Filmtagebuch: SFI

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von StS » 19.09.2025, 08:16

Von Filmen von Art Camacho halte ich mich eigentlich möglichst fern... der kann als Regisseur nix! :lol:

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 21.09.2025, 06:40

Cleaner

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Immerhin muss man dem Film zugutehalten, dass er die 42. Stirb-langsam-Kopie einer Kopie mit neuen Facetten versehen wollte. Dass die ehemalige Soldatin Joey als Fensterputzerin die Geiselnahme von der Fassade aus betrachtet, ist pfiffig. Die Prämisse um die Ökoterroristen ist es zwar weniger, aber linksextreme Geiselnahmen sieht man dennoch nicht aller Tage. Das Drehbuch ist allerdings ohne Substanz, die Action höchstens solide und der Saussack aus der Keksdose unfreiwillig albern. Die eigentliche Frage ist daher: Wann bringt Martin Campbell einen guten Film zustande, damit er nicht mehr mit: der Regisseur von „Casino Royale“ referenziert werden muss?

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von freeman » 23.09.2025, 16:24

Ich sehe ihn mehr als Regisseur von Zorro und Flucht aus Absolom. Bond bringt man freilich, weil den halt alle kennen.

In diesem Sinne:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 24.09.2025, 16:37

High Potential - Staffel 1

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Morgan Gillory ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern und Reinigungsfachkraft beim LAPD. Mit einem IQ von 160 ist sie hochbegabt und landet alsbald als Beraterin bei der Mordkommission. Im Grunde bedient die sympathische Serie die Formel (inkl. familiäres Mysterium, was nach und nach aufgedeckt wird) von Castle oder White Collar, ist mit dem gezeigten Erziehungsalltag allerdings auch soaplastiger und harmloser.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 28.09.2025, 05:51

The Retirement Plan

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In „The Retirement Plan“ spielt Nicolas Cage Matt (oder Jim), einen Rentner auf den Kaimaninseln, dessen ruhiges Leben endet, als seine bisher unbekannte Enkelin Sarah auftaucht. Sie ist in Gefahr, weil ihre Eltern einen wichtigen USB-Stick von einem Gangsterboss gestohlen haben. Die Stärke des Films ist vor allem die Beziehung zwischen der entführten Enkelin und dem gutmütigen Handlanger Bobo (Ron Perlman), die sich über das gegenseitige Abtasten mit Zitaten aus Shakespeares Orthello entwickelt. Die Tragödie dient dabei als Spiegel und Metapher. Wie Othello hat sich Matt aus seiner alten Welt zurückgezogen, lebt aber mit den Geistern seiner Vergangenheit. Ingesamt hat der Streifen einige gelungene komödiantische Szenen, versagt aber vor allem beim Gangsterboss Donnie, der als Nervenbündel ohne Impulskontrolle zu affektiert wirkt und dessen Szenen kaum zünden. Die Inszenierung ist stellenweise dröge und die leeren, verfallenen Nebenstraßen auf den Kaimaninseln wirken wie das Pendant zu Tiefgaragen oder Fabrikhallen sonstiger B-Filme. Zwar wandelt Regisseur Tim Brown beim Figurenensemble auf den Pfaden von Ritchie oder Tarantino, verfehlt aber bei weitem deren Klasse. Dennoch hat der Streifen einige gute Ansätze und ist unterhaltsam.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 02.10.2025, 16:25

Karate Kid: Legends

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Karate Kid: Legends hatte dank des mächtigen Überbaus der Serie Cobra Kai das Zeug seinem Titel gerecht zu werden, doch die Drehbuchautoren wählten einen anderen Weg: Lieblos zusammengekleisterte generische Versatzstücke, eine Liebelei ohne Funken, eine flache Dramaturgie und während man bei Cobra Kai noch erzählte, übte, schwitzte, mitfühlte, ja sich versöhnte, wechselt der Streifen belanglos und hektisch von Szene zu Szene, um dem heiligen Schema F gerecht zu werden. Ja, es ist kein Cobra Kai Film. Und dennoch: das Highlight des Films? Wenn Daniel LaRusso und Johnny Lawrence im Abspann ihre Pizza essen. Hätte man beide doch nur mal von Beginn an machen lassen.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 03.10.2025, 06:11

Harrow - die komplette Serie

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Harrow (Ioan Gruffudd) wandelt auf den pathologischen Pfaden von Bones: Die Knochenjägerin, erhält aber mit seiner geheimnisvollen Vergangenheit einen staffelübergreifenden Überbau, der den Fall der Woche um eine zusätzliche spannende Thriller-Komponente ergänzt. Besonders gelungen ist der Charakter selbst, der nicht nur nichts von Autorität hält und höchst eigensinnig ist, sondern hier und da auch das Gesetz selbst in die Hand nimmt. Die Serie spielt übrigens in Australien, was sie zusätzlich von den vielen Genrevertretern abhebt.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 11.10.2025, 06:38

The Prosecutor

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Donnie Yen spielt einen ehemaligen Polizisten, der einen Neuanfang wagt, Jura studiert und Staatsanwalt wird. Das vielversprechende Genre-Crossover von Justizdrama und Actionfilm hakt leider gewaltig. Gerade dort, wo der Film seine thematische Tiefe beweisen sollte – im Gerichtssaal – verliert er sich in Klischees und theatralischer Inszenierung. Statt mit argumentativem Scharfsinn und moralischer Ambivalenz zu überzeugen, wirken die Dialoge gestellt, theatralisch überzeichnet und die Wendungen konstruiert. Dies führt zu einer Spannungsarmut, die die vielversprechende Grundidee nicht einlöst. Auch bei der Action lässt sich der Film Zeit, zumindest in dem Punkt, wann es richtig zur Sache geht. Obwohl es immer mal wieder Scharmützel gibt, erinnern selbige eher an Jackie Chan Filme, in denen mit allerlei Gegenständen um sich geworfen wird. Erst im Finale langt Donnie Yen richtig zu und die druckvolle Actionszene in der U-Bahn rockt amtlich. Bedauerlicherweise zu spät.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 13.10.2025, 06:14

Jurassic World: Die Wiedergeburt

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Der siebte Aufguss eines Teebeutels ist keines Schluckes wert, erst recht nicht aus dem Biomüll. Die Wiedergeburt ist aufgrund der immer selben Schablonen und der wiederkäuenden Versatzstücke nicht einfach nur langweilig oder öde, sondern dreist und unverschämt. Im Grunde könnte man den Film auch Godzilla oder King Kong nennen und sollte plötzlich Superman auftauchen, um Distortus rex mit seiner Doomsday Visage durch den Berg zu prügeln, wäre es auch ok.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von gelini71 » 13.10.2025, 15:54

Mit "Jurrasic Park / World" ist es wie bei "Fluch der Karibik" - der erste Film war noch gut und jedes Sequel / Reboot / Remake / Whatever wurde immer schlechter, jeder schaut es aber nur um zu sagen wie Scheiße es ist um dann den nächsten Film der Reihe zu schauen nur um wieder zu sagen wie Scheiße er ist :lol:

Ganz ehrlich - warum tust Du Dir sowas an ? Quälst Du Dich gerne selber ? :wink: Ist eigendlich eher mein Part :lol:
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 13.10.2025, 16:05

Womöglich der gleiche Grund, warum manN sich weiter mit Frauen trifft: Hoffnung. :lol:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von gelini71 » 13.10.2025, 18:38

Die habe ich aufgegeben :lol: also sowohl Frauen wie die Hoffnung :wink: :lol:
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 21.10.2025, 06:31

Final Destination: Bloodlines

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Irgendwie ja bezeichnend, dass ich den sechsten Aufguss eines B-Horrorfilms als potenzielles Kino-Highlight 2025 empfand. So kommt es dann auch, obwohl Bloodlines nun kein überragender Film ist, aber einer, der Laune macht und mich an jene Momente erinnerte, als ich bei den Anfängen im Kino saß und ungläubig WTF! rief. Die Unfälle sind einmal mehr kreativ, allerdings auch hin und wieder derart derb, dass ich tatsächlich den Reflex verspürte, mir die Hand vor die Augen zu halten.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von freeman » 21.10.2025, 16:20

Die Unfälle sind einmal mehr kreativ, allerdings auch hin und wieder derart derb, dass ich tatsächlich den Reflex verspürte, mir die Hand vor die Augen zu halten.
Ohje, da ist die Gefahr groß, dass du auf einmal nen Abdruck vom Bügeleisen mehrere Wochen im Gesicht trägst :lol:

In diesem Sinne:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 22.10.2025, 05:05

Tatsächlich einer der ersten Filme 2025, die kein Bügelbrett bedurften. :lol:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 25.10.2025, 05:36

Hellboy: The Crooked Man

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Kurzum: Die Maske und die deutsche Synchronstimme können bedingt über Perlmans Fehlen hinwegtäuschen, doch Jack Kesy besitzt einfach nicht das Charisma. Die Prämisse des Antihelden, der auf das Böse trifft, ist per se für mich faszinierender als die klassische Gut-vs.-Böse-Agenda des Horrorfilms. Im Grunde dürfte der Streifen ein Novum sein, denn an eine Comicfigur, die in einem Horrorfilm spielt, der wiederum comichafte Elemente missen lässt und atmosphärisch wie tonal „Tanz der Teufel“ oder „The Witch“ bedient, kann ich mich nicht erinnern. Hier gibt es auch wirklich einige gelungene Szenen. Zudem drehte man den Streifen in keinem Studiowald, was die unheimliche Szenerie verstärkt. Klingt nun alles super, ist es aber dann doch nicht. Das Drehbuch ist mittelmäßig, die Dialoge einfallslos und die Charaktere besitzen keinerlei Tiefe oder Entwicklung; Hellboy wirkt indes wie ein Nebencharakter, der im Weg steht. Allerdings auch kein Reinfall.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 27.10.2025, 16:54

Ballerina - From the World of John Wick

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Ballerina ließ mich ratlos zurück, denn trotz der stark inszenierten Action mochte der Streifen nicht zünden. Ana de Armas' zugrunde liegende Motivation ist generisch öde und die emotionale Dringlichkeit verfehlte bei mir ihr Ziel. Die Actionszenen existieren somit nur um ihrer selbst willen, ohne den treibenden, narrativen und emotionalen Kontext, der die John-Wick-Filme so effektiv machte. Stellenweise wirkte es auch so, als ob man sich zu sehr auf das bereits entwickelte Universum verlassen hätte und einfach eine andere Figur in den Baukasten setzte, ohne dass sie etwas beizutragen hat.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 09.11.2025, 09:05

The Fantastic Four - First Steps

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Ich mag die ersten beiden F4-Filme auch heute noch und die Besetzung bleibt für mich unerreicht. Auch die Herangehensweise des Trank-Reboots fand ich gelungen. Entsprechend sehnte ich First Steps nun nicht herbei, wie es womöglich bei bisweilen enttäuschten Fans der Fall war. First Steps ist dann tatsächlich auch einer der besseren Post-Endgame-Streifen, wäre aber ohne die retrofuturistische Kulisse recht belanglos geworden; ist er inhaltlich im Grunde auch. Selbige ärgerte mich trotz ihrer fantastischen Bebilderung dann aber doch, denn das Anachronismuskonglomerat bzw. die wild zusammengewürfelten Mischung von Technologien aus verschiedenen Zeitaltern, ohne eine innere, konsistente Logik, mag zwar das Herzstück des retrofuturistischen Genres sein, kollidiert aber mit meiner Sehgewohnheit. Galactus im Finale tumb durch Häuserschluchten marschieren zu lassen, war IMO auch nicht die innovativste Idee; zumal hier eher die Transformers als Gegner gepasst hätten. :lol:

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 09.11.2025, 14:49

A House of Dynmite

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Nun ging es doch schneller mit dem Abo als gedacht. Zuerst muss ich gelini71s Anmerkung zur Wackelkamera relativieren. Tatsächlich erwartete ich hektische Schnitte, Zooms und dergleichen, wie man es z.B. aus der Bourne-Reihe kennt. Die Kameraführung ist für meinen Geschmack unaufdringlich und setzt lediglich auf subtile Schiebebewegungen, um die Darsteller in einer realitätsnahen, fast beobachtenden Manier festzuhalten, wodurch ein dokumentarischer Habitus mitschwingt. Passt für mich und trägt zur Spannung bei. Die hört man indes knistern und A House of Dynamite ist für mich bisher der beste Film 2025, auch wenn es keine große Anwartschaft gab. Der Kniff von "8 Blickwinkel" zündet zwar nicht wie dereinst, da die verschiedenen Blickwinkel keine neuen Informationen oder Hintergründe liefern, taugen aber für das Gesamtbild der in Gang gesetzten Maschinerie und Ereigniskette. Statt eines klassischen Antagonisten etabliert der Film eine diffuse, realitätsnahe Bedrohungslage. Im Zentrum steht somit nicht eine konkrete Nation oder ein einzelner Akteur, sondern vielmehr die abstrakte und umso bedrohlichere Gefahr der globalen nuklearen Aufrüstung selbst. Stark! Zudem top besetzt, top fotografiert.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 15.11.2025, 05:33

Diplomatische Beziehungen - Staffel 3

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Feine Fortführung des vorangegangen Cliffhangers, garniert mit dem bekannten authentisch anmutenden und mühsamen Geflecht aus den titelgebenden diplomatischen Beziehungen. Freue mich auf eine baldige Auflösung des neuerlichen Cliffhangers.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 18.11.2025, 05:28

Superman

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Superman vermochte mich zu keinem Zeitpunkt abzuholen, und das liegt nicht einmal an meinem Faible für #RestoreTheSnyderverse, sondern unter anderem an dem krampfhaft wirkenden Versuch eines Gegenentwurfes, bei dem selbst das Arrowverse im Nachgesang ernsthafter wirkt. Ein trotteliger Superhund, Justice Gang, die Fremdscham verursachenden Kents, die an die Witwickys aus Transformers erinnerten, Luthors quengelige Kleinkind-Attitüde samt dessen peinlicher Freundin und David Corenswets Bauklotz-Charisma wirkten eher wie eine Superman-Persiflage. Womöglich mag das der Comicvorlage entsprechen, mir gefiel das alles nicht.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von freeman » 18.11.2025, 15:51

Nichts davon klingt nach der Comicvorlage. Ich frage mich wirklich, warum DC/Warner das Ganze nicht einfach lässt. Imo kann auch Snyder da nichts mehr retten. Der Karren steckt so tief im Dreck, den kriegt auch kein Superheld mehr raus.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 18.11.2025, 16:05

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von freeman » 18.11.2025, 16:09

Nope, ich habe aber auch keinerlei echtes Bedürfnis. Ich finde Superman einfach zu glatt und langweilig und schon lange auserzählt. Ich würde den nur wegen dem Doggo mal gucken. Ansonsten hat Snyder den perfekten Superman für mich gedreht. Dessen Finale kann ich mir immer wieder angucken. Der Score, die Bilder, fett.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 18.11.2025, 16:11

Ansonsten hat Snyder den perfekten Superman für mich gedreht. Dessen Finale kann ich mir immer wieder angucken. Der Score, die Bilder, fett.
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