Filmtagebuch: SFI
Moderator: SFI
Re: Filmtagebuch: SFI
Ich fand ja, dass die letzte Staffelhälfte einen echten Bruch zum Rest der Serie darstellte. Wenn man bedenkt, wie noch in der ersten Staffelhälfte die Wildwestromantik beschworen wurde und man teils mehrere Minuten lang einfach nur zuguckte, wie jemand ritt oder Vieh getrieben wurde... Irre. Und dann dieser krasse Umschwung, der Yellowstone plötzlich zu einem irren Thriller machte, in dem krass Tempo gebolzt wurde und gefühlt gar nicht genug Zeit für alle Entwicklungen blieb. Das fühlte sich einerseits echt unrund an, andererseits konnte ich das als Showdown der ganzen Serie erstaunlich gut akzeptieren. Und rechnet man ein wenig rum, kommt es ja verhältnismäßig fast hin: 90 Prozent Aufbau, 10 Prozent turbulenter Showdown.
In diesem Sinne:
freeman
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freeman
Re: Filmtagebuch: SFI
F1 - der Film

F1 ist ein technisch starker, aber unkritischer Werbefilm, der mit seinen echten Schauplätzen, vor allem hinter den Kulissen echter F1-Teams punktet. Da man während der Formel-1-Rennwochenenden drehte, schwirren immer wieder bekannte Formel-1-Größen durch das Bild, doch der Film schafft es nicht immer, das auch organisch umzusetzen. Selbst als Pitts Charakter Hayes auf dem Podest jubelt, wirken die beiden anderen Podestler apathisch und distanziert. Trotz spektakulärer Bilder und packender Erzählung leidet immer wieder die Authentizität. Der Film ist in erster Linie eben doch Unterhaltung und hält sich bei Taktik, Rennablauf und Überholmanövern nicht sonderlich streng an die Fakten. Das musste er wohl auch, denn die Formel 1 stand ja nicht umsonst wegen ihr spannungslosen Reglementierung in der Kritik. So ist der Film dramatischer, spannender und ereignisreicher, als die Rennen in Wirklichkeit sind, zumindest seit den 90ern. F1 ist dennoch ein guter Rennfilm, aber weniger emotional als Rush und weniger brillant als Gran Turismo.
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F1 ist ein technisch starker, aber unkritischer Werbefilm, der mit seinen echten Schauplätzen, vor allem hinter den Kulissen echter F1-Teams punktet. Da man während der Formel-1-Rennwochenenden drehte, schwirren immer wieder bekannte Formel-1-Größen durch das Bild, doch der Film schafft es nicht immer, das auch organisch umzusetzen. Selbst als Pitts Charakter Hayes auf dem Podest jubelt, wirken die beiden anderen Podestler apathisch und distanziert. Trotz spektakulärer Bilder und packender Erzählung leidet immer wieder die Authentizität. Der Film ist in erster Linie eben doch Unterhaltung und hält sich bei Taktik, Rennablauf und Überholmanövern nicht sonderlich streng an die Fakten. Das musste er wohl auch, denn die Formel 1 stand ja nicht umsonst wegen ihr spannungslosen Reglementierung in der Kritik. So ist der Film dramatischer, spannender und ereignisreicher, als die Rennen in Wirklichkeit sind, zumindest seit den 90ern. F1 ist dennoch ein guter Rennfilm, aber weniger emotional als Rush und weniger brillant als Gran Turismo.
+Die affektive Struktur der Klimakrise
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
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Re: Filmtagebuch: SFI
Merke: wenn Hollywood Formel 1 macht kommt nur Blödsinn dabei raus....
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
Re: Filmtagebuch: SFI
Von Blödsinn ist der Film aber dann doch eine Boxeneinfahrt entfernt und für F1 Fans auf jeden Fall sehenswert.
Die affektive Struktur der Klimakrise
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
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Re: Filmtagebuch: SFI
wenn er irgendwann ohne Mehrkosten zu streamen ist werde ich mal reinschauen
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
Re: Filmtagebuch: SFI
Mission: Impossible - The Final Reckoning

Die Franchise vermochte mich seit Teil 2 schon nicht mehr zu begeistern und womöglich tut das heute auch Teil 2 nicht mehr. Tatsächlich hat es seither kein Teil mehr über die 5/10 geschafft und der Vorgänger war auch recht öde. Entsprechend wollte ich mir die Scheibe gar nicht mehr leihen, aber als nette Dreingabe zum Abo riskierte ich dann doch einen Blick. Ein Hit ist auch das Finale nicht, doch es unterhielt mich dann unerwartet gut, was wohl an dem gewichtigen NAVY-Anteil samt U-Boot lag. Der Skynet-/Person-of-Interest-Aufhänger bleibt zwar wenig innovativ, aber die Bedrohung ist dafür heutzutage greifbarer als zu Zeiten, in denen man das noch unter SciFi verbuchte. Die Flugakrobatik ist dafür allerfeinst und ein echter Hingucker.


Die Franchise vermochte mich seit Teil 2 schon nicht mehr zu begeistern und womöglich tut das heute auch Teil 2 nicht mehr. Tatsächlich hat es seither kein Teil mehr über die 5/10 geschafft und der Vorgänger war auch recht öde. Entsprechend wollte ich mir die Scheibe gar nicht mehr leihen, aber als nette Dreingabe zum Abo riskierte ich dann doch einen Blick. Ein Hit ist auch das Finale nicht, doch es unterhielt mich dann unerwartet gut, was wohl an dem gewichtigen NAVY-Anteil samt U-Boot lag. Der Skynet-/Person-of-Interest-Aufhänger bleibt zwar wenig innovativ, aber die Bedrohung ist dafür heutzutage greifbarer als zu Zeiten, in denen man das noch unter SciFi verbuchte. Die Flugakrobatik ist dafür allerfeinst und ein echter Hingucker.

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„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
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Re: Filmtagebuch: SFI
Bones - die komplette Serie

Die Serie verbindet Krimi mit forensischer Anthropologie und Wissenschaft, was sie von klassischen Ermittlerserien abhebt. Die detaillierten Darstellungen der forensischen Arbeit sind oft lehrreich und faszinierend. Allerdings neigt die Serie in zwölf Staffeln zu wiederholenden Handlungsmustern und die Polizeiarbeit wird oft marginalisiert. Der Procedural-Charakter und der Fall der Woche werden den Möglichkeiten nicht gerecht. Auch die Unart, dass entlarvte Mörder im Verhör sofort gestehen und sich für ihre Tat rechtfertigen, mag dem Erklärungsbedarf der Zuschauer geschuldet sein, trägt aber nicht nur zur Authentizität bei. Etwas Probleme hatte ich zudem mit der Charakterisierung von Intelligenz. Viele Koryphäen sind überheblich und arrogant, stehen gegenseitig in Konkurrenz und wollen sich übertreffen. So verhalten sich Narzissten, aber sicher nicht intelligente Menschen. Kann mir aber vorstellen, dass Boreanaz' Charakter die Blaupause für seinen Charakter in SEAL Team war.


Die Serie verbindet Krimi mit forensischer Anthropologie und Wissenschaft, was sie von klassischen Ermittlerserien abhebt. Die detaillierten Darstellungen der forensischen Arbeit sind oft lehrreich und faszinierend. Allerdings neigt die Serie in zwölf Staffeln zu wiederholenden Handlungsmustern und die Polizeiarbeit wird oft marginalisiert. Der Procedural-Charakter und der Fall der Woche werden den Möglichkeiten nicht gerecht. Auch die Unart, dass entlarvte Mörder im Verhör sofort gestehen und sich für ihre Tat rechtfertigen, mag dem Erklärungsbedarf der Zuschauer geschuldet sein, trägt aber nicht nur zur Authentizität bei. Etwas Probleme hatte ich zudem mit der Charakterisierung von Intelligenz. Viele Koryphäen sind überheblich und arrogant, stehen gegenseitig in Konkurrenz und wollen sich übertreffen. So verhalten sich Narzissten, aber sicher nicht intelligente Menschen. Kann mir aber vorstellen, dass Boreanaz' Charakter die Blaupause für seinen Charakter in SEAL Team war.

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„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
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Re: Filmtagebuch: SFI
STATISTIK 2025
gesehene Filme: 46 [2024: 92 | 2023: 77 |2022: 27 | 2021: 229 | 2020: 58 | 2019: 51 | 2018: 66 | 2017: 113 | 2016: 97 | 2015: 94]
gesehene Serien-Staffeln: 70 [2024: 116 | 2023: 77 | 2022: 93 | 2021: 46 | 2020: 42 | 2019: 34 | 2018: 48 | 2017: 38 | 2016: 45 | 2015: 45]
Kinobesuche: 0 [2024: 2 | 2023: 1 | 2022: 1 | 2021: 0 | 2020: 0 | 2019: 7 | 2018: 6 | 2017: 6 | 2016: 2]
Gesamtverhältnis: Streaming vs. physischer Datenträger: 77,6% zu 22,4 % [2024: 69,3 % zu 30,7 % | 2023: 80 % zu 20 % | 2022 69 % zu 31 % | 2021 83 % zu 17 % | 2020: 80 % zu 20% | 2019: 71% zu 29 % | 2018: 63 % zu 37 % | 2017: 59% zu 41% | 2016: 61% zu 39 % | 2015: 42 % zu 58 %]
Verhältnis bei Filmen: Streaming vs. physischer Datenträger: 44,5 % zu 55,5 %
Streaming-Dienste: Netflix (12,3 %) WOW (13,7 %) Prime Video (3,3 %) Disney Plus (41,6 %) Apple TV (6,7 %) Paramount Plus (28,1 %)
[2024: Netflix (5,9 %) WOW (7,8 %) Prime Video (27,6 %) Disney Plus (27,6 %) Apple TV (4,6 %) Paramount Plus (12,4 %) freevee (8,5 %)
[2023: Netflix (16 %) WOW (11 %) Prime Video (10 %) Disney Plus (30 %) Apple TV (2 %) Paramount Plus (31 %)]
[2022: Netflix (28,9 %) WOW (20,5 %) Prime Video (18 %) Disney Plus (15,7 %) Apple TV (9,6 %) Paramount Plus (1,2 %)[/size]
Film-Highlights des Jahres: A House of Dynamite, Der Graf von Monte Christo (2024), Juror #2
gefällige Filme: Havoc, Criminal Squad 2, Transformers One, Heads of State, Final Destination: Bloodlines, F1 - der Film, Mission: Impossible - The Final Reckoning
Film-Flops: Star Trek: Section-31, I.S.S., Gladiator II, The Gorge, Fountain of Youth, Blood & Sinners, Thunderbolts, Karate Kid: Legends, Jurassic World: Die Wiedergeburt, Superman
Film-Abbrüche: Arcadian, Venom: The Last Dance, Borderlands, All of Us Strangers, City of Darkness, Aftersun, The Father, Es sind die kleinen Dinge, Argylle, Born to Kill, Speak no Evil (2023), Werewolves, I, the Executioner, Shrinking, Die Fotografin, Golda, Carry on, The Old Guard 2, Hagen, The Sinner, Black Doves, Nonnas, Bodies, Zero Day, Ziam, Atlas, The Residence, Kraven the Hunter, The Amateur, A Different Man, Heretic, Alarum, The Old Guy, The Accountant II, Wenn du König wärst, Mountainhead, Ice Road II, Take Cover, Rust, In the Lost Lands, Calling London, Stand your Ground
Serien-Highlights des Jahres: The Day of the Jackal (S1), Landman (S1), Dexter: Original Sin (S1), 1923 (S2), Andor (S2), The Waterfront (S1), MobLand (S1), Dexter: Wiedererwachen (S1), Paradise (S1), Diplomatische Beziehungen (S3)
Serien-Flops des Jahres: Star Wars: Skeleton Crew (S1)
Serien-Abbrüche: Ransom Canyon (S1), Silo (S2), The Recruit (S2), American Primeval (S1), Fubar (S2), Alien: Earth (S1), Will Trent (S1), Abbot Elementary (S1), Tracker (S1)
Mein Film- und Serienkonsum ging 2025 im Vergleich zum Vorjahr dann doch stärker zurück als vermutet. Obendrein viele Abbrüche, ein Spiegelbild für die derzeitige Blockbusterqualität in Hollywood. Selbst die drei Filmhighlights waren keine Bretter. Immerhin gab es wieder gute Serienkost dank der üblichen Verdächtigen. Übrigens habe ich nun erstmals auch das Verhältnis von Streaming und physischem Datenträger bei Filmen berechnet. Das Gesamtverhältnis verzerrt nämlich den Umstand, dass ich in der Vorzeit des Streamings auch seltenst Serien auf DVD schaute, sondern damals eben im linearen TV; zumal ein Großteil heutiger Serien auch gar nicht physisch erhältlich ist. Das Ergebnis zeigt dann auch, dass physische Datenträger bei Filmen eine größere Rolle spielen. Zudem waren auch viele der abgebrochenen Filme entliehen. Bei den Streaming-Diensten habe ich Prime Video wie angekündigt so gut wie möglich gemieden. Gut, dass deren Qualitätsausbeute eh unterirdisch für mich ist.
gesehene Filme: 46 [2024: 92 | 2023: 77 |2022: 27 | 2021: 229 | 2020: 58 | 2019: 51 | 2018: 66 | 2017: 113 | 2016: 97 | 2015: 94]
gesehene Serien-Staffeln: 70 [2024: 116 | 2023: 77 | 2022: 93 | 2021: 46 | 2020: 42 | 2019: 34 | 2018: 48 | 2017: 38 | 2016: 45 | 2015: 45]
Kinobesuche: 0 [2024: 2 | 2023: 1 | 2022: 1 | 2021: 0 | 2020: 0 | 2019: 7 | 2018: 6 | 2017: 6 | 2016: 2]
Gesamtverhältnis: Streaming vs. physischer Datenträger: 77,6% zu 22,4 % [2024: 69,3 % zu 30,7 % | 2023: 80 % zu 20 % | 2022 69 % zu 31 % | 2021 83 % zu 17 % | 2020: 80 % zu 20% | 2019: 71% zu 29 % | 2018: 63 % zu 37 % | 2017: 59% zu 41% | 2016: 61% zu 39 % | 2015: 42 % zu 58 %]
Verhältnis bei Filmen: Streaming vs. physischer Datenträger: 44,5 % zu 55,5 %
Streaming-Dienste: Netflix (12,3 %) WOW (13,7 %) Prime Video (3,3 %) Disney Plus (41,6 %) Apple TV (6,7 %) Paramount Plus (28,1 %)
[2024: Netflix (5,9 %) WOW (7,8 %) Prime Video (27,6 %) Disney Plus (27,6 %) Apple TV (4,6 %) Paramount Plus (12,4 %) freevee (8,5 %)
[2023: Netflix (16 %) WOW (11 %) Prime Video (10 %) Disney Plus (30 %) Apple TV (2 %) Paramount Plus (31 %)]
[2022: Netflix (28,9 %) WOW (20,5 %) Prime Video (18 %) Disney Plus (15,7 %) Apple TV (9,6 %) Paramount Plus (1,2 %)[/size]
Film-Highlights des Jahres: A House of Dynamite, Der Graf von Monte Christo (2024), Juror #2
gefällige Filme: Havoc, Criminal Squad 2, Transformers One, Heads of State, Final Destination: Bloodlines, F1 - der Film, Mission: Impossible - The Final Reckoning
Film-Flops: Star Trek: Section-31, I.S.S., Gladiator II, The Gorge, Fountain of Youth, Blood & Sinners, Thunderbolts, Karate Kid: Legends, Jurassic World: Die Wiedergeburt, Superman
Film-Abbrüche: Arcadian, Venom: The Last Dance, Borderlands, All of Us Strangers, City of Darkness, Aftersun, The Father, Es sind die kleinen Dinge, Argylle, Born to Kill, Speak no Evil (2023), Werewolves, I, the Executioner, Shrinking, Die Fotografin, Golda, Carry on, The Old Guard 2, Hagen, The Sinner, Black Doves, Nonnas, Bodies, Zero Day, Ziam, Atlas, The Residence, Kraven the Hunter, The Amateur, A Different Man, Heretic, Alarum, The Old Guy, The Accountant II, Wenn du König wärst, Mountainhead, Ice Road II, Take Cover, Rust, In the Lost Lands, Calling London, Stand your Ground
Serien-Highlights des Jahres: The Day of the Jackal (S1), Landman (S1), Dexter: Original Sin (S1), 1923 (S2), Andor (S2), The Waterfront (S1), MobLand (S1), Dexter: Wiedererwachen (S1), Paradise (S1), Diplomatische Beziehungen (S3)
Serien-Flops des Jahres: Star Wars: Skeleton Crew (S1)
Serien-Abbrüche: Ransom Canyon (S1), Silo (S2), The Recruit (S2), American Primeval (S1), Fubar (S2), Alien: Earth (S1), Will Trent (S1), Abbot Elementary (S1), Tracker (S1)
Mein Film- und Serienkonsum ging 2025 im Vergleich zum Vorjahr dann doch stärker zurück als vermutet. Obendrein viele Abbrüche, ein Spiegelbild für die derzeitige Blockbusterqualität in Hollywood. Selbst die drei Filmhighlights waren keine Bretter. Immerhin gab es wieder gute Serienkost dank der üblichen Verdächtigen. Übrigens habe ich nun erstmals auch das Verhältnis von Streaming und physischem Datenträger bei Filmen berechnet. Das Gesamtverhältnis verzerrt nämlich den Umstand, dass ich in der Vorzeit des Streamings auch seltenst Serien auf DVD schaute, sondern damals eben im linearen TV; zumal ein Großteil heutiger Serien auch gar nicht physisch erhältlich ist. Das Ergebnis zeigt dann auch, dass physische Datenträger bei Filmen eine größere Rolle spielen. Zudem waren auch viele der abgebrochenen Filme entliehen. Bei den Streaming-Diensten habe ich Prime Video wie angekündigt so gut wie möglich gemieden. Gut, dass deren Qualitätsausbeute eh unterirdisch für mich ist.
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„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
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Re: Filmtagebuch: SFI
Nice, wie immer sehr spannend zu lesen. Wir werden mal wieder absolut konträre Statistiken haben, in so ziemlich jeder Hinsicht. Einzige Überschneidung ist der Umstand, dass auch ich die meisten Serien per Stream gesehen habe, aber das ist natürlich keine überraschende Entwicklung.
Re: Filmtagebuch: SFI
Mayor of Kingstown - Staffel 4

Die Handlung gewinnt ihre Intensität weiterhin aus den vielschichtigen Machtdynamiken hinter und vor den Gefängnismauern. Die trist-depressive und verschneite Industriestadt dient dabei nicht nur als wirkungsvoller Kontrast zur glatten Hollywood-Monotonie, sondern vermittelt dem Zuschauer durch ihre eindringliche Bildästhetik ein direktes Gefühl der Hoffnungslosigkeit.
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Die Handlung gewinnt ihre Intensität weiterhin aus den vielschichtigen Machtdynamiken hinter und vor den Gefängnismauern. Die trist-depressive und verschneite Industriestadt dient dabei nicht nur als wirkungsvoller Kontrast zur glatten Hollywood-Monotonie, sondern vermittelt dem Zuschauer durch ihre eindringliche Bildästhetik ein direktes Gefühl der Hoffnungslosigkeit.
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„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
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Re: Filmtagebuch: SFI
Predator: Badlands

Womöglich liegt es auch etwas an meiner langen Durststrecke ohne wirklich guten Film, aber Badlands vermochte mich unerwartet gut zu unterhalten. Ich kann Freemans Trauma natürlich nachvollziehen, bin aber weder ein Fan der Franchise noch darin kanonisiert. Ich bin sogar froh ob des Stilbruchs, denn eine weitere klassische Herangehensweise wie in „Prey“ hätte ich nun wirklich nicht benötigt. Gut, mit dem Anthropomorphismus des Predators ist das freilich so eine Sache. Eine wirklich fiese Visage sieht anders aus und spätestens wenn dessen Vater den Helm abnimmt, weiß man wieder, wie sich angewidert anfühlt. Ansonsten hat der Film aber viele tolle Zutaten: Score, Kinematographie, Kreatur- und Planetendesign wissen zu gefallen. Der Streifen drückt dabei ordentlich aufs Tempo und die Buddy-Komponente gefiel mir auch. Bei den Guardians-of-the-Galaxy-Vergleichen würde ich aber nicht mitgehen, das hatte für mich deutlich mehr Mandalorian-Schwingungen. Ich würde sogar behaupten, dass es sich bei Badlands im Grunde um ein The-Mandalorian-Rip-off handelt. Dessen futuristische Western-Tropen finde ich stark und deswegen funktionierte das wohl auch bei Badlands wunderbar für mich.


Womöglich liegt es auch etwas an meiner langen Durststrecke ohne wirklich guten Film, aber Badlands vermochte mich unerwartet gut zu unterhalten. Ich kann Freemans Trauma natürlich nachvollziehen, bin aber weder ein Fan der Franchise noch darin kanonisiert. Ich bin sogar froh ob des Stilbruchs, denn eine weitere klassische Herangehensweise wie in „Prey“ hätte ich nun wirklich nicht benötigt. Gut, mit dem Anthropomorphismus des Predators ist das freilich so eine Sache. Eine wirklich fiese Visage sieht anders aus und spätestens wenn dessen Vater den Helm abnimmt, weiß man wieder, wie sich angewidert anfühlt. Ansonsten hat der Film aber viele tolle Zutaten: Score, Kinematographie, Kreatur- und Planetendesign wissen zu gefallen. Der Streifen drückt dabei ordentlich aufs Tempo und die Buddy-Komponente gefiel mir auch. Bei den Guardians-of-the-Galaxy-Vergleichen würde ich aber nicht mitgehen, das hatte für mich deutlich mehr Mandalorian-Schwingungen. Ich würde sogar behaupten, dass es sich bei Badlands im Grunde um ein The-Mandalorian-Rip-off handelt. Dessen futuristische Western-Tropen finde ich stark und deswegen funktionierte das wohl auch bei Badlands wunderbar für mich.
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Re: Filmtagebuch: SFI
9-1-1 - Staffel 1 bis 8

Überraschend gelungenes Procedural, welches auch einige aufwändige Actionszenen bereithält. Im Zentrum stehen allerdings mehr die idealistischen Werte und die unerschütterliche Überzeugung, dass es immer einen Ausweg gibt. Die eigentliche Stärke der Serie liegt somit in den vielen gut geschriebenen persönlichen Geschichten der Charaktere, die den Zauschauern Identifikation bieten. Auch wenn die Serie einige einfallsreiche Notfälle darbietet, fesselt die kontinuierliche Entwicklung des Ensembles. Man schaut zu, um zu erleben, wie die Figuren wachsen, aus Fehlern lernen und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen tiefgreifend verändern. Die Serie zelebriert, wie aus Einzelkämpfern ein unzertrennliches Team wird, das sich im Privaten wie im Einsatz füreinander einsetzt. Allerdings fand ich es irritierend, dass alle Notfälle immer gut bürgerliche oder wohlhabende Menschen betreffen. In den Morast von L.A. geht es entsprechend nie hinab. Ein Beigeschmack von Schönfärberei bleibt. Auf jeden Fall habe ich die Serie in einem Monat gesnackt. Wie weit bist du Cinefreak? ;-)


Überraschend gelungenes Procedural, welches auch einige aufwändige Actionszenen bereithält. Im Zentrum stehen allerdings mehr die idealistischen Werte und die unerschütterliche Überzeugung, dass es immer einen Ausweg gibt. Die eigentliche Stärke der Serie liegt somit in den vielen gut geschriebenen persönlichen Geschichten der Charaktere, die den Zauschauern Identifikation bieten. Auch wenn die Serie einige einfallsreiche Notfälle darbietet, fesselt die kontinuierliche Entwicklung des Ensembles. Man schaut zu, um zu erleben, wie die Figuren wachsen, aus Fehlern lernen und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen tiefgreifend verändern. Die Serie zelebriert, wie aus Einzelkämpfern ein unzertrennliches Team wird, das sich im Privaten wie im Einsatz füreinander einsetzt. Allerdings fand ich es irritierend, dass alle Notfälle immer gut bürgerliche oder wohlhabende Menschen betreffen. In den Morast von L.A. geht es entsprechend nie hinab. Ein Beigeschmack von Schönfärberei bleibt. Auf jeden Fall habe ich die Serie in einem Monat gesnackt. Wie weit bist du Cinefreak? ;-)
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Re: Filmtagebuch: SFI
Hi. Bei 2.10. Ich schaue meist eine am Tag. Starke Spannungshöhepunkte und viel Menschlichkeit
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Re: Filmtagebuch: SFI
Buuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh zu Badlands.
Teste bei 911 auch mal den Ableger "911 - Lone Star" mit Rob Lowe. Die empfand ich irgendwann als deutlich besser als die Mutterserie und war echt ein wenig traurig, als die abgesetzt wurde. Bis dahin gibts aber 5 echt unterhaltsame Staffeln mit einem wirklich gelungenen Ende.
In diesem Sinne:
freeman
Edit: Buuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh zu Badlands. Guardians bezieht sich freilich auf die letzten Bilder, wo uns eine neue Guardians Gang präsentiert wird. Dass dich das Ding an den Mandalorian erinnert, machts echt net besser, denn es ist "Star Wars"-Shit im Predator-Franchise.
Edit hoch zwei: Buuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh zu dem Ding, das nen Titel mit Predator trägt und keinen Predator enthält.
Edit hoch drei: Du weißt Bescheid...
Teste bei 911 auch mal den Ableger "911 - Lone Star" mit Rob Lowe. Die empfand ich irgendwann als deutlich besser als die Mutterserie und war echt ein wenig traurig, als die abgesetzt wurde. Bis dahin gibts aber 5 echt unterhaltsame Staffeln mit einem wirklich gelungenen Ende.
In diesem Sinne:
freeman
Edit: Buuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh zu Badlands. Guardians bezieht sich freilich auf die letzten Bilder, wo uns eine neue Guardians Gang präsentiert wird. Dass dich das Ding an den Mandalorian erinnert, machts echt net besser, denn es ist "Star Wars"-Shit im Predator-Franchise.
Edit hoch zwei: Buuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh zu dem Ding, das nen Titel mit Predator trägt und keinen Predator enthält.
Edit hoch drei: Du weißt Bescheid...
Re: Filmtagebuch: SFI
Hi,
Die anderen 911 Serien hab ich aufm Schirm, alles zu seiner Zeit. Aber danke für den Tipp auch von mir
An Badlands reizt mich gerade gar nix...
Die anderen 911 Serien hab ich aufm Schirm, alles zu seiner Zeit. Aber danke für den Tipp auch von mir
An Badlands reizt mich gerade gar nix...
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Re: Filmtagebuch: SFI
Um mal mit deiner Reaktion auf mein Star Trek: Into Shitness Trauma zu anworten:

Bei Lone Star bin ich schon mit Staffel 1 durch. :) Sie hat mich aber noch nicht so gefangen wie das Original.
freeman hat geschrieben: ↑13.05.2013, 09:31Ich finde die Kritik von Timo köstlich, kann sie aber nur in Teilen nachvollziehen. Was freilich definitiv damit zusammenhängt, dass mir die Serien und Kontinuität derselben genauso egal sind, wie die Direktiven und was es da nicht alles gibt. Ich wurde von dem Film topp unterhalten, konnte diverse Male schmunzeln, fand die Action fett, die Effekte noch fetter und dass man sowohl Weller als auch Cumberbatch durchaus ambivalent aufstellte (was beim großartigen Cumberbatch am besten funktionierte), gefiel mir sehr gut und gab der Story einige Möglichkeiten für ein paar hübsche dramaturgische Schlenker ...
Bei Lone Star bin ich schon mit Staffel 1 durch. :) Sie hat mich aber noch nicht so gefangen wie das Original.
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Re: Filmtagebuch: SFI
Nice Try, ABER Badlands (buuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh) hat weder Weller noch die Cumberbitch... Hähähähä
In diesem Sinne:
freeman
In diesem Sinne:
freeman
Re: Filmtagebuch: SFI
Landman - Staffel 2

Die zweite Staffel lässt es etwas ruhiger angehen, wirkt inhaltlich etwas repetitiv und suggeriert entsprechend weniger Zugkraft. Ich bin aber nach wie vor angetan und spätestens im grandiosen Staffelfinale wird überdeutlich, worauf die Ruhe vor dem Sturm hinarbeitete.


Die zweite Staffel lässt es etwas ruhiger angehen, wirkt inhaltlich etwas repetitiv und suggeriert entsprechend weniger Zugkraft. Ich bin aber nach wie vor angetan und spätestens im grandiosen Staffelfinale wird überdeutlich, worauf die Ruhe vor dem Sturm hinarbeitete.
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Re: Filmtagebuch: SFI
Downton Abbey: Das große Finale

Downton Abbey verabschiedet sich würdig, indem es noch einmal das Kernmotiv der Serie zelebriert: den unaufhaltsamen gesellschaftspolitischen Wandel und die Herausforderungen, die mit dem Erhalt des Familienbesitzes einhergehen. Das wehmütige Ende markiert nicht nur einen Abschied von geliebten Figuren, sondern den endgültigen Übergang in eine Ära, in der Traditionen sich neu erfinden müssen, um in einer demokratisierten Welt zu überleben. Danke für die beste Drama-Serie.


Downton Abbey verabschiedet sich würdig, indem es noch einmal das Kernmotiv der Serie zelebriert: den unaufhaltsamen gesellschaftspolitischen Wandel und die Herausforderungen, die mit dem Erhalt des Familienbesitzes einhergehen. Das wehmütige Ende markiert nicht nur einen Abschied von geliebten Figuren, sondern den endgültigen Übergang in eine Ära, in der Traditionen sich neu erfinden müssen, um in einer demokratisierten Welt zu überleben. Danke für die beste Drama-Serie.
Die affektive Struktur der Klimakrise
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
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Re: Filmtagebuch: SFI
9-1-1: Lone Star - die komplette Serie

Mit der ersten 9-1-1-Spin-off-Serie wurde ich anfangs nicht so recht warm. Viele Figurenkonstellationen empfand ich als unschlüssig und die Exposition wirkte so, als ob es Vorwissen bedurft hätte. Warum Captain Strand dann bereits nach einer Staffel wieder zum Ausgangspunkt zurückkehrte, empfand ich als überhastet und ich war gespannt, wie man nun die beiden Kulissen miteinander kombinieren wollte. Klingt seltsam? Ist es auch. Dann erinnerte ich mich wieder an Cinefreaks Bemerkung, dass die fachmännisch programmierte Disney+ App automatisch mit der letzten Staffel startet. So geschehen, und ich habe es einfach nicht bemerkt. Immerhin konnte ich nun die anderen vier Staffeln gewissermaßen als Prequel-Serie schauen und entsprechend schnell gefiel sie mir auch. Rob Lowe ist natürlich die Bank und seine metrosexuelle Attitüde muss man einfach lieben. Die Finasterid (Haarausfallmittel)-Werbung allerdings in ihrer gezeigten Harmlosigkeit weniger. Interessant, wie die thematisierte Impotenz nicht mit der Finasterid-Einnahme erklärt wird, obwohl das Post-Finasterid-Syndrom sie eindeutig belegt. Gut! In ihrer Gesamtheit würde ich Lone Star aber einen Tick schwächer betrachten als die Mutterserie, was aber nur an dem Figurenkarussell liegt, welches abseits von Strand/Judd Ryder die für mich zugänglicheren Dramaelemente hatte. Allerdings ist Strand der coolere Captain. Gebt ihm endlich einen Captainstuhl bei der Sternenflotte.
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Mit der ersten 9-1-1-Spin-off-Serie wurde ich anfangs nicht so recht warm. Viele Figurenkonstellationen empfand ich als unschlüssig und die Exposition wirkte so, als ob es Vorwissen bedurft hätte. Warum Captain Strand dann bereits nach einer Staffel wieder zum Ausgangspunkt zurückkehrte, empfand ich als überhastet und ich war gespannt, wie man nun die beiden Kulissen miteinander kombinieren wollte. Klingt seltsam? Ist es auch. Dann erinnerte ich mich wieder an Cinefreaks Bemerkung, dass die fachmännisch programmierte Disney+ App automatisch mit der letzten Staffel startet. So geschehen, und ich habe es einfach nicht bemerkt. Immerhin konnte ich nun die anderen vier Staffeln gewissermaßen als Prequel-Serie schauen und entsprechend schnell gefiel sie mir auch. Rob Lowe ist natürlich die Bank und seine metrosexuelle Attitüde muss man einfach lieben. Die Finasterid (Haarausfallmittel)-Werbung allerdings in ihrer gezeigten Harmlosigkeit weniger. Interessant, wie die thematisierte Impotenz nicht mit der Finasterid-Einnahme erklärt wird, obwohl das Post-Finasterid-Syndrom sie eindeutig belegt. Gut! In ihrer Gesamtheit würde ich Lone Star aber einen Tick schwächer betrachten als die Mutterserie, was aber nur an dem Figurenkarussell liegt, welches abseits von Strand/Judd Ryder die für mich zugänglicheren Dramaelemente hatte. Allerdings ist Strand der coolere Captain. Gebt ihm endlich einen Captainstuhl bei der Sternenflotte.
+Die affektive Struktur der Klimakrise
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
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Re: Filmtagebuch: SFI
Wie zum Geier schaust du Serien so schnell durch? Schaust du in der Zeit nix anderes? ;-)
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien
Re: Filmtagebuch: SFI
Eine Staffel mit 18 Folgen à 45 Minuten schaue ich in der Regel in vier Tagen. Dabei habe ich immer eine Art Hauptserie, die ich durchlaufen lasse, oft nebenbei beim Sport oder am Handy. Meine besonderen Serien (aktuell „Starfleet Academy“ und „Paradise“ S2) behandle ich dagegen sparsamer und genieße sie ausschließlich episodenweise mit voller Aufmerksamkeit, etwa beim Mittagessen.
Die affektive Struktur der Klimakrise
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
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Re: Filmtagebuch: SFI
War Machine

Als großer Battleship-Fan war ich sehr angetan von dem Sidequest, welcher tatsächlich als Spin-Off anmutet. Ritchson ist gewohnt physisch präsent, die Action ist druckvoll und kompromisslos, der Score pumpt eingängig und die pathetischen Schlussminuten sind die Krönung. Hätte nicht gedacht, dass Netflix mich so überrascht, aber womöglich lag es auch an der Lionsgate Beteiligung.
Ich hoffe auf ein Sequel.


Als großer Battleship-Fan war ich sehr angetan von dem Sidequest, welcher tatsächlich als Spin-Off anmutet. Ritchson ist gewohnt physisch präsent, die Action ist druckvoll und kompromisslos, der Score pumpt eingängig und die pathetischen Schlussminuten sind die Krönung. Hätte nicht gedacht, dass Netflix mich so überrascht, aber womöglich lag es auch an der Lionsgate Beteiligung.
Die affektive Struktur der Klimakrise
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Re: Filmtagebuch: SFI
Star Trek: Starfleet Academy - Staffel 1

Star Trek: Discovery war woke, Star Trek: Starfleet Academy ist woker. Beide Serien sind deswegen wenig prickelnd. Nicht wegen der Wokeness per se, sondern weil die Wokeness ein narrativer Rückschritt ist. Schon TNG, VOY und DS9 zeigten vor fast 40 Jahren eine Welt, in der Diversität und Gleichberechtigung bereits als erreichte, gelebte Utopie dargestellt wurden. Die Konflikte entstanden nicht daraus, dass man über Grundrechte diskutierte, sondern daraus, wie man diese utopischen Prinzipien in komplexen, oft externen Situationen bewahrt. Diversität war also einfach da. Die Utopie wurde somit durch das Handeln der Charaktere und die Struktur der Föderation gezeigt, nicht durch Debatten über sie. Seit Star Trek: Discovery werden die Debatten, die in der dortigen Zukunft längst gelöst sein sollten (z. B. Pronomen, gleichgeschlechtliche Liebe), wieder als neuartiges Problem eingeführt und dramatisiert. Das bricht mit dem alten Trek-Prinzip. Es fühlt sich dadurch weniger wie eine natürliche Darstellung einer fortschrittlichen Gesellschaft an, sondern wie eine projizierte Gegenwartsdebatte, die zudem auch noch Jahrhunderte nach TNG, VOY und DS9 spielt. Obendrein glänzt die Serie mit banalen Drehbüchern ohne Tiefe. Die Charaktere sind flach, ihre Dialoge wirken wie aus einer lauten, hektischen und billigen Teenagerserie. Der Schnitt macht alles noch wirrer und der Humor trifft nie. Das größte Problem: Das hat nichts mit Star Trek zu tun. Es fehlt, zumindest in den ersten Folgen, jeder Science-Fiction-Geist, jede Idee und jeder Entdecker-Moment. Ohne die Uniformen und den Titel wäre es eine seichte Jugendserie, die auf KIKA läuft. Die Autoren zeigen kein Verständnis für Star Trek. Statt auf die reiche Tradition zurückzugreifen, bedienen sie sich nur bei oberflächlichen TV-Klischees, emotionalen Konflikten auf Schulhofniveau samt tagesaktueller Jugendsprache und sozialen Medien. Das merkt man in jeder Sekunde. Und doch versprüht die Serie einen einzigartigen Charme, weil sie sich deutlich weniger ernst nimmt, als es Star Trek: Discovery tat, und man die unbedarften Teenager irgendwie doch schnell ins Herz schließt. Gut fand ich auch Holly Hunter, die mit dem elitären Sternenflotten-Protokoll bricht, barfuß durch das Schiff läuft oder auf des Captains Stuhl mit einem Buch lümmelt. Das passt zu der angelegten Rolle der langlebigen Spezies, die das Leben mit der erworbenen Weisheit sicher deutlich entspannter nimmt. Entspannt bleibe ich auch bei Bewertung, obwohl ich auch deutlich schlechtere Bewertungen nachvollziehen kann.

Star Trek: Discovery war woke, Star Trek: Starfleet Academy ist woker. Beide Serien sind deswegen wenig prickelnd. Nicht wegen der Wokeness per se, sondern weil die Wokeness ein narrativer Rückschritt ist. Schon TNG, VOY und DS9 zeigten vor fast 40 Jahren eine Welt, in der Diversität und Gleichberechtigung bereits als erreichte, gelebte Utopie dargestellt wurden. Die Konflikte entstanden nicht daraus, dass man über Grundrechte diskutierte, sondern daraus, wie man diese utopischen Prinzipien in komplexen, oft externen Situationen bewahrt. Diversität war also einfach da. Die Utopie wurde somit durch das Handeln der Charaktere und die Struktur der Föderation gezeigt, nicht durch Debatten über sie. Seit Star Trek: Discovery werden die Debatten, die in der dortigen Zukunft längst gelöst sein sollten (z. B. Pronomen, gleichgeschlechtliche Liebe), wieder als neuartiges Problem eingeführt und dramatisiert. Das bricht mit dem alten Trek-Prinzip. Es fühlt sich dadurch weniger wie eine natürliche Darstellung einer fortschrittlichen Gesellschaft an, sondern wie eine projizierte Gegenwartsdebatte, die zudem auch noch Jahrhunderte nach TNG, VOY und DS9 spielt. Obendrein glänzt die Serie mit banalen Drehbüchern ohne Tiefe. Die Charaktere sind flach, ihre Dialoge wirken wie aus einer lauten, hektischen und billigen Teenagerserie. Der Schnitt macht alles noch wirrer und der Humor trifft nie. Das größte Problem: Das hat nichts mit Star Trek zu tun. Es fehlt, zumindest in den ersten Folgen, jeder Science-Fiction-Geist, jede Idee und jeder Entdecker-Moment. Ohne die Uniformen und den Titel wäre es eine seichte Jugendserie, die auf KIKA läuft. Die Autoren zeigen kein Verständnis für Star Trek. Statt auf die reiche Tradition zurückzugreifen, bedienen sie sich nur bei oberflächlichen TV-Klischees, emotionalen Konflikten auf Schulhofniveau samt tagesaktueller Jugendsprache und sozialen Medien. Das merkt man in jeder Sekunde. Und doch versprüht die Serie einen einzigartigen Charme, weil sie sich deutlich weniger ernst nimmt, als es Star Trek: Discovery tat, und man die unbedarften Teenager irgendwie doch schnell ins Herz schließt. Gut fand ich auch Holly Hunter, die mit dem elitären Sternenflotten-Protokoll bricht, barfuß durch das Schiff läuft oder auf des Captains Stuhl mit einem Buch lümmelt. Das passt zu der angelegten Rolle der langlebigen Spezies, die das Leben mit der erworbenen Weisheit sicher deutlich entspannter nimmt. Entspannt bleibe ich auch bei Bewertung, obwohl ich auch deutlich schlechtere Bewertungen nachvollziehen kann.
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Re: Filmtagebuch: SFI
The Lincoln Lawyer - Staffel 4

Stellenweise hat mich die vierte Staffel etwas geärgert, da sie die spannende Prämisse konstruiert aufrecht erhält. Obwohl die Anklage nebst albernem Mordmotiv bis zum Himmel stinkt, ist die Staatsanwältin von Hallers Schuld überzeugt und zieht jedes fadenscheinige Mittel zu Rate, um ihn maximal schuldig aussehen zu lassen. Könnte man akzeptieren, wenn die SA in ein Komplott verwickelt wäre, ist sie aber nicht. Solide Unterhaltung, aber auch entfernt von David E. Kelleys Glanzstunden.


Stellenweise hat mich die vierte Staffel etwas geärgert, da sie die spannende Prämisse konstruiert aufrecht erhält. Obwohl die Anklage nebst albernem Mordmotiv bis zum Himmel stinkt, ist die Staatsanwältin von Hallers Schuld überzeugt und zieht jedes fadenscheinige Mittel zu Rate, um ihn maximal schuldig aussehen zu lassen. Könnte man akzeptieren, wenn die SA in ein Komplott verwickelt wäre, ist sie aber nicht. Solide Unterhaltung, aber auch entfernt von David E. Kelleys Glanzstunden.

Die affektive Struktur der Klimakrise
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
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Re: Filmtagebuch: SFI
Ja, dieses konstruierte aufrechte erhalten der Gut gegen Böse Konstellation hat mich auch genervt. Nervt mich generell in Filmen / Serien.
Die Ermittler waren da ja schon mit extremen Scheuklappen unterwegs. Zusätzlich hat sich diese Staffel für mich zu viel im Gericht abgespielt, war das in den Anderen Staffeln auch schon so??? Oder fällt es hier nur so auf, weil man viele Vorzeichen bereits kennt?
Spoiler Extra:
Trotzdem Bleibt die Serie auf sehr hohem Nivea, eine Nächste Staffel darf durchaus kommen.
Die Ermittler waren da ja schon mit extremen Scheuklappen unterwegs. Zusätzlich hat sich diese Staffel für mich zu viel im Gericht abgespielt, war das in den Anderen Staffeln auch schon so??? Oder fällt es hier nur so auf, weil man viele Vorzeichen bereits kennt?
Spoiler Extra:
Spoiler
Show
Es blieb offen ob der Polizist nun wirklich rein zufällig losgefahren ist / das Handy wurde ja als Affären Handy abgeschmettert.
Zusätzlich wurde nie irgendetwas von Fingerabdrücken auf dem Rollstuhl / Opfer gesagt, Wenn die Leiche schon samt Rollstuhl im Kofferraum entsorgt werden sollte, wieso sollten dann keine Fingerabdrücke drauf sein? Zumal Haller bei der Untersuchung keine Handschuhe an hatte.
Hätte es lieber gesehen wenn die mehr zusammen gearbeitet hätten, so ist die Umkehrung der Vorzeichen einfach zu gesucht.
Zusätzlich wurde nie irgendetwas von Fingerabdrücken auf dem Rollstuhl / Opfer gesagt, Wenn die Leiche schon samt Rollstuhl im Kofferraum entsorgt werden sollte, wieso sollten dann keine Fingerabdrücke drauf sein? Zumal Haller bei der Untersuchung keine Handschuhe an hatte.
Hätte es lieber gesehen wenn die mehr zusammen gearbeitet hätten, so ist die Umkehrung der Vorzeichen einfach zu gesucht.
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