Hero

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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LivingDead
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Hero

Beitrag von LivingDead » 07.10.2006, 16:49

Hero Director´s Cut

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Originaltitel: Ying Xiong
Herstellungsland: Hongkong/China
Erscheinungsjahr: 2002
Regie: Zhang Yimou
Darsteller: Jet Li, Tony Leung Chiu Wai, Maggie Cheung Man Yuk, Zhang Ziyi, Donnie Yen, Chen Daoming, Liu Zhong Yuan

Nur äußerst selten schaffen es asiatische Produktionen sich auch auf dem westlichen Filmmarkt zu etablieren. Umso überraschender war es, dass im Jahre 2000 Ang Lees Tiger & Dragon, eine Koproduktion von den USA und China, nicht nur zum Publikumsliebling wurde, sondern auch gleich vier der begehrten Oscars abräumte. International gefeiert etablierte sich allmählich ein ganz anderes Genre auf dem Filmmarkt und wurde massentauglich: Das Wuxia- Genre. Wuxia, was nichts weiter als Schwertkämpfer oder Schlachten bedeutet, legt im Gegensatz zum Martial Arts, dessen Schwerpunkt der Faustkampf, also das Kung- Fu oder Wushu, bildet, sein Hauptaugenmerk eher auf das Phantastische. So sollte man sich auch nicht wundern, wenn sich die Protagonisten auf einmal über die Logik der Schwerkraft hinwegsetzen und teils minutenlang durch die Luft schweben. Außerdem wird in überirdischer Schnelligkeit gekämpft, und alltägliche Gegenstände, wie z.B. ein Pinsel oder ein Stück Kreide werden zu tödlichen Waffen umfunktioniert.

Auch Zhang Yimou nimmt sich in seinem Film „Hero“ dieser Technik an und verleiht seinen Darstellern unsichtbare Flügel, die sie wie von Geisterhand über Baumwipfel schweben und auf dem Wasser laufen lassen.

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„Hero“ spielt in der „Zeit der streitenden Reiche“ vor über 2000 Jahren, in der China in sieben Königreiche geteilt war, die untereinander im ständigen Krieg standen. Der König Qin will durch Gewalt und Einflussnahme die Königreiche zusammenführen und seine Herrschaft als Kaiser über ganz China durchsetzen. Seit Jahren versuchen drei Attentäter vergeblich seine Pläne zu vereiteln: Fliegender Schnee (Maggie Cheung Man Yuk), Weiter Himmel (Donnie Yen) und Zerbrochenes Schwert (Tony Leung Chiu-Wai).
Eines Tages jedoch erscheint ein geheimnisvoller Namenloser (Jet Li) im Palast von König Qin, der davon erzählt die drei Widersacher getötet zu haben. Doch was steckt wirklich hinter der Geschichte des Namenlosen…?

Zhang Yimou, der vor allem durch seine regimekritischen Werke wie „Rote Laterne“ oder „Leben“ auffiel, und dadurch diverse Preise einheimste, verzichtet in „Hero“ weitestgehend auf Kritik am System. Dennoch, oder gerade deswegen ist sein Film mit einem, für chinesische Verhältnisse, utopischen Budget von über 30 Mio. Dollar ein absoluter Kassenerfolg gewesen, der alle Rekorde brach und auch international Anerkennung erhielt. So wurde „Hero“ auf der Berlinale im Jahre 2003 mit dem Alfred-Bauer-Preis ausgezeichnet und außerdem für den Oscar als „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert.
Des Weiteren kann sich Yimou auf ein wahres Starensemble verlassen, als da wären Jet Li, Ziyi Zhang und Donnie Yen, die allesamt auch auf Hollywood Erfahrungen zurückblicken können. Vor allem das zweite Aufeinandertreffen der Kampfkunstikonen Jet Li und Donnie Yen nach „Last Hero“ wird wohl unter allen Genrefans Entzückung hervorrufen.

Der Film selbst gliedert sich in vier Episoden auf, die sich allesamt durch Farbe und Inszenierung unterscheiden. So wird auch die farblich auf die Grundstimmung der Charaktere angepasste Umgebung zu einem Akteur, der durchaus Einfluss auf das Geschehen hat. So seien hier vor allem die Kämpfe im Blätterwald und auf dem See genannt, die in ihrer Perfektion und Erhabenheit wahre Referenzen in Sachen Kampfkunst im Film darstellen. Bild und Ton verschmelzen miteinander und erzeugen dabei ein melancholisches, aber wunderschönes Gesamtes, dessen man sich als Zuschauer nur schwerlich entziehen kann.
Kameraarbeit, Kostüme, Setting und Musik dürfen getrost als perfekt bezeichnet werden. „Hero“ stellt sich weniger als Kampfspektakel, denn als Rausch der Sinne dar, der den Zuschauer in eine andere Welt, eine Welt der Sinne, der Farben und Emotionen entführt. So sollte man in den Kampfszenen auch keine schnellen Schnitte oder blutige Verletzungen erwarten. Yimou setzt viel mehr auf Ästhetik und Perfektion, genau wie die Protagonisten im Film, die durch Kalligraphie auch nach Perfektion im Umgang mit dem Schwert trachten.

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Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Story nur als Aufhänger schöner Bilder dient. Im Gegenteil: „Hero“ erzählt eine wunderschöne Geschichte, die durch ihre nicht-lineare Erzählweise zwar durchaus kopflastig ist, den Zuschauer jedoch keineswegs überfordert oder noch schlimmer: Ablenkt. Ständige Storywendungen und der überraschende Schluss sollten auch Nicht-Anhänger des Wuxia überzeugen. So halten sich historische Fakten und Fiktion die Waage, und auch an dramatischen Szenen mangelt es dem Film nicht. Auch wenn es diesen an der Tiefe eines „Tiger & Dragon“ fehlt, so haben sie doch durchaus ihre Wirkung und lassen die Aktionen der Figuren jederzeit plausibel erscheinen.
Nur der Schluss, der zudem auch Yimous bisherigen Werken widerspricht, zeigt sich als diskussionswürdig. Hier wird Unterwerfung und Diktatur glorifiziert und Yimou zeigt sich plötzlich als Befürworter der chinesischen Geschichte: Der Einzelne habe sich dem Wohl der Allgemeinheit unterzuordnen. Ein kleiner Wermutstropfen, der im Nachhinein das Gesamtbild dann doch etwas trübt.
Nichtsdestotrotz bleibt die Kernaussage des Filmes: Frieden ist immer noch die beste Lösung.

„Hero“ hält, was sein Genre verspricht: Wunderschöne Bilder und eine ergreifende Geschichte. Zudem glänzt Yimou mit einer perfekten Inszenierung und einem waschechten Starensemble, welches dem Film zusätzlich Größe und Wucht verleiht. Dies ist chinesisches Kino "at it´s best", und nach „Tiger & Dragon“ endlich ein weiteres Meisterwerk aus Fernost. Bleibt zu hoffen, dass nach diesen Erfolgen weitere Filme folgen werden, die sich nicht, wie heutzutage üblich, in Effekthascherei verlieren und dabei wichtige Grundelemente des Films, wie Emotionen und eine Geschichte, die es zu übermitteln gilt, verlieren.

:liquid9:

Es sind zwei verschiedene Versionen des Filmes von Highlight/Constantin auf DVD erschienen, wobei der insgesamt rund 10 Minuten längere Director´s Cut im ansprechenden Digipack dem Kinocut vorzuziehen ist. Beide sind uncut. Das Bild bewegt sich auf gutem Niveau, der Ton ist sehr gut.
Zuletzt geändert von LivingDead am 03.03.2007, 15:49, insgesamt 4-mal geändert.
Mit freundlichem Gruß
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Beitrag von SFI » 07.10.2006, 17:33

Feines Review, die Wertung sehe ich ähnlich..wegen dem Schluss: Ist das nicht eher eine Beugung gegenüber den Pekinger Zensoren?
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Beitrag von Samir » 07.10.2006, 17:36

klasse review zu einem klasse Film. Ich sagte ja schon das ich den Film sehr mag. Für mich ist ds wirkliche eine perfekte Kombination zwischen Bild und Ton, die Story ist ziemlich simpel und im grundegenommen könnt ich mir den Film auch ohne die Dialoge angucken und er würde wirken. Könnte man also sogar als Stummfilm durchgehen lassen ;)

von mir gibt es für dieses Bildgewaltige Filmchen ebenfalls :liquid9:

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Beitrag von John Woo » 07.10.2006, 17:38

Die Story finde ich zwar nicht so dufte, vor allem deren Verlauf, aber optisch hat der Film einiges und Jet Li UND Tony Leung in einem Film ist natürlich genial. Würde dem etwa 7-8 Punkte geben.

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Beitrag von Samir » 07.10.2006, 17:40

John Woo hat geschrieben:Die Story finde ich zwar nicht so dufte, vor allem deren Verlauf, aber optisch hat der Film einiges und Jet Li UND Tony Leung in einem Film ist natürlich genial. Würde dem etwa 7-8 Punkte geben.
siehste John da brauchst du die 7,5/10 doch ;)

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Beitrag von The Punisher » 07.10.2006, 18:10

@ Samir :lol: :wink:

Von mir gibts 8/10, die 9 bekommt House of flying Dagers und die 10 Tiger & Dragon
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Negan: "Wo willst du denn hin? Ich dachte du willst meine Hilfe"Judith: "Ja aber nur bei Mathe"
Negan: "Warum nur bei Mathe?" Judith: "Weil es den Zahlen egal ist ob du ein guter oder böser Mensch bist"

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Beitrag von John Woo » 07.10.2006, 18:16

@Samir: Dann sage ich halt 7 ODER 8. :wink:

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Beitrag von kami » 07.10.2006, 18:28

Als chinesisches Kino in Reinkultur würde ich HERO nicht bezeichnen, da der Martial Arts-Film z.B. nur in HK und Taiwan eine nennenswerte Tradition hat, in der VR China sind erst in den 80er Jahren die ersten MA-Filme gedreht wurden, z.T. mit Unterstützung aus HK. Zudem hebt sich HERO doch deutlich von diesen traditionellen Genrevertretern ab und wählt einen eigenen Approach, der HERO eher ins panasiatische Arthouse-Milieu rückt, die strenge Farbkodierung findet man z.B. eher im Jidai Geki, also dem jap. Historienfilm.

Mir gefällt HERO ausgesprochen gut, allein ein paar überflüssige Strippenziehereien verhindern die Höchstwertung, gerade beim Jet Li- Donnie Yen-Duell sind sie eher fehl am Platz. Ich kann mich auch durchaus mit der Aussage des Filmes identifizieren.

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Beitrag von LivingDead » 07.10.2006, 19:40

@ Liquid: Jep, scheint wirklich so zu sein. Schade eigentlich, denn etwas Kritik hätte dem Film gut getan und ich hätte die 10 guten Gewissens raus hauen können...

@ kami: Hm, kann man alles schwer sagen, denn einerseits ist Hero ja auch kein Martial Arts Film, andererseits mischt er wie du schon sagst viele Merkmale... Wie eben die Episodeneinteilung durch Farben... ist eben ein Film, der auf verschiedenen Ebenen funktioniert.
Mit freundlichem Gruß
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Beitrag von freeman » 08.10.2006, 00:43

Jawoll, schönes Review. Mir missfällt immer das hier an dem Film:
Nur der Schluss, der zudem auch Yimous bisherigen Werken widerspricht, zeigt sich als diskussionswürdig. Hier wird Unterwerfung und Diktatur glorifiziert und Yimou zeigt sich plötzlich als Befürworter der chinesischen Geschichte: Der Einzelne habe sich dem Wohl der Allgemeinheit unterzuordnen. Ein kleiner Wermutstropfen, der im Nachhinein das Gesamtbild dann doch etwas trübt.
Weil es eben nichts mit einem Zhang Yimou zu tun hat. Soweit ich weiß, wurde der Film auch noch zu großen Teilen von der chinesischen Regierung gesponsort, was ja dann dieses seltsame Ende geradezu herausfordern musste und dann mag man erst recht nicht glauben, dass sich Yimou so im Ton vergreift ... Keine Ahnung was das sollte ...

Optisch ist der Film über alle Zweifel erhaben, die Wiedergabe der Story ist auch gelungen, was mir allerdings nicht gefällt, ist dass das dargebotene Wushu im Grunde keines ist, denn die Waffen werden ja fast nie gekreuzt. Schon der Kampf auf dem See besteht doch nur aus Gefliege und auf dem Wasser Abgestoße ... Echtes Wushu gibts da nirgends. Und wo wir gerade beim Mosern sind: Tan Dun wiederholt seinen Tiger and Dragon Soundtrack hier bis zum Erbrechen! Ab und zu dachte ich: Oh Tiger and Dragon statt Hero wurde in den Projektor eingelegt, dann sah ich Jet Li und dachte nur: Mannometer ...

Würde mich dennoch um die 8/10 einpendeln

In diesem Sinne:
freeman
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Beitrag von kami » 08.10.2006, 15:27

freeman hat geschrieben: Weil es eben nichts mit einem Zhang Yimou zu tun hat. Soweit ich weiß, wurde der Film auch noch zu großen Teilen von der chinesischen Regierung gesponsort, was ja dann dieses seltsame Ende geradezu herausfordern musste und dann mag man erst recht nicht glauben, dass sich Yimou so im Ton vergreift ... Keine Ahnung was das sollte ...
Die bisherigen Filme wurden auch alle vom staatlichen Filmstudio koproduziert, man sollte wirklich aufhören, Zhang Yimou immer in die Richtung Regimegegner zu stoßen. Die Aussage des Filmes, "Alle unter einem Himmel" oder so ähnlich, spricht doch eigentlich nur einen Nationalstaatsgedanken aus, der durchaus tragbar ist. Demokratie im heutigen Sinne war damals, immerhin im dritten Jahrhundert vor Christus, sowieso kein Thema, aber eine Reichseinigung doch immerhin ein Fortschritt zu sich ständig bekriegenden Kleinstaaten (wobei "klein" in Hinsicht auf China ja immer relativ zu sehen ist)

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Beitrag von freeman » 09.10.2006, 01:58

Naja, das Problem ist aber, dass Yimou derartige Aussagen noch nie gemacht hat und vor allem auch nicht so unreflektiert. Dass in China viel über den Staat läuft bei der Finanzierung von Filmen ist mir klar, wobei ich aber schon glaube, dass seine richtig "derben" und in China verbotenen "Kracher" garantiert entweder NULL gefördert wurden, oder aber, was ich mir noch eher vorstellen kann, der Regierung "anders" angekündigt wurden, als sie dann aussahen. Immerhin wird der Yimou ja schon wissen, wie er an Geld kommen kann. Und wenn er kein Regimegegner ist, wer dann? Ich hatte zu Studienzeiten zwei Studenten aus China als Mitbewohner, die BEIDE meinten, dass er in China zu einem der meist gehassten Regisseure zählt und kaum jemand zugeben würde, seine Filme zu kennen ... kann sein, dass meine Mitbewohner Kinder der chinesischen Obrigkeit waren, aber naja, sowas prägt sich ein, wenn einer die Augenbraue bis zum Anschlag hochzieht, weil man erwähnt, dass einem Yimou gefällt ... ;-)

In diesem Sinne:
freeman
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Beitrag von kami » 09.10.2006, 18:34

freeman hat geschrieben:Naja, das Problem ist aber, dass Yimou derartige Aussagen noch nie gemacht hat und vor allem auch nicht so unreflektiert. Dass in China viel über den Staat läuft bei der Finanzierung von Filmen ist mir klar, wobei ich aber schon glaube, dass seine richtig "derben" und in China verbotenen "Kracher" garantiert entweder NULL gefördert wurden, oder aber, was ich mir noch eher vorstellen kann, der Regierung "anders" angekündigt wurden, als sie dann aussahen. Immerhin wird der Yimou ja schon wissen, wie er an Geld kommen kann. Und wenn er kein Regimegegner ist, wer dann?
Als Regimegegner hätte er sicher nicht die Möglickeit erhalten, immer teurere
Filme zu machen. Klar äußerte er immer wieder Kritik in seinen früheren Filmen, jedoch weniger am System an sich als an unschönen Erscheinungsformen. Auch klar ist, dass er sich damit an den entsprechenden Stellen nicht beliebt gemacht hat, was vielleicht sein Umschwenken zum unanstößigen Mainstream, der aber immerhin schon 1995 erfolgte, auch erklärt.
BTW, in sozialistischen Ländern wurden Filme ja generell in staatlichen Filmstudios gedreht, und trotzdem musste immer wieder zensiert und verboten werden. Künstler haben eben, selbst als Systemsympathisanten, häufig einen eigenen Kopf, der so manchem unangenehm ist.

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Beitrag von freeman » 10.10.2006, 13:34

kami hat geschrieben:BTW, in sozialistischen Ländern wurden Filme ja generell in staatlichen Filmstudios gedreht, und trotzdem musste immer wieder zensiert und verboten werden. Künstler haben eben, selbst als Systemsympathisanten, häufig einen eigenen Kopf, der so manchem unangenehm ist.
Und darum: Runter damit ;-)

In diesem Sinne:
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