Liegt seit Ewigkeiten in der Saturn Krabbelkiste. Hab ihn immer liegen lassen. Zuletzt jedoch hatte ich einen Trailer auf irgendeiner Pile-of-Shame-Scheibe und hab mir den gegeben. Das, was ich sah, sprach mich erstaunlich ordentlich an. Also dann doch mal die Scheibe für nen Euro Fuffzig über den Saturn Ladentisch gezogen. Und wirklich, die erste Hälfte ist richtig gut und hat amtlich Zug. Craig Fairbrass erfährt hier, dass seine Tochter ermordet aufgefunden worden sei. Er solle sie identifizieren. Doch die Leiche ist nicht seine Tochter. Die war eine Freundin der Toten und ist verschwunden. Freilich sucht er sie nun. Um die Hälfte herum lässt der Film dann die Hosen runter und erklärt, was hier passiert ist. Und irgendwie verliert er da den Zuschauer. Das ist alles so umständlich und dämlich erdacht. Infolgedessen guckt man Fairbrass nur noch zu, wie er die Lumpen richtet, aber der Furor ist weg. Schade. Eine Katastrophe ist die Synchro von Scott Caan. Der bringt vor lauter Ääähms und Ääähs als Boss der Lumpen keinen Satz gerade raus und wirkt wie ein Volldepp. Im Original gibts keine Ääääh-Orgien... Strange.
In diesem Sinne:
freeman





