Filmtagebuch: freeman

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Perfect Addiction

Beitrag von freeman » 17.09.2025, 15:13

Perfect Addiction
Was hat Hollywood eigentlich aktuell gegen Hetero-Beziehungen? Alles ist nur noch toxisch und bäh. Und wer will sehen, wie eine Frau 100 Minuten lang immer wieder die Kerle verteufelt, ihnen aber trotzdem nie die Grenzen aufzeigt? Check ich nicht, sehe ich nicht gerne, bekam ich bei „Perfect Addiction“ aber knallhart aufs Butterbrot geschmiert und flüchtete mich in die Einstellung, den Film scheiße zu finden. Was er auch ist. Auch abseits des Toxic-Shits. Blasse, langweilige Figuren spielen MMA und man nimmt ihnen nichts davon ab. Schauspielerisch ist hier nix los, inhaltlich sowieso nicht, habs dann mit viel Spulen zum Ende geschafft. Müll.
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Beau is afraid

Beitrag von freeman » 18.09.2025, 16:52

Beau is afraid
Ich gebe ganz offen zu, dass ich den viel zu langen Dreistünder in mehreren Teilen geschaut habe. Am Stück wäre mir das zu sehr um sich selbstdrehend und prätentiös gewesen und ich hätte sicherlich frühzeitig ausgemacht. Als „Miniserie“ hat das Ganze aber ganz gut funktioniert, zumal der Film ja auch recht episodisch aufgebaut ist. Dabei waren die Episoden durch die Bank okay und teils reichlich seltsam. Da stecken schon ein paar kaputte Ideen drin. Am Ende wars mir aber nicht kaputt genug. Ich fand das gesamte Finish misslungen und irgendwie total underwhelming. Phoenix spielt toll, kameratechnisch gibt’s ein paar coole Spielereien, die animierte Episode hat mich optisch sehr angesprochen, inhaltlich eher weniger, und vor allem zu Beginn setzt es doch eine ganze Menge an geilen What The Fuck Momenten. Doch auch das lässt leider zu schnell nach.
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Re: Filmtagebuch: freeman

Beitrag von Vince » 18.09.2025, 18:04

Stimmt, ich hatte auch das Gefühl, dass man den gut in drei Teilen hätte schauen können.
Ich war zwar auch ein wenig ernüchtert, muss den aber definitiv noch einmal sehen, um mir ein endgültiges Urteil zu bilden. Irgendwie hängt der mir immer noch nach.

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Re: Filmtagebuch: freeman

Beitrag von McClane » 22.09.2025, 13:59

"Beau Is Afraid" war echt eine fies prätentiöse Angelegenheit und quälend langweilig. Wenn ich bei einer angeblichen Komödie einmal kurz vor Schluss lache (Penismonster auf dem Dachboden), dann läuft schon was verkehrt, wobei ich mich irgendwann gefragt habe, wen Aster eigentlich mehr hasst: Sein Publikum oder seine Hauptfigur. Beiden mutet er jedenfalls ordentlich was zu.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

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Re: Filmtagebuch: freeman

Beitrag von Vince » 22.09.2025, 17:51

Das finde ich jetzt wieder viel zu hart, der Film soll ja nun auch kein Gagfest sein. Für mich war das ganz klar eher Drama als Komödie und auch so gewollt.
Aber wenn ich das richtig abgespeichert habe, ist der Regisseur generell nicht ganz auf deiner Wellenlänge, oder?

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Re: Filmtagebuch: freeman

Beitrag von McClane » 23.09.2025, 09:28

Das hast du falsch abgespeichert. "Hereditary" fand ich gut, vielleicht etwas overhypet, aber gut. "Midsommar" hab ich bisher noch nicht gesehen, obwohl ich eigentlich großes Interesse habe.

"Beau Is Afraid" funktioniert für mich aber auf gar keiner Ebene. Für ein Drama müsste der Film auch nur ein Fitzelchen Empathie für seine Hauptfigur aufbringen, die aber eher mit einer Form von Arthouse-Sadismus durch eine Tortur nach der anderen geschickt wird. Als Darstellung der Gefühlswelt einer Person mit Angststörung geht der auch in die Hose, da es ja keine reale Welt gibt, mit der man das Filmgeschehen abgleichen könnte (theoretisch könnte Beau die ganze Zeit im Sessel sitzen und die komplette Handlung imaginieren). Dazu drauf noch die Überlänge, die Freud-for-Dummies-Symbolik (die dominante Mutterfigur, das Penismonster auf dem Dachboden des Unterbewussten *höhö*), die ganzen Nabelschau-Szenen (Theateraufführung) - "Beau Is Afraid" ist für mich als Gesamtpaket ziemlich zum Abgewöhnen. Die Carte-Blanche-Filme, bei denen man den Wunderkindern alle Wünsche erfüllt, leiden ja oft darunter, dass kein Produzent Bedenken äußert, manchmal kommen aber gute Filme dabei herum ("Heaven's Gate"), manchmal interessante Fehlschläge ("Wie das Leben so spielt"), aber Beau Is Nix Davon.
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Peter Pan's Neverland Nightmare

Beitrag von freeman » 23.09.2025, 16:27

Er ist halt extrem selbstverliebt und zeigt einen in meinen Augen leicht falsch abgebogenen Regisseur. Mal sehen, ob man ihn bei seinem nächsten Projekt wieder eingefangen bekommt. Ein Beitrag fürs Poohniverse wäre mal was :lol:

Peter Pan's Neverland Nightmare
Mühelos der bislang beste Film aus dem Poohniverse. Knallhart, gory, ultradüster und in Teilen Terror pur. Krass. Die Grundidee: Peter Pan wird zum geistesgestörten Kindesentführer umgedeutet. Der baut sich ein eigenes Reich mit einer ultraverzerrten Tinkerbell, einem eigenwilligen Hook und mehr. Feenstaub wird hier durch die Adern gepumpt. Kids werden gemeuchelt, Erwachsene beißen brutal ins Gras. Hier gibt es kein Hihi und kein Hoho, weil der Film sein Programm ultraernst durchzieht. Da sind kleine Verweise auf die bekannte Peter-Pan-Story die einzigen „netteren“ Lichtblicke. Krasser Film. So nie erwartet.
:liquid7:

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Hand Gun

Beitrag von freeman » 24.09.2025, 15:40

Hand Gun
zu dem Streifen findet man ein paar erstaunlich gute Kritiken. Ich vermute aber mal, dass diese von Leuten kommen, die sich nicht die deutsche Synchro zugemutet haben. Die killt jedwede Atmosphäre und ist einfach nur richtig schlecht. Ich habe dann auf das Original umgeschaltet. Wirklich besser wurde der Film dadurch aber nicht. Das größte Manko: Bis der Film endlich rund läuft, ist er bereits zu zwei Dritteln rum. In denen wurde verdammt viel gelabert (fast wie in The-Asylum-Filmen) und es ist kaum irgendwas passiert. Treat Williams spielt gut, die Gestalten um ihn herum sind okay. Die Schießereien sind immerhin schön blutig. Unterhaltsam oder kurzweilig ist an „Hand Gun“ aber leider gar nichts.
:liquid3:

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The Manson Brothers – Midnight Zombie Massacre

Beitrag von freeman » 25.09.2025, 16:43

The Manson Brothers – Midnight Zombie Massacre
Schauspieler Max Martini („The Channel“) kommt hier mit einer witzigen Liebeserklärung an das Wrestling um die Ecke. Ganz viel Wrestling-Sprech trifft hier auf schillernde, herrlich verpeilte Figuren, die dich erstaunlich witzige Sprüche um die Ohren hauen. Parallel startet eine Pandemie durch, weil sich einige Wrestler ein neues Präparat für den Muskelaufbau spritzen, das sie in blutrünstige Zombies verwandelt. Das sorgt dann für einiges an Aderlass, dem leider etwas zu wenig mit echten Wrestling-Moves begegnet wird. Und, so lustig das Gebrubbel der Charaktere auch sein mag, es bremst den Film spätestens zur Hälfte dann doch spürbar aus. Einen Großlacher kassiert Adrian Pasdar als Lachgas-abhängiger Doktor.
:liquid6:

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Orang Ikan

Beitrag von freeman » 02.10.2025, 16:58

Orang Ikan
Das indonesisch-japanische Creature Feature lässt im Zweiten Weltkrieg einen japanischen und einen amerikanischen Kriegsgefangenen aneinander gekettet auf einer kleinen Insel landen. Hier müssen sie schnell bemerken, dass sie nicht alleine sind. Der Orang Ikan (irgendwo zwischen Fischmensch und Schrecken des Amazonas verortet) treibt auf der Insel sein Unwesen und zerlegt bevorzugt kleine Menschlein extrablutig. Unsere beiden Helden merken also schnell, dass es wichtig sein wird, zusammenzuarbeiten. Und das hat ein nettes Creature Feature zur Folge, das vor allem richtig cool aussieht und seinen Kreaturenlump als Man in a Suit umsetzt. Und das richtig gut. Das Tempo ist okay, die Ereignisdichte ebenso und die Fights gegen die Kreatur machen durchweg Laune. Und es gibt mal kein 0815-Ende, auch das trägt zum guten Gesamteindruck bei.
:liquid7:

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Ein Minecraft Film

Beitrag von freeman » 07.10.2025, 16:58

Ein Minecraft Film
Also ich hab das Spiel nie gezockt, hatte aber häufiger den Eindruck, dass da einige Spielmechaniken relativ verlustfrei für die Leinwand adaptiert wurden. Häufiger hatte ich den Eindruck, keinerlei Ahnung zu haben, was da auf dem Screen abgeht. Es wuselt und ist knallbunt, die Story um irgendeinen McGuffin total egal, das Tempo hoch und der Film für einen aktuellen Blockbuster erstaunlich kurz. Früh beschleicht einen zudem das Gefühl, dass Jason Momoa und Jack Black den Film einfach nur gemacht haben, um mal gemeinsam abzuhängen und ne geile Zeit zu haben. Die beiden sind wirklich genial zusammen. Auch wenn sie sich um Kopf und Kragen overacten – vor allem Black. Während Momoa sich komplett zur Feile macht und dabei viel Selbstironie beweist. Dagegen kommt keiner der anderen Darsteller an, die rundweg seltsam egal bleiben, obschon ja der Teenie im Cast die Brücke zum Zuschauer schlagen soll. Was nicht gelingt. Am Ende ist das alles irgendwie ganz unterhaltsam, aber auch total hohl und nichtssagend.
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Sleep

Beitrag von freeman » 08.10.2025, 16:15

Sleep
Wann immer Soo-Jins Ehemann einschläft, wird es potentiell unheimlich. Denn ihr geliebter Ehemann scheint dann jemand vollkommen anderer zu werden. Jemand, der erstmal im Schlaf "nur" unheimlich vor sich hinlabert, dann schlafwandelnd den Kühlschrank leert und irgendwann mordlüsterne Tendenzen entwickelt. Das ist durchweg herrlich seltsam und die Verzweiflung, die sich in der Protagonistin aufbaut, ist immer nachvollziehbar. Denn sobald ihr Ehemann die Augen schließt, kann man sich darauf einstellen, dass „Sleep“ einen drankriegen will. Der anfangs schleichende Horror wird zunehmend konkreter. Wahnsinn stellt sich ein. Der Film wird also psychologischer und scheint sogar die Täter-Opfer-Rollen umkehren zu wollen, nur um dann im Finale etwas arg enttäuschend auf zu vertraute Wege abzubiegen und zu einem „zu normalen“ Horrorfilm zu werden. Trotzdem ist das Ganze unheimlich unterhaltsam, gut gespielt und technisch sauber umgesetzt.
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The Twin

Beitrag von freeman » 14.10.2025, 16:41

The Twin
Eigentlich sehe ich Teresa Palmer ganz gerne, vor allem, wenn sie nicht viel an hat hihihihi, aber die Schauspielerin hat häufiger kein wirklich glückliches Händchen, was ihre Rollenauswahl angeht. Der finnische!!! „The Twin“ ist mal wieder so ein Fall. Unfassbar behäbig und spannungsfrei wird der Streifen immer länger. Das Drama, dass eine Frau ihr eigenes Kind bei einem Unfall tötete, ist zwar nachvollziehbar, wird hier aber so überspannt und überzogen gereicht, dass einem die Mutter irgendwann nur noch auf die Eier geht. Was sie aber nicht dürfte, wenn der Film funktionieren soll. Frau Palmer sagt aber irgendwann nur noch den Namen ihres verbliebenen Kindes, eben des Twins, auf und stellt dabei auch jedwedes Spielen ein. Dass hier ein Twist folgen soll, ist ganz früh klar, wie der aussieht, ebenso. Aber zumindest bei der finalen Reichung des Twists kommt der Film ein wenig komplexer daher als gedacht. Retten kann das den Malen-Nach-Zahlen-Langweiler mit einer Extraportion 0815-Klischees aber nicht mehr.
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Great White Waters

Beitrag von freeman » 15.10.2025, 17:31

Great White Waters
Der Regisseur von "Sharknado" dreht einen Haifilm für The Asylum und der ist gar nicht mal soooo übel... WTF? Vor allem die turbosympathische Hauptdarstellerin Angela Cole holt hier viele Kohlen aus dem Feuer. Und auch die restlichen Darsteller kommen diesmal gefühlt nicht alle von der Resterampe. Zwar wird, wie von The Asylum gewohnt, etwas arg viel gelabert, allerdings bremst das den Film diesmal nicht komplett aus. Obendrein sehen die zahlreich auftauchenden Haie sehr gut aus – zumindest, solange sie mit nichts weiter interagieren. Die eigentliche Story ist oooookay. Ja, da gibt es ganz viel deutlich Schlimmeres von The Asylum. Gut macht das "Great White Waters" aber noch lange nicht.
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EO

Beitrag von freeman » 16.10.2025, 18:11

EO
Alles beginnt mit Tierwohlaktivisten, die dafür sorgen, dass Esel EO seiner gewohnten Umgebung, einem Zirkus, entrissen wird. Hier hatte er eine Aufgabe und wurde ganz offensichtlich auch wirklich geliebt. Fortan, und das ist den Tierwohldeppen freilich egal, wird EO herumgereicht. Und er gerät an viele Menschen, die ihm nichts Gutes wollen. Doch selbst als er von Hooligandeppen halbtot geprügelt wird, steht EO irgendwann einfach wieder auf und trabt unbeirrt weiter durch sein neues „tolles“ Leben. Bis Italien (von Polen kommend) führt ihn sein Weg. Neugierig erobert er die Welt, steht jedes Ungemach stoisch durch, kickt manchem Menschidiot auch einfach mal in die Fresse und man hockt vor dem TV und jubelt dem kleinen Kameraden zu. Die Kamera zelebriert ihn, filmt ihn aus allen Winkeln, taucht in seine melancholisch dreinblickenden Augen. Rund um diese Momente ist „EO“ immer mal wieder arg artsy-fartsy, verliert den Zuschauer aber nie vollends. Und am Ende zerreißt es einen dann förmlich. Ich habe imo seit Jahren nicht mehr „Das haben sie jetzt nicht wirklich getan“-sagend auf meinem Sofa gehockt. Schrecklich. Wer nach dem Film Menschen nicht hasst, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
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Re: Filmtagebuch: freeman

Beitrag von Vince » 18.10.2025, 07:45

Klingt nach einem Film, den ich nie sehen werde...

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The Monkey

Beitrag von freeman » 21.10.2025, 16:27

Obwohl der per se bestimmt deine Kragenweite wäre. Und mei, wenn du den ausmachst, wenn der EO einen Wasserfall bestaunt, haste ein perfektes Wohlfühlende!

The Monkey
Prinzipiell sehr unterhaltsam, leider ist die rahmende Geschichte um die zwei Brüder nicht viel wert. Zudem sticht immer mal der Versuch durch, irgendwas zu dem Thema Väter und Söhne sagen zu wollen, ohne jemals konkret zu werden. Highlight ist ganz klar eine Szene, in der einer der Brüder fragt, ob sein Gegenüber etwas zu seiner Beziehung zu seinem Vater wissen wolle, das Gegenüber dies bejaht und nichts zum Thema kommt. Sehr seltsam. Man hat ergo das Gefühl, dass hier ganz schön im Film rumgepfuscht wurde. Warum allgemein im Zusammenhang mit "The Monkey" auch immer etwas über "Final Destination" gelabert wird, erschließt sich ebenfalls nicht. Die ausgeklügelten Todesszenarien erreicht „The Monkey“ nie auch nur ansatzweise und er wirkt auch nicht, als wolle er das überhaupt. Aber der Mensch vergleicht halt gerne. Auch wenns net passt. Man sollte also schlichtweg nicht mehr erwarten als zielloses Gekille – hier liefert der Film dann auch und macht auch Spaß. Wirklich Nachhaltiges gibt es an „The Monkey“ nicht zu entdecken. Okay, der Affe fetzt.
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Arielle, die Meerjungfrau "Realfilm"

Beitrag von freeman » 22.10.2025, 18:06

Arielle, die Meerjungfrau "Realfilm"
„Mama, wieso sehen die Schwestern von Arielle kein Stück wie sie aus, obwohl sie den gleichen Vater haben?“ „Vermutlich weil das Schwein wie dein Vater in jedem Hafen eine andere Alte hat! Und jetzt Ruhe!“ Es ist schon witzig, was das Sendungsbewusstsein Disneys in Sachen Diversität inzwischen für Blüten treibt. Egal, kommen wir zum Film. Der bebildert den bekannten Zeichentrickfilm neu. Da ich das Original schon nicht sonderlich mochte, dachte ich mir, schaue ich mir doch mal an, was Disney da noch rausholt. Nunja... nix.

Ein paar Szenen werden gestreckt, ein paar sind neu, aber wirklich Interessantes passiert hier nicht. Und es gibt noch mehr Songs, die ich alle weggespult habe. :lol: Zumindest war Halle Bailey als Arielle echt süß anzuschauen, blöderweise kann sie aber kein Stück Schauspielern. Wird ihr dann auch noch die Stimme genommen, ist sie vollkommen verloren. Weshalb sie dann wenigstens aus dem Off singen darf. Wo kommen wir denn da sonst hin! Die anderen Darsteller, vor allem ihr Love Interest und vor allem Javier Bardem, spielen ebenfalls grauenerregend schlecht. Am Ende mündet alles in Effekte, die man aus „Fluch der Karibik 3“ besser kennt und dann ist es endlich vollbracht. Die viel zu lange, immer mal wieder unschön düstere und matschig aussehende Neuauflage von Arielle ist geschafft. Schee war's nicht.
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Deep Space: Downfall

Beitrag von freeman » 23.10.2025, 15:13

Deep Space: Downfall
Ahjo, se Muvie to se Game, das lange braucht, um in Schwung zu kommen und dann einfach nur noch losschmoddert. In dem Animationsfilm wird so beherzt geschlitzt, gehackt, geballert und zersägt, dass Rot schnell zur alles beherrschenden Farbe wird. Die Story kann da nie mithalten, die Figuren sind egal und die Animation (ein Mix aus 3D-Hintergründen und Figuren im 2D-Animestil) weit entfernt von schön.
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Frauengefängnis USA

Beitrag von freeman » 28.10.2025, 15:43

Frauengefängnis USA
Was ein geiler Titel. Alles dreht sich um Bonnie, die einfach so zu einem schmerigen Lump ins Auto steigt, einen Schnitt später mit ihm knutscht und wieder einen Schnitt später verwundert ist, dass der Typ sie einfach bumsen will. Sie kriegt im Infight ne Knarre zu fassen und nietet den Typ um. Gerecht, wie es in den USA nun einmal zugeht, landet Bonnie wegen Mordes im Knast und wird hier von den Insassinnen umgebracht. Schwesterlein Laurie lässt sich nun ebenfalls verknacken und sucht im Knast den Mörder ihrer Schwester. Ihr Glück: Sie ist Actionschauspielerin und kann darum kicken.

Mit Logik hat der Film hier so gar nichts am Hut. Dafür versucht er, seine Story halbwegs ernsthaft runter zu reißen. Es setzt also keine sadistischen Wärterdominas, Lesbengelecke oder ähnlichen sleazigen Popanz. Duschen müssen die Mädels aber trotzdem auch mal und präsentieren einen ganzen Zoo haariger Bären. :lol: Zwischendurch kickt Laurie immer mal irgendwelche Weibers aus dem Leben und niemand ahnt irgendwas. Nicht einmal die Gefängnisleitung. Der Zuschauer bekommt derweil ein wahres Schaulaufen an irrer 80s-Frisuren. Im Grunde scheinen die Damen in dem Knast nichts anderes zu machen, als ihr Haar aufzutoupieren. Geilo.

Ein Schwimmbad ham sie auch in ihrem Knast, Duschen mit Spinden für jede Einzelne, ein bestens ausgestattetes Gym und der heute in Firmen so beliebte Obstkorb scheint da auch zum Standard zu gehören, so beherzt wie da alle die ganze Zeit Obst fressen. Schon ein duftes Ding, so ein Frauengefängnis, in dem einer der Wärter auch noch wie Chuck Norris ausschaut. Der ganze Wahnsinn macht 90 Minuten lang tatsächlich Spaß, verflüchtigt sich aber alsbald wieder ausm Hirn. Eigentlich bleibt nur ein transsexueller Prince-Doppelgänger in Erinnerung, zu dessen Show ein heißes Chick strippt. Im Frauenknast, wohlgemerkt. Achja, wollen die Damen mal figge machen, fährt sie ein netter Bulle ins angrenzende Motel, wo sie Nummern schieben können. Steckt mich in den Knast!!! Achja, und ALLE Damen haben Nacktposter von ausschließlich Frauen in ihren Zellen. So muss das sein! :lol:
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Tarot

Beitrag von freeman » 29.10.2025, 18:18

Tarot
Jedem Brettspiel seinen Horrorfilm. Einen "Horrorfilm", dem man hier seine PG-13-Limitierungen wieder an allen Ecken und Enden anmerkt. Am besten freilich daran zu bemerken, dass man nach den Schocks immer wieder lockerlässt, um die Teens nicht zu überfordern. Entsprechend geht die Aufmerksamkeit hoch und runter wie die Achterbahn. Wobei "hoch" noch nett gemeint ist, denn keiner der Schockversuche verfängt oder erschreckt. Entsprechend gelangweilt schaut der Horrorfan hier dem Ableben leidlich interessanter Figuren zu. Die Kills passieren dabei so gut wie alle im Off und nur drei Blutstropfen spritzen dann mal in den sichtbaren Bereich. Hm. Was am Film gefällt, ist die Inszenierung. Der Film wird an sehr dunklen Bildern gereicht, die durchaus gut aussehen. Auch die entfesselten Monstren sind richtig cool designt, dürfen aber - PG 13 sei Dank - nie aufdrehen. Weitgehend verschenkt.
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Return of the Living Dead 5: Rave to the Grave

Beitrag von freeman » 04.11.2025, 15:33

Return of the Living Dead 5: Rave to the Grave
Amazon hat sich jetzt "Return of the Living Dead 4 und 5" ins Prime Programm geholt. Teil 4 haben sie in der furchtbar verstümmelten FSK 18 Fassung (was man zum Glück gleich nach 5 Minuten merkt), Teil 5 hingegen uncut! Also direkt die Chance ergriffen und angeillert. Alles dreht sich um ein paar Deppen, die die verhängnisvollen Fässer aus den Vorgängern finden, eine neue Zombie-Plage auslösen und einen Rave sprengen. Alles furchtbar unlustig und öde erzählt (dabei steckt hier der "Arac Attack"-Regisseur hinter) und von wirklich allen Teilnehmenden schlecht gespielt. Zumindest entschuldigen sich ein paar für ihr Nichtkönnen, indem sie die Hupen rausholen! Obendrein gibts amtlich Geschmodder. Leider arg repetitiv gereicht, denn die Zombies beißen IMMER in die selbe Stelle am Hinterkopf und wenn sie dann zerballert werden, setzt es immer den gleichen Effekt: Aus der Eintrittswunde sprudelt Blut und am Hinterkopf fliegt Geschmadder weg. Da der Film einen irren Bodycount auffährt, sieht man beide immer gleichen Effekte bestimmt gute 25 bis 30 mal. Und das wird dann trotz amtlich Gesuppe irgendwann genauso öde wie der Rest vom Film.
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Itsy Bitsy

Beitrag von freeman » 05.11.2025, 18:30

Itsy Bitsy
Eine fiese Spinne kommt mit Raubkunst aus dem Dschungel Brasiliens in die USA und richtet in einer Familie Unheil an. Die wird von allen Mitgliedern schlecht gespielt (vor allem das Teenblag und die Mutter) und geht einem infolgedessen herzlich am Arsch vorbei. Und obschon es schön ist, dass die Spinne durchweg als Animatronic umgesetzt wird, sieht sie scheiße aus und erreicht nie den Ekelfaktor, den Spinnenfilme sonst auslösen. Einfach weil sie abgesehen von ihren Beinen auch net wirklich nach Spinne aussieht. Irgendwie. Schocks hats keine, zumindest sehen ein paar Bisse der Spinne schön eklig aus. Im Großen und Ganzen aber langweilig.
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Mortal Kombat Legends: Scorpion's Revenge

Beitrag von freeman » 06.11.2025, 16:30

Mortal Kombat Legends: Scorpion's Revenge
Amerikanische Regisseure dirigierten ein koreanisches Animationsteam, das eine Origins-Story um Scorpion erzählt und amtlich auf die Kacke haut. Die Fights in diesem simpel erzählten und dennoch nie langweilig werdenden Gewaltcomic haben einen irren Druck und hauen richtig rein. X-Ray-Optik von brechenden und zerberstenden Knochen scheinen direkt aus den Games importiert. Allgemein kennt der Film keinerlei Hemmungen und lässt das Blut nur so fließen. Nebenbei wird auch noch ein komplettes Turnier abgefeiert, so dass auch andere Kult-Charaktere der Games ihre Auftritte haben. Vor allem Sub Zero darf richtig geil hinlangen. Fragt man sich schon, warum man das in Sachen Realfilm nicht so geil und unterhaltsam hinbekommt?
:liquid8:

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Fist_of_Retro
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Re: 100 Yards

Beitrag von Fist_of_Retro » 06.11.2025, 16:41

freeman hat geschrieben:
19.02.2025, 16:50
100 Yards
Der Film tauchte in mancher Hitliste des vergangenen Jahres auf, wenn es um Martial-Arts-Action ging. Entsprechend vorfreudig nahm ich ihn vom Pile of Shame und wurde vollumfänglich... enttäuscht. Alles dreht sich um eine Kampfkuntschule, deren Nachfolge geregelt werden muss. Beide Kandidaten sind wenig sympathisch und man gönnt es im Grunde keinen. Dazu kommen seltsame Actionhemmnisse: 100 Yards rund um die Schule darf sich nicht vors Fressbrett gedonnert werden. Allgemein kämpft man heimlich und hinter verschlossenen Türen. Fights an der frischen Luft geziemen sich nicht. Und es wird immer nur mit nichttödlichen Waffen gekämpft. Und erst recht haut man sich nie wirklich aufs Maul. Man bremst vorher immer ab und lässt den Gegner genießen, dass er soeben besiegt wurde, ohne Schmerzen empfinden zu müssen. Irgendwann bestehen die "Fights" nur noch aus Move - Pause - Move - Pause - Move - Pause usw. und geht einem die Actiondarreichung einfach nur noch auf den Zünder. Erst im Showdown darf dann tatsächlich auch mal wer umgedübelt werden. Da ist man aber längst schwer gelangweilt. Bedenkt man, dass der Film ein Showcase für Darsteller Jacky Heung und dessen Können sein soll, wirds echt zappenduster. Was passt, ist die Ausstattung, der Statistenauftrieb und die wirklich tolle Kamera. Der Rest ist einfach nur enervierend verbockt.
:liquid3:

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ich fand ihn schon viel besser. Auch wenn die Story nicht einfach ist. Die Fights fand ich richtig stark. Sympathisch war hier keiner Jacky Heung und Any On besonders nicht auf wenn die beiden die wichtigsten Darsteller sind. :liquid8: Schritte innerhalb der 100 Yards.

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