Görl wurde vor Ewigkeiten von ihrem Typ hintergangen und hat sich seitdem NATÜRLICH eingeigelt und nie einen anderen Mann gedatet. Erst als sie erfährt, dass ER demnächst heiraten will, macht es bei ihr „klick“ und sie merkt, dass sie die letzten Monate schlichtweg vergeudet hat. Sie meldet sich bei einer Online-Dating-App an und macht drei Dudes klar. Blöderweise ist das Görl auch True-Crime-Podcast-Fan und irgendwie scheinen alle drei Auserwählten Eigenschaften eines aktuell umgehenden Serienkillers zu haben... Und das ist ja so witzig und spannend obendrein... nicht. F*** Marry Kill ergeht sich förmlich in repetitiven Abläufen, ist vorhersehbar bis zum Get No und geht einem mit seinen überspannten Frauenfiguren fast schon von Minute eins an auf die Eier. Wobei man nicht unerwähnt lassen sollte, dass alle Kerle in dem Film genauso Panne sind. Aber hey, was habe ich erwartet, immerhin steht der Name der Hauptdarstellerin, Lucy Hale, für filmgewordenen Dreck der Güteklasse A. Zumindest da liefert sie wie gewohnt. Und ich muss ehrlich sagen, dass wenn woke Figuren darüber sinnieren, ob sie zu woke sind, kann ich das nicht als komisch oder ironisch empfinden. Warum auch immer. Und wie spannend der Film war, sollte die Tatsache unterstreichen, dass ich mitten in der Auflösung eingepennt bin. Hollywood ist in manchen Genres (hier: Komödie gemischt mit irgendwas) echt am Ende.
In diesem Sinne:
freeman





