Filmtagebuch: SFI

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 23.11.2025, 15:48

Tulsa King - Staffel 3

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Zwar ist die dritte Staffel von Tulsa King wieder gefälliger geraten und mit Robert Patrick als fiesem Antagonisten gut besetzt, doch die grundlegenden Schwächen bleiben. Vor allem die Dialoge wirken reichlich affektiert und sind voll aufgeblähter Dramatik. Ein weiteres Problem ist die erzählerische Inkonsistenz: Die Serie etabliert über weite Strecken eine erstaunlich intakte und fast gemütliche Mafia-Welt, angeführt von Stallones gutmütigem Draufgänger. Dass dieser dann im Finale überraschend blutrünstig wird, wirkt wie ein Bruch des bisherigen Grundtons. Man merkt generell, dass Sheridan nur noch als Produzent wirkt und anderen Autoren die Drehbücher überließ.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 29.11.2025, 15:26

Yellowstone - Staffel 5B

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Wie gerne hätte ich noch eine 6. Staffel mit Costner gesehen, was gerade in seiner Position als Gouverneur für ordentlich Zunder gesorgt hätte. Entsprechend merkt man auch, dass die Serie noch nicht auserzählt war und man nun voreilig einen Abschluss inszenieren musste. Obwohl Yellowstone zwar viele starke Charaktere hat, merkt man zudem einfach, dass sie die Serie ohne Costner nicht zur Gänze tragen können.
Spoiler
Show
Ich glaube allerdings, dass die Verknüpfung mit 1883 als Ende sowieso angedacht war, da sie den Kreis perfekt schließt.
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von freeman » 03.12.2025, 16:53

Ich fand ja, dass die letzte Staffelhälfte einen echten Bruch zum Rest der Serie darstellte. Wenn man bedenkt, wie noch in der ersten Staffelhälfte die Wildwestromantik beschworen wurde und man teils mehrere Minuten lang einfach nur zuguckte, wie jemand ritt oder Vieh getrieben wurde... Irre. Und dann dieser krasse Umschwung, der Yellowstone plötzlich zu einem irren Thriller machte, in dem krass Tempo gebolzt wurde und gefühlt gar nicht genug Zeit für alle Entwicklungen blieb. Das fühlte sich einerseits echt unrund an, andererseits konnte ich das als Showdown der ganzen Serie erstaunlich gut akzeptieren. Und rechnet man ein wenig rum, kommt es ja verhältnismäßig fast hin: 90 Prozent Aufbau, 10 Prozent turbulenter Showdown.

In diesem Sinne:
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 15.12.2025, 16:30

F1 - der Film

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F1 ist ein technisch starker, aber unkritischer Werbefilm, der mit seinen echten Schauplätzen, vor allem hinter den Kulissen echter F1-Teams punktet. Da man während der Formel-1-Rennwochenenden drehte, schwirren immer wieder bekannte Formel-1-Größen durch das Bild, doch der Film schafft es nicht immer, das auch organisch umzusetzen. Selbst als Pitts Charakter Hayes auf dem Podest jubelt, wirken die beiden anderen Podestler apathisch und distanziert. Trotz spektakulärer Bilder und packender Erzählung leidet immer wieder die Authentizität. Der Film ist in erster Linie eben doch Unterhaltung und hält sich bei Taktik, Rennablauf und Überholmanövern nicht sonderlich streng an die Fakten. Das musste er wohl auch, denn die Formel 1 stand ja nicht umsonst wegen ihr spannungslosen Reglementierung in der Kritik. So ist der Film dramatischer, spannender und ereignisreicher, als die Rennen in Wirklichkeit sind, zumindest seit den 90ern. F1 ist dennoch ein guter Rennfilm, aber weniger emotional als Rush und weniger brillant als Gran Turismo.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von gelini71 » 17.12.2025, 16:58

Merke: wenn Hollywood Formel 1 macht kommt nur Blödsinn dabei raus....
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 18.12.2025, 07:32

Von Blödsinn ist der Film aber dann doch eine Boxeneinfahrt entfernt und für F1 Fans auf jeden Fall sehenswert.
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von gelini71 » 18.12.2025, 16:22

wenn er irgendwann ohne Mehrkosten zu streamen ist werde ich mal reinschauen
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 20.12.2025, 16:39

Mission: Impossible - The Final Reckoning

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Die Franchise vermochte mich seit Teil 2 schon nicht mehr zu begeistern und womöglich tut das heute auch Teil 2 nicht mehr. Tatsächlich hat es seither kein Teil mehr über die 5/10 geschafft und der Vorgänger war auch recht öde. Entsprechend wollte ich mir die Scheibe gar nicht mehr leihen, aber als nette Dreingabe zum Abo riskierte ich dann doch einen Blick. Ein Hit ist auch das Finale nicht, doch es unterhielt mich dann unerwartet gut, was wohl an dem gewichtigen NAVY-Anteil samt U-Boot lag. Der Skynet-/Person-of-Interest-Aufhänger bleibt zwar wenig innovativ, aber die Bedrohung ist dafür heutzutage greifbarer als zu Zeiten, in denen man das noch unter SciFi verbuchte. Die Flugakrobatik ist dafür allerfeinst und ein echter Hingucker.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 29.12.2025, 16:52

Bones - die komplette Serie

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Die Serie verbindet Krimi mit forensischer Anthropologie und Wissenschaft, was sie von klassischen Ermittlerserien abhebt. Die detaillierten Darstellungen der forensischen Arbeit sind oft lehrreich und faszinierend. Allerdings neigt die Serie in zwölf Staffeln zu wiederholenden Handlungsmustern und die Polizeiarbeit wird oft marginalisiert. Der Procedural-Charakter und der Fall der Woche werden den Möglichkeiten nicht gerecht. Auch die Unart, dass entlarvte Mörder im Verhör sofort gestehen und sich für ihre Tat rechtfertigen, mag dem Erklärungsbedarf der Zuschauer geschuldet sein, trägt aber nicht nur zur Authentizität bei. Etwas Probleme hatte ich zudem mit der Charakterisierung von Intelligenz. Viele Koryphäen sind überheblich und arrogant, stehen gegenseitig in Konkurrenz und wollen sich übertreffen. So verhalten sich Narzissten, aber sicher nicht intelligente Menschen. Kann mir aber vorstellen, dass Boreanaz' Charakter die Blaupause für seinen Charakter in SEAL Team war.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 01.01.2026, 11:18

STATISTIK 2025

gesehene Filme: 46 [2024: 92 | 2023: 77 |2022: 27 | 2021: 229 | 2020: 58 | 2019: 51 | 2018: 66 | 2017: 113 | 2016: 97 | 2015: 94]
gesehene Serien-Staffeln: 70 [2024: 116 | 2023: 77 | 2022: 93 | 2021: 46 | 2020: 42 | 2019: 34 | 2018: 48 | 2017: 38 | 2016: 45 | 2015: 45]
Kinobesuche: 0 [2024: 2 | 2023: 1 | 2022: 1 | 2021: 0 | 2020: 0 | 2019: 7 | 2018: 6 | 2017: 6 | 2016: 2]
Gesamtverhältnis: Streaming vs. physischer Datenträger: 77,6% zu 22,4 % [2024: 69,3 % zu 30,7 % | 2023: 80 % zu 20 % | 2022 69 % zu 31 % | 2021 83 % zu 17 % | 2020: 80 % zu 20% | 2019: 71% zu 29 % | 2018: 63 % zu 37 % | 2017: 59% zu 41% | 2016: 61% zu 39 % | 2015: 42 % zu 58 %]
Verhältnis bei Filmen: Streaming vs. physischer Datenträger: 44,5 % zu 55,5 %
Streaming-Dienste: Netflix (12,3 %) WOW (13,7 %) Prime Video (3,3 %) Disney Plus (41,6 %) Apple TV (6,7 %) Paramount Plus (28,1 %)
[2024: Netflix (5,9 %) WOW (7,8 %) Prime Video (27,6 %) Disney Plus (27,6 %) Apple TV (4,6 %) Paramount Plus (12,4 %) freevee (8,5 %)
[2023: Netflix (16 %) WOW (11 %) Prime Video (10 %) Disney Plus (30 %) Apple TV (2 %) Paramount Plus (31 %)]
[2022: Netflix (28,9 %) WOW (20,5 %) Prime Video (18 %) Disney Plus (15,7 %) Apple TV (9,6 %) Paramount Plus (1,2 %)[/size]
Film-Highlights des Jahres: A House of Dynamite, Der Graf von Monte Christo (2024), Juror #2
gefällige Filme: Havoc, Criminal Squad 2, Transformers One, Heads of State, Final Destination: Bloodlines, F1 - der Film, Mission: Impossible - The Final Reckoning
Film-Flops: Star Trek: Section-31, I.S.S., Gladiator II, The Gorge, Fountain of Youth, Blood & Sinners, Thunderbolts, Karate Kid: Legends, Jurassic World: Die Wiedergeburt, Superman
Film-Abbrüche: Arcadian, Venom: The Last Dance, Borderlands, All of Us Strangers, City of Darkness, Aftersun, The Father, Es sind die kleinen Dinge, Argylle, Born to Kill, Speak no Evil (2023), Werewolves, I, the Executioner, Shrinking, Die Fotografin, Golda, Carry on, The Old Guard 2, Hagen, The Sinner, Black Doves, Nonnas, Bodies, Zero Day, Ziam, Atlas, The Residence, Kraven the Hunter, The Amateur, A Different Man, Heretic, Alarum, The Old Guy, The Accountant II, Wenn du König wärst, Mountainhead, Ice Road II, Take Cover, Rust, In the Lost Lands, Calling London, Stand your Ground
Serien-Highlights des Jahres: The Day of the Jackal (S1), Landman (S1), Dexter: Original Sin (S1), 1923 (S2), Andor (S2), The Waterfront (S1), MobLand (S1), Dexter: Wiedererwachen (S1), Paradise (S1), Diplomatische Beziehungen (S3)
Serien-Flops des Jahres: Star Wars: Skeleton Crew (S1)
Serien-Abbrüche: Ransom Canyon (S1), Silo (S2), The Recruit (S2), American Primeval (S1), Fubar (S2), Alien: Earth (S1), Will Trent (S1), Abbot Elementary (S1), Tracker (S1)

Mein Film- und Serienkonsum ging 2025 im Vergleich zum Vorjahr dann doch stärker zurück als vermutet. Obendrein viele Abbrüche, ein Spiegelbild für die derzeitige Blockbusterqualität in Hollywood. Selbst die drei Filmhighlights waren keine Bretter. Immerhin gab es wieder gute Serienkost dank der üblichen Verdächtigen. Übrigens habe ich nun erstmals auch das Verhältnis von Streaming und physischem Datenträger bei Filmen berechnet. Das Gesamtverhältnis verzerrt nämlich den Umstand, dass ich in der Vorzeit des Streamings auch seltenst Serien auf DVD schaute, sondern damals eben im linearen TV; zumal ein Großteil heutiger Serien auch gar nicht physisch erhältlich ist. Das Ergebnis zeigt dann auch, dass physische Datenträger bei Filmen eine größere Rolle spielen. Zudem waren auch viele der abgebrochenen Filme entliehen. Bei den Streaming-Diensten habe ich Prime Video wie angekündigt so gut wie möglich gemieden. Gut, dass deren Qualitätsausbeute eh unterirdisch für mich ist.
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von Vince » 01.01.2026, 15:52

Nice, wie immer sehr spannend zu lesen. Wir werden mal wieder absolut konträre Statistiken haben, in so ziemlich jeder Hinsicht. Einzige Überschneidung ist der Umstand, dass auch ich die meisten Serien per Stream gesehen habe, aber das ist natürlich keine überraschende Entwicklung.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 07.01.2026, 16:14

Mayor of Kingstown - Staffel 4

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Die Handlung gewinnt ihre Intensität weiterhin aus den vielschichtigen Machtdynamiken hinter und vor den Gefängnismauern. Die trist-depressive und verschneite Industriestadt dient dabei nicht nur als wirkungsvoller Kontrast zur glatten Hollywood-Monotonie, sondern vermittelt dem Zuschauer durch ihre eindringliche Bildästhetik ein direktes Gefühl der Hoffnungslosigkeit.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 15.02.2026, 19:35

Predator: Badlands

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Womöglich liegt es auch etwas an meiner langen Durststrecke ohne wirklich guten Film, aber Badlands vermochte mich unerwartet gut zu unterhalten. Ich kann Freemans Trauma natürlich nachvollziehen, bin aber weder ein Fan der Franchise noch darin kanonisiert. Ich bin sogar froh ob des Stilbruchs, denn eine weitere klassische Herangehensweise wie in „Prey“ hätte ich nun wirklich nicht benötigt. Gut, mit dem Anthropomorphismus des Predators ist das freilich so eine Sache. Eine wirklich fiese Visage sieht anders aus und spätestens wenn dessen Vater den Helm abnimmt, weiß man wieder, wie sich angewidert anfühlt. Ansonsten hat der Film aber viele tolle Zutaten: Score, Kinematographie, Kreatur- und Planetendesign wissen zu gefallen. Der Streifen drückt dabei ordentlich aufs Tempo und die Buddy-Komponente gefiel mir auch. Bei den Guardians-of-the-Galaxy-Vergleichen würde ich aber nicht mitgehen, das hatte für mich deutlich mehr Mandalorian-Schwingungen. Ich würde sogar behaupten, dass es sich bei Badlands im Grunde um ein The-Mandalorian-Rip-off handelt. Dessen futuristische Western-Tropen finde ich stark und deswegen funktionierte das wohl auch bei Badlands wunderbar für mich.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 18.02.2026, 16:30

9-1-1 - Staffel 1 bis 8

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Überraschend gelungenes Procedural, welches auch einige aufwändige Actionszenen bereithält. Im Zentrum stehen allerdings mehr die idealistischen Werte und die unerschütterliche Überzeugung, dass es immer einen Ausweg gibt. Die eigentliche Stärke der Serie liegt somit in den vielen gut geschriebenen persönlichen Geschichten der Charaktere, die den Zauschauern Identifikation bieten. Auch wenn die Serie einige einfallsreiche Notfälle darbietet, fesselt die kontinuierliche Entwicklung des Ensembles. Man schaut zu, um zu erleben, wie die Figuren wachsen, aus Fehlern lernen und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen tiefgreifend verändern. Die Serie zelebriert, wie aus Einzelkämpfern ein unzertrennliches Team wird, das sich im Privaten wie im Einsatz füreinander einsetzt. Allerdings fand ich es irritierend, dass alle Notfälle immer gut bürgerliche oder wohlhabende Menschen betreffen. In den Morast von L.A. geht es entsprechend nie hinab. Ein Beigeschmack von Schönfärberei bleibt. Auf jeden Fall habe ich die Serie in einem Monat gesnackt. Wie weit bist du Cinefreak? ;-)

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von Cinefreak » 19.02.2026, 17:02

Hi. Bei 2.10. Ich schaue meist eine am Tag. Starke Spannungshöhepunkte und viel Menschlichkeit
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von freeman » 19.02.2026, 20:15

Buuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh zu Badlands.

Teste bei 911 auch mal den Ableger "911 - Lone Star" mit Rob Lowe. Die empfand ich irgendwann als deutlich besser als die Mutterserie und war echt ein wenig traurig, als die abgesetzt wurde. Bis dahin gibts aber 5 echt unterhaltsame Staffeln mit einem wirklich gelungenen Ende.

In diesem Sinne:
freeman

Edit: Buuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh zu Badlands. Guardians bezieht sich freilich auf die letzten Bilder, wo uns eine neue Guardians Gang präsentiert wird. Dass dich das Ding an den Mandalorian erinnert, machts echt net besser, denn es ist "Star Wars"-Shit im Predator-Franchise. :lol:

Edit hoch zwei: Buuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh zu dem Ding, das nen Titel mit Predator trägt und keinen Predator enthält.

Edit hoch drei: Du weißt Bescheid...

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von Cinefreak » 20.02.2026, 00:16

Hi,

Die anderen 911 Serien hab ich aufm Schirm, alles zu seiner Zeit. Aber danke für den Tipp auch von mir

An Badlands reizt mich gerade gar nix...
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 20.02.2026, 06:00

Um mal mit deiner Reaktion auf mein Star Trek: Into Shitness Trauma zu anworten:
freeman hat geschrieben:
13.05.2013, 09:31
Ich finde die Kritik von Timo köstlich, kann sie aber nur in Teilen nachvollziehen. Was freilich definitiv damit zusammenhängt, dass mir die Serien und Kontinuität derselben genauso egal sind, wie die Direktiven und was es da nicht alles gibt. Ich wurde von dem Film topp unterhalten, konnte diverse Male schmunzeln, fand die Action fett, die Effekte noch fetter und dass man sowohl Weller als auch Cumberbatch durchaus ambivalent aufstellte (was beim großartigen Cumberbatch am besten funktionierte), gefiel mir sehr gut und gab der Story einige Möglichkeiten für ein paar hübsche dramaturgische Schlenker ...
:lol:

Bei Lone Star bin ich schon mit Staffel 1 durch. :) Sie hat mich aber noch nicht so gefangen wie das Original.
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von freeman » 21.02.2026, 16:21

Nice Try, ABER Badlands (buuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh) hat weder Weller noch die Cumberbitch... Hähähähä

In diesem Sinne:
freeman

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 24.02.2026, 15:36

Landman - Staffel 2

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Die zweite Staffel lässt es etwas ruhiger angehen, wirkt inhaltlich etwas repetitiv und suggeriert entsprechend weniger Zugkraft. Ich bin aber nach wie vor angetan und spätestens im grandiosen Staffelfinale wird überdeutlich, worauf die Ruhe vor dem Sturm hinarbeitete.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 04.03.2026, 07:52

Downton Abbey: Das große Finale

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Downton Abbey verabschiedet sich würdig, indem es noch einmal das Kernmotiv der Serie zelebriert: den unaufhaltsamen gesellschaftspolitischen Wandel und die Herausforderungen, die mit dem Erhalt des Familienbesitzes einhergehen. Das wehmütige Ende markiert nicht nur einen Abschied von geliebten Figuren, sondern den endgültigen Übergang in eine Ära, in der Traditionen sich neu erfinden müssen, um in einer demokratisierten Welt zu überleben. Danke für die beste Drama-Serie.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 06.03.2026, 07:52

9-1-1: Lone Star - die komplette Serie

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Mit der ersten 9-1-1-Spin-off-Serie wurde ich anfangs nicht so recht warm. Viele Figurenkonstellationen empfand ich als unschlüssig und die Exposition wirkte so, als ob es Vorwissen bedurft hätte. Warum Captain Strand dann bereits nach einer Staffel wieder zum Ausgangspunkt zurückkehrte, empfand ich als überhastet und ich war gespannt, wie man nun die beiden Kulissen miteinander kombinieren wollte. Klingt seltsam? Ist es auch. Dann erinnerte ich mich wieder an Cinefreaks Bemerkung, dass die fachmännisch programmierte Disney+ App automatisch mit der letzten Staffel startet. So geschehen, und ich habe es einfach nicht bemerkt. Immerhin konnte ich nun die anderen vier Staffeln gewissermaßen als Prequel-Serie schauen und entsprechend schnell gefiel sie mir auch. Rob Lowe ist natürlich die Bank und seine metrosexuelle Attitüde muss man einfach lieben. Die Finasterid (Haarausfallmittel)-Werbung allerdings in ihrer gezeigten Harmlosigkeit weniger. Interessant, wie die thematisierte Impotenz nicht mit der Finasterid-Einnahme erklärt wird, obwohl das Post-Finasterid-Syndrom sie eindeutig belegt. Gut! In ihrer Gesamtheit würde ich Lone Star aber einen Tick schwächer betrachten als die Mutterserie, was aber nur an dem Figurenkarussell liegt, welches abseits von Strand/Judd Ryder die für mich zugänglicheren Dramaelemente hatte. Allerdings ist Strand der coolere Captain. Gebt ihm endlich einen Captainstuhl bei der Sternenflotte.

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von Cinefreak » 06.03.2026, 11:43

Wie zum Geier schaust du Serien so schnell durch? Schaust du in der Zeit nix anderes? ;-)
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien

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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 06.03.2026, 15:58

Eine Staffel mit 18 Folgen à 45 Minuten schaue ich in der Regel in vier Tagen. Dabei habe ich immer eine Art Hauptserie, die ich durchlaufen lasse, oft nebenbei beim Sport oder am Handy. Meine besonderen Serien (aktuell „Starfleet Academy“ und „Paradise“ S2) behandle ich dagegen sparsamer und genieße sie ausschließlich episodenweise mit voller Aufmerksamkeit, etwa beim Mittagessen.
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Re: Filmtagebuch: SFI

Beitrag von SFI » 16.03.2026, 16:20

War Machine

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Als großer Battleship-Fan war ich sehr angetan von dem Sidequest, welcher tatsächlich als Spin-Off anmutet. Ritchson ist gewohnt physisch präsent, die Action ist druckvoll und kompromisslos, der Score pumpt eingängig und die pathetischen Schlussminuten sind die Krönung. Hätte nicht gedacht, dass Netflix mich so überrascht, aber womöglich lag es auch an der Lionsgate Beteiligung. :wink: Ich hoffe auf ein Sequel.

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