Ladder 49 - Im Feuer

Filme abseits des Actiongenres aber mit Actionhelden [irgendwie so in der Art]
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Ladder 49 - Im Feuer

Beitrag von StS » 01.11.2006, 00:46

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Originaltitel: Ladder 49
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2004
Regie: Jay Russell
Darsteller: Joaquin Phoenix, John Travolta, Jacinda Barrett, Robert Patrick, Morris Chestnut, Billy Burke, Balthazar Getty, Tim Guinee, Jay Hernandez, ...


Es ist unbestreitbar, dass die Anschläge des 11.Septembers vieles im Bewusstsein der Menschen verändert haben – unter anderem verliehen die Geschehnisse an jenem Tag den Mitgliedern der Feuerwehr auf tragische Weise neuen Symbolcharakter, weit über ihren bislang gängigen, jedoch beinahe als selbstverständlich angesehenen „Helden des Alltags“-Status hinaus. Eine filmische Aufarbeitung bzw Würdigung war in Folge dessen eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Neben etlichen Dokumentationen entstand seither der Independentstreifen „the Guys“ (2002), welcher die Auswirkungen anhand bestimmter Schicksale in Form eines subtilen Kammerspiels aufzeigte, sowie die große Studioproduktion „Ladder 49“ (2004), um die es hier gehen soll, bei der das Thema „9/11“ allerdings bewusst ausgeklammert wurde. Natürlich stand diese Gegebenheit auch damit in Zusammenhang, dass das Projekt bereits vor 2001 konzipiert worden war, aber dennoch wählte man darüber hinaus eine gezielt von jenen Ereignissen losgelöste Herangehensweise, etwa indem der ursprünglich im Skript vorgesehene Schauplatz New York kurzerhand nach Baltimore verlegt wurde. Selbstverständlich keimen beim Sichten trotzdem unweigerlich Erinnerungen an jenen Tag auf, nur erleichtert es die fehlende (direkte) Thematisierung, das Werk als genau das betrachten zu können, was es eigentlich ausschließlich bloß sein will: Ein Tribut an diese Männer, die täglich ihr Leben für (fast immer) vollkommen unbekannte Menschen riskieren – aufgezeigt mitsamt der dazugehörigen Sonnen- und Schattenseiten…

Der Film eröffnet mit einem spektakulären Großfeuer in einem gigantischen Lagergebäude: Feuerwehrmann Jack Morrison (Joaquin Phoenix) schafft es gerade noch, einen Mann im zwölften Stock vor den Flammen zu bewahren und zur rettenden Drehleiter abzuseilen, da lässt eine gewaltige Explosion den Fußboden einstürzen, worauf er mehrere Stockwerke tief fällt und im Inneren des Bauwerks schwer verletzt von den Flammen eingeschlossen wird. Während Einsatzleiter Cpt. Mike Kennedy (John Travolta) draußen die Rettungsaktion, parallel zu den anhaltenden, schwierig zu bewältigenden Löscharbeiten, möglichst effektiv zu koordinieren versucht sowie sich die Kollegen quälend langsam durch die brennenden Trümmer in Richtung der Position ihres Kameraden voranarbeiten, wird dem Betrachter Jacks erfolg- und ereignisreicher Werdegang seit seinem ersten Tag auf der Wache in Form ausgewählter Rückblenden präsentiert. Man erhält quasi die vergangen 10 Jahre seines Lebens vor Augen geführt: Beginnend bei den ersten Einsätzen, dem wachsenden Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft, der Erfahrung des Verlusts von Freunden bei der Ausübung ihres Jobs, dem Kennenlernen seiner späteren Frau, einer nach und nach zunehmenden Routine im (privaten wie beruflichen) Leben – bis hin zu dieser entscheidenden Nacht „im Feuer“…

„Ladder 49“ müht sich redlich, übermäßig melodramatische Elemente weitestgehend zu umschiffen. Der Fokus liegt dabei auf den Hauptprotagonisten, welche sich im Rahmen der gewollten Authentizität ebenso mit auftretenden Gewohnheiten sowie Belastungen auseinandersetzen müssen, welche sich auf unterschiedliche Bereiche ihrer Leben auswirken. Das Aufzeigen diverser Einsätze dient nicht etwa einem Bestreben, Action in den Vordergrund zu rücken – die Inszenierung richtet ihren Fokus zu keiner Zeit auf die Brände an sich, obwohl diese eine unstreitige Faszination mit sich führen, sondern legt deutlich mehr Wert auf zwischenmenschliche Beziehungen wie Freundschaft, Kameradschaft und Liebe. Wenn auf der Wache mal nichts los ist, vertreiben sich die Männer den Tag mit Putzen, Späßchen oder Konversationen, wobei selbstredend eine Reihe Klischees Verwendung finden – zum Beispiel wird der Rookie bei seiner Ankunft kräftig verarscht, feiert mit Kollegen in Kneipen und muss sich erst einmal im Team beweisen, bevor er endgültig als einer der ihren anerkannt wird. Meiner Meinung nach gehören solche Augenblicke jedoch irgendwie automatisch mit dazu, denn sie vermenschlichen die Figuren, verleihen ihnen Sympathiewerte und wirken im Kontext zudem glaubwürdig real – zumal diese Eindrücke nie überstrapaziert werden.

Den letzten größeren Vertreter dieses Sub-Genres, den 91er „Backdraft“, halte ich, rigoros im Sinne Hollywood-typischer Unterhaltung, für durchaus einigermaßen gelungen – wenn auch auf eine sehr oberflächliche Art und Weise, welche nicht unerheblich mit den fantastisch ins Bild gerückten Flammenmeeren zutun hat. Im direkten Vergleich sehe ich „Ladder 49“ als den besseren Film an, hauptsächlich weil er, im Gegensatz zu Ron Howards „Smoke Opera“, auf eine fadenscheinige Alibistory (wie die damalige Krimi-Ausrichtung) verzichtet sowie das Feuer nicht als wissentlich eingesetztes „Werkzeug zum Zweck“ präsentiert, sondern sich auf die Menschen konzentriert, was, einschließlich des konsequenten Endes, einen ehrlicheren Eindruck hinterlässt.

Eine klassische Heldengeschichte lebt von ihren Charakteren – und selbst wenn sich die hier vorhandenen ziemlich nahe an aus ähnlichen Produktionen geläufigen Stereotypen bewegen, können sie doch zu den dargebotenen Stärken gezählt werden, da man sich mit ihnen recht schnell bzw unkompliziert identifizieren kann, wozu die Besetzung einen maßgeblichen Teil beiträgt. Das liegt vor allem an den beiden hochkarätigen Hauptdarstellern: Joaquin Phoenix (“8mm“/“the Village“/“Walk the Line“) besitzt eine unglaublich charismatische Ausstrahlung, zudem ist seine Rolle die am stärksten ausgearbeitete. John Travolta (“Pulp Fiction“/“the General´s Daughter“/“Be Cool“) gefiel mir in den vergangenen Jahren selten so gut wie in dieser Rolle der erfahrenen Chef- und Vaterfigur, welche er bravourös personifiziert. Die Chemie zwischen ihm und Phoenix stimmt zu jeder Sekunde. Den übrigen Akteuren hat Lewis Colick´s (“Unlawful Entry“/“Beyond the Sea“) Drehbuch leider deutlich weniger Raum zugestanden, und so wandeln sie auf strikt konventionellen Pfaden, was ihre ausnahmslos soliden Leistungen aber keinesfalls schmälert. Jacinda Barrett (“Urban Legends: Final Cut“/“Poseidon“) hat mir (als Jack´s Ehefrau Linda) persönlich sehr gut gefallen, innerhalb der „Crew“ lassen sich (u.a.) nachstehende bekannte Gesichter entdecken: Robert Patrick („Terminator 2“), Morris Chestnut („the Cave“), Balthazar Getty („Lost Highway“), Tim Guinee („Blade“), Billy Burke („Along came a Spider“) sowie Jay Hernandez („Hostel“).

Regisseur Jay Russell („My Dog Skip“) hat ein handwerklich hochwertiges, ansehnliches, unterhaltsames Drama im altmodischen Stil abgeliefert, das nicht auf CGI- oder Kameraspielchen zurückgreifen muss, um intensive und/oder beeindruckende Momente zu erschaffen. Bei den Dreharbeiten legte man großen Anspruch auf Wirklichkeitsnähe: Jeder gezeigte Einsatz basiert auf einem realen Fall, mehr als 800 echte Feuerwehrleute stellten sich als Komparsen für die Inszenierung zweier Beerdigungen zur Verfügung, und die Umsetzung des imposanten Lagerhaus-Brandes vorort in Baltimore führte dazu, dass sich hunderte Einwohner besorgt bei den Behörden meldeten, worauf man sich dazu gezwungen sah, per Radiomeldungen über den Tatsachenhintergrund zu informieren, um die Telefonleitungen für echte Notfälle freizuhalten. Die Verwendung des Rückblenden-Aufbaus verleiht der Story zusätzliche Kraft: Die heraufbeschworenen Gemütsempfindungen werden, im Einklang mit der Spannungs-erzeugenden Ausgangslage, über den gesamten Verlauf verteilt. So mündet dieser nicht in einer finalen Rettungsaktion, sondern letztere entfaltet sich parallel zu den gezeigten Flashbacks, welche jedes Mal die emotionale Verbindung zu Jack weiter festigen – man erfährt nachvollziehbar, wie, warum und aus welchem inneren Antrieb heraus er in jene Lage geraten ist. Die gewollte Botschaft wird mit Hilfe der leiseren Töne vermittelt: Es geht den Machern darum, (individuellen) heldenhaften Mut aufzuzeigen, ohne diese Ambition mit der Vorführung extravaganter Heldentaten untermauern zu müssen.

Fazit: „Ladder 49“ ist ein realistisches, bewegendes Portrait amerikanischer Feuerwehrmänner, welches sich zwar entlang der klassischen Muster bewegt, allerdings (u.a.) aufgrund seiner glaubhaften Darsteller sowie respektvollen Annäherung an das Thema trotzdem zu überzeugen vermag … knappe

:liquid8:


In Deutschland ist der Film unter dem Titel "Im Feuer" von "Buena Vista / Touchstone" veröffentlicht worden.


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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 01.11.2006, 00:58

Oh oh, fein fein, jetzt auch bei uns :) Tolles Review.. und bevor jemand mekert.. in Woo's Richtung schiel.. ziehe ich "nur" die :liquid9: anstatt der gefühlten :liquid10: für den Film ;)
Wollt Ihr 'nen Ritt auf meinem Discostick?
Putzt euch die Zähne mit 'ner bottle of shit
Nein Mann ich will noch nicht gehen
Ich will weiter auf dich schiffen
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Dass meine Pisse keine Fanta ist :D
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Beitrag von StS » 01.11.2006, 01:04

Danke, danke. :D
Los, Vince - wenn Du schon Travolta-Fan bist, ist der Streifen pflicht!

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Beitrag von Vince » 01.11.2006, 01:07

StS hat geschrieben:Danke, danke. :D
Los, Vince - wenn Du schon Travolta-Fan bist, ist der Streifen pflicht!
Dann schenk mir mal 19 Euro... 10 für den hier und 9 für den Windtalkers DC. Dann bin ich dabei. :wink:

Gibt halt für mich immer wichtigere Filme für nen Zehner als den, das ist das Problem...

Außerdem, wenn der Bob nur 9/10 gibt, muss das ja ein beschissener Streifen sein. :lol:

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Beitrag von StS » 01.11.2006, 01:09

Vince hat geschrieben:
StS hat geschrieben:Danke, danke. :D
Los, Vince - wenn Du schon Travolta-Fan bist, ist der Streifen pflicht!
Dann schenk mir mal 19 Euro... 10 für den hier und 9 für den Windtalkers DC. Dann bin ich dabei. :wink:
Gibt halt für mich immer wichtigere Filme für nen Zehner als den, das ist das Problem...
Außerdem, wenn der Bob nur 9/10 gibt, muss das ja ein beschissener Streifen sein. :lol:
Aber im Gegenzug: Wie oft vergeb ich schonmal 8/10... :wink:

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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 01.11.2006, 01:10

Vince hat geschrieben:
Außerdem, wenn der Bob nur 9/10 gibt, muss das ja ein beschissener Streifen sein. :lol:
I am not amused :evil:
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Beitrag von Vince » 01.11.2006, 01:10

Das ist wahr... naja, wenn er mal 8 Euro kostet. :wink:
MysteryBobisCREEPY hat geschrieben: I am not amused :evil:
Ach Bob. :Sorry

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Beitrag von freeman » 01.11.2006, 01:18

Feines Review. Inhaltliche Rückmeldung dann die Tage. Der liegt seit Ewigkeiten auf ner VHS hier im Zimmer rum. Werd ich die Tage mal sichten ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 01.11.2006, 01:19

Vince hat geschrieben:Das ist wahr... naja, wenn er mal 8 Euro kostet. :wink:
MysteryBobisCREEPY hat geschrieben: I am not amused :evil:
Ach Bob. :Sorry
Soweit ist es schon gekommen... ein "Ach Bob" ;)
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Beitrag von kaiserfranz » 01.11.2006, 15:10

Der Streifen ist ordentlich, Review klasse! :)

Ich halte ehrlich gesagt den Phoenix für ne Fehlbesetzung. Mit dem verbinde ich immer so nen richtigen Bad Ass Charakter :wink: . Sympathische Rollen passen null zu dem. Ich müsste wohl mal Walk the Line sehen. :)

Gruss
kaiserfranz
Oma, bist du noch rüstig?

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Beitrag von Vince » 01.11.2006, 15:39

kaiserfranz hat geschrieben:Der Streifen ist ordentlich, Review klasse! :)

Ich halte ehrlich gesagt den Phoenix für ne Fehlbesetzung. Mit dem verbinde ich immer so nen richtigen Bad Ass Charakter :wink: . Sympathische Rollen passen null zu dem. Ich müsste wohl mal Walk the Line sehen. :)
:shock:

Joaquin Phoenix ist doch wohl der geborene Sympathieträger. Also nicht im Sinne von "ey, cooler Typ", sondern eher "Och, der arme Kerl... irgendwie mag ich den". Unter einem Bad Ass verstehe ich aber was ganz anderes...

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Beitrag von StS » 01.11.2006, 15:42

Vince hat geschrieben:
kaiserfranz hat geschrieben:Der Streifen ist ordentlich, Review klasse! :)
Ich halte ehrlich gesagt den Phoenix für ne Fehlbesetzung. Mit dem verbinde ich immer so nen richtigen Bad Ass Charakter :wink: . Sympathische Rollen passen null zu dem. Ich müsste wohl mal Walk the Line sehen. :)
:shock:
Joaquin Phoenix ist doch wohl der geborene Sympathieträger. Also nicht im Sinne von "ey, cooler Typ", sondern eher "Och, der arme Kerl... irgendwie mag ich den". Unter einem Bad Ass verstehe ich aber was ganz anderes...
Sehe ich auch so!
Gerade hier passt er imo perfekt in die Rolle, wie auch Travolta als Vaterfigur.

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Beitrag von wolfman » 01.11.2006, 15:44

Vince hat geschrieben:Joaquin Phoenix ist doch wohl der geborene Sympathieträger. Also nicht im Sinne von "ey, cooler Typ", sondern eher "Och, der arme Kerl... irgendwie mag ich den".
Also sowas von definitiv NEIN! Mit Phoenix assoziiere ich immer ne linke Bazille. Liegt vielleicht an seiner Darstellung in Gladiator!

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Beitrag von freeman » 01.11.2006, 15:47

wolfman hat geschrieben:Also sowas von definitiv NEIN! Mit Phoenix assoziiere ich immer ne linke Bazille. Liegt vielleicht an seiner Darstellung in Gladiator!
Seh ich genauso und liegt definitiv an seiner Glanzvorstellung in Gladiator, denn ansonsten kenne ich ihn nur eher als positivere Identifikationsfigur. Aber Gladiator hat extrem geprägt ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Samir » 01.11.2006, 15:47

imo fand ich seine Darstellung als Bäddie in Gladiator als eine der besten überhaupt, aber in U-Turn fand ich ihn dann nicht mehr so toll als unsympathischen ass. trotzdem find ich ist er ein sehr guter symphatie träger wie z.B in 8mm oder Signs

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Beitrag von Vince » 01.11.2006, 15:48

wolfman hat geschrieben:
Vince hat geschrieben:Joaquin Phoenix ist doch wohl der geborene Sympathieträger. Also nicht im Sinne von "ey, cooler Typ", sondern eher "Och, der arme Kerl... irgendwie mag ich den".
Also sowas von definitiv NEIN! Mit Phoenix assoziiere ich immer ne linke Bazille. Liegt vielleicht an seiner Darstellung in Gladiator!
Aber wenn man sowas wie "8mm" gesehen hat, relativiert sich das doch wohl wieder... außerdem, wenn man seine persönliche Leidensgeschichte im Hinterkopf hat, kann ich da echt unmöglich an ne hinterlistige Bazille denken.

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Beitrag von wolfman » 01.11.2006, 15:51

Vince hat geschrieben:
wolfman hat geschrieben:
Vince hat geschrieben:Joaquin Phoenix ist doch wohl der geborene Sympathieträger. Also nicht im Sinne von "ey, cooler Typ", sondern eher "Och, der arme Kerl... irgendwie mag ich den".
Also sowas von definitiv NEIN! Mit Phoenix assoziiere ich immer ne linke Bazille. Liegt vielleicht an seiner Darstellung in Gladiator!
Aber wenn man sowas wie "8mm" gesehen hat, relativiert sich das doch wohl wieder...
Also der hat dann mit Cage schon zwei Unsympathen an Bord. Ansonsten ist mir 8mm nicht mehr so im Gedächtnis haften geblieben.
Vince hat geschrieben:außerdem, wenn man seine persönliche Leidensgeschichte im Hinterkopf hat, kann ich da echt unmöglich an ne hinterlistige Bazille denken.
Die kenne ich wiederum nicht!

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Beitrag von Vince » 01.11.2006, 16:02

wolfman hat geschrieben: Die kenne ich wiederum nicht!
War halt die Sache mit dem frühen Tod seines Bruders River, den er nie so richtig verkraftet hat, und in Interviews soll er auch deswegen immer eine sehr schüchterne und empfindliche Persönlichkeit zeigen.

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Beitrag von Fäb » 01.11.2006, 16:05

@Vince: Man muss ja auch nicht immer alles direkt kaufen! Es gibt da so ne Sache, die nennt sich "Videothek" :lol:

Der Film interessiert mich btw. aber irgendwie nicht die Bohne...

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Beitrag von Vince » 01.11.2006, 16:06

Fäb hat geschrieben:@Vince: Man muss ja auch nicht immer alles direkt kaufen! Es gibt da so ne Sache, die nennt sich "Videothek" :lol:
???
Was genau willst du mir denn jetzt damit sagen? Irgendwie versteh ich den Zusammenhang nicht... Wieso kaufen? Was kaufen?

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Beitrag von Fäb » 01.11.2006, 16:07

hä? du hast weiter oben über 3 postings lang lamentiert, dass du ihn dir schon ansehen würdest, aber er dir nicht 10 euro wert ist. Darauf bezog sich das :)

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Beitrag von Vince » 01.11.2006, 16:13

Ach sooo. Über die Diskussion sind wir doch schon lange hinaus. :lol:

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Beitrag von Fäb » 01.11.2006, 18:42

ja wie gesagt, ich bin etwas langsam heute. Und hier im Board sind sowieso nur lauter Postingwüteriche (also auf die Masse an Beiträgen gemünzt), ich frag mich manchmal ob einige von euch ständig die F5-Taste kloppend vorm monitor hocken und nur darauf warten endlich Antwort zu bekommen um dann wieder 1 Minuten darauffolgend seinerseits wieder posten zu können. Und in der Zwischenzeit die restlichen Sekunden in den dafür vorgesehenen Spam-Freds abzuhängen :lol: :wink: :twisted:


Im übrigen gehe ich auch sehr selten nur in die Videothek und den Ratschlag mit dem nicht immer alles kaufen müssen verteile ich zwar sehr gerne, wende ihn aber bei mir selbst auch nicht wirklich an :wink: :)

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