gelini71 hat geschrieben:tja genau darauf wäre es aber bei mir herausgelaufen. Wenn schon die professorin uns soviel Freiraum an Kreativitöt gibt, und sagt es kann irgendwas sein, würde es mir in der seele weh tun zu einem Michael Jackson song zu greifen. Das von mir ausgesuchte Lied soll die Stimmung auf dem Cover wiedergeben, und meine Favoriten sind halt mehr aus der "unbekannteren" Ecke; hauptsache das Design danach ist gelungen
Kleiner Tip von mir: ich würde an Deiner Stelle tatsächlich etwas machen was Dir Musikalisch nicht zu 100%ig gefällt. Wenn Du später im Beruf bist wirst Du auch einige Aufträge machen müßen obwohl Dir das "Produkt" nicht gefällt. Du bist weder ein Storm Thorgerson alias Hipgnosis noch Anton Corbjin die sich die Aufträge nach Lust & Gefallen aussuchen können.
ich sehe mehr als möglichkeit bei dieser gelegenheit eine art Traumprojekt durchzuführen.
Ich meine ich kann sowas ja immer machen ganz ohne Gebundenheit an Schule, doch wenn von außenhin in dem Bereich Professionalität verlangt wird, und ich habe in der Richtung noch nicht wirklich was gemacht, dann möchte ich sowas zu Beginn mit dem Herzen rangehen; auch wenn ich deinen Tipp für sinnvoll halte ;)
Ich habe mal meine persönliche kleine CD Sammlung (genau 25 Cover) durchgesehen und mal herausgefiltert welche ARtworks ich gut und welche schlecht finde.
Richtig gut, und das nehme ich wahrscheinlich als Vorzeige Exemplar, finde ich das hier:

Sieht einfach stylish aus mit den vielen kleinen Szenenbildern im Gesicht eingefügt, das hat echt was episch und passt auch sehr gut zum musikalischen Konzept des Albums. Rundum gelungen.
Was mir persönlich nicht gut gefällt, auch wenn sich die Cover natürlich in den Kopf eingebrannt haben und ich die Alben dahinter großartig finde, sind die beiden hier:

Bis heute störe ich mich an diesem abgeschnittenen "NIN". Im Sinne des Albumnames ist das nämlich auch nicht unbedingt sinnvoll, ich meine zerbrechlich sieht das für mich nicht aus; das ist klinisch exakt abgeschnitten; fragiles kann ich nicht entnehmen. Und wenn man das Teil aufklappt finde ich es auch nicht sehr gelungen, dass die ersten paar Tracks von Disc 2 unterhalb des Auflisting von Disc1 platziert sind, und der rest auf der rechten Seite weiter aufgelistet wird. Das ist mehr chaotisch als fragil; stimmt einfach mit dem Konzept der SCheibe nicht über ein, von den schwer erkennbaren Tulpen im HIntergrund (auf der Rückseite) mal ganz zu Schweigen.
Ihr seht für mich muss das Artwork immer konzeptionell und illustrativ mit den Texten und der STimmung der Musik übereinstimmen. Ich weiß, dass man sich damit künstliche Grenzen aufsetzt, und dass dann so ein ARtwork auch zu vorhersehbar werden kann, aber total entfernt von der eigentlichen Musik sollte es eben auch nicht sein. aber so empfinde ich da eben, wie isset da bei euch? :)