem bei der Erstsichtung eventuell untergegangen sind.
Alles in allem ist das immer noch ein guter und spannender Film mit einer Top Besetzung (5 Big Names in der Liste). Das Wiedersehen hat Freude gemacht und zeigte wieder einmal das vor 20 Jahren Hollywood noch richtig gute Filme machen konnte, auch wenn manche Figur etwas blass gezeichnet ist (die von Jodie Foster Beispielsweise).

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von gelini71 » 26.09.2025, 16:52
Diplomatische Beziehungen - Staffel 1
Ist ein Rewatch, das erste mal muß ich die wohl im April 2023 gesehen haben als meine Frau noch gelebt hat....aber erinnern konnte ich mich nicht mehr wesewegen ein Rewatch ganz gut war.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht so richtig was ich davon halten soll - ist das Satire oder Ernst gemeint ? Sehr oft erinnerte mich das ganze an "Veep", k.A. warum. Die vielen Namen verwirrten mich eher und spannend ist es auch nicht. So 100%ig packt es mich nicht, werde aber der zweiten Staffel eine Chance geben.

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von StS » 26.09.2025, 17:56
Timo und ich mögen die durchaus gern.
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von SFI » 27.09.2025, 05:59
Hat imo eher Parallelen mit Madame Secretary, House of Cards oder Borgen als mit Veep.
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von gelini71 » 27.09.2025, 09:59
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von SFI » 27.09.2025, 14:47
Für mich eines der wenigen Netflix Highlights.

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von gelini71 » 27.09.2025, 16:33
Im Vergleich zu dem Schrott der in der Überzahl ist auf jeden Fall
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von gelini71 » 28.09.2025, 08:37
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von SFI » 28.09.2025, 14:49
Ja, starker Film, vor allem die Bebilderung. Mann nutze dazu übrigens die Kamera:
https://en.wikipedia.org/wiki/Thomson_V ... eam_Camera
Das digitale Rauschen war allerdings in Miami Vice präsenter und gewolltes Stilmittel meine ich mich zu erinnern.
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von gelini71 » 28.09.2025, 16:33
Das es Stilmittel war wuste ich aber ich empfand es denoch eher störend - wirkte halt wie VHS bzw wie eine Laser Paradise DVD

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von StS » 28.09.2025, 17:26
gelini71 hat geschrieben: ↑28.09.2025, 08:37
die Tatsache das Jason Statham viel zu wenig Screentime hat
Ein Meister wie Mann kennt halt genau die maximale Screentime für ihn, die ein seriöser, guter Film bestenfalls verträgt

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von gelini71 » 28.09.2025, 18:24
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von gelini71 » 29.09.2025, 16:41
Who am I
Immer noch ein verdammt guter Film aus Deutschen Landen der sich wohltuend vom üblichen Einheitsbrei abhebt und tatsächlich sogar frische Ideen zeigt - ich finde die Idee den Internetdatenverkehr visuell als U-Bahn darzustellen immer noch einzigartig. Dazu eine Doppeldeutige Auflösung die Faktisch keine ist - alles perfekt, so muß Kino aussehen !

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von gelini71 » 30.09.2025, 18:43
the Transporter
Mit diesem Film kam Jason Statham in mein Filmleben, damals war die Erstsichtung tatsächlich im Pay TV bei Premiere. Es ist eine typische Luc Besson Produktion mit eben allen drin was man bei Besson eben lieben oder hassen kann. Das Tempo ist schnell, die Story reichlich bescheuert und die Action fett. Was den Film nach heutigen Gesichtspunkten gewaltig runterzieht ist sein Grottenschlechter Score (selten eine so schlechte Filmmusik gehört wie hier, aber auch das eben Besson typisch) sowie die sichtbare Tatsache das man den Kämpfen ihre Choreografie schon arg ansieht.
Aber egal, auch wenn der Streifen Schwächen hat er steht für den Begin meines Fanboyseins von Statham

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von gelini71 » 01.10.2025, 16:45
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von StS » 01.10.2025, 17:54
Jip... und trotzdem ist er noch immer besser als Teil 3

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von gelini71 » 02.10.2025, 15:56
Transporter 3
Etwas besser als der zweite Aufguß was aber nicht bedeutet das der Film gut ist

Die Handlung ist noch beknackter als im zweiten Film, dafür sind die Stunts besser und sehen nicht mehr nach Playstation aus. Den Versuch hier eine Liebesgeschichte reinzubauen ging jedenfalls schief, überhaupt paßt hier wenig bis gar nix zusammen.
Das ist einfach schade einfach weil die Figur des Transporters Frank Martin viel Potential hatte und durch Statham auch perfekt verkörpert wird. Aber nun ja, Schrott bleibt Schrott.

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