Hauptprotagonistin ist dabei eine junge Autorin und Hackerin – perfekt simultan entschlossen wie auch verletzbar emotional verkörpert von Emma Corrin – welche zuvor einen Serienkiller aufgespürt und darüber ein Buch geschrieben hatte. Generell vermag die Besetzung zu überzeugen – zu der neben den genannten ebenfalls u.a. noch Harris Dickinson, Brit Marling, Raúl Esparza, Alice Braga und Joan Chen gehören…
Da die Serie eine Schöpfung des „kreativen Duos“ Brit Marling und Zal Batmanglij ist – siehe dazu ihre vorherigen Kollaborationen „the Recordist“, „the Sound of my Voice“, „the East“ und TV's „the OA“ – sollte eigentlich jeder wissen, dass „Mainstreamer“ mit dem Resultat vermutlich irgendwie unzufrieden sein dürften – während ihre Beteiligung für mich indes persönlich einer der größten Pull-Faktoren markierte…
Neben den klassischen Krimi-Elementen werden Themen wie die Verwendung/Nutzung von Reichtum und Macht, Kontroll-Verlangen, drohende Katastrophen (wie Kriege oder Klimawandel) sowie die Vorteile und Gefahren von AI und anderweitigen neuartigen Technologien angerissen – während Corrin's Figur zugleich bestimmte Aspekte ihrer Vergangenheit aufarbeiten muss; diverse Flashbacks inklusive…
„A Murder at the End of the World” legt nicht so den intensivsten Wert auf die Ableben und Spurensuche – was zusammen mit dem ruhigen Tempo die „Zugkraft“ des Ganzen ein Stück weit mindert. Die Auflösung an sich geht derweil in Ordnung – ist eigentlich recht unerwartet und clever – auch wenn man bestimmtes davon (ebenso wie einzelne andere Punkte auch) durchaus noch etwas hätte vertiefen können…
knappe






