Filmtagebuch: SFI
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"the Recruit" S2 macht noch mehr Spaß. Freu Dich drauf! 
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die Tage! 
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Dexter: Original Sin - Staffel 1

Der Prequel-Serie gelingt ein wahres Kunststück: Sie bringt die Originalcharaktere zurück und besetzte deren jüngeren Ichs so gut, dass die Täuschung gelingt. In der deutschen Synchronisation funktioniert das dank den originalen Synchronsprechern sogar noch besser. Wüsste man es nicht besser, geht das Prequel sogar als eine originale Dexter Staffel durch, die man seinerzeit seltsamerweise versäumt hatte. Von Michael C. Hall als Erzählstimme über das Intro bis hin zu Masukas Lachen, ich schaute stellenweise ungläubig, wie jeder Darsteller seine Charakterisierung in der Mutterserie zum Ausdruck bringt. Dank jener kennt man Dexters Vergangenheit ja schon aus den bruchstückhaften Rückblenden, die nun ein rundes Ganzes ergeben. Top zudem Christian Slater. Wow!


Der Prequel-Serie gelingt ein wahres Kunststück: Sie bringt die Originalcharaktere zurück und besetzte deren jüngeren Ichs so gut, dass die Täuschung gelingt. In der deutschen Synchronisation funktioniert das dank den originalen Synchronsprechern sogar noch besser. Wüsste man es nicht besser, geht das Prequel sogar als eine originale Dexter Staffel durch, die man seinerzeit seltsamerweise versäumt hatte. Von Michael C. Hall als Erzählstimme über das Intro bis hin zu Masukas Lachen, ich schaute stellenweise ungläubig, wie jeder Darsteller seine Charakterisierung in der Mutterserie zum Ausdruck bringt. Dank jener kennt man Dexters Vergangenheit ja schon aus den bruchstückhaften Rückblenden, die nun ein rundes Ganzes ergeben. Top zudem Christian Slater. Wow!
Re: Filmtagebuch: SFI
I.S.S.

Die Hochspannung versprechende I.S.S. Prämisse stand nicht umsonst auf der Schwarzliste der unverfilmten kreativen Drehbücher zumal die Produktion noch vor Russlands Invasion in die Ukraine startete und die einstige fiktionale Komponente somit tatsächlich wahrscheinlicher wurde. Was das Ergebnis (wieder einmal) kredenzt, sind hoch qualifizierte Wissenschaftler, die sich wie Amateure verhalten und obendrein aus dem Nichts zu Psychopathen werden. Visuell sticht der Streifen auch nicht hervor; bei der I.S.S. und Umgebung könnte es sich sogar um Stock-Footage handeln. Kann man natürlich im Sinne der Authentizität auch positiv werten, sofern es sich um NASA Aufnahmen handelt.


Die Hochspannung versprechende I.S.S. Prämisse stand nicht umsonst auf der Schwarzliste der unverfilmten kreativen Drehbücher zumal die Produktion noch vor Russlands Invasion in die Ukraine startete und die einstige fiktionale Komponente somit tatsächlich wahrscheinlicher wurde. Was das Ergebnis (wieder einmal) kredenzt, sind hoch qualifizierte Wissenschaftler, die sich wie Amateure verhalten und obendrein aus dem Nichts zu Psychopathen werden. Visuell sticht der Streifen auch nicht hervor; bei der I.S.S. und Umgebung könnte es sich sogar um Stock-Footage handeln. Kann man natürlich im Sinne der Authentizität auch positiv werten, sofern es sich um NASA Aufnahmen handelt.
Re: Filmtagebuch: SFI
Ich bin spät dran, aber: spannender Vergleich von Mayans mit Sons of Anarchy, ich war bei dem Spin Off sehr skeptisch, aber vielleicht sollte ich doch mal einen Versuch wagen, solange ich wow noch habe.
Ähnlich geht's mir mit Dexter Origins. Ich war überrascht von den vielen positiven Meinungen, denn schon das Konzept selbst verursachte bei mir Stirnrunzeln. Die kurzen Teaser-Ausschnitte, die ich gesehen habe, muteten auch eher nach Cosplay an, obwohl gerade Batista schon da erstaunlich gut besetzt wirkte. Aber die wollte ich trotz meines Argwohns eh mal antesten, zumal ich gerade erst die New-Blood-Staffel nachgeholt habe.
Ähnlich geht's mir mit Dexter Origins. Ich war überrascht von den vielen positiven Meinungen, denn schon das Konzept selbst verursachte bei mir Stirnrunzeln. Die kurzen Teaser-Ausschnitte, die ich gesehen habe, muteten auch eher nach Cosplay an, obwohl gerade Batista schon da erstaunlich gut besetzt wirkte. Aber die wollte ich trotz meines Argwohns eh mal antesten, zumal ich gerade erst die New-Blood-Staffel nachgeholt habe.
Re: Filmtagebuch: SFI
Ich las zumindest öfter, dass der Unmut mancher Zuschauer wohl auch aus dem Rauswurf Kurt Sutters und dem Schreibstil seines Zöglings Elgin James resultierte. Es fiel mir zumindest beim neuen Intro der 3. Staffel als Stilbruch / Neuanfang auf. Könnte jetzt aber nicht sagen, wie die Serie unter Sutters Einfluß anders oder besser hätte verlaufen sollen. Mit Dexter wird man seine Freude haben.
Re: Filmtagebuch: SFI
Kill

Kill ist wieder einer dieser Filme, die vollmundig mit The Raid oder John Wick verglichen werden, aber in vielerlei Hinsicht ihren Vorbildern nicht das Wasser reichen können. Das liegt nicht einmal an der Action, die etliche gut choreografierte und extrem harte Kills bietet, auch wenn sie in Anbetracht der Enge des Zuges wenig abwechslungsreich ist. Es sind die unsinnigen Gespräche, die stereotype Bollywood-Liebe und vor allem die Heldenfigur, die keinen Eindruck hinterlässt und seltsam nach NPC anmutet. Selbiger gehört zu einer Spezialeinheit, versteht aber nichts von Taktik und verweilt gerne während des Kampfes in anbetungsvoller Pose, damit auch jeder die Liebesdramatik versteht. Tatsächlich ist der Oberlump charismatischer und besitzt mehr Profil. Gelungen sind indes die musikalischen Stücke und jene Szene, die die Arie der Gewaltspirale einläutet.


Kill ist wieder einer dieser Filme, die vollmundig mit The Raid oder John Wick verglichen werden, aber in vielerlei Hinsicht ihren Vorbildern nicht das Wasser reichen können. Das liegt nicht einmal an der Action, die etliche gut choreografierte und extrem harte Kills bietet, auch wenn sie in Anbetracht der Enge des Zuges wenig abwechslungsreich ist. Es sind die unsinnigen Gespräche, die stereotype Bollywood-Liebe und vor allem die Heldenfigur, die keinen Eindruck hinterlässt und seltsam nach NPC anmutet. Selbiger gehört zu einer Spezialeinheit, versteht aber nichts von Taktik und verweilt gerne während des Kampfes in anbetungsvoller Pose, damit auch jeder die Liebesdramatik versteht. Tatsächlich ist der Oberlump charismatischer und besitzt mehr Profil. Gelungen sind indes die musikalischen Stücke und jene Szene, die die Arie der Gewaltspirale einläutet.
Re: Filmtagebuch: SFI
Paradise - Staffel 1

In Erwartung einer politischen Thriller-Serie schaute ich alsbald ungläubig ob des plötzlichen Genre-Crossovers, das in einer wahrlich fulminanten siebten Folge mündete, welche bei IMDb zurecht mit 9,6 bewertet ist. Ich will aber nicht zu viel verraten. Die Überraschung 2025.


In Erwartung einer politischen Thriller-Serie schaute ich alsbald ungläubig ob des plötzlichen Genre-Crossovers, das in einer wahrlich fulminanten siebten Folge mündete, welche bei IMDb zurecht mit 9,6 bewertet ist. Ich will aber nicht zu viel verraten. Die Überraschung 2025.
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wo kann man es streamen ?
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
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Disney+
Re: Filmtagebuch: SFI
Justiefied - die komplette Serie

Justified folgt Marshall Raylan Givens, gespielt von Timothy Olyphant, der in seiner ländlichen Heimat gegen Kriminelle und seine eigene Vergangenheit antritt. Seine ruhige, aber zugleich charismatische Präsenz macht ihn zu einem durchaus einprägsamen und coolen Hauptcharakter. Die Serie bietet auch eine Reihe von guten Antagonisten, darunter Boyd Crowder (Walton Goggins), dessen komplexer Charakter die Dynamik zwischen ihm und Givens über die komplette Serie antreibt. Ein kleines Nebenhighlight ist Dewey Crowe, der mich sehr oft an Leo Getz aus Lethal Weapon erinnerte und der Prügelknabe für alle ist. In Teilen der Serie sind die Handlungsstränge allerdings doch zu vorhersehbar. Gewöhnliche Tropen des Western-Genres und der Kriminalerzählung werden manchmal zu offensichtlich bedient, wodurch die Serie immer mal wieder vor sich hindümpelt und nicht unbedingt zur Zweitsichtung taugt.


Justified folgt Marshall Raylan Givens, gespielt von Timothy Olyphant, der in seiner ländlichen Heimat gegen Kriminelle und seine eigene Vergangenheit antritt. Seine ruhige, aber zugleich charismatische Präsenz macht ihn zu einem durchaus einprägsamen und coolen Hauptcharakter. Die Serie bietet auch eine Reihe von guten Antagonisten, darunter Boyd Crowder (Walton Goggins), dessen komplexer Charakter die Dynamik zwischen ihm und Givens über die komplette Serie antreibt. Ein kleines Nebenhighlight ist Dewey Crowe, der mich sehr oft an Leo Getz aus Lethal Weapon erinnerte und der Prügelknabe für alle ist. In Teilen der Serie sind die Handlungsstränge allerdings doch zu vorhersehbar. Gewöhnliche Tropen des Western-Genres und der Kriminalerzählung werden manchmal zu offensichtlich bedient, wodurch die Serie immer mal wieder vor sich hindümpelt und nicht unbedingt zur Zweitsichtung taugt.

Re: Filmtagebuch: SFI
Jip, die Serie ist dufte. Olyphant rockt eh seit jeher.
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Re: Filmtagebuch: SFI
Ganz besonders zum Gelingen trägt der Score von Siddharta Kosla bei. Die symphonische Thema in viele Varianten zu pressen, ohne das es langweilig wird, ist schon ganz groß und hat selbst in weniger aufregende Momente fiebrige Spannung schiebt. Lieb ich!SFI hat geschrieben: ↑12.03.2025, 16:06Paradise - Staffel 1
In Erwartung einer politischen Thriller-Serie schaute ich alsbald ungläubig ob des plötzlichen Genre-Crossovers, das in einer wahrlich fulminanten siebten Folge mündete, welche bei IMDb zurecht mit 9,6 bewertet ist. Ich will aber nicht zu viel verraten. Die Überraschung 2025.
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Re: Filmtagebuch: SFI
Gladiator II

Kaiserlicher Laucheintopf, bei dem sich Ridley wohl vergeblich versuchte an das Rezept des Erstlings zu erinnern. Gelang ihm schon bei Prometheus nicht. Auch Komponist Harry Gregson-Williams trägt nichts dazu bei, damit Bild und Musik verschmelzen und berühren. Der Score funktioniert dann einigermaßen, wenn er Zimmer rezitiert. Dazu gesellen sich einige CGI, die eher an einen Mockbuster erinnern. Die restlichen Zutaten sind fad.


Kaiserlicher Laucheintopf, bei dem sich Ridley wohl vergeblich versuchte an das Rezept des Erstlings zu erinnern. Gelang ihm schon bei Prometheus nicht. Auch Komponist Harry Gregson-Williams trägt nichts dazu bei, damit Bild und Musik verschmelzen und berühren. Der Score funktioniert dann einigermaßen, wenn er Zimmer rezitiert. Dazu gesellen sich einige CGI, die eher an einen Mockbuster erinnern. Die restlichen Zutaten sind fad.
Re: Filmtagebuch: SFI
Reacher - Staffel 3

Tendenziell schwächer als Staffel 2, erwartet man eigentlich nur den Endkampf der beiden Hühnen, dessen Drehzeit drei Wochen dauerte und echte Blessuren nach sich zog. Der Moralität scheint er auch abgeschworen zu haben. Ansonsten solide ohne große Überraschungen. Das soll es erst einmal wieder mit Prime Video gewesen sein, denn die Werbepausen sind nunmehr so penetrant wie seinerzeit beim Kabel-TV.
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Tendenziell schwächer als Staffel 2, erwartet man eigentlich nur den Endkampf der beiden Hühnen, dessen Drehzeit drei Wochen dauerte und echte Blessuren nach sich zog. Der Moralität scheint er auch abgeschworen zu haben. Ansonsten solide ohne große Überraschungen. Das soll es erst einmal wieder mit Prime Video gewesen sein, denn die Werbepausen sind nunmehr so penetrant wie seinerzeit beim Kabel-TV.
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Re: Filmtagebuch: SFI
Echt? Hab vier Folgen bisher geschaut, und nur einmal während einer Folge Werbung gehabt. Einmal zu viel zwar, aber noch weit weg von den beschriebenen Zeiten.
Re: Filmtagebuch: SFI
ich hatte auch in Schnitt mindesten drei Werbepausen pro Folgen, nervt echt ohne Ende. Das läuft bei Netflix schon besser
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
Re: Filmtagebuch: SFI
Re: Filmtagebuch: SFI
Ich habe momentan noch ein Jahresabo und es ist sehr wechselhaft. Bei Filmen ist es so, dass manchmal überhaupt keine Werbung kommt, manchmal gleich am Anfang ein Einspieler, dass der Film anschließend ganz ohne Unterbrechung durchlaufen wird, manchmal am Anfang ein kurzer Einspieler und in der Mitte noch einer, und gelegentlich gibt es auch zwei Unterbrechungen in der Mitte - aber eher selten.
Bei Serien habe ich eigentlich kaum noch Erfahrung mit Amazon, ich erinnere mich aber, dass es da manchmal auch bis zu zwei Unterbrechungen pro Folge gab. "Mindestens drei" hatte ich noch nie, meine letzte Amazon-Serie ist aber eine Weile her.
Ich habe aber auch manchmal das Gefühl, dass es auf den Zeitpunkt ankommt und auf den Film bzw. die Serie. Ab "Prime Time" (19-20h) bekomme ich tendenziell weniger Werbung als tagsüber, und auch die größeren Eventfilme und Eigenproduktionen laufen interessanterweise mit weniger Werbung. So zumindest mein Gefühl.
Bei Serien habe ich eigentlich kaum noch Erfahrung mit Amazon, ich erinnere mich aber, dass es da manchmal auch bis zu zwei Unterbrechungen pro Folge gab. "Mindestens drei" hatte ich noch nie, meine letzte Amazon-Serie ist aber eine Weile her.
Ich habe aber auch manchmal das Gefühl, dass es auf den Zeitpunkt ankommt und auf den Film bzw. die Serie. Ab "Prime Time" (19-20h) bekomme ich tendenziell weniger Werbung als tagsüber, und auch die größeren Eventfilme und Eigenproduktionen laufen interessanterweise mit weniger Werbung. So zumindest mein Gefühl.
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Re: Filmtagebuch: SFI
Vince bringt es auf den Punkt. Trifft alles auch so auf mich zu!
Und Stefan, soll das etwa heißen, ohne Prime läuft die letzte Staffel "Bosch" ohne dich?
Und Stefan, soll das etwa heißen, ohne Prime läuft die letzte Staffel "Bosch" ohne dich?
Re: Filmtagebuch: SFI
Das es Tageszeitabhängig ist ist mir auch aufgefallen, allerdings eher umgekehrt - tagsüber eher wenig Werbung dafür Abends ab 20 Uhr sehr viel
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
Re: Filmtagebuch: SFI
Ich denke mal, du meinst mich und nicht Stefan (StS)?Nachtwaechter hat geschrieben: ↑29.03.2025, 07:33Und Stefan, soll das etwa heißen, ohne Prime läuft die letzte Staffel "Bosch" ohne dich?
Edit: Habe gerade gesehen, dass es freevee ja immer noch gibt, anstatt wie angekündigt in Prime Video integriert zu werden. Also gucke ich gerade die 3. Staffel Bosch. Interessanterweise gibts da weniger Werbung als bei Prime Video.
Re: Filmtagebuch: SFI
freevee hab ich echt noch nie genutzt. Bei den Prime-Sachen, die Amazon mitproduziert hat, blieb ich bislang von Werbung verschont. Bei anderen Prime-Geschichten hingegen übertreiben sie es imo ganz schön. Ich finde auch, dass deren Werbung immer seltsam plötzlich losgeht. Im TV hat man immer einen vorwarnenden Effekt, weil da das Senderlogo ausgeblendet wird, bevor die Werbung kommt. Bei Prime geht's immer *bam* und sorgt damit teils für derbere Jump Scares als der gerade geguckte Horrorfilm
... Am sinnlosesten finde ich die startenden Einblendungen, die mir erklären, dass keine weiteren Werbeeinbelndungen erfolgen werden. Und diese Einblendung selbst transportiert ja nichtmal Werbung. Was soll das also? Wieso verschwenden die unsere Zeit? Am geilsten ist, dass dann ausgerechnet diese Vorwerbungen total beschissen laden und bei mir auch schon Abbrüche verursacht haben.
In diesem Sinne:
freeman
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freeman
Re: Filmtagebuch: SFI
Ich merke mir anfangs immer die Markierungen an der Zeitleiste, dann bin ich ungefähr vorgewarnt. 
Re: Filmtagebuch: SFI
In diesem Sinne:
freeman
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