Mann, was ist nur mit Dir (Persönlichkeits-technisch) los...?Samir hat geschrieben:Manchmal frag ich mich aber auch warum macht einer ein Remake zu nem Film der allgemein als ganz groß gehandelt wird. Ich mein er kann doch damit nur auf die Nase fallen, bestenfalls wird es doch nur so gut wie aber besser wohl kaum. Wäre ich Filmemacher würde mir die Motivation zu sowas fehlen
Welcher ist der gruseligste Film aller Zeiten?
Lol wo ist da die herausforderung, man muss doch auch einsehen das man einen Mount everest nicht besteigen kann, aber man kann sich an was anderem kleinerm Versuchen. Versucht man den Mount everest zu besteigen und versagt im ersten Viertel wird man nur verspottet, besteigt man aber nen kleinern Berg mit bravour wird man gelobt und kann zum nächst größeren Berg ;) 
Film werden gedreht, um mit ihnen Geld zu verdienen - deshalb hast Du natürlich Recht, Vince: Sicher, es geht um die Vermarktung. Nur wie gesagt: Originell ist heutzutage beinahe nichts mehr, weshalb es für mich in der Beziehung auch keine doppelten Standards gibt.
Prinzipielle Remake-Hasser sind einfach Ignoranten. Wie im anderen Forum, als jemand schrieb, er hofft, dass durchs "Hellraiser"-Remake nicht der Ruf des Originals beschädigt wird. Ich meine: wtf?! Jeder Film kann getrost als ein eigenes Werk beurteilt werden. Ich verteile keine Abzüge, nur weil es sich um ein Sequel oder Remake handelt. Warum auch? Was bleibt, ist was ich beim Betrachten sehe und empfinde. Nur das zählt am Ende des Abspanns.
Prinzipielle Remake-Hasser sind einfach Ignoranten. Wie im anderen Forum, als jemand schrieb, er hofft, dass durchs "Hellraiser"-Remake nicht der Ruf des Originals beschädigt wird. Ich meine: wtf?! Jeder Film kann getrost als ein eigenes Werk beurteilt werden. Ich verteile keine Abzüge, nur weil es sich um ein Sequel oder Remake handelt. Warum auch? Was bleibt, ist was ich beim Betrachten sehe und empfinde. Nur das zählt am Ende des Abspanns.
Peter Jackson hat sich auch an einer als unverfilmbar geltenden Trilogie versucht...Samir hat geschrieben:Lol wo ist da die herausforderung, man muss doch auch einsehen das man einen Mount everest nicht besteigen kann, aber man kann sich an was anderem kleinerm Versuchen. Versucht man den Mount everest zu besteigen und versagt im ersten Viertel wird man nur verspottet, besteigt man aber nen kleinern Berg mit bravour wird man gelobt und kann zum nächst größeren Berg ;)
Und gerade im Fall "Hellraiser": Nach den letzten 3 schwachen DTV-Sequels fängt er nun beim Gedanken an ein Remake fürs Kino an, sich Sorgen zu machen...Samir hat geschrieben:also das find ich auch doof. Wie kann ein weiterer Teil oder Remake etwas schädigen, ich mein Halloween, da war ja jeder weitere Versuch durchschnitt bis ganz mies und hat es dem Original geschadet. Nein. Freitag der 13 ebenfalls.
kann ich nicht mitreden das einzige was ich von Hellraiser kenne ist die Szene die bei Basic Instinct läuft wo michael Douglas bei einpenntStS hat geschrieben:Und gerade im Fall "Hellraiser": Nach den letzten 3 schwachen DTV-Sequels fängt er nun beim Gedanken an ein Remake fürs Kino an, sich Sorgen zu machen...Samir hat geschrieben:also das find ich auch doof. Wie kann ein weiterer Teil oder Remake etwas schädigen, ich mein Halloween, da war ja jeder weitere Versuch durchschnitt bis ganz mies und hat es dem Original geschadet. Nein. Freitag der 13 ebenfalls.![]()
aber ist schon ein gutes Beispiel ;)
Was ich einfach nur sagen will ist: Remakes schaden nicht - im Gegenteil, sie machen eher stärker auf das Original aufmerksam. Unter normalen Umständen hätten sich Kiddies heute wohl kaum das "Hills have Eyes"-Original ausgeliehen. Selbst wenn das Remake schlecht ist, kommt das Original so wieder ins Gespräch - eventuell wird es dadurch gar noch stärker geschätzt. Man kann nur gewinnen, und als Zuschauer hat man immer die Wahl, ob man sich den Film nun anschaut oder nicht, genauso wie bei jeder anderen Veröffentlichung auch. 
Ich kann mich da auch gerne selbst zitieren:
Prinzipiell ist ein Remake eine feine Sache, an der es keinen Haken gibt. Sicher, das neu Auflegen eines bereits vorhandenen Werks ist kein überschäumend kreativer Akt – doch wie viele Produktionen da draußen können das schon reinen Gewissens von sich behaupten? Innovative Ideen sind kaum mehr auszumachen – und im Verhältnis zu der restlichen Masse an Veröffentlichungen fallen Neuverfilmungen (anteilsmäßig) allenfalls spärlich ins Gewicht. Wie die zweite Hälfte des Wortes „Showbusiness“ klar zum Ausdruck bringt, geht es vornehmlich ums Geld. Selbst der Indie-Bereich lebt nicht bloß von Luft und Liebe der Fans, sondern von deren Dollars (Euros, Pfund etc.). Ein lukratives Hollywood-Remake sichert die Finanzierung kleinerer Projekte in dessen Windschatten, was nicht nur dem Genre zugute kommt, sondern auch neue Talente hervorbringt, die belebende Impulse und Ideen mit sich führen. Horror ist wieder „in“, selbst in den Kinos dieser Welt – nicht zuletzt dank Erfolgen wie „the Ring“, „Dawn of the Dead“ oder „the Hills have Eyes“. Viele kennen die Originale nicht – oder jene interessieren sie kaum, da sie, aufgrund der Kultur oder des Zeitgeists, keinen persönlichen Zugang zu ihnen finden, weshalb man sich über die Angleichung freut und so vielleicht doch noch neugierig auf den eigentlichen Ursprung wird. Und ob man nun, wie im Falle von „TCM“ (2003), eine „5“ hinter den Titel setzt oder die Bezeichnung „Re-Imagining“ wählt, ist fürs Endergebnis letztendlich egal. Aber viele nörgeln ja auch über jede Fortsetzung, Roman-, Comic- und Game-Verfilmung, ohne dass sie erkennen, dass die überwältigende Mehrheit der „normalen Filme“ ebenfalls nicht gerade origineller daherkommt. Remakes ergänzen die Legacy ihrer Vorlage nur – eine Demontage oder Schädigung ist ausgeschlossen. Wenn man das Original mag bzw gar „liebt“, ändert eine schlechte Neuauflage kein Stück daran. Ist letztere unterhaltsam oder liefert gar frische, interessante Ansätze – umso besser! Man kann nur gewinnen – schließlich zwingt einen keiner, sich ein solches Produkt anzusehen! Lange Rede, kurzer Sinn: Erst die 2006er Version von „Black Christmas“ brachte mich dazu, das 32 Jahre zuvor unter der Regie von Bob Clark entstandene Ur-Werk, welches ebenso unter den Namen „Stranger in the House“, „Silent Night, Evil Night“ sowie (in Deutschland) „Jessy: Treppe in den Tod“ bekannt ist, mal genauer zu betrachten. Danke, aktueller Hollywood-Trend, für diese Inspiration, die Du mir so hast zukommen lassen…
ja kann man so stehen lassen, aber eben nur bei etwas weniger bekannten Sachen wie den hill have eyes oder so. Ich bezog mich ja eher auf bekannte Sachen, mit meiner Bergmetapher ;)
Und ich hab weiß gott nix gegen TCM oder Dawn of the dead remakes usw. nur werden die mir teilweise wirklich zu hochgepusht und dabei die herkunft unterm Teppich gekehrt. Na gut DotD original fand ich ja nicht so dufte und TCM kenn ich noch nicht mal, aber als Klassiker sollte man sie schon zu schätzen wissen. Und wie gesagt sind die neuen Horrorfilme für mich keine wirklichen Horrofilme was ich halt unter dem Titel verstehe in anbetracht älterer Sachen wie eben Halloween, The Fog usw.
Und ich hab weiß gott nix gegen TCM oder Dawn of the dead remakes usw. nur werden die mir teilweise wirklich zu hochgepusht und dabei die herkunft unterm Teppich gekehrt. Na gut DotD original fand ich ja nicht so dufte und TCM kenn ich noch nicht mal, aber als Klassiker sollte man sie schon zu schätzen wissen. Und wie gesagt sind die neuen Horrorfilme für mich keine wirklichen Horrofilme was ich halt unter dem Titel verstehe in anbetracht älterer Sachen wie eben Halloween, The Fog usw.
Da sind wir uns natürlich einig. Ich würde nie auf die Idee kommen und sagen, dass es dem Original schaden würde, wenn ein Remake an den Start geht. Dennoch muss sich das Remake erstmal beweisen, und da hat es bei mir, das gebe ich zu, einen schweren Stand, weil es eben mit der Bürde beladen ist, eine bereits verfilmte Geschichte, in aller Regel auch noch ein Klassiker, nochmal zu verfilmen. Mit anderen Worten, das Remake muss mir was Neues bieten, eine neue Interpretation, eine neue Wirkung, was auch immer. Kein "Re-Imagining". Das reicht mir nicht. Da fehlt mir der Sinn. Ohne Zweifel hat bei mir ein Remake immer die Chance, dass ich es besser finden werde als das Original, dazu bedarf es dann aber schon der richtigen Projekte ("Hills Have Eyes" neu zu verfilmen war sinnvoll, "The Grudge" neu zu verfilmen der größte Schwachsinn). Remakes, die ich verehre, sind zB. Carpenters "The Thing" und Cronenbergs "Die Fliege", obwohl ich jeweils auch die Originale mag. In den Remakes wurden aus einer Grundidee aber ganz neue Ansätze gezogen. Das nötigt mir den größten Respekt ab, den ich aber leider nur für die wenigsten Remakes übrig habe.StS hat geschrieben:Film werden gedreht, um mit ihnen Geld zu verdienen - deshalb hast Du natürlich Recht, Vince: Sicher, es geht um die Vermarktung. Nur wie gesagt: Originell ist heutzutage beinahe nichts mehr, weshalb es für mich in der Beziehung auch keine doppelten Standards gibt.
Prinzipielle Remake-Hasser sind einfach Ignoranten. Wie im anderen Forum, als jemand schrieb, er hofft, dass durchs "Hellraiser"-Remake nicht der Ruf des Originals beschädigt wird. Ich meine: wtf?! Jeder Film kann getrost als ein eigenes Werk beurteilt werden. Ich verteile keine Abzüge, nur weil es sich um ein Sequel oder Remake handelt. Warum auch? Was bleibt, ist was ich beim Betrachten sehe und empfinde. Nur das zählt am Ende des Abspanns.
häääääääähhhh jetzt bin ich durcheinander. Assault carpenter ist ja auch ne anleihe, aber wir reden schon Richets remake oder?
Also ich find schon das es ein riesen unterschied zwischen den beiden gibt. Ich sah Carpenters Teil nie als Actionfilm für mich ist ds ganzklar ein Thriller in welchen er selbst Horrorelemente einsetzt imo. Wogegen Richet sich beim Remake klar auf die Actionschiene gelegt hat und das auch gut so. Und der andere franzmann Remake fand ich wusste nicht wo der den genau hinwollte
Also ich find schon das es ein riesen unterschied zwischen den beiden gibt. Ich sah Carpenters Teil nie als Actionfilm für mich ist ds ganzklar ein Thriller in welchen er selbst Horrorelemente einsetzt imo. Wogegen Richet sich beim Remake klar auf die Actionschiene gelegt hat und das auch gut so. Und der andere franzmann Remake fand ich wusste nicht wo der den genau hinwollte
ahh hilfe, kaum ist man mal ein paar minuten weg vom PC tanzt hier wieder der Floh (oder so..)
also:
1. Ich mag weder per se ältere oder neuere Filme lieber. Zu allen Zeiten gibt es gute und schlechte Werke. Das verfreilicht sich doch von selbst.
2. Natürlich sollten ältere Filme am besten auch heute noch 'funktionieren', dann sind es wahre Meisterwerke. Aber wenn nunmal in einem alten s/w-Film das Fliegen zum Mond noch Utopie ist, kann ich nicht aus heutiger Sicht sagen "Ätsch, wassn kack Fuim" sondern muss den in den historischen Kontext einordnen. (und das bitte nicht zu konkret nehmen, das soll nur ein bildliches universelles Beispiel sein. Gleiches gilt für andere Bereiche, nicht nur für Technik, sondern auch für die Kultur, Politik, etc. pp.)
3. Wenn ein Klassiker ein bestimmtes Thema, Schema, Szenario oder auch Stilmittel als erstes auf die Leinwand gebracht hat, also 'erfunden' hat, würdige ich trotzdem auch heute noch, in einer Zeit in der vieles zig mal neu und routinierter perfektioniert wurde, die Anfänge des ganzen. Auch wenn's dann aus heutiger Sicht im Vergleich zu aktuellen Produktionen eher komisch als gruselig (um beim Thema zu bleiben) erscheint. Aber wenns damals revolutionär war, kann man nicht heute einfach über diesen Aspekt hinweggehen.
4. Thema Remakes: Seh ich ähnlich wie Vince, sprich das Remake muss sich erstmal "beweisen". Dass es ein guter eigenständiger Film sein kann, steht doch außer Frage. Mir gefallen öfter mal auch Remakes sogar besser als das Original, wenn sie eigene Ideen einbringen, frühere Schwächen erkennen und fixen, an geeigneten Stellen kleine Huldigungen an das Original aufweisen oder irgendwie sonst einen Mehrwert darstellen. Aber noch häufiger stellt sich einfach das gegenteilige Gefühl ein (so man denn das Original auch kennt, was ich immer versuche): "Ja schön und gut, kein schlechter Film, aber was bringt mir jetzt genau das remake, was ich nicht auch schon im alten hatte?". Und dann wirds überflüssig. Filme nahezu 1:1 nachdrehen macht für mich wenig Sinn. Hab mir aus diesem Grund auch noch nicht "Freeze" als quasi-1:1 zu "Nightwatch" gegeben um mal ein Beispiel zu nennen. Und Hoopers TCM mit neuen Abermillionenschweren Produktionen zu vergleichen, ist doch auch nicht ganz gerecht. Was damals B- und C-Genreperlen waren die sich über viele Jahre hinweg zu Kultfilmen gemausert haben bis auch meiner einer als junger Hüpfer ;) das Licht dieser herrlichen Schundstreifen (im positiven Sinn!) erblickt, sind heute millionenschwere Massensplatterorgien, die zwar auch ihren Reiz haben, aber doch viel berechnender und abgezockter an die Sach rangehen.
5. äh? ...Apfelbier... ach nein, das war der andere Fred...ich glaub ich hab noch irgendwas vergessen, vielleicht komm ich morgen irgendwann dazu, wenn ich nach 3 weiteren Seiten wieder hier einsteige ;) ;) bin mal pennen, muss um kurz vor 7 aufstehen
also:
1. Ich mag weder per se ältere oder neuere Filme lieber. Zu allen Zeiten gibt es gute und schlechte Werke. Das verfreilicht sich doch von selbst.
2. Natürlich sollten ältere Filme am besten auch heute noch 'funktionieren', dann sind es wahre Meisterwerke. Aber wenn nunmal in einem alten s/w-Film das Fliegen zum Mond noch Utopie ist, kann ich nicht aus heutiger Sicht sagen "Ätsch, wassn kack Fuim" sondern muss den in den historischen Kontext einordnen. (und das bitte nicht zu konkret nehmen, das soll nur ein bildliches universelles Beispiel sein. Gleiches gilt für andere Bereiche, nicht nur für Technik, sondern auch für die Kultur, Politik, etc. pp.)
3. Wenn ein Klassiker ein bestimmtes Thema, Schema, Szenario oder auch Stilmittel als erstes auf die Leinwand gebracht hat, also 'erfunden' hat, würdige ich trotzdem auch heute noch, in einer Zeit in der vieles zig mal neu und routinierter perfektioniert wurde, die Anfänge des ganzen. Auch wenn's dann aus heutiger Sicht im Vergleich zu aktuellen Produktionen eher komisch als gruselig (um beim Thema zu bleiben) erscheint. Aber wenns damals revolutionär war, kann man nicht heute einfach über diesen Aspekt hinweggehen.
4. Thema Remakes: Seh ich ähnlich wie Vince, sprich das Remake muss sich erstmal "beweisen". Dass es ein guter eigenständiger Film sein kann, steht doch außer Frage. Mir gefallen öfter mal auch Remakes sogar besser als das Original, wenn sie eigene Ideen einbringen, frühere Schwächen erkennen und fixen, an geeigneten Stellen kleine Huldigungen an das Original aufweisen oder irgendwie sonst einen Mehrwert darstellen. Aber noch häufiger stellt sich einfach das gegenteilige Gefühl ein (so man denn das Original auch kennt, was ich immer versuche): "Ja schön und gut, kein schlechter Film, aber was bringt mir jetzt genau das remake, was ich nicht auch schon im alten hatte?". Und dann wirds überflüssig. Filme nahezu 1:1 nachdrehen macht für mich wenig Sinn. Hab mir aus diesem Grund auch noch nicht "Freeze" als quasi-1:1 zu "Nightwatch" gegeben um mal ein Beispiel zu nennen. Und Hoopers TCM mit neuen Abermillionenschweren Produktionen zu vergleichen, ist doch auch nicht ganz gerecht. Was damals B- und C-Genreperlen waren die sich über viele Jahre hinweg zu Kultfilmen gemausert haben bis auch meiner einer als junger Hüpfer ;) das Licht dieser herrlichen Schundstreifen (im positiven Sinn!) erblickt, sind heute millionenschwere Massensplatterorgien, die zwar auch ihren Reiz haben, aber doch viel berechnender und abgezockter an die Sach rangehen.
5. äh? ...Apfelbier... ach nein, das war der andere Fred...ich glaub ich hab noch irgendwas vergessen, vielleicht komm ich morgen irgendwann dazu, wenn ich nach 3 weiteren Seiten wieder hier einsteige ;) ;) bin mal pennen, muss um kurz vor 7 aufstehen
Ja, das Remake legt mehr Gewicht auf die Action, aber das war bei "Dawn" doch genauso. Heiß das gleich, die Filme haben sich damit sofort "bewiesen"?Samir hat geschrieben:häääääääähhhh jetzt bin ich durcheinander. Assault carpenter ist ja auch ne anleihe, aber wir reden schon Richets remake oder?
Also ich find schon das es ein riesen unterschied zwischen den beiden gibt. Ich sah Carpenters Teil nie als Actionfilm für mich ist ds ganzklar ein Thriller in welchen er selbst Horrorelemente einsetzt imo. Wogegen Richet sich beim Remake klar auf die Actionschiene gelegt hat und das auch gut so. Und der andere franzmann Remake fand ich wusste nicht wo der den genau hinwollte
Ich streite es ja gar nicht ab, dass ich die schöner verpackten, hochwertiger inszenierten, moderneren Versionen meistens mehr schätze - "Freeze" finde ich (u.a. daher) auch einen Tick cooler als "Nightwatch".
Aber wie gesagt: Alte Filme bekommen von mir keinen automatischen Bonus, nur weil sie alt sind. Hooper´s "TCM" wird für mich nicht gleich besser, nur weil er als ist. "Titanic" wird für mich nicht gleich besser, nur ewil er ein moderner Klassiker ist. "Star Wars Ep1-3" werden für micht nicht gleich gut, nur weil sie neu und supi erfolgreich sind. Nein, jeder Film muß sich für sich beweisen - und da können auch "Originale" locker punkten, wie etwa bei "Time Machine" oder "Flight of the Phoenix" - egal wie aufwändig da die Remakes sind...
Nein aber es ist aus meiner Sicht, die schlauste Art an ein Remake heranzugehen. Wenn man sich aus nem anderen Genre bedient und daraus ne neuinterpretation in ein anderes Genre macht. Mumie ist da auch ein gutes Beispiel, Sommers machte aus nem Horroklassiker ein Abenteuerfilm im Indiana Jones Stil und das war sehr gut (btw. ist das wieder so ein Beispiel wo ich durch das Remake zum original gefunden habe).StS hat geschrieben:
Ja, das Remake legt mehr Gewicht auf die Action, aber das war bei "Dawn" doch genauso. Heiß das gleich, die Filme haben sich damit sofort "bewiesen"?
Ich hab ja wie gesagt auch rein gar nix gegen Remakes vorallem wenn jede menge Zeit zwischen den beiden liegt. Und wie du schon sagtest müssen sie sich auch bei mir beweisen egal ob Original oder Remake. Aber ich kann Remakes die in so kurzen abständen entstehen wie freeze oder The Grudge nicht nachvollziehen. Imo war das einzige was an freeze besser war Nick Nolte in seiner Rolle, ansonsten war es total unnötig. Und man kann es einfach nicht abstreiten, dass solche Remakes einfach nur fürs ami Publikum gemacht wird, weil die entweder kein Bock auf ausländische Filme haben oder zu dumm für die sind. Departed werd ich mir auch nur angucken weil der Scorsese es drehte. Ansonsten würd der genau so von mir boykottiert wie Grudge
Ist natürlich ziemlich blödsinnig, diese Aussage, da die Remakes überall auf der Welt (zum Teil nur mit Ausnahme Asiens) besser laufen - nicht bloß in den USA.Samir hat geschrieben:Und man kann es einfach nicht abstreiten, dass solche Remakes einfach nur fürs ami Publikum gemacht wird, weil die entweder kein Bock auf ausländische Filme haben oder zu dumm für die sind.
Na gut, dann halt weil die menschen im allgemeinen (außer in Asien) zu dumm sind, zu frieden ;)StS hat geschrieben:Ist natürlich ziemlich blödsinnig, diese Aussage, da die Remakes überall auf der Welt (zum Teil nur mit Ausnahme Asiens) besser laufen - nicht bloß in den USA.Samir hat geschrieben:Und man kann es einfach nicht abstreiten, dass solche Remakes einfach nur fürs ami Publikum gemacht wird, weil die entweder kein Bock auf ausländische Filme haben oder zu dumm für die sind.
Nicht wirklich, da die asiatischen Filme kaum intelligenter sind als die anderen, sie besitzen nur eine andere Struktur, welche für "uns" ungewohnt ist. Ich würde in bestimmten Fällen gar soweit gehen und behaupten, dass die asiatischen Streifen zum Teil dümmer sind als die Remakes, da man dort Sachen offen lässt, die man bei der Neuversion zu erklären versucht, um den Eindruck von Logiklöchern entgegenzuwirken. Keiner kann mir sagen, "Pulse/Kairo" sei ein intelligenter Film, nur weil er nichts erklärt und dem Zuschauer das alles überlässt. Das hat mit Intelligenz nichts zutun. Es ist eine bewußt gewähnte Herangehensweise oder schlichtweg Unvermögen des Autors. Da man ja ein möglichst breites Publikum mit dem Remake zu erreichen gedenkt, versucht man halt soche Lücken zu füllen, denn Mainstream-Zuschauer hassen sowas. Mich stört das nicht, da ich ja ebenso gern Lynch schaue - aber aus kommerzieller Sicht ist das Vorgehen absolut verständlich.Samir hat geschrieben:Na gut, dann halt weil die menschen im allgemeinen (außer in Asien) zu dumm sind, zu frieden ;)StS hat geschrieben:Ist natürlich ziemlich blödsinnig, diese Aussage, da die Remakes überall auf der Welt (zum Teil nur mit Ausnahme Asiens) besser laufen - nicht bloß in den USA.Samir hat geschrieben:Und man kann es einfach nicht abstreiten, dass solche Remakes einfach nur fürs ami Publikum gemacht wird, weil die entweder kein Bock auf ausländische Filme haben oder zu dumm für die sind.
NIEMAND von uns macht das. Keiner von uns setzt eine Skala in die Bewertung, von wegen je älter der Film, desto mehr Bonus bekommt er. Ich kann Fäb bei seinen fünf Punkten (naja, eigentlich nur die ersten vierStS hat geschrieben: Aber wie gesagt: Alte Filme bekommen von mir keinen automatischen Bonus, nur weil sie alt sind.
Zu den Assault-Dingern: Das Wespennest habe ich leider noch nicht vollständig gesehen. Was ich gesehen habe, fand ich jetzt auch nicht so überragend, aber da will ich mir noch kein Urteil bilden. Das Assault-Remake fand ich sehr gut, Kurzkritik hier im Thread. Es erfüllt definitiv seinen Nutzen, aber auch hier gefiel mir das Original atmosphärisch dutzendfach besser.
Ich weiß schon, was Du meinst, aber ich lese eher Sätze wie...
...und denke mir dann meinen Teil dazu. Wie ich auch immer betont habe, geht es mir in dieser ganzen Situation nicht um technische Gegebenheiten, aber wenn ein Film aus jener Zeit nunmal unfrewillig komisch wirkt, dass muß ich meine Meinung nicht dahingehend zurechtbiegen, bis ich feststelle: Aber damals war es der reinste Horror für die Leute und deshalb ist der Film toll. Sicher spielt der kulturelle Kontext ne Rolle, nicht aber bei der persönlichen Meinungsbildung im Bereich einer Filmkritik - für alles andere hat man Filmanaylsen. Das geht schon allein aus der Tatsache hervor, dass ich nicht mit Gewißheit sagen kann, was die Leute damals empfanden. Klar, bestimmte Meldungen existieren aus jener Zeit - aber auch, dass Personen in Kinos mit Herzinfarkten umgekippt sind, die "Hostel" im Programm hatten...Auch wenn's dann aus heutiger Sicht im Vergleich zu aktuellen Produktionen eher komisch als gruselig (um beim Thema zu bleiben) erscheint. Aber wenns damals revolutionär war, kann man nicht heute einfach über diesen Aspekt hinweggehen.
Man merkt schon, dass du dich irgendwie nicht in uns reindenken kannst. Nochmal, zumindest mir geht's so, dass ich keine Mühe aufbringen muss, um die Filme gut zu finden. Ich finde sie einfach gut, ich habe - vereinfacht ausgedrückt - so viel Spaß an den Originalen wie du an den Remakes. Ich muss dafür nicht analytisch herangehen, sobald ein Klassiker auf meiner Mattscheibe flimmert, fühle ich mich wohler als eben in vielen neuen Filmen, die nicht so gut sind. Ich fühle mich dann genauso wohl wie bei einem meisterhaften Film aus der Gegenwart.StS hat geschrieben:Ich weiß schon, was Du meinst, aber ich lese eher Sätze wie......und denke mir dann meinen Teil dazu. Wie ich auch immer betont habe, geht es mir in dieser ganzen Situation nicht um technische Gegebenheiten, aber wenn ein Film aus jener Zeit nunmal unfrewillig komisch wirkt, dass muß ich meine Meinung nicht dahingehend zurechtbiegen, bis ich feststelle: Aber damals war es der reinste Horror für die Leute und deshalb ist der Film toll. Sicher spielt der kulturelle Kontext ne Rolle, nicht aber bei der persönlichen Meinungsbildung im Bereich einer Filmkritik - für alles andere hat man Filmanaylsen. Das geht schon allein aus der Tatsache hervor, dass ich nicht mit Gewißheit sagen kann, was die Leute damals empfanden. Klar, bestimmte Meldungen existieren aus jener Zeit - aber auch, dass Personen in Kinos mit Herzinfarkten umgekippt sind, die "Hostel" im Programm hatten...Auch wenn's dann aus heutiger Sicht im Vergleich zu aktuellen Produktionen eher komisch als gruselig (um beim Thema zu bleiben) erscheint. Aber wenns damals revolutionär war, kann man nicht heute einfach über diesen Aspekt hinweggehen.
Und das Reindenken in die Sichtweisen der Zeitgenossen muss ja überhaupt nicht authentisch sein. Es ist schon ein Erlebnis, sich überhaupt etwas auszumalen, wie das damals wohl gewirkt haben mag. Das ist ein zusätzlicher spannender Kniff, den dir kein neuer Film bieten kann. Da ist noch eine Geschichte hinter diesem Film, über die bisher nicht einmal ein moderner Klassiker wie die Herr der Ringe-Trilogie verfügt. Das ist ein zusätzlicher Anreiz für mich, alte Filme zu sehen. Und ob ich mir das dabei realistisch ausmale oder ob meine Fantasie irgendwann die falsche Richtung einschlägt, ist für den Filmgenuss total unerheblich.
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