Abigail

Ob Splatter, Trash oder was es sonst noch gibt ... all das findet hier seinen verdienten Platz.
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freeman
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Abigail

Beitrag von freeman » 08.05.2024, 19:49

Abigail

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Originaltitel: Abigail
Herstellungsland: USA, Irland
Erscheinungsjahr: 2024
Regie: Matt Bettinelli-Olpin, Tyler Gillett
Darsteller: Kathryn Newton, Dan Stevens, Giancarlo Esposito, Kevin Durand, Alisha Weir, Angus Cloud, William Catlett, Melissa Barrera u.a.

In dem Horrorfilm müssen sechs Kidnapper in einem herrschaftlichen Anwesen um ihr Überleben kämpfen. Ist einer von ihnen ein Mörder, der die anderen um des Profites Willen umbringen will? Kommt der Angreifer von außen und hat einfach Lust daran, sie zu dezimieren? Oder hat es das titelgebende Entführungsopfer in Form eines kleinen Mädchens faustdick hinter den Ohren?
:liquid7:

Zur Kritik von "Abigail"

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Re: Abigail

Beitrag von deBohli » 08.05.2024, 19:51

Hatte mit dem Film am Brugggore viel Spass:

Dan Stevens und Melissa Barrera machen gemeinsame Sachen, das kann nur heiss werden. «Abigail» ist zudem auch packend, sehr witzig, stark gefilmt und am Ende mit rotem Saft gefüllt. Unter der Regie von Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett spielt Alisha Weir famos gut, alte Dracula-Geschichten werden entstaubt und Horror mit Action gemischt.
:liquid8:
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Re: Abigail

Beitrag von StS » 08.05.2024, 19:55

Mit „Abigail“ (2024) kehrt das „Radio Silence“-Gespann Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett nach zwei „Scream“-Filmen wieder stärker in den Bereich seines 2019er Streifens „Ready or not“ zurück – sowohl hinsichtlich der Location als auch platzenden Körper. Die erste Verlaufshälfte wäre definitiv wirkungsvoller, wenn man den „Twist“ nicht kennen würde – welchen die komplette Marketingkampagne allerdings ja als Kernpunkt auserwählt hat – doch wird man auch in dieser Phase gut unterhalten; des Settings, cleverer Drehbuch-Entscheidungen (etwa beim Preisgeben der Backstory) sowie eines gut aufgelegten Darsteller-Ensembles sein Dank…

In den Hauptrollen überzeugen Alisha Weir (herausragend als Titel-Figur), Melissa Barrera und Dan Stevens, der mal wieder mit sichtlichem Spaß bei der Sache war und hiermit seinen zweiten von drei nennenswerten Auftritten in diesem Jahr vorlegt hat – doch auch die weiteren Darsteller punkten durch die Bank weg und obendrein gibt´s noch nen netten Cameo-Auftritt zu verzeichnen. Die zweite Hälfte reiht schließlich eine spaßig-brutal-blutige Szene temporeich an die Nächste und geht sozusagen „all in“ was das chaotische Treiben und die Figuren (Entscheidungen und Entwicklungen) betrifft. Kurzum: Ein sehenswerter, unterhaltsamer Subgenre-Mix (im vertrauten „Radio Silence“-Stil) mit einer spielfreudigen, prima zusammengestellten Besetzung…

:liquid7:

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Re: Abigail

Beitrag von kami » 14.05.2024, 08:11

Mochte leider den Melissa Barrera-Charakter nicht, hätte ihrer neunmalklugen Figur ein schnelles Ableben gewünscht, gleich nach dem verdienten ersten Kill. Film selbst ist ein nettes, actionlastiges und splattriges Creature Feature, das ich deutlich unterhaltsamer als z.B. Die letzte Fahrt der Demeter fand. Mehr als nett isses aber auch nicht, darum gibts nur knappe :liquid7:

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Re: Abigail

Beitrag von freeman » 16.05.2024, 19:53

Mochte leider den Melissa Barrera-Charakter nicht, hätte ihrer neunmalklugen Figur ein schnelles Ableben gewünscht
Gehts ja vielen so. Außer halt den üblichen Verdächtigen, die nur auf die Ausdruckskraft des Tank-Tops achten :lol: :lol: :lol: Mehr is ja da net.

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Re: Abigail

Beitrag von Vince » 02.01.2025, 17:23

Aus dem 2024er Rückblick:

Durchaus unterhaltsamer Action-Horror-Mix, der allerdings gewaltige Probleme mit der Sympathieverteilung seiner Figuren hat und sich dadurch zunehmend zu fragwürdigen Plottwists genötigt fühlt.
:liquid5:

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Re: Abigail

Beitrag von McClane » 30.04.2026, 12:03

So ganz will sich mir der kleine Hype um Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett bisher nicht erschließen, doch "Abigail" ist ihr bisher wahrscheinlich bester Film. Die Trailer hab ich nicht gesehen, aber schon die Tagline auf dem Poster/Cover ("Kinder können solche Monster sein") und der allgemeine Internet-Flurfunk vermitteln grobes Vorwissen zur Titelfigur, was man aber vielleicht weniger den Filmschaffenden als dem Marketing Department von Universal anlasten muss. So zäh wie freeman fand ich die Exposition jetzt nicht, denn immerhin die Vorstellung der Figuren funktioniert ziemlich gut und macht mehr als nur Pappkameraden aus dem Sextett. Dass man dabei auf einige markante Gesichter und Namen aus Hollywoods zweiter Reihe zurückgriff, tut "Abigail" ebenfalls gut. Manches ist etwas stereotyp: So kann man sich schon denken, welcher Nichtsnutz wohl als erstes den Löffel abgeben wird und wen sich der Film fürs Finale aufspart, dazwischen gibt es aber die eine oder andere Überraschung bei der Opfer-Reihenfolge.
Ansonsten darf das Radio-Silence-Gespann seinem Faible für düster-erhabene Landhäuser (atmosphärisch) und zerplatzende Körper (*gähn*, abgenutzt) frönen. Trotz der überschaubaren Opferzahl ist das Ganze ordentlich blutig, mit einigen derben Verwundungs- und Gore-Szenen, zumal das Einbeziehen der Ballerina-Elemente für kreative, ungewohnte Momente in den Monster-Angriffsszenen sorgt. Sidenote: Mit Blick auf "MEGAN" und "Ballerina" scheint Hollywood in einigen Filmen die Parallele zwischen tänzerischen und kämpferischen Skills sehr offensiv auszuspielen. Und während der erste Clou durch das Drumherum um den Film schon früh telegraphiert wird, so gibt es im letzten Drittel dann doch noch ein paar Plottwists, die einigermaßen überraschend daherkommen.
Melissa Barrera mag keine allzu dolle Schauspielerin sein, überzeugt hier aber wenigstens mehr als in den "Scream"-Sequels. Dan Stevens dreht ordentlich auf, Kevin Durand ist eine sichere Bank, auch wenn er sich vielleicht etwas zu sehr auf die Rolle des simpel-sympathischen Muskelbergs verlegt hat und Kathryn Newton als junge Hackerin macht ebenfalls Laune. Giancarlo Esposito ist kaum im Film, dafür Edel-Support. Das Tempo des Ganzen ist recht zackig, es gibt einige Schauwerte, Spiele mit Genreregeln und (visuelle) Anspielungen auf "Phenomena" und "Near Dark". Bei der Räuberbenennung nach dem Rat Pack mag man auch ein wenig die Farb-Benennungen aus "Reservoir Dogs" läuten hören, aber Tarantino hat kein Patent auf Codenamen. Vielleicht nicht mega-innovativ und phasenweise vorhersehbar, aber ein flotter, kleiner Horrorfilm mit Action-Elementen und ansprechender Inszenierung.

Knappe :liquid7:
StS hat geschrieben:
08.05.2024, 19:55
obendrein gibt´s noch nen netten Cameo-Auftritt zu verzeichnen
Meinst du den in den letzten fünf Minuten? Ich musste erstmal nachschauen, ob die Person mir was sagen sollte, aber selbst nach dem Blick in ihre Filmographie empfand ich den nicht gerade als Clou. Aber vielleicht habe ich auch nur die falschen Sachen aus der Filmographie gesehen.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Re: Abigail

Beitrag von StS » 30.04.2026, 12:33

McClane hat geschrieben:
30.04.2026, 12:03
StS hat geschrieben:
08.05.2024, 19:55
obendrein gibt´s noch nen netten Cameo-Auftritt zu verzeichnen
Meinst du den in den letzten fünf Minuten? Ich musste erstmal nachschauen, ob die Person mir was sagen sollte, aber selbst nach dem Blick in ihre Filmographie empfand ich den nicht gerade als Clou. Aber vielleicht habe ich auch nur die falschen Sachen aus der Filmographie gesehen.
Jip, Matthew Goode. Bekannter britischer Theater-, Kino- und Serien-Charakter-Darsteller ("Watchmen", "Stoker", "A Single Man", "Official Secrets", "Downtown Abbey" und viele mehr). Kann man vielleicht (für manche) auch auf die Figur an sich übertragen, den Satz. :wink:

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Re: Abigail

Beitrag von McClane » 30.04.2026, 13:07

Wie gesagt, ich hatte nachgeschaut, wer es ist. Am ehesten wäre mir noch seine Rolle als Ozyamandias aus "Watchmen" in Erinnerung (aber da sind andere Darsteller wesentlich stärker kleben geblieben), "Downtown Abbey" oder "The Imitation Game" habe ich bisher nicht gesehen, deshalb war der Aha-Effekt nicht sonderlich groß. Das mit der Figur kann man sicher so sehen, würde ich nicht unbedingt widersprechen. :wink:
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