Alien vs. Predator I + II

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Alien vs. Predator I + II

Beitrag von freeman » 31.10.2005, 00:05

Alien vs. Predator

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Originaltitel: Alien Vs. Predator
Herstellungsland: Deutschland, Großbritannien, Kanada, Tschechische Republik
Erscheinungsjahr: 2004
Regie: Paul W.S. Anderson
Darsteller: Sanaa Lathan, Raoul Bova, Lance Henriksen, Ewen Bremner, Colin Salmon, Tommy Flanagan u.a.

Paul W.S. Anderson, Regisseur solcher Meisterwerke wie Event Horizon (wirklich gut!), Mortal Kombat (Arbeitstitel: Mortal for your brain), Soldier (als Rambo im All zu gebrauchen, ansonsten ein filmischer Totalausfall) und Resident Evil (naaaaja ...) dreht Alien Vs. Predator! Als ich das vor einem Jahr das erste mal gelesen hatte, dachte ich nur: NEIN! Damals beruhigte ich mich allerdings mit dem Gedanken, dass beide Franchises bisher eigentlich nur gute Filme hervorgebracht haben, wobei Predator 1 und Alien 2+3 sogar zu meinen Lieblingsfilmen gehören. Also so viel konnte dann ja nicht wirklich schief gehen, zumal die Comics Alien Vs. Predator und das Computerspiel ja hervorragend funktionierten und von den Fans mit Begeisterung aufgenommen wurden.

Ein halbes Jahr später kamen neue Bedenken auf. Alien Vs. Predator sollte auf jugendfrei getrimmt werden. Und da war es wieder, dieses NEIN! Diese Bedenken verschärften sich dann mit Sichtung der ersten Trailer. Predatoren, die Netze verschießen, anstatt rumzumetzeln? Oh o! Nun ja, dementsprechend niedrig waren meine Erwartungen, mit denen ich ins Kino bin.

Die Story selber bildet für Predator 1+2 ein Sequel und für Alien ein Prequel. Die Firma von Bishop Weyland entdeckt mit Hilfe eines Satelliten Hitzesignaturen an einem Ort, wo selbige eigentlich gar nicht vorhanden sein dürften. Unter dem Eis der Antarktis macht man eine Pyramide aus, die von verschiedensten kulturellen Einflüssen geprägt zu sein scheint. Bishop Weyland – schwer erkrankt - möchte nun zu dieser Pyramide, um sich mit Hilfe dieses sensationellen Fundes unsterblich in den Erinnerungen der Menschheit zu machen.

Man stellt schnell ein Team zusammen und reist gen Fundort. Als man dort angekommen ist, stellt sich heraus, dass man gar nicht, wie geplant, 7 Tage Bohrarbeiten verrichten muß, um an die Pyramide unter dem Eis zu gelangen, denn etwas „anderes“ hat schon einen Tunnel „gegraben“. Und da wir in einem Actionfilm sind, hat jetzt natürlich auch keiner Bedenken, dass hier etwas nicht stimmen könnte und man bricht auf gen Pyramide. Dort angekommen löst man unwissentlich einen Mechanismus aus, der eine Alienkönigin aus ihrem Kälteschlaf erweckt und die auch sogleich Alien-Ei um Alien-Ei produziert. Während man die Pyramide untersucht landet ein Trupp Predatoren auf der Oberfläche und macht kurzen Prozeß mit dem an der Oberfläche gebliebenen Teil des Forscherteams, um dann ebenfalls zu der Pyramide aufzubrechen.

Die Predatoren sind hier wegen eines Initiationsritus, bei dem sie gegen die garstigen Aliens bestehen müssen. Die Wärmesignaturen, die die Weyland Firma aufgeschnappt hat, haben auch sie initiiert, immerhin brauchen die Aliens ja Wirtskörper, von denen sie auch bald ordentlich Gebrauch machen, um gleich darauf Menschen wie auch Predatoren empfindlich zu dezimieren. Diesen beiden Spezies bleibt bald kein anderer Ausweg, als zu kooperieren.

Die Story an sich ist somit wahrlich dünn, dient aber eben auch nur als Grundlage, um die beiden beliebten Horrormonster aufeinanderprallen zu lassen. Und dahingehend erfüllt sie ihren Zweck. Unverzeihlich aber sind die teils fast schon grenzdebilen Dialoge zwischen den Charakteren, bei denen man ziemlich schnell zu bezweifeln beginnt, dass da Wissenschaftler am Werk sind. Auch Spannung gibt es wahrlich keine. Der ganze Film dümpelt teils vollkommen belanglos vor sich hin und nur wenn die beiden Alienspezies wie Urgewalten aufeinander treffen kommt Drive und Tempo auf. Das liegt auch an Andersons Drehbuch, welches Figuren generiert, die einen vollkommen kalt lassen und nicht eine Minute interessieren. Und da er zu deren Einführung auch noch geschlagene 30 Minuten braucht, kämpft man da sehr mit dem Schlaf.

Doch selbst wenn die Aliens dann auftauchen, kommt keine Spannung auf, eine Tragödie wenn man sich folgendes vorstellt: Wir befinden uns in einer Pyramide, unter dem Eis, in der es kein natürliches Licht gibt. Dunkle Gänge, uneinsehbare Winkel und man kann nicht mal erahnen, was sich direkt vor einem befindet! Und dieses Potential weiß Anderson NULL zu nutzen! Unglaublich! Auch die Atmosphäre, die er zu Beginn des Filmes in der Pyramide aufbaut, tritt er zugunsten hochtouriger Action komplett in die Tonne. Schade.

Die Schauspieler sind allesamt ziemlich schwach. Die weibliche Hauptrolle wird von Sanaa Lathan bestritten und ich denke, sie wird sobald keine Hauptrolle mehr bekommen, denn sie ist gnadenlos überfordert in ihrer nicht wirklich anspruchsvollen Rolle. Zudem bekommt sie von Andersons Drehbuch die schlimmsten Sätze in den Mund gelegt, so dass es nicht alleine ihre Schuld ist, was sie da abliefert. Einzig die Figur des Bishop Weyland funktioniert einigermaßen, weil Lance Henricksen ein immer wieder gerne gesehener Darsteller ist, der es versteht, auch in die schlimmsten filmischen Gurken etwas Flair zu bringen.

Die Monster selber wurden einem Face Lifting unterzogen und etwas modernisiert, was aber bei beiden Spezies zu ihrem Vorteil gereicht, weil beide besser als in ihren Vorgängerfilmen aussehen. Dem Predator hat man auch ein paar neue „Spielzeuge“ spendiert, die sich ebenfalls hervorragend in die Serie einfügen. Doch auch bei den Monstern gibt es was zu nörgeln. Immer wenn sie aufeinandertreffen glaubt man nicht zwei Urgewalten treffen aufeinander, nein, man hat viel eher das Gefühl, einem Wrestlingmatch zuzusehen. Wer braucht denn so was?

Die Musik des Filmes ist meines Erachtens ganz passend von Harald Kloser umgesetzt wurden (ein Hans Zimmer Jünger) und kommt vor allem beim Einstieg in den Film hervorragend zur Geltung. Mit zunehmender Laufzeit beugte er sich aber dem Actionkonzept des Regisseurs und die Musik wird belanglos.

Optisch ist der Film auf der Höhe der Zeit. Er bietet einige nette CGI-Spielereien (ein Highlight ist der sich enttarnende Speer!), einige sehr gelungene Kamerafahrten (wobei die besten teils sehr an Event Horizon erinnern), einige sehr gelungene Szenenübergänge und leider (vor allem bei den Kämpfen) die zur Zeit so angesagte MTV Schnittästhetik. Die Action, die ja die meisten Schauwerte liefert, ist ordentlich choreographiert und nett umgesetzt, wirkliche Höhepunkte gibt es aber auch hier nicht. Zumal es deutlich an Konsequenz und Härte fehlt.

Da wir es ja hier mit einem Film für die Fans zu tun haben, will ich den Film auch mal in die Serien einordnen. Also positiv hervorzuheben ist die Tatsache, dass man das Alien nicht verändert hat. Es ist und bleibt eine eiskalte mörderische Bestie, die wohl nie zum netten Nachbarn aus dem All mutieren wird. Hier gibt es auch ein paar schöne Anspielungen auf die Vorgängerfilme, wie ein Bild von Henricksen aus Alien auf einer Zeitschrift und das Kugelschreiberspiel von Weyland, dass die Roboterversion von ihm in Alien 2 mit einem Messer gespielt hat. Doch bei den Predatoren konnte man es sich nicht verkneifen, ihnen einen „historischen“ Background in Bezug auf die Menschheit zu verpassen. Sie wurden von uns Menschen einst verehrt, weil sie uns das Bauen beigebracht haben! *Wie doof ist das denn?* Deshalb haben die Menschen ihnen damals Pyramiden gebaut und sich freiwillig als Wirtskörper für die Aliens bereitgestellt, damit die Predatoren ihren Initiationsritus durchführen konnten. Und angeblich war genau dieser Initiationsritus dann der einzige Grund, warum die Predatoren immer wieder kamen. Da frage ich mich, warum dann die Predatoren in Teil 1 und 2 wahllos Menschen getötet haben, obwohl sie von ihnen als Gottheiten verehrt werden, und warum sie in einem Dschungel und in einer Großstadt ihre Opfer jagten? Falsch abgebogen? Pyramide nicht gefunden? Man hätte die Predatoren einfach lassen sollen, wie sie waren, so macht man ihren Mythos fast kaputt. Zum Glück ist der Oberpredator in Alien Vs. Predator eine so coole Sau, dass man die Predatoren einfach geil finden muss!

Um mal zum Schluss zu kommen:
Für Fans der beiden Franchises dürfte der Film eine herbe Enttäuschung sein, als Actionfilm ist er halbwegs brauchbar, bleibt aber weit hinter seinen Möglichkeiten zurück!
Ich kann echt nur hoffen, dass man Anderson das nächste mal, wenn er sich an einer Kultfigur vergreifen will, ordentlich auf die Finger klopft.

Im übrigen bin ich wahrlich gespannt auf den von Anderson angekündigten Director’s Cut seines Filmes, denn immerhin hat er selbigen ja schon bei seinen alten Meisterwerken ebenfalls mehr als einmal angedroht, gekommen ist aber meist nichts, was mich mehr als einmal denken ließ, dass diese Ankündigungen immer nur ein Versuch waren, die Qualität des jeweils aktuell im Kino laufenden Filmes zu entschuldigen. Whatever ...

Die DVD von Fox ist uncut und mit einer wirklich knackigen Bild und Tonqualität gesegnet.
:liquid4:

In diesem Sinne:
freeman
Zuletzt geändert von freeman am 29.12.2007, 23:14, insgesamt 2-mal geändert.

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AvP II

Beitrag von djoli » 31.10.2005, 01:19

freeman meint zur zwei:

Alien vs. Predator II

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Originaltitel: Aliens vs. Predator: Requiem
Produktionsjahr: 2007
Herstellungsland: USA
Regie: Colin Strause / Greg Strause
Produktion: Walter Hill u.a.
Darsteller: Steven Pasquale, Reiko Aylesworth, John Ortiz, Johnny Lewis, Ariel Gade, Kristen Hager, Sam Trammell, Robert Joy, Tom Woodruff Jr. u.a.

Vor ewig langen Zeiten, als meine Haare noch nicht ergraut waren und der Schmähbauch noch von diversen Muskelfasern durchzogen wurde, wurde ich eines Filmes gewahr, bei dem ich mir im Nachhinein gewünscht habe, Regisseur Anderson hätte mit den Drehbuchseiten zum Film ein schönes Feuer genährt und stattdessen seine Hauptfiguren in wuchtig archaischen Fights aufeinander losgelassen. Was bekam man stattdessen? Eine seltsame Geschichte um Initiationsrituale, ein lachhaftes Figureninterieur, das man stundenlang einführte, nur um es dann innerhalb von 10 Minuten hopps gehen zu lassen und Wrestlingkämpfe zwischen ehedem wirklich coolen Filmgestalten. Die Rede ist freilich von Predator vs. Alien ... der Beweis, dass sogar coole Figuren ziemlich uncool sein können. Witzigerweise scheinen die Regisseure Colin und Greg Strause genauso gedacht zu haben und lieferten nun das, was ich mir für die I gewünscht hätte. Und nun? Nun weiß ich, dass auch diese Herangehensweise nicht funktioniert. Zumindest war es bei den Dreharbeiten sicher schön warm, denn das Drehbuch war anscheinend nicht das Einzige, was man hier verbrannt hat. Es muss auch viel gesunder Menschenverstand mit dran geglaubt haben ... und so manche Glühlampe. Was ich nun schon wieder zu mosern habe? Nunja, lasst es mich in Problemfelder unterteilen:

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Problemfeld I: Story? Welche Story? Na die ...
Wir erinnern uns. Alle drei Predatoren aus der I sind im Kampf gegen die bösen Aliens drauf gegangen. Aus einem Leichnam der Predatoren brach ein seltsamer Mix aus Alien und Predator heraus. Dieser bringt nun ein Forschungsschiff der Predatoren zum Absturz, welches freilich auf unsere Erde kracht und freilich in der Nähe einer amerikanischen Kleinstadt niedergeht. Soweit so innovativ. An Bord waren freilich auch noch ein paar normale Aliens und die verbreiten sich sogleich wie die Fliegen. Ein Predator ganz weit weit weit weg, fängt einen Hilferuf des Predatorschiffes auf und eilt herbei, um cleanertechnisch in der Kleinstadt aufzuräumen ...

Und damit kann der große Außerirdischenclash beginnen. Ein Mehr an Story hat es nicht und braucht es normalerweise auch nicht, aber irgendwie vermisst man nach dem x-ten grenzdebilen und vollkommen sinnentleerten Dialog schon einen roten Faden zwischen den in loser Folge auf den Zuschauer niedergehenden Actionszenen. So streckt sich vor allem die erste halbe Stunde schier endlos und kommt der Film trotz beständiger Alienattacken niemals aus der Hüfte. Im weiteren Verlauf des Filmes nimmt das Tempo zwar spürbar zu, aber irgendwie will der Film niemals so recht zünden. Die Gründe dafür gibt es im folgenden Abschnitt:

Problemfeld II: Tim ist tot! Welcher Tim? Na der Tim! Ach der ...???
AvP II setzt wirklich neue Maßstäbe im Bereich "Figurenzeichnung". Was dem Zuschauer hier vor die Füße gerotzt wird, kann schlicht und ergreifend nur als schlechter Witz begriffen werden. Eine kleine Kostprobe: Dallas wurde gerade aus dem Knast entlassen, wo er wegen Diebstahls einsaß. Er hat einen Bruder, der auf die blonde Stadtschönheit abfährt. Die steht aber zunächst mehr auf den blonden Stadtschönling. Und der ist voll blond. Gleichzeitig kommt Kelly aus einem Armyeinsatz zurück. Sie hat eine Tochter mit langen, brünetten Haaren. Bewacht werden alle vom Sheriff, der von niemandem ernst genommen wird. All diese "Charaktereigenschaften", die jetzt von mir präsentiert wurden, kommen so in AvP II zum Zuge und KEIN EINZIGER mehr! Man könnte auch sagen: Die Figuren sind vollkommen egal! Hätten die Darsteller keine Gesichter, man hätte auch Besenstile nehmen können. Mit Perücken versehen, wären ähnlich glaubwürdige Figuren entstanden. Das wäre alles kein Problem, wenn diese Figuren im Sekundentakt sterben würden. Doch oh weh ... die überleben alle den Film! Sie sind das Grüppchen, das dem Zuschauer das notwendige Identifikationspotential bieten soll, um den Film durchzustehen. Doch selbiger hockt in seinem Sessel und überlegt nun intensivst ob er Frau I (zu erkennen an den Brüsten und den langen Haaren) oder Frau II mehr anfeuern soll. Am Ende werden die persönlichen Präferenzen hinsichtlich der Haarfarbe bei einer Frau die Entscheidung pro oder contra einer Darstellerin bestimmen. Ärmer geht imo kaum noch. Ich frage mich eh, warum man bei dem AvP Franchise ständig Menschen zwischen die Fronten geraten lassen muss. Da die Viechers ohnehin die Stars sind, sind die Figuren doch alle egal. Wenigstens dahingehend ist AvP II dann konsequent. Zu konsequent, denn leider hat das Drehbuch die Menschen eben nicht einfach komplett gecancelt, so dass sie eigentlich gar nicht so egal sein dürften, wie sie es nun sind. Die Folge ist klar: Auf uninteressante Figuren wird Zeit verschwendet, das Involvement tendiert infolgedessen gegen Null, die Spannungskurve tut es ihm gleich und die Langeweile nimmt umgekehrt proportional zu. Denn nun greift ...

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Problemfeld III: Es kracht, es zischt, zu sehn' ist Nüscht!
Was braucht ein offensichtlicher No Brainer wie dieser hier, um sein Publikum mit einem Minimum an Substanz wenigstens halbwegs bei der Stange zu halten? Klar Style: Geile Effekte, starke Bilder und Action ohne Ende. Und all das hat AvP II ... vermutlich! Denn zu sehen bekommt man davon nichts. AvP II spielt in einer Nacht. Der Strom ist ausgefallen und obendrein halten sich die Aliens gerne in dunklen Gefilden auf. Doch in allen Alienteilen waren Regisseure zu Gange, die trotz dieser Einschränkungen erinnerungswürdige Bilder vom Feinsten geschaffen haben. In AvP II säuft nun ALLES im Dunkel der Nacht ab! Es gibt keine Konturen, keine Formen, nur schwarz! In allen Momenten. Allmählich beginnt man zwar eine Fähigkeit dafür zu entwickeln, was da gerade auf der Leinwand abgegangen sein mag, aber das kann es ja nun nicht wirklich sein. Schaut man sich die Production Stills und Pressefotos zum Film an, sieht man die beiden Außerirdischen in ihrer vollen, detailreichen und kultisch verehrten Pracht. Schaut man sich den Film an, sieht man ... schwarz! Durch diese Taktik geht dann dem Film auch noch das verloren, was ihn hätte retten können. Denn wer sich traut, nach Genuss der Kinofassung Aussagen zu der Qualität der Effekte oder der gebotenen Action bzw. dem Gewaltlevel zu machen, der hat sich von meiner Seite ein "Respekt, sehr mutiges Drauflosraten von deiner Seite" verdient. Und das Schlimmste: Da zu den Hochzeiten deutscher Zensur äääääh des deutschen Jugendschutzes das Abdunkeln von Filmen bei den Verleihern eine beliebte Verschleierungstaktik bei allzu expliziten Inhalten war, kann man nun hier ohne Vergleichsmöglichkeit mit ausländischen Fassungen nicht einmal sagen, ob nun die Brothers Strause einfach zu unfähig bei der Lichtsetzung waren oder ob der Verleih für eine moderate Altersfreigabe in den Film reingepfuscht hat. In beiden Fällen wäre es ein Armutszeugnis und für den Kinogänger bleibt ein enorm anstrengendes Filmerlebnis.

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Problemfeld IV: Gibt's auch was Gutes zu berichten? Bestimmt ... man muss nur genau suchen!
Also zumindest im darstellerischen Bereich wird man dabei sicher nicht fündig. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass Reiko Aylesworth, eine der Darstellerinnen neben Kiefer Sutherland in 24, zu den bekanntesten Namen des Filmes gehört. Die Viecher sind die Stars, die Darsteller sind überflüssig. Wie bereits konstatiert. Und bei den Viechern sind wir bei den ersten Pluspunkten! Denn auch wenn man nicht viel von ihnen sieht, so geben sie sich genauso garstig wie in den Ursprungsfilmen ihrer Franchises. Alles wird umgehobelt. Es gibt keine Verbündeten und Allianzen werden glücklicherweise gleich gar nicht geschmiedet! Danke dafür. Und mehr noch! Endlich krachen die Viecher so aufeinander, wie man es sich wünscht! Wuchtig, urst brachial und zumeist knackig kurz, ist doch diesmal ein alter Predatorhase am Werk und kein Jungspund. Doch wie bereits erwähnt: Man sieht nicht viel von seinem Wirken! Zu den Pluspunkten gehört der Score von Brian Tylers, der sich ohnehin in der letzten Zeit zu einem sehr zuverlässigen Scorelieferanten gemausert hat. Einzig der Fakt, dass er kaum die bekannten Themen aus den beiden Ursprungsfranchises einbindet, enttäuscht ein wenig. Vor allem das geniale Predatortheme vermisst man schon! Der letzte Pluspunkt ragt aus dem Storywirrsinn heraus und betrifft das sehr konsequente Ende der Storyline um den Sheriff, dass direkt politisch unkorrekt daherkommt. Der eigentliche Schlussgag ist dann wieder vor allem eines: Lächerlich ...

Fazitatorisches Feld: Satz mit X ...
Was bleibt ist eine Fortsetzung, die selbst den blassen Vorgänger wie großes Kino aussehen lässt. Dabei sind die Probleme Legion und lassen sich die positiven Punkte an einer Hand abzählen. Inwiefern eine DVD Fassung mit von mir sehnlichst erhofften Lichtkorrekturen für eine Aufwertung sorgen könnte, vermag ich nicht zu sagen, aber das was ich im Kino gehört habe, klang schon nach deutlichem Verbesserungspotential ...
:liquid3:

In diesem Sinne:
freeman, der für Hörfilme nicht soviel übrig hat ...

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C4rter sah wohl mehr:

Während ich dieses Review schreibe höre ich mir den Soundtrack zu „Predator 1“ ein. Kein gutes Zeichen, wenn ich mir beim Schreiben nicht den Soundtrack des Films über den ich schreibe anhöre. Aber, erstens habe ich den Soundtrack gerade nicht zur Hand und zweitens, waren die besten Stellen des Soundtracks aus „Aliens vs. Predator 2“ die Passagen die, in denen Alan Silvestris Score zum Predator Film übernommen wurde. Von daher sicher keine schlechte Wahl und obendrein gibt es einen ersten Einblick in die Qualitäten des zweiten „Alien vs. Predator“ Films. Kurz zur Story.

Am Ende des ersten Films wurde ein mit einem Alien infizierter Predator auf ein Predator Raumschiff gebracht. Dort schlüpfte schließlich unvermeidlich ein Predalien. Eine Mischung aus Alien und Predator. Teil 2 setzt nun kurz danach ein. Das Alien und viele Facehugger(Parasiten die Lebewesen als Alienbrutstätten umfunktionieren) machen aus dem Raumschiff schnell einen Alien Brutkasten und das ganze Schiff stürzt gen Erde. Dort geht es in einem Waldstück nahe einer amerikanischen Kleinstadt nieder und die Aliens erwischen auch prompt einen Vater und seinen Sohn bei der Jagd. Auf dem Predator Planeten wird einer der Predatoren unruhig nachdem er eine Botschaft über die Vorkommnisse an Bord des Raumschiffs bekam. Er macht sich direkt auf zur Erde um der drohenden Alien Übernahme Einhalt zu gebieten oder um seine Freunde zu Rächen oder um das gefährliche Predalien zu vernichten. Klar wurde das für mich nicht ganz. Es kommt also zum Kampf der Aliens gegen den einzelnen Predator. Die Menschen der Kleinstadt sind dabei nur Kanonenfutter das zwischen den Fronten steht bis es dann zum Finalen Kampf des Predalien gegen den Predator kommt…

Es ist bekannt, dass die 4 Teile der Alien Reihe und die 2 Teile der Predator Reihe eigentlich alles gute bis überragende Filme sind. Umso enttäuschter war man dann nach dem ersten „Alien vs. Predator“ Film 2004. Zu wenig Blut, eine recht irre Story und auch sonst keine wirkliche Klasse, das waren die Hauptkritikpunkte. Teil 2 warb im Vorfeld vor allem damit das er viel mehr Gewalt und Blut enthielt. Typisch für ein Sequel meistens. Aber, der Trailer wirkte auch recht packend und sah höher Budgetiert aus als der Film dann sein sollte.

Im Film selber erlebt man parallel die Geschehnisse von ein paar Teenagern die allesamt recht laienhaft agieren und vollkommen nebensächlich eine Story präsentieren die weder was in einem Alien noch in einem Predator Film zu suchen hat. Es geht unter anderem um 2 Teens Ricky(Johnny Lewis) und Jesse(Kristen Hager) die sich verlieben und miteinander nachts ins Schwimmbad gehen etc.pp. Aber Ricky hat Probleme mit Jesses Ex-Freund denn der haut ihm immer aufs Maul. So weit so gähn.

Gott sei dank kommen zwischendurch immer wieder Szenen vom Predator der gegen die Aliens kämpft sowie Szenen in denen die Aliens die Stadt achließlich überrennen. Dem Budget des Films sei dank sprengen die Aliens das Stromkraftwerk womit dafür gesorgt ist das der Rest des Films recht düster ist. Ein Regel in Hollywood lautet anscheinend: Dunkel=Geldsparen.

War dieses Manko z.B. in „Pitch Black“ noch Story-Tauglich ist es in „Aliens vs. Predator“ einfach nervig. Man sieht stellenweise recht wenig und die Kamera ist meist viel zu nah am Geschehen. Plötzlich sehnte ich mich nach dem, wie gesagt, auch nur durchschnittlichen ersten Teil. Denn dieser Bot wenigstens Zeitlupen-Kämpfe um den Hauptgrund wieso man den Film sieht in aller Pracht zu zeigen: Die Kämpfe der beiden Rassen Aliens und Predatoren.

Pluspunkt war die im Gegensatz zum ersten Teil merklich angestiegene Zahl an blutigen Szenen. Blut gehört nun einmal zu den Alien und den Predator Filmen dazu. Das macht diesen Film nicht viel besser aber, wenn man das so sagen darf, es unterhält ganz gut.

Schauspielerisch gibt es wenig Gutes zu berichten. So gut wie alle Beteiligten sind unbekannt und darüber hinaus nicht besonders gut. Wobei auch die Synchro nicht die beste war, vielleicht reißt der O-Ton da was raus. Bekannte Gesichter waren Reiko Aylesworth(bekannt aus der Serie „24“) als Soldatin sowie Robert Joy(The Hills have Eyes) als fieser Army Col. Stevens. Er nimmt Quasi den B-Movie-Platz von Lance Henriksen aus „Alien Vs. Predator 1“ ein. Der Rest des Cast ist nicht der Rede wert. Wirklich nicht.

Trotz der ganzen Belange auf der negativen Seite kann der Film komischerweise schon unterhalten. Dabei ist er sehr dumm, vollkommen belanglos und technisch nicht so ganz im grünen Bereich. Aber die beiden Classic-Creatures reißen es einfach wieder raus. Die Choreografie von Woodruff und Whyte war wieder sehr gut und der Endkampf war passabel. Kurzum, die Alien Begegnungen sind schlechter als im Erstling, aber immer noch überzeugend und spannend. Allerdings, die dummen Storys der menschlichen Akteure reißen das ganze recht weit runter und toppen sogar noch die Pyramiden-Trainings-Story aus Teil 1 an Blödheit. Allein einige Dialoge sind schon zu davonlaufen. Highlight:“Aber die Armee kann uns doch nicht einfach anlügen!?“. 2 bekiffte Jay und Silent Bob Doubles dürfen natürlich auch nicht fehlen. Zum davonlaufen…

Am Ende bleibt der Film kein Must-See aber als Fan beider Reihen sollte man ihn schon gucken, allein wegen dem Ende wo ich dann beinahe Szenen Applaus im Kino geben habe. Das hatte schon Klasse. Stichwort „Miss Yutani“, für die die ihn gesehen habe.
:liquid6:
Vielleicht war das Pulver feucht...
Oder du bist einfach nur scheiße!

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Beitrag von StS » 31.10.2005, 09:19

Ich wäre auch nicht ganz so hart mit dem Werk umgegangen...

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Beitrag von freeman » 31.10.2005, 13:39

StS hat geschrieben:Ich wäre auch nicht ganz so hart mit dem Werk umgegangen...
Oh Mann, mal sehen wann der Kinderkommandospruch vom Liquid kommt. Ach neee, bei dir - armer StS - wars ja Half Past Dead, den Timo als Frevel ansieht :lol: :lol: :lol:

In diesem Sinne:
Was würdest du ihm geben?
freeman

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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 08.11.2005, 00:51

IMHO.... AVP = Drecksfilm! 0/10 Unterirdisch.
Wollt Ihr 'nen Ritt auf meinem Discostick?
Putzt euch die Zähne mit 'ner bottle of shit
Nein Mann ich will noch nicht gehen
Ich will weiter auf dich schiffen
Solang bis du erkennst
Dass meine Pisse keine Fanta ist :D
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Beitrag von deBohli » 08.11.2005, 08:07

HoloboblikesMUSIC hat geschrieben:IMHO.... AVP = Drecksfilm! 0/10 Unterirdisch.
Na das ist doch mal ne Meinung.. ;)
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08.11.2011 - Archive (Basel)
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Beitrag von freeman » 08.11.2005, 10:04

LOL, sauber ... Irgendwo haste absolut recht, aber irgendwie geht der mit jedem mal gucken besser ... Is seltsam. Vermutlich weil man mit jedem mal gucken die Erwartungen noch weiter runterschraubt ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 08.11.2005, 12:50

Ich hab mir gar nicht erst angemaßt, auch nur annähernd einen Vergleich zu einer der Ur-Reihen zu ziehen, et voilà, das Ding erfüllt seinen Zweck, und zwar sehr ordentlich. Hätte Fox Anderson alle Freiheiten bezüglich des Ratings gegeben, wäre das ein vollkommen sinnfreier, geiler Knaller geworden. Imo. :wink:

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Beitrag von StS » 08.11.2005, 13:01

Ich find den ebenfalls gar nicht mal so übel - und die "unrated" RC1 ist allein schon wegen der Extras und so am Ende des Monats ein Pflichtkauf! :D

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Beitrag von Carlito » 08.11.2005, 13:58

ich wurde auch gut von dem Film unterhalten, und bin auch mal auf die Unrated gespannt.
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Beitrag von freeman » 08.11.2005, 14:14

Na die enthielt doch nur die jetzt wieder eingefügten Deleted Scenes, gelle? Mehr Gewalt kam doch net dazu oder?

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 08.11.2005, 14:28

The Movie:
Since this is the "unrated" version of AVP, you might expect the new material to be some gory stuff that was the difference between an R or a PG-13 rating. Well, you'd be wrong. There are only 6 new scenes included in the film and they mostly consist of the humans talking with each other when not being slaughtered. The only exception is an alternate opening that takes place in Antarctica in the 1800's. This scene, which was included on the previous edition of the DVD, shows a whaler being chased down and killed by a Predator before he gets a nasty surprise by an Alien.

As for the other scenes, an early one shows one of the military guys arguing with one of the scientists before the expedition starts. Another scene shows the expedition discovering a room full of skulls and spines mounted on a wall as well as a fossilized face hugger. Later in the film, another scene shows Weyland marveling at a Predator gun while standing over the body of a killed employee. Weyland's assistant reminds him of the high cost of finding the technology. The flashback scene where the history of the Predators is shown features a little more lead-in narration indicating that the Predators in the temple are "teenagers" going through a rite of passage. Finally, a little more is added to Weyland's death scene.

While there's 8 minutes of added footage, it doesn't make the movie any better or worse. You might not even notice it. The real reason to get this DVD is for the bonus features.

If you'd like to see my review of the original version of the DVD, click here.

The Extras:

The extra disc of bonus features is the real carrot to buy this DVD. While a few features, like the two commentaries and the deleted scenes, are on the previous DVD, most of them are new and get much more in-depth into the making of the film.

First of all, there's an extensive "making-of" documentary broken up into three parts – pre-production, production, and post-production. All together they make up around 2 hours of footage. They discuss the development of the story, the creation of the monster suits and the new weapons, and more. They then move into the casting, shooting in Prague, and the sets. Finally, in post-production they show the CG Queen, the Alien attack scenes, and other cool stuff. Within these documentaries you can access "Branching Footage" which is just a fancy way of saying shorter featurettes. They cover the ADI Workshop where the creatures were made, the Miniature Whaling Station, Facehuggers & Eggs, Visual Effects Breakdown, and Trouble at the Mouth of the Tunnel which features a major fire that broke out on the set. Overall it's a great look at the making of the movie.

A few additional deleted scenes are also included. They are very minor. In one our heroine mentions that she has a sister who is not quite as adventurous as her. Another shows the character Miller getting caught by the Aliens. Finally a scene misleadingly called "Love Scene" shows our heroine making lovey eyes with the archeologist before they make the big jump across the chasm.

The bonus features then move on into the licensing of the franchise. The first feature is "Aliens vs. Predator the Comic Book" and it details the origins of the AVP comic book at Dark Horse Comics. (The idea was literally thought up while one of the DH guys was in the bathroom.) They talk about the development of the story, how they influenced the movies, and how their Predator comics influences Predator 2. If you're a comic fan you're going to love this. Following it is "Monsters in Miniature by Todd McFarlane". This is mainly a profile of Todd McFarlane and his company, not really the toys he makes. While I found it interesting, it focused a lot less on AVP that I would have liked.

Rounding out the offerings is Concept Art, Storyboard Galleries, and Theatrical Trailers. An HBO "Making of" special is also included, but it's kind of redundant after seeing the main documentary on the making of the film.

The Bottom Line:
If you haven't bought AVP yet, this is the edition you'll want to get. If you already own it, you'll have to decide whether the extensive bonus features are worth it. Fans of Alien, Predator, and comics will probably think it's worth it and will gladly be puppets of Fox by buying another copy.

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Beitrag von freeman » 08.11.2005, 14:29

Deutsch bitte :roll:

LOL, neee, hatte ich das ja doch richtig in Erinnerung ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 08.11.2005, 16:06

Der einzig wahre AVP Film ist "Batman: Dead End"!

Link auf die Schnelle...öhm....

http://www.netzwelt.de/news/70804-kurzf ... en-vs.html
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Beitrag von Veracocha » 08.11.2005, 16:48

Vince hat geschrieben:Ich hab mir gar nicht erst angemaßt, auch nur annähernd einen Vergleich zu einer der Ur-Reihen zu ziehen, et voilà, das Ding erfüllt seinen Zweck, und zwar sehr ordentlich. Hätte Fox Anderson alle Freiheiten bezüglich des Ratings gegeben, wäre das ein vollkommen sinnfreier, geiler Knaller geworden. Imo. :wink:
Hab ich genauso gemacht. Für mich ist es eine Comic-Verfilmung und die ist einigermaßen gelungen.
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Beitrag von nerös » 13.09.2006, 23:25

Mittlerweile ist ja die erweiterte Fassung in der coolen century³ Edition erschienen.

Der Extended Cut ist dann doch etwas runder als die Kinofassung. Darüber hinaus haben die Kills mehr Blut spendiert bekommen. Leider merkt man, dass es sich dabei um CGI-Blut handelt, aber besser als nix.

Der Film an sich ist gute hirnlose Unterhaltung. Ich persönlich sehe ihn weder als Fortsetzung der Predator-Reihe, noch als Prequel der Alien-Reihe.

6/10 Punkten sind für AvP auf jeden Fall drin.

Ist eigentlich jemandem aufgefallen, dass der Abspann 12 Minuten geht :shock:
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Beitrag von Lucis » 28.09.2006, 21:24

Meiner Meinung darf man den Film auf keinen Fall als Fortsetzung betrachten. Er hat ja rein garnichts mit den anderen 4 Filmen zu tun, außer dass Aliens drin vorkommen.
Und einfach nur als Actionfilm betrachtet finde ich den sogar recht gut.

7/10 Punkte von mir

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Beitrag von EatenAlive » 28.09.2006, 21:54

Ich hab mir den Film jetzt schon öfter angeschaut, irgendwie Vergleich ihn doch immer ungewollt mit den Originalen und gegen die ist AvP nunmal Müll.Aber ich denke auch das ein Film der mit 2 so großen Franchises wirbt, sich dem Vergleich zu seinen Originalen stellen muss. Deswegen würde ich ihm auch 4 von 10 geben.
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Beitrag von SAB » 24.10.2007, 13:42

Der Film gefällt mir eigentlich recht gut! Ein sinnfreier "Spaß" indem zwei der berühmtesten "ETs" aufeinandertreffen und einfach aufeinander einprügeln! Das wir Menschen dazwischengeraten ist halt Pech! :wink:
Das einzige, was mich halt störte, war das der Film ziemlich weichgespült wirkte, was die Gewalt anging!

Von mir knappe 8 / 10 Punkte!
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Beitrag von freeman » 29.12.2007, 23:13

Meine Meinung zur Zwei is nune oben nachzulesen ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Taran-tino » 29.12.2007, 23:36

Dickes Dito Freeman. Ich kann Dir nur in allen Punkten zustimmen, die Dunkelheit ist echt eine Frechheit! :roll:

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Beitrag von daemonicus » 29.12.2007, 23:47

Dann auch hier mein Senf dazu:

Nette review, aber wie schon an anderer Stelle gesagt, mir sind die Figuren in so nem Film eh wurscht. Identifaktion? Warum? In so Filmen gehen mir die am A.... vorbei. Am sympatischsten waren eh immer die Predator, dann kommen die Aliens. :mrgreen: Und klar ist er dunkel, aber ich hatte ihn nicht so extrem in Erinnerung. Trotzdem wirds interessant mal ne US DVD zu sehen. Da ich eh ohne Erwartung in Figurenzeichnung und Schauspielleistung (ich werds nie verstehen wie man das bei so nem Film und nach dem Trailer überhaupt erwartet) in den Film gegangen bin, mir es trotzdem noch gelungen ist, etwas zu erkennen, hab ich knappe 7/10 vergeben (mehr sind aber auch beim besten Willen nicht drin, da freemans Kritikpunkte ja nicht ganz unberechtigt sind).

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Beitrag von freeman » 29.12.2007, 23:52

daemonicus hat geschrieben:aber wie schon an anderer Stelle gesagt, mir sind die Figuren in so nem Film eh wurscht. Identifaktion? Warum? In so Filmen gehen mir die am A.... vorbei.
*lach* und wie an anderer Stelle erwähnt, wären sie mir das auch, wenn die Kamera ihnen net permanent am Arsch kleben würde und ich sie ertragen muss ;-)

Und zu der Dunkelheit. Hab heute ein Making Of gesehen, da sah das alles irgendwie ganz anders aus! Klare Konturen, Licht, trotz Regen alles gut erkennbar ... In dem Making Of waren dann auch endlich mal ein paar Härten richtig zu erkennen ... Also keine Ahnung, was da schief gelaufen ist, nach dem Making of kanns aber fast nur nen Problem in der Nachbearbeitung gegeben haben oder die Fox hat echt drin rumgepfuscht ...

In diesem Sinne:
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